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Das Gitter ist schon mal weg

Das alte Lüftungsgitter zum Keller-/Maschinenraum ist schon demontiert und ein Teil des Mauerwerks fehlt schon. Aktuell sind die Handwerker dabei, die Treppe wegzustemmen.

Mal gucken, ob ich davon zwischendurch ein Foto erhaschen kann …


Sonntag, 15.10.2017 (1/3)

Auch den gestrigen Sonntag haben wir wieder im Laden verbracht. Kabelkanäle anbauen, was denn sonst. Gleich das erste Stück bot (neben den ohnehin krummen und mürben Wänden) eine weitere Herausforderung: In der Getränkeabteilung sitzt in einer Ecke ein ca. 50x50cm großes Lüftungsgitter. Der kollidierte richtig gut mit dem ersten Brüstungskanal-Element, so dass wir diesem eine rund 50cm lange Ausklinkung verpassen mussten.

Mir hat vor einer Weile mal ein Bekannter erzählt, dass sie bei sich in der Firma Kabelkanäle immer ganz pragmatisch mit dem Winkelschleifer durchschneiden. Da ich keine andere Wahl hatte, habe ich das einfach mal mit einer dünnen Inox-Trennscheibe probiert – und war erstaunt. Ich erwartete, in einer Rauchwolke zu sitzen, aber dem war nicht so. Saubere, schnelle Schnitte. Kann ich nur empfehlen. (Das Ablängen werde ich aber auch weiterhin mit der Kapp-Zug-Säge erledigen.)



Die herausgetrennte Ecke:



Passt perfekt! Weiter geht's …


Pumpstation in den Keller

Das bislang und buchstäblich größte Problem bei den Umbauplanungen ist die sogenannte Pumpstation, mit der die Abwärme aus den zukünftigen Kühlregalen in den Rückkühler draußen am Haus geleitet wird. Rückkühler… Ich kenne die Dinger als "Verflüssiger", so hieß es immer bei gasgefüllten Anlagen. Bei uns wird dort Wasser den Job erledigen, das natürlich nicht verflüssigt, sondern einfach nur weiter abgekühlt werden muss. Dieser Rückkühler wird draußen an der Gebäuderückwand befestigt werden, so wie jetzt auch schon die alten Verflüssiger.

Aber die Pumpe dafür, die braucht auch einen Platz. Das komplette Modul ist etwa 2,00x0,90x1,40m groß und wiegt knapp 400kg und muss so aufgestellt werden, dass zwar ein Techniker daran arbeiten kann, aber keine Unbefugten daran herumfummeln können. Das Modul ist nicht durch die beiden Türen in den alten Maschinenraum zu bekommen, so dass der Raum, so ideal er wäre (trocken, abschließbar, Stromversorgung in unmittelbarer Nähe, kurze Wege für die Rohre) beim besten Willen nicht in Frage kommt. Bislang war daher die favorisierte Lösung eine knapp zehn Quadratmeter große Bühne aus Stahl, die auf eigenen Stützen hinter dem Haus montiert wird. Kostet zwar viel Geld und hat auch noch viele andere Nachteile – aber irgendwo muss die Technik ja hin.

Nun stand ich da vor der Außenwand und überlegte, ob das Gerät nicht durch die Wand passt, wenn man die beiden Lüftungsgitter entfernt und noch etwas Material aus der Wand herausstemmt. Statisch ist das überhaupt kein Ding und auch wenn das ganze Pumpenmodul groß und schwer ist – mit ein paar starken Männern lässt sich das Teil schon in den Keller manövrieren. Danach wird die gesamte Öffnung wieder zugemauert, denn die Lüftungsgitter sind heute überhaupt nicht mehr notwendig.

Wenn da nichts mehr zwischen kommt, wird es so passieren.

War toll gedacht, aber leider nicht weit genug. Über den Gittern sind (ist ja irgendwie auch logisch) massive Stürze eingebaut, die wir besser nicht rausstemmen sollten. Ich will dieses Modul aber in den Keller haben und mir schwebt auch bereits eine neue Lösung vor. Die wird noch ausgearbeitet und dann gibt es hier auch das entsprechende Foto.


Temperaturunbeständiges Lüftungsgitter

Unsere (alten wie neuen) Tiefkühltruhen haben jeweils an der Seite ein Lüftungsgitter, hinter dem sich die Technik versteckt. Da diese Gitter nicht zwingend benötigt werden, um die Abwärme aus den Truhe abzuführen, können die Truhen offiziell stramm nebeneinander gestellt werden. Wurde mir so versichert.

Beim Anblick dieser Seite einer unserer alten "Salzburg"-Truhen wurde mir aber schon ganz mulmig im Bauch. :-O