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Der richtige Ladendiebstahl-Wertebereich?

Was mir auffiel: Klauen Leute hier im Laden quasi wertloses, bzw. besonders profanes Zeugs, bezeichne ich das hier im Blog leicht mal als "armselig". Werden jedoch teure Sachen geklaut, rutscht mir dagegen schnell ein "dreist" über die Lippen.

Daraus kam mir gerade folgende scherzhafte Überlegung: Was ist denn nun eigentlich der korrekte Wertbereich für einen akzeptablen Ladendiebstahl? Es muss doch offenbar irgendwo einen Bereich zwischen "armselig" und "dreist" geben, sofern das nicht direkt ineinander übergeht. :-D

Passendste Rubrik: "Nachdenkliches"!

Eine langjährige Kundin, vielleicht ein paar Jahre jünger als ich, stand auf der anderen Straßenseite und unterhielt sich sehr angeregt und lange mit zwei Männern. Der eine hat hier mal Bierdosen geklaut und deswegen Hausverbot (erstaunlicherweise ist dazu kein passender Eintrag zu finden, obwohl der Typ als damaliger Stammkunde eigentlich eine Erwähnung hier im Blog verdient haben müsste), der andere war der Kerl, der meinen Laden im Dezember 2009 mit gezogener Waffe um mehrere hundert Euro erleichtert hatte.

Ich weiß nicht, ob sie hier klauen würde. Täte mir persönlich Leid, da ich diese Frau schon fast so lange kenne, wie mein Laden existiert und wir uns zwar nie privat oder freundschaftlich, aber im Laden immer sympathisch und freundlich begegnet sind.

Andererseits kann man Menschen nun mal immer nur bis vor die Stirn gucken und die Tatsache, dass sie derartige Subjekte zu ihrem Bekannten- oder Freundeskreis zählt, gibt mir ganz gehörig zu denken.

…was hat uns 2017 gebracht?

Im Laufe des vergangenen Jahres kamen ja immer wieder Anmerkungen, vor allem in den Kommentaren, die sich auf deie aktuelle Unterzeile "…was wird uns 2017 bringen?" bezogen.

Das hatte ich Anfang 2017 dort ohne Bezug zu diesem Blog eingetragen. Die Frage bezog sich auf alles, was hier passierte und noch passieren wird. Laden, Mietvertrag, Umbau, Zukunft. Viele Punkte waren vor knapp einem Jahr noch ungewiss, aber ich wusste, dass sie sich alle irgendwie klären würden und das ist ja auch passiert.

Wir machen hier weiter, der Umbau läuft (wenn auch jetzt in der Vorweihnachtszeit eher nur theoretisch bzw. im Hintergrund), die Finanzierung ist gesichert und ab spätestens Ende 2018 steht hier statt der grünen Tanne ein blau-gelbes E über der Tür, was mich aber auch nicht mehr weiter stört. Wichtiger als ein Symbol an der Ladenfront ist der Inhalt und der wird mit dem Umbau sogar noch besser. Das Team und die Sortimentspolitik ändern sich nicht – aber aufgrund der Gegebenheiten wird die Preisgestaltung etwas kundenfreundlicher, was vor allem die Eigenmarken betreffen wird.

Blog-Titel 2017

The Man Who Eats Roadkill

In dieser Linksammlung vor gut zwei Jahren hatte ich den Hinweis auf diesen Artikel zwar schon einmal drin, aber vor ein paar Tagen kam mir ein Gedanke dazu in den Sinn, von dem ich gerne mal die Meinungen von Dritten wissen würde. Hielt es jetzt nicht für sinnvoll, mich in irgendwelchen Vegan-Foren anzumelden, befürchte sogar, für einen Troll gehalten zu werden – daher einfach mal an dieser Stelle an euch:
Ist oder wäre diese Art des Fleischkonsums für Veganer akzeptierbar? (Vom persönlichen Ekelgefühl mal abgesehen!) Letztendlich stirbt kein Tier explizit für Herrn Boyts Mittagsessen. Würde er die Kadaver nicht einsammeln, würden sie entweder von der Straßenwacht entsorgt oder verrotten oder von anderen Tieren gefressen werden.
PS: Es gibt sogar eine 20-minütige Dokumentation über den Herrn Arthur Boyt. (Wegen des etwas morbiden Vorschaubildes habe ich das Video jetzt einfach mal nicht eingebettet…)