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Bonnie over the Ocean

Eine Mutter war mit ihrem etwa vier Jahre alten Sohn einkaufen. Der Kleine fing irgendwann an, "My Bonnie" zu singen. Aus voller Kehle und krumm und schief – aber doch immerhin mit größter Freude.

Seit ich meine Kleine habe, verwirft man bei sowas leichter mal den Gedanken, Amnestie International zu kontaktieren und auf besonders grausame Foltermethoden hinzuweisen, bei denen sich sogar den alteingesessenen Wärtern im Gulag der Magen umdrehen würde. :-)

Leuchtenreihe und die Decke

An dieser Reihe mit Leuchten über der Gemüseabteilung erkennt man auch mal wieder sehr schön, wie krumm hier im Altbau alles ist. Da kann man sich noch so viel Mühe geben, wie wir mit den Kabel- / Brüstungskanälen zum Beispiel, und noch so viel Geschick und Erfahrung in handwerklichen Dingen haben – schief bleibt schief. Da können wir nur hinterher mit Dichtmasse kaschieren oder man lebt mit den sichtbaren Unebenheiten:


Kein guter Start …

Mit unseren beiden steckerfertigen Kühlregalen für Salate und Getränke hatten wir keinen guten Start. Erst die Verzögerung durch den Unfall, dann fehlende Teile und dann insgesamt noch ein paar Probleme: Ein dicker Kratzer auf einem der Bleche, eine nicht (richtig) funktionierende LED-Leiste und ein Rollo, dass erst ständig von alleine runtergefahren ist und sich irgendwann dabei so schief aufgewickelt und verklemmt hat, dass es inzwischen schon gar nicht mehr funktioniert.

Aber darüber gräme ich mich nicht. Ab Montag sind die Kühlanlagentechniker des Herstellers ohnehin eine Woche hier im Haus und dann können sie sich darum gleich mit kümmern. Wird schon werden. :-)






Überraschung beim Regalaufbau

Als wir letzte Woche die Getränkeabteilung aufgebaut haben, sind wir zwischendurch über eine Tatsache gestolpert, die ich bislang maximal am Rande wahrgenommen hatte und die auch nicht in den Plänen eingezeichnet ist: Die Außenwände, auf jeden Fall die auf der linken Ladenseite, verläuft schräg. Der Laden ist hinten breiter als vorne – auf die Länge der Getränkeabteilung macht das etwa 30cm aus.

Wäre nicht weiter problematisch, wenn die Abteilung nicht zwingend rechteckig gebaut werden müsste. Gemessen hatten wir die Wand mit dem Bürofenster, auf der kleinen Zeichnung am rechten Bildrand. Das Maß dieser Regale, also der Kasten um den toten Raum in der Ecke und die sechs Regalmeter (plus ein kleines Kopfregal) hatten wir dann auch 1:1 für die gegenüberliegende Seite der Getränkeabteilung verwendet. Aktuell sieht es so aus, dass der dort vor dem Kopfregal geplante Gang 30cm, die sich aus dem schrägen Verlauf der Außenwand ergeben, zu schmal ist. Eigentlich sollte das Regal in einer Flucht mit den drei kurzen Gondeln der Getränkeabteilung stehen.

Genaueres werden wir wissen, wenn die neuen Regale in der Ladenmitte aufgebaut werden. Dann können wir immer noch schieben und puzzeln. Hoffen wir mal, dass alles passen wird. Nächste Woche wissen wir mehr …


Herausforderungen beim Brüstungskanalanbau (2)

Ganz hinten an der Wand ist ein Stück Kabelkanal zu sehen, auf dem Foto ist er fast ganz unten mit einer davor montieren Kamera unserer Videoanlage. Davor seht ihr zwei Reihen unserer Deckenbeleuchtung.

Hier ist wirklich alles krumm und schief. Altbau eben. Wir machen daraus jetzt das Beste. Die nächste größere Baumaßnahme an diesem Gebäude dürfte dann wohl irgendwann mal mit Hilfe eines Baggers mit montiertem Sortiergreifer durchgeführt werden. :-P


Herausforderungen beim Brüstungskanalanbau (1)

Die etwas unorthodoxe Formgebung unserer Strohputzdecke, nicht weniger die der Wände und vor allem der sich daraus ergebenden Kante zwischen Wänden und Decke macht jedes zu montierende Stück Kabelkanal zu einer neuen Herausforderung.

Hier eine Beule, da eine Delle – was auf den Fotos so wild aussieht, ist nicht unsere Unfähigkeit, die Kanäle gerade zu montieren. Es ist auch nicht so, dass wir von OBO die nach einem Brandschaden verbogene B-Ware verbaut hätten.

Manchmal hilft es etwas, mit purer Gewalt den Weg freizuräumen. So wie auf dem oberen Foto:




Kabelkanalqual

Auch auf der neu gestrichenen Wand werden wir die Brüstungskanäle montieren. Nun haben wir schon angefangen und gleich der zweite Kabelkanal brachte uns zur Verzweiflung. Auf dem Bild leider nicht gut zu erkennen ist, dass der Kabelkanal nach links abfällt. Das ist einer Beule in der Decke geschuldet, die als Drehpunkt wirkt und der Kabelkanal entweder rechts oder links zu weit nach unten hängt.

So ist er zwar erst mal fest, aber den Kanal werden wir noch einmal neu anbauen und eine entsprechende Öffnung in der Oberseite schaffen. So kann das jedenfalls nicht bleiben:


Krumme Wände

Ich krieg das Heulen … Die Wände und Decken sind so krumm und schief, dass es im Grunde nicht möglich ist, um die Ecke herum zwei Kabelkanäle halbwegs passgenau zu montieren.

Man kann es drehen und wenden, der Pfusch steckt in den Wänden. :-(

Bleibt jetzt so. Das ist im Lager und wenn die Deckel drauf sind, wird das sowieso niemand mehr sehen. Aber grämen tut mich sowas trotzdem:


Aber ja, aber nein, aber ja, aber nein…

Die von der Moschee haben sich erbarmt und ein Schild aufgehängt. Das finde ich ja eigentlich ganz löblich.



Aber kein Licht ohne Schatten… "Aufgehängt" trifft es nur bedingt. "Mit Unmengen Silikon an meiner Wand festgepappt, schief dazu" beschreibt es deutlich treffender. Gut, das lässt sich schon irgendwie wieder entfernen. Erst mal reicht es mir, dass es überhaupt da ist…