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Flaschenpest

Seit einer Weile ist auch hier im Raum Bremen ein "Sofortlieferdienst" für Getränke verfügbar, bei dessen weiß-grün-pupurfarbenen Kleintransportern ich mittlerweile immer rot sehe. Das hat übrigens ausdrücklich keine geschäftlichen Gründe, denn ich nehme den Lieferdienst nicht als Konkurrenz wahr, zumal wir ja unseren eigenen Lieferservice ohnehin vor zwei Jahren eingestellt haben.

Viel mehr schüttle ich mit aller Regelmäßigkeit über die Fahrer dieses Unternehmens den Kopf und frage mich, ob es überhaupt eine Voraussetzung für den Job ist, einen Führerschein zu haben. Wege blockieren, illegal abbiegen, rote Ampeln überfahren … Machen andere Verkehrsteilnehmer zwar auch, aber die tragen dabei nicht so offensichtlich ihre Firma zur Schau. Andererseits wird man als erfahrener Radfahrer ja mittlerweile dank der markanten Fahrzeuge schon früh vor gefährlichen Situationen gewarnt. :-D

Autofahren und Kassieren

Eine Kollegin war nach mehreren Tagen Krankheit wieder da und berichtete, dass sie bezüglich ihrer Genesung noch nicht ganz sicher sei, aber immerhin schon wieder Autofahren könne.

"Wer Autofahren kann, kann auch kassieren", meinte ich scherzhaft, denn bezüglich der Beinarbeit unterscheiden sich die sitzenden Tätigkeiten ja nicht nennenswert. Im Gegenteil eigentlich sogar, denn bei uns muss man kein(e) Pedale (mehr) drücken, seit wir den neuen Kassentisch haben.

Ein Kollege aus dem Off, der den Satz mitbekommen hatte: "Und warum machen wir dann immer tagelang Kassentraining mit den neuen Leuten? Lass dir einfach den Führerschein zeigen."

Genau! :-)

Beh, Emm, Weh!

Es gibt Menschen mit Führerschein und Menschen mit Anstand.

Diesem BMW-Fahrer fehlte offenbar beides. (Der silbergraue, der parallel zur Straße die halbe Einfahrt zugeparkt hat. Der grüne Transporter quetschte sich gerade durch die Straße, als das Foto entstand.)