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Auftrag für die neue Arbeitskleidung

Nach dem die Westen nun einige Wochen hier zur Ansicht lagen und wir in der Zeit noch zwei Testkäufe aufgrund der fehlenden Arbeitskleidung und Namensschilder verranzt haben, folgten nun Nägel mit Köpfen.

Ich habe vorhin den Vertrag für unseren neuen Lieferanten unterschrieben. Da wir bei unserem alten Anbieter noch mit den roten Westen gebunden sind, werden wir also zunächst zweigleisig fahren. Ist mit dem Rot-Grau-Mix vielleicht nicht so optimal, aber auf jeden Fall besser als die aktuelle Situation, die entweder eine rote Weste oder Zivilbekleidung vorsieht.

Wir gucken mal, wie sich das nun entwickeln wird. Aber immerhin geht es weiter.

Westen! Ohmygosh!!!111einself

Diese Westen haben wir momentan zur Ansicht da und ich finde sie wider Erwarten erstaunlich gut – und zugegebenermaßen sogar besser, als unsere bisherigen roten Westen, da diese erheblich hochwertiger wirken.

Arbeitskleidung. Was wollen wir denn überhaupt? Wir wollen eine möglichst einheitliche Ausstattung für alle Mitarbeiter/innen bei uns im Laden, die Stauraum bietet und nicht hinderlich ist, wie z.B. Kittel oder Schürzen. Dazu sollte die Bekleidung "umkleidekabinenfrei" angelegt werden können. Den Männern ist das meistens noch egal, die Damen möchten ihre T-Shirts vermutlich eher nicht in einem von der Leergutannahme einsehbaren Bereich wechseln. Dass die Klamotten aber konsequent mit nach Hause geschleppt werden, finde ich wiederum auch nicht gut.

Dazu kommt, dass die Westen bei uns im Mitarbeiterkreis allgemein akzeptiert sind. T-Shirts und Sweatshirts mag nicht jeder und so würden am Ende doch alle wieder "irgendwie" herumlaufen und nur die Farbe und den Aufdruck auf dem Rücken gemeinsam haben.

Großer Vorteil der Westen ist wie oben schon erwähnt ausreichend viel Stauraum für die benötigten Materialien. Wir können zwar Gürteltaschen bekommen, aber die muss man entweder an seinen eigenen Hosengürtel ranfummeln oder sich mit den mitgelieferten um die Hüfte hängen. Das geht zwar, ist aber meiner Meinung nach auch nur ein Kompromiss.

Wir haben diese Weste in zwei Größen nun für eine Weile bei uns zur Ansicht. Mir gefällt sie eigentlich ganz gut und die Vorteile von Westen sind nicht von der Hand zu weisen. Ich habe auch keine Bedenken, dass man uns mit Lieferanten oder Handwerkern verwechselt, da sehen die schwarzen Westen schon eher nach Security oder Türsteher aus.

Die Kommentare sind eröffnet, ich hole mir mal eine große Portion Popcorn. :-)


Westen, letzter Versuch

Nächsten Donnerstag habe ich noch mal einen Termin mit einem Anbieter von Mietbekleidung, der ebenfalls Westen im Angebot hat. Hier die Abbildung aus dem Katalog, wie die Dinger in Wirklichkeit aussehen, wissen wir nächste Woche.

Es gibt jedenfalls nur noch zwei Möglichkeiten: Entweder sind diese Westen so cool, dass wir darauf umsteigen werden, oder es bleibt bei der bereits erwähnten Sweatshirt-, T-Shirt-, Poloshirt-Lösung.


Ich im Edeka-Sweatshirt

Diese Westen sind inzwischen auch wieder verworfen und so sind wir hier kein Stück weiter. Aus dem Frust heraus habe ich mal ein Edeka-Sweatshirt bei uns über die Großhandlung bestellt. Die können wir auch als Mietbekleidung mit Wasch- und Reparaturservice bekommen, was natürlich nicht unwichtig ist.

Theoretisch würde ich darauf sofort umsteigen, praktisch hält mich davon momentan noch ab, dass diese Sweatshirts (oder für den Sommer dann Polo- oder T-Shirts) keinerlei Stauraum für Arbeitsmaterialien (Messer, Kugelschreiber, Notizbuch) oder Telefon und Handy haben. Hosentaschen sind jedenfalls kein brauchbarer Ort für diese Dinge.

Hier ein Selfie, dass ich vor ein paar Tagen während eines Telefonats mit einer Kollegin geknipst hatte, um ihr genau dieses Sweatshirt mal zu zeigen:


Ein ganz Lieber

Anruf einer Firma, die Arbeitsbekleidung im Mietsystem zur Verfügung stellt. Ausnahmsweise mal ganz gelegen kam mir die Anfrage, ob man mal den Außendienstler vorbeischicken dürfe, um die zur Verfügung stehenden Kollektionen vorzustellen. "Das ist ein ganz Lieber", warf die Anruferin lachend ein. "Der tut nichts."

"Na, wehe, wenn nicht! Dann beiß' ich den nämlich persönlich hier wieder vom Hof.", entgegnete ich mit einem Lachen.

"Nein, für den lege ich meine Hand ins Feuer!"

Alles klar, kann herkommen. Vielleicht bekommen wir dann ja mal das Problem mit unserer momentan recht unglücklichen Situation bzgl. unserer Arbeitskleidung in den Griff.

Neue Westen mit Cordbesatz?

Wir haben seit Ewigkeiten unsere roten "Montagewesten" im Einsatz. Wie der Name schon sagt, sind die eigentlich für Handwerker gedacht und nicht für den Supermarktalltag, aber sie sind unglaublich praktisch. Man hat keinen Kittel, der einem um die Beine schlackert, die Arme sind auch frei und die vielen Taschen bieten viele Möglichkeiten, seine Arbeitsmaterialien (Schlüssel, Stifte, Handy, Messer, Telefon) unterzubringen.

Aktuell überschneiden sich zwei Probleme mit diesen Westen. Erstens: Der Vertrieb der Edeka sähe es lieber, wenn wir nicht in roter Ausstattung im Laden herumliefen. Das kann uns zwar letztendlich niemand vorschreiben, aber man muss ja nicht immer der Querschläger sein. Das zweite und eigentlich größere Problem ist, dass es die Westen nur noch in einer Thermo-Variante mit ausgesprochen leistungsfähigem Innenfutter gibt. Die alten Westen sind natürlich weiterhin dünn, aber jede Neuanmeldung und jeder Austausch aufgrund einer Beschädigung führt zwangsläufig dazu, dass wir die neue Weste als Thermoweste bekommen. Im Winter ist das klasse, aber im Sommer eine Qual.

Kurz: Wir brauchen eine komplett neue Lösung.

Nun ist es so, dass wir uns auf die Westen ziemlich eingeschossen haben. Kittel wollen wir nicht (außer drei Kollegen und Kolleginnen, die sich damit wohler fühlen), mit Sweatshirts herumlaufen kam bei den Kollegen auch nicht so gut an und diesen ganzen anderen Firlefanz mit eigenen Hemden / Blusen, Hosen, Krawatten, Schleifen und was auch immer will ich nicht.

Es gäbe eine Lösung: Unser Anbieter für Mietbekleidung hat eine neue Weste mit etwas weniger Taschen, die auch eigentlich gar nicht so schlecht aussieht. Bislang davon abgehalten hat uns der Cordbesatz im oberen Bereich, denn zumindest aus der Nähe sieht das blöde aus. Aber eigentlich sieht man das gar nicht, oder wäre einem von euch auf dem oberen Foto der Cord aufgefallen?

Nach dem wir die Westen nun mehrere Wochen zur Begutachtung hier hatten und schließlich mit einem lauten "Nein" wieder in den Wäschesack warfen, bin ich inzwischen sogar gar nicht mehr so sehr abgeneigt.

Was meint ihr dazu?




Strumpfhosen hinter den Eiern

Mit diesem Anblick, die es hier ja auch schon zu erahnen gab, belustigten wir in den letzten Tagen mehrere Kunden. Gesehen hatten das Regal mit den Strumpfhosen wohl gar nicht allzu viele Leute hinter dem Eierregal, aber es gab zumindest ein paar Kunden, die sich im vorbeigehen ein paar spöttische Bemerkungen dazu erlaubt haben. :-)

Aber der Platz ist einfach derzeit nicht da und die Strumpfhosen sind bei uns nun mal das Randsortiment vom Randsortiment. Zukünftig werden wir uns von "Nur Die" ohnehin trennen und nur noch eine Auswahl an Strumpfhosen (aber auch anderen Textilien) haben, die wir als Eigenmarke über unsere Großhandlung bekommen.


Rot-Blau-Schwäche

Nanu, was ist denn mit der Kamera im Lager passiert? Oder genauer: Was war denn mit der nicht in Ordnung? Sie zeigt ja (wieder) alle Farben, auch rot, korrekt an. Warum wird / wurde denn die rote Weste von Gregor auf dem Monitor in leuchtendem Blau dargestellt? Ob das ein Problem im Weißabgleich war, hervorgerufen durch die überstrahlte Stelle auf der weißen Tür?



Sehr seltsam. Ich versichere jedenfalls, dass hier niemand aus meinem Team mit einer blauen Weste im Laden herumläuft. :-)

Beim Blick aus der Bürotür seht ihr die originale Farbe:


Wunschfleisch

Die Mitarbeiterinnen sollen einen neuen Kitteltyp testen.
So sieht das dann aus, wenn einem die Mietbekleidungsfirma nicht einen "blanko"-Kittel schickt, sondern einen aus einer existierenden Kollektion entnimmt.

Naja, laufen wir heute mit Werbung für Wunsch-Fleisch...

Nachtrag: Ich habe die beiden Wurstzipfel nicht als Ü-Punkte erkannt. "wÜnsch" ist natürlich richtig.
Ein Namensschild pappt da zwar drüber, aber der Aufsticker ist so dick, daß es immer wieder abfällt.

Nachtrag vom 14. April 2019: Die Fleischerei Wünsch gibt es seit 2018 nicht mehr. Herbert Wünsch ist in den Ruhestand gegangen und hat keinen Nachfolger gefunden.