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Bio-Jackfrucht in Gläsern

Ein Kunde hatte vor ein paar Tagen gefragt, ob wir Jackfrucht bekommen können, da er diese gerne als Fleischersatz (wie auch im verlinkten Wikipedia-Artikel beschrieben) verwenden würde.

Große Überraschung: Diesen Artikel können wir bei uns über die Großhandlung bekommen und haben ihn nicht nur bestellt, sondern auch schon einen Platz im Regal freigeräumt. Übrigens nicht bei den Obst-, sondern aufgrund seiner vorgesehenen Verwendung bei den Fleischkonserven.


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Dieses Bild ist schon etwas älter und stammt aus der Kuriositätensammlung von der alten Firmenwebsite. Das ist ein vegetarischer Hanf-Snackriegel (quasi Bifi-Ersatz), dessen Packung mit einem Aufkleber aus Thermopapier beklebt ist.

Ich kann bis heute nicht nachvollziehen, was da wohl beim Druck dieses einen Exemplars schiefgelaufen sein könnte. Der Druck ist quasi spiegelverkehrt, aber eben nicht richtig. Die Zeichen und Logos sind alle korrekt ausgerichtet. Alle Buchstaben und Bilder sind ohne Spiegel klar zu ekennen. Einzig die Anordnung der Buchstaben innerhalb der einzelnen Texte ist rückwärts.

Kann man auf diesem Bild nicht so gut erkennen, aber es gibt leider keine größere Version dieser Datei mehr.



Da steht wirklich: "legeirkcanS rehcsirategeV" – also genau so, wie ihr das hier gerade auf dem Bildschirm sehen könnt. Die Buchstaben sind richtig herum, aber der Inhalt ist rückwärts.

Und jetzt erklär mir mal einer, wie das passiert sein könnte.


Verdächtige Handbewegung

Ein kurzer, eher zufälliger Blick auf den Monitor der Videoüberwachungsanlage. Eine Kundin, die sogar einen gut gefüllten SPAR-Einkaufskorb in der einen Hand trug. Eine Handbewegung mit der anderen Hand, als hätte sie irgendwas in ihrer Jacke verschwinden lassen. Wir reden von höchstens zwei Sekunden, aber unser erfahrener Blick ließ die inneren Alarmglocken läuten.

Wir spulten die Videoaufzeichnung zurück und sahen uns die Sequenz und die vorherigen Augenblicke noch einmal genau an. Da, die hat was eingesteckt! Hat sie noch mehr? Egal. Sie ist schon an der Kasse und uns rennt die Zeit weg – und auch für das eine Teil werden wir sie schon festhalten. Der Rest ergibt sich hinterher.

Was wir gesehen hatten, war übrigens, wie die gerade mal 20-jährige Frau die Packung Batterien unserer Eigenmarke in der Jacke verschwinden ließ. Abgesehen davon hatte sie noch ein paar andere Teile in ihren Jackentaschen. Der Wert des Einkaufs, den sie bezahlen wollte, lag deutlich darüber. Das Bargeld, das sie mitführte, hätte gereicht, um das alles mehrfach zu bezahlen.

Da sie gültige Papiere dabei hatte und auch friedlich und kooperativ war, verlief der Rest für unsere Verhältnisse relativ unspektakulär: Anzeige, Hausverbot, Tschüss.


Herr Antje und das Tofutier

Auf jeden Fall sind die Entwickler vegetarischer Produkte locker drauf… :-)

(Vielan Dank an Luis für den Hinweis und die Bilder.)



[Hier fehlt ein Foto eines Produkt, das eine Markenrechtsverletzung (nicht durch mich sondern durch den Hersteller) darstellte. Am 15. November 2018 wurde ich in gewohnt anwaltlichem Tonfall aufgefordert, das Foto zu löschen.]