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Lieblingsliquid

Ein Vertreter für E-Zigaretten-Liquids kam in den Laden und hielt mir einen Sortimentskarton mit den unterschiedlichsten Nebelfluids Liquids für E-Zigaretten vor die Nase. Natürlich versuchte er, mir die Sache schmackhaft zu machen: Super Spanne, super Preis, super Absatzzahlen. Ich haderte eine Weile hin und her und während wir noch versuchten, zwei "dampfende" Bekannte von uns danach zu befragen, sah ich mir die Online-Bewertungen dieser Produkte an. Diese waren überwiegend negativ und so lehnte ich erst mal ab, ohne mir das Display in den Laden zu stellen. Wir vereinbarten, nächste Woche noch einmal zu telefonieren. Bis dahin wollte ich mir die Sache noch mal gründlich durch den Kopf gehen lassen.

Der Außendienstler war gerade aus der Tür, als uns ein Stammkunde ansprach: "Entschuldigt, dass ich mich einmische. Ich habe das gerade mitbekommen und das war eine gute Entscheidung. Ich bin selber Dampfer und diese Liquids sind total ekelig. Wer die einmal gekauft hat, kauft sie kein zweites Mal."

Sogar die Offline-Bewertung war vernichtend. Lassen wir's also.


Spuren im Sand …

… bzw. im Mörtel.

Darum will ich hier einen Zaun haben. Würde mich nicht wundern, wenn da irgendeiner von den dauernd bei uns hinter dem Container rauchenden Jugendlichen unseres Hofnachbarn da mal seinen Fuß reingehalten hätte.

Auf ca. 15 cm ist da in Schuhspitzenbreite alles aufgerissen. Idioten. :-(


Fegen und Unkrautentfernug

Die Grüppchen stehen zwar immer noch hier hinter dem Laden und rauchen – aber immerhin haben sie sich zwischendurch mal motivieren können (oder wurden motiviert, wer weiß…), zu fegen. Müll und Kippen sind verschwunden und sie haben sogar alles Unkraut weggekratzt.

So muss das sein! :-)


Nachricht an den Moschee-Vorstand

Wie jedes Jahr hat mich der Vorstand der Moschee gefragt, ob ich es erlaube, dass hier im Juni wieder einmal für vier Wochen das Zelt aufgebaut wird. Wieder einmal zögerte ich, zumal wir möglicherweise den Platz für irgendwelche Baumaßnahmen benötigen könnten – andererseits wollte ich kein Spielverderber sein und zumindest letztes Jahr gab es keinen Stress mit den (fremd-)parkenden Autos.

Wenn ich aber schon kostenlos meine Fläche zur Verfügung stelle, habe ich nun endgültig mal eine Ansage bezüglich einer anderen Problematik hier auf dem Hof gemacht:
In der Ecke hinter unserem Container stehen immer junge Männer und rauchen (und spucken dort auch hin und lassen ihren Müll liegen). Da es für viele meiner Mitarbeiter, gerade auch weibliche, unangenehm ist, sich den Weg durch diese Gruppen bahnen zu müssen, möchte ich, dass das generell (!) unterbleibt.
Man versprach mir Besserung.

Sich durch ein Dutzend halbstarker Orientalen drängen zu müssen, welche die Territorialansprüche für unsere Treppe zur Rampe bei sich sehen und entsprechend widerwillig Platz schaffen, pumpt nämlich selbst bei mir jedes Mal das Adrenalin ins Blut.