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Braune Eier? Weiße Eier? Beige Eier!

Als ich eine Packung Bio-Eier aus unserem eigenen Sortiment öffnete, staunte ich und war mir schlagartig nicht sicher, ob das nun braune oder weiße Eier sein sollen. Ist letztendlich egal, aber was wäre das Leben, wenn man sich nicht über komplett belanglose Dinge Gedanken machen könnte? Weiße Eier sind es definitiv nicht, also müssen es braune Eier sein. Hellbraun. Also ein sehr helles Braun. Also eher ein Beige. Ein helles Beige.

Habe ich (in so hell) zugegebenermaßen auch noch nie gesehen:

(Nachtrag: Die Eier sind sandfarben. Sandy lautet das Stichwort.)


"kinder"-Rückruf

Vom aktuell laufenden Ferrero-"kinder"-Rückruf sind auch wir betroffen. Meistens haben wir bei Rückrufen immer maximal ein paar Stück pro Artikel, vielleicht auch mal einen ganzen Karton – aber dass wir die Ware gleich aufstellerweise vernichten müssen, ist schon hart.
Mehrere Einzelkartons mit Schokobons und Ostereiern waren der kleine Posten bei uns. Hinzu kam ein fast noch vollständig gefülltes Display "Maxi-Eier" und, richtig hart, die weißen Schoko-Bons, die letztes Jahr bei uns wie verrückt liefen und von denen ich dieses Jahr gleich zwei Aufsteller bestellt hatte. Aus Platzgründen haben wir sie zu einem großen Turm zusammengestellt – insgesamt 16 Kartons á 18 Tüten.

Sowas stimmt mich immer nachdenklich, denn ich finde es grundsätzlich schlimm, Lebensmittel wegzuwerfen. Wenngleich Schokolade nun aus ernährungsphysiologischer Sicht nicht gerade zu den unverzichtbaren Dingen gehört. Aber trotzdem. Hinzu kommt, dass die Chance, dass diese Ware auch tatsächlich mit Salmonellen kontaminiert ist, sehr klein ist. Dennoch hat sich hier niemand gefunden, der sie probieren möchte. Den Schaden trägt Ferrero (vor allem finanziell) und aus kaufmännischer Sicht betrifft uns das nicht nennenswert, aber es fühlt sich dennoch sehr, sehr unangenehm an. :-(


Und weg war das Muster!

Der Juniorchef eines Naturland-Hühnerhofs aus der Region besuchte uns nach vorhergehender Terminabsprache hier im Laden und hatte auch direkt zwei Muster mitgebracht, die er der Einfachheit halber im vorhandenen Eierregal ablegte.

Während wir miteinander redeten, kam eine ältere Kundin, nahm sich eine der Packungen, legte diese in ihren Einkaufswagen und ging damit schließlich zur Kasse.

Es war kein Preisschild dran und im Warenwirtschaftssystem war der Artikel auch nicht hinterlegt, aber das war alles kein Hindernis. Sie bezahlte die regulären 3,29 € für die Packung, gebucht über die allgemeine Lebensmittel-Warengruppe, und alle waren glücklich.

Wir mussten alle zusammen lachen. Da hatten wir tatsächlich schon was von der Ware verkauft, bevor wir sie überhaupt im Sortiment haben. Läuft, aber richtig. :-)

Aus Platzgründen kamen wir noch nicht zusammen, aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben! In einem halben Jahr wollen wir uns noch einmal treffen und dann gibt unser (bis dahin hoffentlich schon neues Eierregal) auch die Option her, Eier von anderen Höfen mit ins Sortiment aufzunehmen.

Wir haben Eier, lose Eier

Vor ein paar Tagen haben wir von unserer Großhandlung mal fälschlicherweise mit der morgendlichen Gemüselieferung eine Kiste lose Eier bekommen. Eigentlich haben wir Eier nur verpackt und so war ich etwas unglücklich darüber, dass wir die Ware nicht zurückschicken konnten, aber wir machen das Beste aus der Sache. Von unserem Eierlieferanten habe ich ein paar leere Eierkartons in zwei verschiedenen Größen bekommen und nun versuchen wir, die Eier loszuwerden. Ich hatte einen gewissen Optimismus, dass sich im Laufe der Jahre das Kaufverhalten irgendwie verändert hat und lose Eier nun hier laufen würden, immerhin haben wir sie nicht ohne Grund vor Jahren aus dem Sortiment geworden.

Nach fast einer Woche fehlt nicht einmal eine dieser sechs Platten, somit haben wir da einen unfreiwilligen Ladenhüter im Eierregal stehen. Und dabei laufen Eier bei uns ansonsten wirklich unglaublich gut.


Lustige Strichcodes – 256

Auf der Verpackung der "dicken Eier", weiße, eiförmige N Schokoküsse, prangt neben dem klassischen rechteckigen Strichcode auch noch einer, der wie ein Ei aussieht und ebenfalls funktionsfähig ist.

Entdeckt haben wir das Eigestrichel übrigens auf einer Packung bei uns zu Hause, die wir bei einem EDEKA-Kollegen gekauft hatten. Bei uns im Markt gibt es die "dicken Eier" nicht. Vorbestellbar waren sie nur als Aufsteller und da haben wir uns aufgrund der Menge in Kombination mit einem gewöhnlich eher knappen Haltbarkeitsdatum nicht herangetraut …


Angeditschtes Ei

Ein Kollege hielt mir eine Packung Eier vor die Nase: "Hier soll eines mit einem Knick in der Schale drin sein, meinte eine Kundin zumindest eben an der Kasse."

Er öffnete die Packung, auf den ersten Blick sahen die Eier alle gut aus. Daraufhin begann er, jedes Ei einzeln zu untersuchen und dabei vorsichtig ein Stück aus der Pappe zu heben.

Nach dem er die halbe Packung durch hatte, gab es ein hässliches Geräusch und Eiermatsch verteilte sich über den in dem Eierkarton verbliebenen Eiern, auf dem Fußboden darunter, auf den Fingern und auch auf der Arbeitskleidung meines Mitarbeiters.

Ich glaube, er hat das mit dem Knick gefunden. :-P

BUNTE Eier

Früher gab es zumindest bei uns hier die hartgekochten und bunt gefärbten Eier immer nur zur Osterzeit. Inzwischen sind sie als "Picknick-Eier" ganzjährig im Sortiment. Letztendlich sind sie recht praktisch und durch die Lackierung auch ein paar Tage länger haltbar. (Nicht wundern wegen des vermeintlich knappen Haltbarkeitsdatums auf der Packung. Die Bilder lagen hier nun schon ein paar Tage länger herum.)

O-Ton unseres Lieferanten: "Uns war die Farbe ausgegangen." Den meisten Kunden war das zum Glück egal, nur ein paar haben herumgemosert. Den meisten ging es dann wohl doch um den Inhalt der Schalen und nicht deren Koloration. :-)


Blogeintrag von vor dem Blog (38)

Inzwischen gehören die Brote längst zu unserem normalen Sortiment, am 17. Mai 2004 verkündeten wir unseren Kunden jedoch stolz, dass wir

Regionales Bio-Brot

jetzt ganz neu im Sortiment hätten. Was damals ja auch stimmte. :-)

EIN Ei

Ja, es ist sagte und schreibe ein Ei aus dieser Packung heile geblieben. Der Rest lag in Trümmern vor dem Eierregal und natürlich hat der- (oder diejenige), dem das passiert ist, kein Wort gesagt, so dass auch keiner von uns eine Ahnung hat, wie lange der Matsch dort schon lag.

Aber zum Glück sind nicht noch dutzende Leute da durchgelatscht oder haben ihre Einkaufswagen durch die Eiermasse geschoben und alles im Laden verteilt …


Ungestempelte Eier

Ein Mann rief vor einer Weile an und erzählte mir, dass er bei uns eine Packung Eier gekauft habe, in der auf keinem einzelnen Ei ein Stempel prangen würde. Was ungewöhnlich wäre. Dass mal ein Ei durchrutscht, mag ja vielleicht angehen – aber gleich alle zehn in einer Packung?

Aber man soll niemals nie sagen und warum sonst sollte der Mann anrufen und mir das erzählen? Während er erklärte, ging ich bereits zum Eierregal, um mir die anderen Packungen dieser Sorte anzusehen. Es waren noch zwei Schachteln mit diesem Haltbarkeitsdatum da und insgesamt sah ich darin zwanzig gestempelte Eier.

"Wie kommt denn das?", wollte der Anrufer von mir wissen.

Das konnte ich ihm nicht beantworten, auch nicht, nach dem er die Frage zum insgesamt dritten Mal gestellt hatte. "Das weiß ich wirklich nicht. Vielleicht sind die in der Produktion irgendwie durchgerutscht. Das kann ich Ihnen aber nicht beantworten. Wir produzieren die Eier ja nicht, sondern kaufen die nur vom Erzeuger ein."

"Meine Frau hat auch schon zwei davon gegessen."

"Was soll ich machen? Entweder Sie bringen mir die Eier wieder und ich gebe Ihnen das Geld zurück oder neue Eier – oder Sie wenden sich direkt an den Hersteller. Oder sie vertrauen einfach darauf, dass die restlichen acht Eier in Ordnung sind und essen sie einfach auf."

"Wir werden uns das mal überlegen, ich melde mich dann wieder."

Ich habe nie wieder von ihm gehört.

Vielleicht hatte der Mann auch nur seine Brille nicht auf, oder er und seine Frau hatten die Eier vor der Stempelsuche schon allesamt gekocht, wobei sich die Stempelfarbe abgelöst haben könnte. Nach Aussage unseres Eierlieferanten ist eine komplette Packung mit ungestempelten Eiern jedenfalls quasi unmöglich. Die Eier werden noch im Stall gestempelt und kommen danach erst in die Halle, in der sie eingepackt werden. Dass mal ein einzelnes Ei ungestempelt durchrutscht mag vielleicht angehen, aber selbst das soll nicht passieren.

Ein 6er im Lotto (6 aus 49) ist schon selten, aber bei den Eiern den Treffer "10 aus tausenden" zu landen, ist Null. (Bitte keine Spitzfindigkeiten mehr bei einer Chance von "Null Komma es folgen noch mindestens zwanzig Nullen" … )

Demeter-Eier mit Bruderhahn-Unterstützung

Seit wir die Bioland-Eier nicht mehr bekommen (Brot gibt es inzwischen ja wieder), hatten wir nur noch die einfachen Bio-Eier mit dem EU-Bio-Siegel.

Seit einer Weile haben wir übrigens sogar Eier mit Demeter-Siegel, welche sogar die Bruderhahn-Initiative unterstützen. Meistens kommen diese vom Hof Lütjen aus Vollersode im Teufelsmoor, sind also sehr regional, manchmal sind auch Eier vom Levenshof (wie auf dem Bild zu sehen) dabei, die sind dann etwas weiter gereist, da sie aus Visselhövede kommen, was aber immer noch regionaler ist, als viele andere Produkte, die als "regional" beworben werden.

Mit 3,99 Euro pro Packung nicht ganz günstig (und 2,5x teurer als die Aldi-Bio-Eier), aber hier weiß man, dass man für sein Geld Eier von Hühnern bekommt, denen es besser geht als den meisten ihrer Artgenossen. (Nur weil irgendwo "Bio" draufsteht, ist das noch lange keine Garantie für glückliches Federvieh!)


Osteraufsteller

Ein Display von Lindt, eines mit Milka-Hasen, ein paar Schoko-Ostereier, ein gemischtes Display mit Bio-Ware von Alnatura und zwei Türmchen von Ferrero mit dicken Ostereiern bzw. den Pralinen. Damit haben wir eine bunte Sortimentsergänzung, wie auch immer wie da drangekommen sind. :-)


Eierregalecke

So sieht aktuell noch der Bereich zwischen unserem neuen (zukünftigen) Notausgang und dem Fleischkühlregal aus.

Die Nur-Die-Strümpfe werden noch verschwinden, die Eier waren dort jedoch schon die ganze Zeit vorgesehen. Was sich erst während der Baumaßnahmen Mitte September herauskristallisiert hat, war die Tatsache, dass vor das Eierregal, also genau dort, wo jetzt noch die Strümpfe stehen, ein ausgewachsenes Regal mit 1,25m Breite hinpasst. Dort könnten wir ideal noch ein kleines Sortiment platzieren, das thematisch zu den Warengruppen Wurst, Fleisch oder Feinkost passt oder auch zum Brot, denn das Brotregal beginnt direkt am linken Bildrand. Zwei mögliche Sortimente wären glutenfreie Produkte oder auch Dauerwurst (Salamis, Bifi, Snacks). Aber das wird sich auch erst noch im Laufe der nächsten Wochen oder Monate ergeben.


Geliefert: Osterware

Wie gehofft wurde uns heute ein ganzer Haufen Osterware geliefert. Wir sind gerade noch dabei, den Rest der Lieferung zu verräumen, aber etliche Kartons habe ich schon entdeckt.

Wenn alles klappt, werden wir nachher noch die Hasen und Eier auf den großen Gittertischen unterbringen: