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Ein Händeschütteln

Ein mir seit Jahren bekannter Vertreter kam in den Laden und streckte mir in typischer Corona-Manier die Faust zum Gruß entgegen. Ich tippte ziemlich seicht mit meiner Faust dagegen, was beim klassischem Händeschütteln wohl einem "toten Fisch" gleichgekommen wäre.

"…diese Motivation!", lachte er.

"Ach", sagte ich missmutig. "Mich nervt Corona nur noch, mit allem, was sich daraus auch im Zwischenmenschlichen entwickelt hat. Aber Ghettofaust ist immer noch besser als dieses vollkommen beknackte, peinliche Ellenbogen-Zusammenditschen."

Dieses beknackte, peinliche Ellenbogen-Zusammenditschen nennt sich auch Ebola-Shake und wurde als Alternative zum klassischen Händeschütteln eingeführt. Gefühlt sieht man diesen "Gruß" immer nur von demonstrativ gut gelaunten Politikern, wenn irgendwelche Kameras auf sie gehalten werden. Ernsthaft: Bevor ich das mache, sage ich lieber einfach nur Moin.

Der nette Außendienstler schmunzelte, und hielt mir seine ausgestreckte Hand hin: "Wir können das auch ganz klassisch machen."

Ich schlug ein und es folgte ein anständiger, fester Händedruck. Mir kamen fast die Tränen vor Rührung. Das war das erste echte Händeschütteln seit anderthalb Jahren.

Elefantöse Freude

In meiner E-Mail-Signatur habe ich seit einer Weile nicht mit "mit freundlichem Gruß", sondern "mit elefantösem Gruß" stehen. Heute habe ich zum ersten Mal eine Reaktion darauf bekommen. Einer Firma, mit der wir und die EDEKA zusammenarbeiten, hatte ich einen kleinen Auftrag via E-Mail erteilt.

Knapp zwei Stunden später bekam ich einen Anruf, da es noch eine kleine Rückfrage gab. Die Frage war schnell geklärt, aber die Frau musste mir unbedingt noch mitteilen, dass ihre Kollegin sich total über meine Grußfloskel gefreut hätte. Ihre Kollegin würde nämlich Elefanten über alles lieben und als ich ihr sagte, dass wir hier aus der Firma heraus auch Spenden sammeln und damit wie auch mit privatem Geld Elefanten-Projekte unterstützen, da lagen wir uns telefonisch fast vor Freude in den Armen.

So macht der Arbeitsalltag Spaß. :-)

Ein gutes neues Jahr 2021!

Eigentlich hatte ich vor, das vergangene Jahr hier im Blog mit einem pathetischen Resümee zu beenden. Dann hat am Donnerstag gegen 14:45 Uhr irgendein nicht näher identifizierbares Ereignis dermaßen viele Datenbankzugriffe verursacht, dass sich das gesamte System aufgehängt hat. Das Team von Manitu hat ganze Arbeit geleistet und so lief der Server gestern Nachmittag wieder – dazu noch ohne den Verlust irgendwelcher Daten. Chapeau! :-)

Daher wünsche ich euch allen an dieser Stelle kurz und knapp einfach nur ein gutes neues Jahr. Viel schlimmer kann es ja eigentlich nicht mehr werden, aber wer weiß jetzt schon, was wir uns am 31.12.2021 alles für das nächste neue Jahr wünschen werden …


DANKE und SCHADE

Ein schokoladiger Gruß mit Bedauern und Danksagung an die Kollegen in Findorff. Auch da haben / hatten wir sehr viele total liebe Kunden. Nur was nützt es, wenn der Markt rote Zahlen schreibt? So ganz willkürlich fiel die Entscheidung mit der Schließung ja nicht … :-(


Morgendlicher Gruß aus der Brötchenküche

Frühmorgendlicher Gruß aus unserer Backstube aka Brötchenküche. Während ich darauf wartete, dass der Ofen für die nächste Backladung auf die richtige Temperatur kam, knipste ich gedankenverloren die bereits mit Rohlingen belegten Bleche. Ich glaube, ich leg mich wieder hin, schnurchl … (Memo: Hier fehlt ein Sofa im Büro.)


Helmhelden?

Lesen hier eigentlich die "Helmhelden" Tim und Gordian mit? Dann schönen Gruß zurück, ich habe eure Karte jetzt erst in dem Karton mit meinem Kopfschutz entdeckt, als ich den (eben nur fast) leeren Pappkarton nach nach knapp einem Jahr mal entsorgen wollte. :-)

Das war 2017

Tzja … Hier geht in wenigen Stunden ein sehr bewegtes Jahr zu Ende und wir sehen einem noch deutlich ereignisreicheren neuen Jahr entgegen. Lange und aufwändige Planungen haben wir hinter uns, die Umbau-Finanzierung ist gesichert und in den kommenden Monaten werden wir unsere "Rumpelbude" in einen zeitgemäßen Laden verwandeln, für den man sich nicht wegen der veralteten und verbrauchten Einrichtung zu genieren braucht.
Einen Teil dieser Baumaßnahmen habt ihr schon mitbekommen, richtig Gas geben werden wir aber erst ab Mitte Januar, wenn unsere Inventur durch ist. Letztendlich sind es nur einige wenige, aber dafür sehr große Baustellen: Kühlanlagen, Regale, Kassentisch, Anstrich, Elektroinstallation, Fußboden. Aber alles ist schon vollständig durchgeplant und liegt in Form von Zeichnungen und Angeboten vor, die von mir nach und nach beauftragt werden. Wenn alles fertig ist, werde ich mich als letzten Schritt von der SPAR-Tanne trennen und auch als Edeka-Markt auftreten. Die Vorteile liegen auf der Hand: Bessere Preise (für mich und die Kunden!) und natürlich der Nutzen vom Bekanntheitsgrad und der Werbung der Edeka.

Ich bedanke mich bei allen Lesern, Kommentatoren und Material-Zusendern und wünsche euch und allen meinen Mitarbeitern, Freunden und Bekannten einen guten Rutsch ins neue Jahr.


Geburtstagsvideo für Johannes

Noch was im neu aufgestellten YouTube-Kanal: Vor ein paar Jahren hatte mich Blogleser Manuel mal angeschrieben und gefragt, ob ich einen kurzen Video-Beitrag für ein größeres Geburtstagsvideos für einen Bekannten namens Johannes von ihm erstellen könnte. Da der Bekannte ebenfalls Shopblogger-Fan sei, wäre das doch sicher eine nette Idee.

Der Clip oxidierte hier ein paar Jahre im Archiv vor sich hin und ich dachte mir, nun könnte ihr auch mal alle was davon haben. Viktor noch als "Ladendieb" im Hintergrund. :-D

(Ich wundere mich immer noch, dass der Film bislang nicht im Blog war. Oder bin ich nur zu blöde zum suchen? Auf jeden Fall liefert keines der möglichen Schlagworte einen Beitrag dazu.)