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Zwei Kernbohrungen

"Kernbohrung" wird hier noch unser Wort des Jahres. Alleine für die Rohre der neuen Kühlanlage sind heute schon sechs weitere Löcher in unsere Außenwand gekommen. Zwei davon befinden sich in der Ecke vom Laden hinter/über den neuen Kühlregalen (quasi ehemals über meinem Schreibtisch).

(Und morgen oder spätestens übermorgen kommen noch mal zwei Löcher in den Fußboden für die Stromversorgung der neuen Tiefkühltruhen.)


Rücken an Rücken und Ecke an Ecke

Die ursprüngliche Planung sah mal vor, dass die beiden neuen Kühlregale zu einem großen Teil Rücken an Rücken stehen sollten.
Links ist das in der Gemüseabteilung, die beiden weißen Rückwände gehören zu den beiden Coolbox-Modulen, die mal das Getränke-Kühlregal werden sollen.

Pläne sind immer die eine Sache – und dann kommt die Praxis. In der Praxis ist es nämlich so, dass die beiden Regale im Grunde nur einen winzigen Berührungspunkt stehen. Genau an den Ecken berühren sie sich. Das war ja nun ganz anders geplant.

Ist aber auch okay, denn einerseits soll rechts neben das große Kühlregal, also vor die weißen Rückwände der kleinen Coolbox, noch ein Regal für glutenfreie Produkte. Rechts daneben, im Bild gerade nicht mehr zu sehen, wird die erste Regalgondel mit dem Lebensmittelsortiment stehen. Durch die unplanmäßig etwas lockerere Anordnung der beiden neuen Regale ist der ganze Bereich nun etwas weniger eng. Schöner Nebeneffekt.

Und das, was von der weißen Rückwand zu sehen ist, werden wir mit einem schönen Bild oder einer Holzwand kaschieren, aber das kann alles nach dem großen Rundumschlag erfolgen.


Freigeräumte neue Ladenfläche

Derweil haben wir übrigens unsere Baustelle mal aufgeräumt und das Chaos, das bislang die neue Ladenfläche dominiert hat, beseitigt. Dass dort so viel Baumaterial und Werkzeug herum lag, war mir die ganze Zeit schon ein Dorn im Auge, vor allem seit die Folie nicht mehr hing, aber wir brauchten das ganze Zeugs und außer, dass der Bereich von Kunden einsehbar war, störte es ja auch nicht wirklich.

Aber das ist nun auch erledigt. Hinten steht zwar noch das Rollgerüst herum, aber die restliche Fläche ist aufgeräumt und zumindest besenrein.

Bereit, sich mit neuen Kühlregalen vollstellen zu lassen. :-)




Kernbohrer in Aktion

Hier noch mal ein Video für jeden, der sowas noch nie live und mit entsprechender Geräuschentwicklung erlebt hat. Mir taten die Kunden Leid (zur Mittagszeit waren es glücklicherweise nicht viele), aber es waren ja letztendlich nur ein paar Minuten. :-)


100er-Lochbohrarbeiten

Ich und die ETN 162/3. :-)

Hier erstelle ich gerade die (vermutlich vorletzte) Bohrung durch die Kellerdecke. In der Ecke stand einst mein Schreibtisch, jetzt haben wir da ein 100 Millimeter durchmessendes Loch in den Keller, durch das in spätestens übernächster Woche schon die ersten Stromleitungen für unsere Kühlregale laufen werden.

Ja, freihändig durch eine Stahlbetondecke. Das geht:


Gemüse-Kaffee-Ecke

Weiter geht's mit unseren Kabelkanälen. An der kleinen Fuge zwischen der fertigen Ecke und dem neuen Kanal (nach links) erkennt man schön, wie schief hier alles ist. Das zieht sich zwar noch etwas zusammen, wenn der Deckel drauf ist und vielleicht machen wir die Lücken hinterher noch mit weißem Silikon zu – aber daran sieht man sehr schön, wie krumm und schief hier alle Wände sind. Präzise Arbeiten verkommen da echt zur Lächerlichkeit. :-(

Die beiden Lautsprecher hängen auch schon wieder, nachdem wir sind nun ausgiebig entstaubt und gereinigt haben. Nur die Kabel fehlen noch, so dass es in der Ecke momentan noch etwas still ist, aber sobald die Kabelkanäle vollständig sind, wofür nun vor allem erst mal die Maurer fertig werden müssen, kann ich endlich die neuen Lautsprecherkabel, die Anschlussdosen und schließlich den neuen Verteiler einsetzen. :-)


Tut sich was an der Ecke?

Beim kleinen Laden an der Ecke Kant- / Gastfeldstraße sind die Schilder verschwunden, die auf die Vermietung hinweisen und die Scheiben wurden mit Packpapier zugeklebt. Hat die Vermieterin resigniert oder tut sich was? Wäre schön, zumal ich weiß, dass sie dort keine dubiose Spelunke zulassen würde.


Macke an der Kante

Dass in meinem neuen Büro der Durchgang zwischen Schreibtisch und Wand relativ eng ist, war ja klar. Dass ich da irgendeinen Schutz für die Kante montieren sollte, habe ich auch schon herausgefunden. Aber dass da nach nicht mal zwei Wochen schon eine Delle in die Tapete geschlagen ist, von wem auch immer, finde ich blöde.

Mal gucken, was ich da installieren werde:


Laden an der Ecke zu vermieten!

Jetzt musste ich im Vorbeigehen einfach mal das Schild in der Tür fotografieren. Falls noch jemand Interesse hat, hier in meine Nachbarschaft zu ziehen, an der Ecke Kantstraße / Gastfeldstraße ist ein knapp 50qm großer Laden frei.

Vorgestern hatte schon Blogleser Sebastian eine Idee dazu: Ob nicht mein unmittelbarer Nachbar (also der Schuster/Schlüsseldienst) in den Laden an der Ecke ziehen und ich seine Fläche zur Erweiterung des Ladens verwenden kann. Das ginge technisch und organisatorisch sicherlich, wenn man denn wollte, ist aber nicht so sinnvoll. Einerseits ist der Laden in seinem Eigentum (Wer verkauft was, um dann wieder Miete zahlen zu müssen?), andererseits ist die Idee zwar schon immer reizvoll gewesen, aber die zusätzliche Fläche hilft mir hier kaum, zumal noch das große Treppenhaus zu den Wohnungen zwischen den beiden Läden steht. Nee, passt schon so. Aber falls einer mit seiner Geschäftsidee hier in die Gegend ziehen möchte, bitte sehr:


Tür: 40%

Info vom Bauunternehmer: Meine beschädigt gelieferte Bürotür bekomme ich 40 Prozent günstiger.

Das ist schon stattlich. Hoffen wir mal, dass sich diese ramponierte Ecke tatsächlich "wegguckt". (Vor meinem geistigen Auge sehe ich schon einen neuen Stammplatz für die Manitu-Jahreskalender. Allerdings könnte das doch etwas sehr eng werden, selbst wenn man den Rand und zusätzlichen Monat abschneidet. Die Kalender von Manuel sind ja nicht gerade klein.)

Angeschlagene Tür (2)

Eventuell bekomme ich vom Lieferanten einen Preisnachlass für meine ramponierte Tür.

Dadurch wird sie zwar auch nicht wieder schöner, aber erfahrungsgemäß ist hier in der Firma im harten Alltag sowieso alles in kürzester Zeit irgendwo angeschlagen.

Nächste Woche erfahre ich hoffentlich mehr.

Klopf, klopf, klopf! (Fortsetzung 3)

Das war's. Die gemauerte Ecke mit den Ventilatoren ist komplett weg. Da liegt zwar jetzt noch ein kleiner Haufen mit zerbröseltem Schaumstoff aus dem Innenleben der Schallschutzplatten, aber alles mineralische ist weggestemmt und liegt im Anhänger.

Als nächsten Schritt kann nun das große Pumpenmodul geliefert und eingebracht werden. Sagt sich so leicht. Das Teil wiegt 400kg, ist ausgesprochen unhandlich uns muss durch die Kellerwand. Aber auch das werden wir hinbekommen.