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Mit Rucksack, raus und weg!

Ich war dabei, Wein zu packen, als ein Typ mit Rucksack in mehreren Metern Entfernung an mir vorbeiging, den Weg zur Kasse einschlug und direkt den Laden verließ.

Richtig gesehen habe ich den jungen Mann nur maximal zwei Sekunden. In der Zeit hatte ich ihn schon als Ladendieb, mindestens aber verdächtig eingestuft. In dem Moment konnte ich nichts mehr ausrichten, aber ich sah mir seinen Weg durch den Laden mal genauer auf der Videoaufzeichnung an. Als hätte ich es geahnt: Er hatte seinen Rucksack mit den unterschiedlichsten Waren aus dem Kühlregal, vor allem Käse, gefüllt und diese natürlich nicht bezahlt.

Aber wir haben ein paar schöne Bilder von ihm (in besserer Belichtung, Schärfe und von vorne) und wenn er wieder reinkommen sollte, wird er hoffentlich weniger Erfolg haben.


Dunkles Fahrrad, roter Rucksack

Dem Typen mit dem Rucksack aus roter Plane, der heute Morgen mit seinem dunklen Rennrad und Artikeln aus unserem veganen Sortiment im Wert von mehreren 10 Euro verschwunden ist, wünsche ich nichts Nettes. Meinetwegen kann er auch an den Sachen ersticken. Wer die Welt verbessern möchte (vegane Ernährung) und dabei gleichzeitig demjenigen schadet, der diesen Prozess unterstützt (in diesem Fall mich mit diesem großen vegetarischen / veganen Sortiment), auf den kann diese Gesellschaft wohl dankend verzichten.

(Der Alarm der Warensicherungsanlage löste zwar aus, aber er saß schneller auf seinem Rad, als der Kollege zur Tür eilen konnte.)

KLONK!

Wir saßen im Kassenbüro und erledigten notwendigen Papierkram, als ich plötzlich aus dem Laden ein Geräusch hörte, das wie eine im Regal umfallende Bierdose klang.

Da Dosen nicht einfach von alleine umfallen, guckte ich kurz auf den Monitor der Videoanlage und sah eine junge Frau, die sich recht hektisch rund ein Dutzend Bierdosen vom obersten Regalboden griff und diese in ihren beiden Umhängetaschen verschwinden ließ. Wir wollten gerade ganz schnell nach vorne laufen, als wir sahen, dass sie einen gefüllten Einkaufskorb in der linken Hand trug. Alles klar, das ist ein Alibi-Einkauf, die holen wir uns in aller Ruhe hinter der Kasse.

Dachten es noch und sahen dann, wie sie den Korb an der Kasse abstellte und direkt zum Ausgang ging. Damit hatten wir leider nicht gerechnet und so hatte die Diebin knapp 10 Sekunden Vorsprung, den wir auch nicht mehr aufholen konnten. Sie verlor zwar noch eine Tasche in der Seitenstraße und so bekamen wir immerhin sieben der Dosen wieder zurück, aber die junge Frau schaffte es offenbar erfolgreich, sich irgendwo in den Gärten zu verstecken.

Die anderen Dinge in der Tasche waren zwar nicht von uns, aber das dürfte neben ihrem Drogenbesteck zu einem großen Teil auch Diebesgut gewesen sein: Etliche Einweg-Feuerzeuge und einen neuen Regenschirm von einem Geschenkartikel-Kaufhaus aus der Innenstadt… Die Polizei hat die Sachen mal mitgenommen, um nach Fingerabdrücken suchen lassen.

Mal gucken, was daraus wird…