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Hot-Chip-Challenge

Um was es bei der "Hot Chip Challenge" konkret geht, bekommt man recht umfassend heraus, wenn man den Links der entsprechenden Google-Suche folgt.

Kurz zusammengefasst geht es um die Reaktionen nach dem Verzehr eines quasi unerträglich scharf gewürzten Kartoffelchips und der Darstellung dieser in den entsprechenden Social-Media-Kanälen der beteiligten Personen.

Vor ein paar Tagen rief jemand hier bei uns an und wollte uns auch dieses Produkt anbieten. Der Trend, müssen wir im Sortiment haben, kein Leben mehr möglich ohne diesen Artikel. Danke, nein, nichts für uns.

Aus kommerzieller Sicht ist die Hot-Chip-Challenge übrigens der Hammer. Für den Hersteller. Man bekommt einen Tortilla-Chip. Einen! Dieser wiegt fünf Gramm. Fünf! Und dafür zahlen die Leute ca. 10 Euro. Zehn! Was zu einem Kilopreis von etwa 2000 Euro führt.

Wenn ich mir die Leute in den Videos unter dem Hashtag #hotchipchallenge angucke, mache ich mir jedenfalls keine Sorgen mehr, dass die Menschheit noch dümmer werden könnte. Das ist wohl schon das unterste Ende der Nahrungskette.

Alkfreies Bier nach 23 Uhr?

Ès stand die Frage im Raum, ob wir denn derzeit alkoholfreies Bier nach 23 Uhr noch verkaufen dürfen. Natürlich dürfen wir das, auch wenn ein Teil dieser Produkte sogar kleine, nicht deklarierungspflichtige Alkoholmengen beinhaltet.

Genauso, wie wir alkoholfreies Bier (Wie auch Wein und Sekt) an Kinder verkaufen dürfen, wenngleich einem diese Vorstellung irgendwie widerstreben mag. Rechtlich ist daran nichts auszusetzen.

Flatterband am Alkohol-Gang

Da sich das Corona-Virus weniger schnell verbreitet, wenn der Alkohol für den Abend vor 23 Uhr gekauft wird, wird der Bereich mit Wein, Sekt und Spirituosen hier nun in der letzten Stunde des Tages mit Flatterband abgesperrt.

Beim Bier ist das leider nicht möglich, da in den Gängen auch immer andere Produkte stehen, aber so hat man schonmal einen Teil der Diskussion an der Kasse ausgeklammert.


Kein Alkoholverkauf ab 23 Uhr

Seit gestern und zumindest für die nächsten Wochen gilt hier in Bremen im Zeitraum von 23 bis 6 Uhr ein generelles Verkaufsverbot für Alkohol, von welchem wir hier folglich auch betroffen sind. Den Vorschlag, so lange generell eine Stunde früher zu schließen, da spät abends ohnehin jeder zweite Kunde alkoholhaltige Getränke hier einkauft, fand ich nicht gut und so müssen wir es irgendwie hinbekommen, ab 23 Uhr darauf zu achten, dass diese Vorgehensweise strikt eingehalten wird.

Habe schon in unserer IT-Abteilung angerufen und mal nachgefragt, ob unser Kassensystem die Möglichkeit bietet, bestimmte Artikel oder idealerweise komplette Warengruppen mit einer Uhrzeit zu kombinieren, so dass eine entsprechende Meldung auf dem Display erscheint. Leider ist das bei unserem System technisch nicht möglich und "mal eben" wird sowas auch nicht implementiert. Also müssen wir da irgendwie händisch und mit viel Aufmerksamkeit durch.

(Wie dieses Verkaufsverbot ab 23 Uhr dabei helfen soll, die Zahl der Infektionen zu begrenzen, erschließt sich mir nicht. Aber ich kann das auch nicht verstehen, bin ja schließlich kein Politiker.)


MHD 09.2019

Zufällig gesehen, dass der Glasreiniger hier im Büro schon lange abgelaufen ist. Wie kann ich damit nur meinen schönen Schreibtisch putzen? Die Platte wird stumpf und brüchig oder sie bekommt ein anderes Leiden. OMG!!!111einself

Die EU reglementiert so viel "zugunsten der Umwelt", aber dass es erwiesenermaßen genug Leute gibt, die Produkte spätestens ab Haltbarkeitsdatum nicht mehr verwenden (und es bei Putzmitteln bestimmt auch häufig genug so handhaben), sollte ausreichen, bei solchen Produkten, den Hinweis "mindestens haltbar bis" komplett zu verbieten. Vielleicht als Kundeninformation, dass die Reinigungswirkung nach einem Zeitpunkt x nachlassen kann, aber solange keine Gesundheitsgefahr besteht, weil man sich an verdorbenem Putzmittel den Magen verdorben hat, vertrete ich die Ansicht, das der Hinweis unsinnig und irreführend ist.


Corona aus dem Sortiment?

Eine Kollegin berichtete, sie hätte in einer Twittermeldung gelesen, dass ein EDEKA-Markt aufgrund der aktuellen Situation das Bier Corona aus dem Sortiment genommen hätte. Ist zu mir nicht vorgedrungen, fände ich aber auch unsinnig. Auch Pietätgründe oder Respekt gegenüber Infizierten oder Toten sehe ich nicht als Argument. Das Bier gibt es seit Jahrzehnten und hat vielleicht auch schon Menschenleben auf dem Gewissen, aber aus anderen Gründen.

Andererseits wundere ich mich im Jahr 2020 über keine Stilblüten mehr, die aus vermeintlicher Rücksicht oder aus politischer Korrektheit entstehen.

Apropos Corona: Unser Corona-Aufsteller ist seit ein paar Tagen abverkauft und somit schon wieder aufgelöst. Also zumindest hier läuft das Bier nach wie vor gut, wenn nicht sogar noch besser als vor der Pandemie.