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Schnapszahl!

Wenn wir bei unserem Bestellgerät eine Menge von zehn und mehr Stück bei einem Artikel eingeben, bekommen wir einen Warnhinweis mit der Frage, ob wir wirklich so viel davon haben wollen. Sehr praktisch und bei den Artikeln, bei denen wir tatsächlich so viel brauchen, bestätigt man eben die Menge mit einem Tastendruck.

Sollte eine so große Menge nötig sein, bestellen wir meistens in Zehner (10, 20, 30 …) oder Fünferschritten (15, 25, 35 …) oder zumindest eine gerade Anzahl. Dass wir eine Schnappszahl eingeben, ist eher selten und so kann ich leider nicht sagen, ob diese Abfrage neu dazugekommen oder schon lange vorhanden ist – aber ich musste schon darüber schmunzeln.

Ihr wisst ja, jedes Schild / jeder Hinweis hat seine Geschichte … :-)


Summe EUR -66,66

Eine Kunde / Flaschensammler hatte eine Weile seine Leergutbons gesammelt und diese am Stück abgegeben. Das passiert zwar häufiger mal, aber dass dabei eine derartige Schnapszahl herauskommt, ist doch eher ungewöhnlich.

Ob das nun in voller Absicht so geplant oder doch einfach nur Zufall war?


1,11€ / 11

Fundstück in einer Kassenabrechung: Ein Leergutbon über 1,11€, der die laufende Nummer 11 trug. (Das ist eine eigene Nummerierung des Mitarbeiters zur besseren Übersicht.)

Normalerweise gibt man da jetzt einen aus. :-D


8,88€

Da hatten mein Azubi und ich fast zeitgleich die gleiche Idee für einen Firlefanz-Blogeintrag. Wir haben einen Aufsteller mit verschiedenen "Sinalco"-Limonaden bekommen. Der "Crowner", wie diese oben angesteckten Schilder gerne genannt werden, beinhaltet ein "LCD"-Feld, wo man durch Ausmalen der entsprechenden Felder den Preis eintragen kann.

Der Gedanke war, das Ding einfach so in den Laden zu stellen. "Was soll denn das kosten?" – "Steht doch dran." – "Wo?" – "Na, da oben…"

Jetzt stelle man sich vor, dass es sich dabei zufällig um einen Artikel handelt, den man wirklich für 8,88€ (Schnapszahl-Aktionspreis) verkaufen möchte. Da kommt doch dann kein Kunde mehr damit klar. :-)


Glückspfennig

Dialog an der Kasse zwischen einer älteren Stammkundin und mir:

22,21 sind das dann bitte. Lustig... fast 'ne Schnapszahl.

Na, den einen Cent hätten Sie doch auch noch irgendwo herkriegen können.

Ich habe daraufhin scherzeshalber einfach einen Cent auf eine Warengruppe gebucht.

Okay, nun sind das 22,22.

Die Kundin grinst und gibt mir 25,22 Euro.

Dann gibt es selbstverständlich drei Euro und einen Cent zurück.

Den einen behalten Sie mal. Als Glückspfennig.

Also... sie müssen nicht. Das war nur ein Scherz.

Ist klar. Behalten Sie den trotzdem.

So macht die Arbeit richtig Spaß. ;-)