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Leere Wodkaflasche

In einem frisch gelieferten Karton mit Jelzin-Wodka befand sich neben fünf vollen auch eine fast leere Flasche, in der sich nur noch ein kleiner Rest befand. Offenbar war das ein Problem bei der Abfüllung, denn die Flasche war augenscheinlich nicht zerbrochen und der Deckel mitsamt Siegel war unversehrt. Ich stellte die Flasche zunächst auf meinen Schreibtisch und beschloss, am nächsten Tag Fotos von fürs Blog zu machen und vielleicht auch schon den entsprechenden Beitrag zu verfassen.

Am nächsten Morgen fiel mir auf, dass die Flasche hier auf dem Tisch in einer kleinen Pfütze stand. Offenbar hat sie tatsächlich ein Loch – nur wo?

Nun: Ich vermute mal, es handelt sich dabei um einen Transportschaden. Vermutlich ist der Karton mit irgendetwas anderem zusammengestoßen. Die Folge war nicht so dramatisch, es gab keine Scherben und der Karton weichte wohl auch nicht gänzlich auf. Aber auf jeden Fall hat dieser Schlag gereicht, um der Flasche ein paar winzige und nur mühsam erkennbare Haarrisse im unteren Bereich zu verpassen. Haarrisse, aus denen Flüssigkeit austreten kann, aber die so dünn sind, dass dieser Vorgang kaum bemerkbar langsam passiert.
Und so sah es eben im ersten (und sogar zweiten) Moment tatsächlich so aus, als hätte sie sich irgendwie vor der Abfüllung gedrückt. Dieser Schlingel. ;-)




Riss in der Presse (28 Monate später)

Auch nach über zwei Jahren ist der Riss im Träger unserer Papppresse nicht größer geworden als beim letzten Blick auf das Bauteil.

Ich werde es nicht ganz außer Acht lassen, aber unterm Strich muss ich mir um den Zustand unserer Presse wohl weniger Sorgen machen, als ich zunächst befürchtet hatte.


Fräs- und Stemmarbeiten (5)

Auch in der Gemüseabteilung ist (neben mehreren kleineren) auch eine große Stelle mit stark beschädigten alten Betonwerksteinen. Die große Überraschung tauchte unter den Steinen auf: Der Estrich war stellenweise nur noch Pürree und ein dicker Riss offenbarte sich in der Betondecke darunter. Das scheint ein sehr alter Setzungsriss zu sein, denn Schmutz war bis dort hin gekrochen.

Der momentan noch sehr krasse Kontrast zwischen den alten und neuen Platten wird sich deutlich relativieren, wenn der Boden abgeschliffen wurde.



Feierabend für die Maurer. So sieht's jetzt aus, morgen geht es weiter:


Riss in der Presse (11 Monate später)

Elf Monate später: Der Riss im Träger für die Hydraulikzylinder in unserer Papppresse ist augenscheinlich nicht größer geworden. Ich gebe zu, dass ich nicht unglücklich wäre, wenn wir mit diesem (in Bezug auf Sicherheit und Funktionalität harmlosen) Schaden noch einige Jahre weiterleben könnten.


Riss in der Presse

In diesem Beitrag schrieb ich vor ein paar Wochen:
"In der Halterung für die beiden Hydraulikzylinder zeigen sich die Anfänge eines Risses, hervorgerufen durch die ständigen Zugkräfte der nach unten drückenden Pressstempel. Das ist zwar nicht weiter gefährlich, aber wenn sich der Riss ausweitet und die ganze Halterung irgendwann abreißt, hat sich das Prinzip "Pressen" erledigt. Dann ist leider eine neue Ballenpresse fällig."
Diese "Anfänge eines Risses" sind sicherlich nicht nur die Anfänge, auf beiden Seiten ist der Träger, auf dem die beiden Hydraulikzylinder befestigt sind, schon mehrere Zentimeter eingerissen.

Das kann noch eine Weile so funktionieren, aber mit Sicherheit werden die Risse größer werden. Wie lange mag das noch alten? Wochen? Monate? Vielleicht ein paar Jahre? Das ist nicht genau vorherzusagen, aber eines ist 100%-ig sicher: Die Uhr läuft. Diese Risse an einem der konstruktiv entscheidendsten Bauteile in der Presse sind für sie das Todesurteil, da eine Reparatur oder ein Austausch nicht möglich ist.

Hoffen wir das Beste…