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5 x 4,99 € in der Jackentasche

Wie schnell es übrigens geht, Ware für 25 Euro in der Jackentasche verschwinden zu lassen, seht ihr in diesem Videoschnipsel. Das sind die Bilder zu diesem Diebstahl vom 12. April, bei dem sich der Täter in nur wenigen Augenblicken 1,5 Kilogramm Lindt-Schokolade in die Jacke gestopft hatte:


Zerditschte Lindt-Tafeln

Nachdem ein Ladendieb (von den Kollegen erwischt, es folgten Anzeige und Hausverbot …) diese fünf Tafeln Lindt-Schokolade stehlen wollte und diese dazu im wahrsten Sinne des Wortes in seine Taschen gestopft hatte, stehen wir mit der demolierten Ware da. Die Schokolade selber hat zwar nichts abbekommen, aber zumindest das goldene Papier ist bei einigen Tafeln deutlich sichtbar geknickt und teilweise eingerissen.

Wer kauft die noch freiwillig? :-|


Lindt-Regal Numero Zwo

Zu dem kleinen Lindt-Regal hat sich inzwischen ein baugleiches zweites Regal gesellt. Über das neue Sortiment kann man nicht klagen, denke ich und die Ware passt da vom Platz her und optisch ganz prima hin.

Wenn das ab jetzt auch noch mit den regelmäßigen Besuchen vom Außendienst und korrekten Aufträgen und Lieferungen klappt, wäre es ja beinahe nicht zu fassen.

Wir haben wieder Lindt

Wir haben ab sofort wieder Schokolade und Pralinen von Lindt im Sortiment. Ich lasse mir jedenfalls nicht nachsagen, dass wir es nicht wirklich, wirklich versucht hätten. Das kleine Regal aus Holz und Metall passt ganz prima an den ausgesuchten Platz und es wird noch ein zweites folgen, das dann unmittelbar rechts daneben stehen soll.

Möge Lindt es diesmal nicht wieder verbocken … ;-)


Da ist Ware von … Lindt?!

Letzte Woche war ein Außendienstler von Lindt hier bei uns und erkundigte sich, ob wir denn nicht mal … Lustig, aber weniger für ihn, wie er spontan einen kollektiven Lacher aller Anwesenden aushalten musste.

Nachdem alle wieder atmen konnten, klärte ich ihn darüber auf, wie sich unser Verhältnis zu Lindt in den letzten zwei Jahren entwickelt hat. Er war ganz klein mit Hut und bat in aller Höflichkeit um Entschuldigung. Wir sind wohl nicht der einzige Markt, in dem die Belieferung "etwas" schiefgelaufen ist. So kann es passieren, wenn man den Job an irgendeine Agentur abgibt, deren Mitarbeiter nicht immer die angebotenen Marken mit dem Herzen vertreten.

Aber nun soll alles besser werden, freute er sich und machte ein ganz langes Gesicht, als ich ihm den ursprünglich für Lindt vorgesehenen Platz in Form eines kompletten Kopfregals zeigte. Die Fläche wäre richtig gut gewesen, aber durch unser neues Nuss-Regal und die daraus resultierenden Umbauten bei Reis und Maggi machen einen spontanen Rückbau unmöglich. "Pech gehabt", sagte ich.

Er überlegte etwas hin und her und schließlich kamen wir zu dem Schluss, dass es ein kleines Metallregal von Lindt gibt, das wir an der Stelle unterbringen könnten, an der vor ein paar Wochen noch das Regal mit den Nüssen stand. Das ist dann zwar nicht annähernd so viel Fläche, wie es in dem Kopfregal möglich gewesen wäre, aber es ist ein (Neu-) Anfang.

Gesagt, getan. Ware und Regal wurden vorhin geliefert und spätestens morgen finden wir auch Zeit und Motivation, das alles mal aufzubauen …


Hypnotisierende Goldhasenparade (Shop-Art LIII)

Wenn auch Lindt offenbar nicht mit uns direkt zusammenarbeiten möchte, so verkaufen wir dennoch hier die Artikel, die wir über unser Zentrallager bekommen können. Das sind vor allem die Oster- und Weihnachtssüßwaren, überwiegend auf Displays. In diesem Jahr haben wir uns einen kompletten Aufsteller mit den Goldhasen in der Standardgröße hier in den Markt gestellt. So weit, so unspektakulär.

So leicht schräg mit dem Superweitwinkel fotografiert hat der Anblick schon fast eine hypnotisierende Wirkung. Daher: Shop-Art, Teil 53 dieser Serie.



Bei den Goldhasen in der "Glamour Edition", bei dem die Verpackung mit Hologramm-Glitzer ausgestattet ist, konnte ich einfach nicht widerstehen. Ich "musste" sie einfach bestellen, wenn auch nur einen Karton mit 16 Stück. Das hat zwar jetzt nichts mit Shop-Art zu tun, passte aber gerade zum Hasenthema. :-)


Lindt / Hachez / FU

Am 11. September des vergangenen Jahre schrieb ich hier, dass Hachez mit dem endgültigen Ende des Firmenstandorts hier um die Ecke auch bei mir Geschichte sein will. Eine in Polen produzierte Marke eines dänischen Konzerns, die hier nur noch über eine Agentur vertrieben wird, hat nun überhaupt nichts mehr mit Bremen zu tun. Einen letzten Versuch mit Lindt wollten wir unternehmen.

2021 hatten wir mit denen ja schon das Drama, dass der Außendienst sich überhaupt nicht mehr blicken ließ. Nun hatte ich nach meinem Blogeintrag Firma Lind angeschrieben, es passierte nichts. Zwei oder drei Wochen legte ich noch einmal nach, da kam dann (aber augenscheinlich unabhängig von meiner zweiten Mail) eine Außendienstlerin zu uns in den Markt.
Diese war aber gar nicht über den Platz hier erfreut. Abgesehen von zwei Fachböden, die ich für Niederegger Marzipan freihalten wollte, hätten sie quasi einen kompletten Gondelkopf zur Verfügung gehabt. Den Missmut über den wenigen Platz zeigte die Frau deutlich, zumindest kam es mir so vor. Sie wollte jedoch einen Auftrag schreiben. Na, geht doch.

Wochen später ist immer noch keine Ware da und inzwischen sind alle Mitarbeiter bei mir angewiesen, die Annahme von jeglichen Lieferungen aus dem Hause Lindt zu verweigern. Warum? Nun:

Nach dem ganzen Hin und Her dachte ich vor ein paar Tagen, dass es doch eigentlich völlig egal ist. Die Leute kennen Hachez, die Leute werden Hachez kaufen. Haken wir ab, was da passiert ist, wir nehmen Hachez wieder ins Sortiment auf. Ich habe dann die Firma kontaktiert, die seit dem ersten Januar für den Vertrieb der Schokolade zuständig ist. Dabei kam dann heraus, dass der Mindestbestellwert 550 Euro beträgt. Das ist bei der Erstbestückung gar kein Problem, aber für regelmäßige Nachbestellungen sehe ich da schwarz. Da hätten wir dann immer wieder Sortimentslücken.

Nun ist die Entscheidung gefallen: Wir werden den Regalmeter komplett anders verwenden. Kein Lindt, kein Hachez, sondern dort werden wir eine gescheite Platzierung an Nüssen von Seeberger und Farmers Snack vereint unterbringen, die derzeit an mehreren Standorten im Laden zu finden sind. Die dann an deren jetzigen Plätzen freigewordenen Flächen werden wir nutzen, um deutlich profanere Artikel aus dem normalen Lebensmittelsortiment besser darstellen zu können.

Lindt wird es dann zukünftig nur noch in Form der über unser Edeka-Lager bestellbaren Artikel geben, also Oster- und Weihnachtsware und natürlich auch die bekannten Adventskalender mit den Einkaufsgutschein. Der Drops für eine feste Unterbringung hier im Regal ist jedenfalls gelutscht!

Aus dem Hachez-Regal wird evtl. das Lindt-Regal

Mit dem heutigen Schreiben einer Handelsagentur ist es amtlich: Da die Marken vom Hanseatischen Chocoladen Kontor GmbH & Co. KG, also vor allem Hachez, ab Ende dieses Jahres nicht mehr direkt hier aus Bremen sondern von einem großen Distributor vertrieben werden, ist das Ende von Hachez damit besiegelt. Damit ist von der alten Firma gar nichts mehr übrig und damit empfinde ich sie endgültig nicht mehr als "typisch bremisch". Ein paar Stadtmusikanten kann man auch auf jedes andere Produkt drucken, darauf kommt es nicht an. Das würde auch Zotter ohne Probleme schaffen.

Natürlich könnte ich die Produkte im Sortiment behalten. Es würde sich technisch nichts ändern – alle paar Wochen käme ein Außendienstler kommen und einen Auftrag aufschreiben, vermutlich mit Gutschrift für beschädigte oder alte Ware, und dann käme die neue Lieferung per Paketdienst und wir würden sie ins Regal packen. Niemand würde etwas merken. Dennoch ist für mich Hachez gestorben. Der Verkauf an den dänischen Konzern Toms vor über zehn Jahren war ein nachvollziehbarer Schritt, aber dass vor drei Jahren die Produktion nach Polen verlagert und nun der gesamte eigene Vertrieb eingestellt wurde, hat nun aus einem alten Original aus Bremen ein beliebig austauschbares Massenprodukt gemacht.

Jetzt nutzen wir das Regal noch für Weihnachtsware und was dann ab Januar passiert, werden wir sehen. Ich würde ja gerne einen weiteren Versuch mit Lindt starten. Auf mehr Fläche, nämlich fast dem kompletten Kopfregal, könnte das beiden Seiten noch mehr Spaß machen und dann kommt vielleicht auch mal der Außendienst regelmäßig vorbei.

Die Zukunft von Hachez bei uns?

Wir haben bei uns im Geschäft schon immer Schokolade und Pralinen von Hachez angeboten. Die Firma gehört inzwischen schon ein paar Jahre länger Toms, die ganze Geschichte ist in der Wikipedia nachzulesen.

Der Verkauf an die Dänen war auch nie ein Problem gewesen. Nur als vor ein paar Jahren die Produktion hier in Bremen eingestellt und nach Polen verlagert wurde, regte sich unter den Kunden ein gewisser Missmut. Ein Boykott der Schokolade, den auch viele Kunden anregten, war jedoch auch nicht sinnvoll, da man damit lediglich die verbliebenen Mitarbeiter hier in Bremen abgestraft und deren Arbeitsplätze gefährdet hätte.

Wenn die Gerüchte stimmen, wird hier zum Ende des Jahres auch der Rest der Firma durch Toms aufgelöst. Einen kleinen Bericht dazu gibt es hier zu lesen, es sind also mehr als nur Gerüchte. Dann gäbe es nur noch den Namen Hachez – nur mit Bremen hat das dann alles nichts mehr zu tun. Eine Firma aus Dänemark, die in Polen produziert und die Ware in Deutschland nur noch von irgendwelchen Handelsagenturen vermarkten lässt. Wie gesagt, das ist das, was mittels Flurfunk in meine Richtung geschwappt war. Ich beteilige mich ungern am Verbreiten von (falschen) Gerüchten, aber glauben würde ich das in diesem Fall.

Solange in Bremen noch die alten Mitarbeiter beschäftigt sind, wird es bei uns im Geschäft die Schokolade von Hachez geben. Wenn auch die letzten Bremer ihren Arbeitsplatz verlieren und Hachez mit Bremen absolut gar nichts mehr zu tun hat, dann fliegt die Marke bei uns aus dem Sortiment. Das ist beschlossene Sache.

Dann werden wir noch einen (allerletzten) Versuch mit Lindt unternehmen. Wenn die sich nicht durch einen kompletten Gondelkopf dazu motivieren lassen, regelmäßige Besuche durch ihren Außendienst hinzubekommen, dann kann ich denen auch nicht mehr helfen.

Osterware 2023

Seit gestern steht nun auch die restliche Osterware hier im Markt. Sieht fast genauso aus wie im letzten Jahr, nur dass wir diesmal wieder etwas mehr Ware haben. Möge sich der Haufen in den kommenden fünf Wochen vorzugsweise auf Null reduzieren. :-)


Adventskalenderaufbau 2022

Dieser Anweisung haben wir uns gebeugt und alle Kalender inzwischen im Laden untergebracht. Nicht, weil ich mir gerne etwas befehlen lasse, sondern weil ich den Platz im Lager freihaben wollte.

Die Lindt-Kalender mit den EDEKA-Gutscheinen sind wie immer ein super Schnäppchen, denn für die 9,99 € bekommt man nicht nur den Kalender mit 24 Leckereien, sondern auch zwei EDEKA-Einkaufsgutscheine im Gesamtwert von mindestens 5 € – und mit etwas Glück sogar bis zu 250 €. Wollte ich nur mal gesagt haben. :-)


Bitte frühzeitig platzieren

Da schrieb ich gestern erst, dass ich mir mit dem Verkauf der Adventskalender noch etwas Zeit lassen werde – und dann kommen heute die Lindt-Adventskalender (die mit den EDEKA-Gutscheinen) mit einem ganz bestimmten Hinweis auf der Seite der Kartons hier an.

Als hätten die den gestrigen Beitrag gelesen. :-P


Unter Beobachtung!

Einmal entdeckt, wird man sich vom Lindt-Mann auf der Rückseite eines der Weihnachtsaufsteller nie wieder nicht mehr beobachtet fühlen. Mein Beileid an die Kollegin, die bei uns überwiegend für die Tiefkühltruhen zuständig ist und die mich eben erst auf den stillen Beobachter mit dem skeptischen Blick hingewiesen hat. :-P


Lindt-Adventskalender mit Gutscheinen

Wir haben übrigens natürlich auch wieder die Lindt-Adventskalender mit Einkaufsgutscheinen im garantierten Mindestwert von 5 Euro.

Der Kalender kostet also letztendlich nur maximal 4,99 Euro – und mit Glück bekommt man sogar einen deutlich höheren Gutschein. Man kann also eigentlich nur gewinnen. ;-)