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Wie ein persönlicher Angriff

Genau vor der Ladentür, auf unserem Waschbetonsockel, saß eben ein Verkäufer von Obdachlosenzeitungen und hatte sein Sortiment in der Ecke rechts neben dem neuen alten Gemüsegestell und vor dem Mülleimer, den er für Kunden unerreichbar in die Ecke hinter der Tür geschoben hatte, ausgebreitet.

Er war zum Glück nett und kooperativ und sitzt nun auf der anderen Gehwegseite zwischen den Fahrradständern auf einem kleinen Möbelstück, das einem Nachttisch nicht unähnlich ist.

Ausgebreitet

Seit dem wir von dem alten Bettler im Sommer 2015 wochenlang hier belagert wurden und sich irgendwann noch der andere Typ dazugesellt hat, ist der regelrecht ein Dauergast hier vor der Tür.

Inzwischen seit Monaten steht auch ein junger Mann hier herum, der Obdachlosenzeitungen anbietet. Er steht einfach nur neben der Tür und tut keinem weh. Grüßt uns freundlich und schnappt sich manchmal sogar unseren Besen und macht da vorne sauber. Nun wurde er von einem anderen Typen abgelöst, der deutlich weniger zurückhalten ist. Hat sich direkt auf unserem Sockel im Eingang ausgebreitet und mit seinen privaten Sachen und seiner Auslage mit mehreren Ausgaben der Zeitschrift eine unserer beiden Türen komplett blockiert. (Auf dem Foto als weißer Fleck zu erahnen)

Das geht so natürlich nicht und mit der Ansage muss er jetzt einfach leben. Seine Reaktion wirkte übrigens mächtig widerwillig und überhaupt nicht verständnisvoll.