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Infektionsschutzaufrüstung in Findorff

Aus der etwas improvisierten Variante mit dem Restetisch ist auch in Findorff ein etwas alltagstauglicherer Spurckschutz an der Kasse entstanden. Zwar undurchsichtig, aber es erfüllt seinen Zweck. Für sechs Wochen sollte es zumindest so noch reichen …


Verständnisloser Wutkopp

Die freundliche Bitte meiner Mitarbeiterin, den mit Klebeband gekennzeichneten Bereich unmittelbar vor der Kasse zu verlassen, versetzte einen jungen Mann derart in Rage, dass er das Geld mit so viel Wucht in die Geldschale an unserer ersten Kasse klopfte, dass die Acrylschale für das Kleingeld zerbrach. Daraufhin machte er sich schnell vom Acker und wir verblieben mit dem demolierten Kleingeldteller.

Nach zwei Jahren und viele tausend Kunden später hatte das Ding zwar schon deutliche Gebrauchsspuren und wird als Ersatzteil auch nicht sonderlich teuer sein – aber sein müssen hätte so eine Aktion nun auch nicht. :-(




Selbstgenähte Mundschutze

Ines hat ein paar Mundschutze genäht, die ich mit zur Firma genommen habe. Bislang ist der Ansturm auf die Dinger aus Mitarbeiterkreisen eher verhalten, es läuft niemand damit herum, aber ich halte sie vor und wenn jemand einen haben möchte, werde ich ihn natürlich gerne aushändigen.

Mundschutze, egal ob Massenprodukt oder selbst genäht, scheinen aber langsam populärer zu werden. Vor zwei Wochen noch liefen deutlich weniger (fast niemand) Kunden mit Maske bei uns herum, inzwischen sind es jedoch schon wesentlich mehr geworden.


Familienausflug

Dieses Schild, das seit ein paar Tagen in mehreren Versionen und Abwandlungen durch die Medien geistert, habe ich nun auch mal ausgedruckt und hier aufgehängt. Insgesamt geht es hier mit den Familienbesuchen und ich kann auch verstehen, dass man nicht immer sein Kind irgendwo unterbringen oder allein zu Hause lassen kann. Manche verwechseln nach wie vor einen Supermarkt mit einem Kinderspielplatz und vielleicht erinnert sich ja der eine oder andere von diesen Leuten auf diese Weise an ein paar aktuelle Spielregeln.


Plakate an der Eingangstür

An unserer Eingangstür prangen nun gleich drei Plakate mit Hinweisen auf den zu haltenden Abstand zu anderen Mitmenschen und einigen weiteren Sicherheitsmaßnahmen. Der Hinweis, dass zwingend Einkaufswagen zu verwenden sind, hängt zwar auch, aber mir graut davor, das hier konsequent umzusetzen. (Endlose Diskussionen mit Leuten, die nur mal eben Zigaretten holen wollen …)

Noch geht es hier im Großen und Ganzen ja auch noch mit den Abständen untereinander und bei uns hier in Bremen ist es auch noch keine behördliche Auflage, Einkaufswagen verwenden zu müssen – aber was nicht ist, kann ja noch kommen …


Karton voller Plakate

Der Paketbote hat hier ein recht schweres Paket an der Kasse abgeworfen, in dem sich dutzende Infoplakate (ein paar Motive, jeweils mehrfach vorhanden) der EDEKA zum Thema Corona und Infektionsschutz befinden. Die meisten kann ich leider nicht gebrauchen (Hinweis auf gesperrte Nebeneingänge und Wickelräume oder die temporäre Einstellung des Mehrwegsystems an der Fleischtheke), aber die A1-Plakate mit dem Hinweis auf die einzuhaltenden Abstände werde ich hier gerne verwenden.




Warnbandverschleiß

Nach knapp einer Woche sehen die auf den Boden geklebten Markierungsbänder schon nicht mehr gut aus. Viele Füße, dazu die Einkaufswagen und auch immer wieder Körbe und Getränkekisten, die von den Kunden vor sich her geschoben werden, setzen dem Klebeband gewaltig zu.

Daher kam der vorhin erwähnte Nachschub ganz passend. Wie lange wir mit der Thematik noch zu tun haben werden, weiß momentan natürlich niemand, aber ich kann mir vorstellen, dass wir die Markierungen auf dem Fußboden in den nächsten Wochen noch einige Male nachkleben müssen.


Absperrung an der Kasse in Findorff

Aufgrund des etwas unklarer definierten Wartebereichs vor der Kasse ist es in unserem kleinen Markt in Findorff etwas komplizierter, Abstandsmarkierungen auf den Boden zu kleben. Das Kleben ist natürlich kein Problem, aber sauber definierte Marken und Bereiche abzutrennen dagegen schon.

So gibt es jetzt rund um die Hauptkasse eine Sperrzone, die noch mit einem Aufsteller und dem Restetisch bekräftigt worden ist. Da drüben ist es tatsächlich ein Wettlauf. Was ist zuerst vorbei? Unsere Filiale oder die Corona-Krise? Werden wir in ein paar Wochen wissen …


Spuckschutzvorhänge

Es hat aufgrund beinahe durchgängig zweier besetzter Kassen einige Stunden gedauert, bis die beiden Spuckschutz-Vorhänge montiert waren, aber letztendlich habe ich es erfolgreich geschafft. Von Kasse 1 gibt es nur das Bild von oben über die Videoanlage, Kasse 2 war aber zwischen den Kunden fotografierbar.

Eigentlich wollte ich die Enden noch auf 20 cm Länge nach innen umkanten, mein Rohrbiegegerät ist aber nur für kleinere Durchmesser geeignet. Das hatte ich vorhin gar nicht mehr auf dem Schirm, aber so wie es jetzt ist, geht es auch ganz gut.

Da die Vorhänge aus Folie und nicht einem starren Material bestehen, ist die Sicht nicht ganz unbeeinträchtigt. Insgesamt sind sie aber sehr durchsichtig, wie auch auf den Fotos zu sehen ist.
Der große Vorteil dieser Konstruktion ist jedoch, dass sie ohne aufwändige Stützkonstruktion zu befestigen ist (pro Stück zwei Haken in der Decke) und dazu weich ist. Man kann sich nicht stoßen oder an irgendwelchen hervorstehenden Holz- oder Kunststoffteilen verletzen. Die Folie besteht aus PVC, einem aus verschiedenen Gründen eigentlich zu verschmähenden Material, was auch der Grund war, warum ich hier im Markt keinen "Vinylboden" haben wollte, nicht einmal für einzelne Bereiche. Zeitweise war ein solcher mit Holzoptik für die Weinabteilung oder mit aufgedruckten Natursteinen in der Gemüseabteilung angedacht. Verglichen mit dem, was die Leute tagtäglich in ihre Wohnungen legen, sind diese zwei Kilogramm Material aber zu vernachlässigen. Wenn man dann noch bedenkt, was gerade im Rahmen der Pandemie weltweit an Einwegprodukten im Müll landet (Masken, Handschuhe …), spielen die Vorhänge momentan keine Rolle mehr.

Wer die Dinger auch gut findet, kann sie bei der Planenmanufaktur bestellen. Für den Link habe ich jetzt nichts bekommen, auch ich habe die beiden Teile zum vollen Preis erstanden. Aber vielleicht mal für Interessierte, die auch nicht die Motivation haben, eine starre Konstruktion zu bauen.




Gelieferte Spuckschutze

Die beiden Virenschutzvorhänge sind eben geliefert worden. Ich werde dann hier mal in die Bastelstunde übergehen: Genauen Montageort ermitteln, Alurohre an den Enden biegen, Dübel in die Decke für die Befestigung und anschließend alles aufhängen. Für zwei Kassen natürlich. Ich werde damit wohl eine Weile beschäftigt sein. Fotos später. :-)


Alurohre für Vorhänge

Die bestellten Spuckschutz-Vorhänge sind seit heute auf dem Weg zu uns und kommen mit etwas Glück morgen schon an. Die zur Stabilisierung der beiden Vorhänge benötigten Alurohre (4 Stück, jeweils 2 Meter lang) hatte ich vorhin schon beim nächstgelegenen Baumarkt organisiert.

Das wird eine interessante Bastelstunde, wenn die Dinger da sind …


Vorhang statt starrer Wand

Ich hatte eigentlich vor, einen Spuckschutz an der Kasse aus Aluprofilen (Boschprofile / Systemprofile, eine von drölfoktilliarden anderen Bezeichnungen) zu bauen. Es sollte ein Rahmen werden, der vorne mit einer Kunststoffscheibe beplankt ist. Während ich auf der Suche nach einem Händler hier in Bremen war (erfolglos, keiner hat die hier "offline" verfügbar), rief mich ein Mann an, der Kunststoffplanen aller Art herstellt und mir helfen wollte.

Er macht nämlich neuerdings einen "Virenschutzvorhang", bestehend aus einer transparenten PVC-Plane, die lebensmittelecht und schwer entflammbar ist. Das Ding wird über einen Saum auf ein Alurohr gezogen, welches einfach an der Decke befestigt werden kann. Biegt man das Rohr, kann man auch die Seitenräume abdecken.

Finde ich eine super Lösung. Auf jeden Fall hat man so keine starre Konstruktion vor sich, mit der man zusammenstoßen könnte. Die beiden Teile sind bestellt und werden wohl nächste Woche kommen.

Wartebereich mit Markierungsband

Um den Kunden zu erleichtern, Abstand zueinander und vor allem auch zu unserem Mitarbeitern an der Kasse zu bekommen, haben wir nun entsprechende Markierungen mit 1,5 m Abstand) auf den Boden geklebt.

Genau vor den Kassenplätzen befindet sich jeweils eine Sperrfläche, die zwar durchquert werden, in der aber nicht gewartet werden darf.

Bislang klappt es ganz gut und in den nächsten Tagen werden sich dann hoffentlich alle daran gewöhnt haben, dass das Konzept "Einkaufen" bis auf Weiteres etwas unbequemer als gewohnt vonstatten geht.


Markierungsband

Im Baumarkt habe ich eben vier Rollen Markierungsband (diagonal gestreiftes Klebeband) besorgt, mit dem ich hier auf dem Boden vor der Kasse entsprechende Abstände für die wartenden Kunden markieren werde. Unmittelbar vor dem Arbeitsplatz der Kassierer/innen wird eine Sperrfläche entstehen, so dass der unmittelbare Kontakt auf ein Vorbeigehen beschränkt werden soll.

Das ist eine erste größere Maßnahme. In einem zweiten Schritt werden ich eine Konstruktion mit einem Spuckschutz erschaffen, wie sie mittlerweile auch schon in anderen Läden zu finden ist. Gestern wurde mir dazu eine "professionelle" Lösung angeboten, jedoch finde ich ca. 1500 Euro etwas arg happig für ein paar Alurohre und ein paar Plastikscheiben. Da werden wir mit Rahmen-Hölzern aus dem Baumarkt eine akzeptable Lösung zu einem Bruchteil des Preises schaffen können.