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Umgebauter alter Netzwerkschrank

Das war ein erfolgreicher Feiertags-Nachmittag in der Firma. Nur eine gute Stunde hat es gedauert, dann war die gesamte Netzwerk-Technik im alten Schrank verstaut. Beinahe unnötig zu erwähnen, dass hinterher auch alles wieder einwandfrei funktionierte. :-)

Die Kabel, die da noch so unmotiviert von oben nach unten durchs Bild laufen, hängen an der Fritzbox, die ich vorhin erst mal provisorisch wieder auf den Netzwerkschrank gestellt habe. Die kommt in den nächsten Tagen noch neben dem Telefonanschluss an die Wand und dann kann auch endlich wieder die Tür vor den Schrank.

(Da kommen demnächst aber noch an sämtliche unbelegten Ports der Patchfelder Netzwerkkabel ran, mit denen die Verbindung zu den beiden neuen Schränken über der Kühlhaustür hergestellt werden wird. Aber dann sind wir endlich fertig mit der Netzwerkverkabelung.)


"Alter" Netzwerkschrank beim ersten Umbau

Momentan bin ich dabei, unseren "alten" Netzwerkschrank wieder umzubauen. Ein großer Teil des alten Innenlebens kommt raus und in die beiden neuen Kisten.

Dafür soll in den Schrank nun die ganze Edeka-Netzwerktechnik, also Switch, Router und die externe Firewall. Derzeit stehen die drei Geräte noch auf dem Schrank bzw. auf den PCs im Büro herum, was sch… aussieht.

Den Umbau kann ich aber nicht während der Öffnungszeiten machen und weil ich das endlich hinter mich bringen möchte, werde ich wohl morgen Nachmittag mal eben für ein Stündchen in die Firma fahren. Mal gucken, ob das SPAR-Kind Lust haben wird, mich zu begleiten. Insgesamt 30 Kilometer im Kindersitz auf dem Fahrrad mitzufahren ist zwar nicht anstrengend, erfordert aber dennoch buchstäblich etwas Sitzfleisch. :-)



Netzwerkschränke auf Bierkisten

Damit die beiden Schränke ordentlich nebeneinander befestigt werden können, haben wir die Teile jeweils auf einen Kistenstapel gestellt. So werden wir sie anbringen. Da hängen sie nicht im Weg, sind aber dennoch bequem mit einer Leiter zu erreichen.

Da der Kühlraum ohnehin momentan nicht aktiv ist, könnten wir uns ja eigentlich auch die acht Schrauben sparen und die Schränke auf den Kistenstapeln stehen lassen. Ein Provisorium hält bekanntlich sowieso immer am längsten. :-D


Zwei weitere Netzwerkschränke

Ich habe mir gerade noch zwei weitere Netzwerkschränke bestellt. Auch wieder nur 6 Höheneinheiten, aber da ich sie relativ hoch im Lager unter der Decke montieren möchte, sollten sie nicht zu hoch sein. Dafür werde ich sie jedoch mit fehlenden Seitenwänden unmittelbar nebeneinander aufhängen, so dass sie zusammen letztendlich quasi einen horizontalen Schrank mit 12 HE bilden.

Damit nicht jeder gleich an der Lagertür stehend sieht, was sich darin verbirgt, habe ich die beiden Schränke mit geschlossenen Blechtüren anstatt mit Glastüren gewählt. Sieht zwar nicht so cool aus und man sieht auch nicht auf den ersten Blick, ob irgendwelche relevanten Lämpchen nicht leuchten (oder fehleranzeigende eben schon), aber das ist okay, zumal da ohnehin Geräte wie z.B. die Musikanlage und der Empfänger von POS-Radio rein sollen.

ISDN-Strippe in der Findorffdecke

Zwei (8-polige) Telefonleitungen laufen im Markt in der Münchener Straße innerhalb der Decke vom Büro zur Kasse, an einer davon hängt nichts, an der anderen das ec-Gerät und der Leergutautomat. Letzterer ist über eine klassische Telefonleitung, die vom Automaten bis zur Decke führt, in einer Verteilerdose mit kleinen Wago-Microsteckklemmen mit dem ISDN-Anschluss verdrahtet.

Im Rahmen der Umstellung auf den IP-Anschluss muss der Automat mit ins Netzwerk eingebunden werden. Ich habe jetzt die ungenutzte Telefonleitung missbraucht und dort an beiden Enden RJ45-Kupplungen montiert. Auch wenn mit dem nur rudimentär abgeschirmten Kabel vielleicht keine 10GB zu schaffen sind, sollte es zumindest für die Daten vom Leergutautomaten reichen. (Notfalls müssten wir einen Kabelkanal an der Decke bis zum Büro legen und neue Verlegekabel einziehen, aber wenn die jetzige Lösung funktioniert, bin ich schon zufrieden.)

Das alte Kabel vom Automaten zur Dose will ich austauschen, denn seit wir das Gerät vor einer Weile mal an einen neuen Standort verschoben hatten, ist es etwas zu kurz und so verläuft das Kabelrohr, in dem sich die Zuleitungen befinden, schief von der Decke bis zum Boden. "Das kann ja schon mal weg!", dachte ich, und knipste die acht Adern direkt an den Klemmen ab. Den berühmten Satz mit "x" kennt ihr ja …

Elektro- und Netzwerkinstallationen lassen mich relativ kalt, nur alles rund um das Thema Telekommunikation ist für mich ein Graus. Ich habe davon nur rudimentär Ahnung und vermeide es deshalb auch, daran groß herumzufummeln. Jetzt weiß ich auch wieder, warum.
In der ISDN-Dose neben dem Automaten enden die Adern nicht nur, sondern sie sind offenbar durchgeschleift. Mindestens eine, vielleicht auch mehrere oder alle acht. Auf jeden Fall funktionierte plötzlich das Kartenterminal nicht mehr und so konnte ich erst mal alle einzelnen Adern wieder in die Klemmen fummeln, damit wir zumindest weiterarbeiten können. Das war bei den fünf bunten Kabeln nicht problematisch, bei den drei weißen Käbelchen gab es immerhin sechs Kombinationsmöglichkeiten, von denen ich natürlich erst beim sechsten Versuch die richtige hatte.

In den nächsten Tagen werde ich das mit den durchgeschleiften Adern klären und ggf. in der Dose entsprechend umklemmen und dann kommt für das Stück vom Automaten bis in die Decke ein gescheites Stück LAN-Verlegekabel, das ist dann wenigstens wieder gewohntes Material. :-)

Apropos LgAtm

Da ich vorhin ohnehin gerade die Hotline von Firma Trautwein am Telefon hatte, haben wir bei der Gelegenheit noch eine weitere Baustelle erledigt: Der Automat in Findorff wird nun so umgerüstet, dass er nicht mehr per ISDN sondern ebenfalls über eine LAN-Anbindung zu erreichen sein wird.

Keystone-Modul-Arbeitsplatz

Der große Vorteil, wenn man mit Keystone-Modulen arbeitet: Man kann die Dinger bequem am Schreibtisch sitzend montieren und muss nicht mühsam an dem mit allen Verlegekabeln verbundenen Patchfeld (vorzugsweise noch im Netzwerkschrank) die Kabel in die Schneidklemmen fummeln. :-)


Verpatcht

Inzwischen habe ich mal einen großen Teil der kleinen bunten Patchkabel dazu verwendet, sämtliche Ports der Patchfelder auf jeweils einen der beiden Switche anzuschließen. So ganz glücklich bin ich mit der Optik so zwar nicht, aber eine viel bessere Lösung fällt mir mit Patchkabeln in Standardlängen auch nicht ein …

Auf jeden Fall funktioniert es so. :-)


Noch mehr Patchkabel …

Die nächste Lieferung aus der "Scheune" kam hier heute an: Ein Karton voller (überwiegend) weißer Patchkabel in zwei verschiedenen Längen, mit denen wir zukünftig die Kameras an die Netzwerkdosen in den Brüstungskanälen anschließen werden.


Weiße Patchkabel

Vor lauter Netzwerkschrank-Verkabelung habe ich einen weiteren Teil der gesamten Videoanlage vergessen: Die Kameras müssen ja auch irgendwie mit den Netzwerkdosen im Gerätekanal verbunden werden.

So habe ich nun noch mal 20 weiße Patchkabel in zwei verschiedenen Längen bestellt.

Brüstungskanal rechte Ladenseite (fast fertig)

In den letzten Tagen habe ich jede zur Verfügung stehende Minute damit verbracht, die Arbeit an den Brüstungskanälen auf der rechten Ladenseite fortzusetzen. Dazu gehörte, dass sämtliche Leitungen und das Verlegekabel in die Kanäle gefädelt werden, die alten Zuleitungen zu den Kameras habe ich entfernt, Netzwerkdosen angeschlossen und schließlich die Deckel auf die Kanäle gesetzt.

Hier die Ecke über den beiden großen Kühlregalen. Der Kabelring, der ziemlich genau in der Bildmitte aus dem Kabelkanal baumelt, ist eine Zuleitung für eines unserer neuen Lichtbänder.



Hier noch einmal die gleiche Ecke, diesmal aus einer anderen Perspektive aufgenommen. Zu sehen ist, dass der Kanal über dem Molkereiprodukte-Kühlregal schon vollständig geschlossen ist:



Hier musste ich leider eine Zwangspause einlegen. Mir sind direkt nach der Ecke die Tragrahmen für die Keystone-Module ausgegangen, so dass ich mit den Deckeln nicht weitermachen konnte. Aber immerhin liegen schon mal sämtliche Kabel im Kanal und hängen nicht mehr in der Gegend herum. Die Fortsetzung folgt wohl erst in der kommenden Woche …


Zwei Switche im Netzwerkschrank

Seit der Ersteinrichtung vor knapp anderthalb Jahren hat sich bei uns im Netzwerkschrank nicht mehr viel getan. Ein paar Monate später sind aufgrund unseres neuen Kassensystems ein paar Komponenten ausgetauscht worden, aber die davon unabhängige Netzwerktechnik ist seit dem unverändert.

Bis jetzt lag auch der zweite der beiden Router noch ungenutzt herum, aber seit gestern stecken nun endlich sämtliche Leitungen für unsere (potentiell) neuen Kameras in den Patchfeldern und können nun nach und nach mit dem "Videoanlagen-Switch" verbunden werden.


Patzer beim letzten Keystone-Modul

Inzwischen habe ich hier im ganzen Umbau-Projekt einige Netzwerkdosen und dutzende Keystone-Module aufgelegt. Bislang lag die Fehlerquote bei exakt NULL.

Aber heute, ausgerechnet beim letzten Keystone-Modul des ganzen Projekts, da ist mir dann ein blöder Patzer passiert. Die einen machen sowas zum Einstand, ich habe mich von einem Kunden ablenken lassen und mir zum Finale noch mal einen Anflug von Farbenblindheit geleistet …


Neuer Videorekorder

Der bestellte neue Netzwerkrekorder ist inzwischen hier eingetroffen, die beiden Festplatten kamen am Freitag schon. Mir fehlen zwar noch die Kameras, vor allem die eine, die ich testweise bestellt habe, aber den ersten Probelauf hat das Gerät schon mal gemeistert. Der Rekorder fährt hoch und lässt sich, von den eingeschränkten Möglichkeiten aufgrund der nicht vorhandenen Kameras mal abgesehen, augenscheinlich auch vollständig bedienen. Bequem per Maus auf einer grafischen Benutzeroberfläche und nicht mehr mit irgendwelchen kryptischen Tastenkombinationen.

Ich bin auf jeden Fall wirklich gespannt, wie praxistauglich die neue Anlage sein wird und ob sich die Technik hier im Alltag bewährt.




Netzwerkkabel auf dem Kühlregal

So sah heute Nachmittag überwiegend mein Arbeitsplatz hier aus …

Die letzten Netzwerkkabel finden derzeit ihren Weg hier in die Kabelkanäle. Dann kommen die Anschlussdosen dran und schließlich die Deckel auf die Kanäle. Ich mache drei Kreuze, wenn dieses Teilstück unserer Baustelle erledigt ist.