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Mein Berichtsheft in Echtzeit (Teil 70)

Eine weitere Woche ohne spektakuläre Geschehnisse. Ware annehmen, Ware packen … Ich wundere mich nur noch etwas über die Bräter auf den Tiefkühltruhen. Daran kann ich mich nämlich überhaupt nicht erinnern.



Tiefkühltruhen aufdecken. Dabei habe ich die Bräter, die wir darauf stehen haben, neu geordnet. Leergut annehmen, Gutschriften schreiben. Ich habe im Hauptgang einen Aufbau mit Kaffee zusammengestellt.
Ausleeren der Papppresse. Draußen auf dem Hof habe ich die Paletten und Rollis ordentlich zusammengestellt. Ausleeren unserer Papp-Presse. Ware annehmen (Brot, UPS, Trinks).
Trinks packen und einige Preise an den Stecktafeln für die Getränke ändern.
Honig aufwischen. Margarine packen und das Regal ordnen.
Gutschriften für Kunden geschrieben.



Kassen-Gutschrift II

Die "Kassen-Gutschrift" ist der wohl mit am meisten genutzte Vordruck bei uns in der Firma. Immer dann, wenn ein Kunde etwas umtauschen oder zurückgeben möchte, kommt die Kassengutschrift zum Einsatz.
Der Kunde geht mit dem ausgefüllten Vordruck zur Kasse und kann sich den Betrag in bar auszahlen lassen oder mit neuer Ware verrechnen.

Zum Ausfüllen:
Bei Abteilung steht entweder "Food", "Non-Foo", "Fleisch", "Käse" oder "O+G" (Obst + Gemüse).
Daneben wird er Wochentag angekreuzt und das aktuelle Datum geschrieben.
Die Zahl unter dem extra-Logo ist unsere Marktnummer.
In der Mitte der Gutschrift steht der, bzw. die Artikel, die der Kunde reklamiert hat. Dahinter die Anzahl, der Einzelpreis und noch einmal der Preis, klar in Markt und Pfennig getrennt.
Nicht benutzte Felder werden entwertet.

Mein Berichtsheft in Echtzeit (Teil 69)

Ein sehr "milchlastiger" Wochenbericht: Frische Milch packen, H-Milch packen und aufräumen, Milch aufwischen und Milch-Leergut zusammenstellen.

Ach, ja, da gab es "Bremerland" ja noch. Eine etablierte Marke hier im Großraum, die immer sehr gut lief und deren Molkerei seit Anfang der 90er-Jahre gerade mal gut zehn Kilometer Luftlinie von unserem Markt entfernt war.

2005 wurde Bremerland vom Riesen Nordmlich übernommen und abgewickelt. Die Produkte wurden zu "Milram", sofern sie nicht eingestellt wurden. Viele Kunden waren enttäuscht, aber gewöhnten sich zwangsläufig an den Verlust der Marke. Anfang 2020 wurde die Marke Bremerland wieder mit einer riesigen Werbekampagne eingeführt. Traditionell, regional, blabla … Da hat der Molkereikonzern DMK vermutlich nur eine neue alte Milchkuh (pun intended) ins Rennen schicken wollen. Zumindest bei uns im Markt in der Neustadt haben sich die Kunden aber nicht beeindrucken lassen und kaufen diese Artikel nur in so geringem Umfang, dass wir die "Bremerland"-Milch nach mehreren vergeblichen Versuchen nun gar nicht mehr bestellen. Lohnt einfach nicht, da wir sie immer wieder reduzieren mussten …



Preise für die Kasse suchen und ausrufen. Ware annehmen und ins Lager / in den Laden fahren. Milch packen (frische Milch).
Ich habe die beiden großen Paletten mit H-Milch neu zusammengepackt. Milch aufwischen vorne bei den Kassen.
Getränke-Bestellung. Leergut annehmen.
Am Donnerstag habe ich die Zentrallager-Hauptlieferung angenommen und ins Lager gefahren.
Zusammenstellen der Bremerland-Milchkisten auf einer Palette. Leergut annehmen und das Leergut-Lager ordnen.
Trinks annehmen und packen.



Kassen-Gutschrift I

(Erklärungen in den folgenden zwei Wochen.)

Mein Berichtsheft in Echtzeit (Teil 68)

Porky! Porky war ein Reittier / Schaukelautomat, der irgendwann mal bei uns auftauchte und von uns jeden Morgen neben die Ladentür geschoben und abends wieder reingeholt wurde. Porky war ein dickes, rosa Schwein und war bei den Kindern wirklich beliebt. Porky mochten wir alle.

Abgesehen davon hat sich wie immer vieles Wiederholt …



Morgens habe ich beim Gemüsepacken mitgeholfen und und anschließend unser "Porky" (Unser "Tier" zum reiten für die Kinder) vor den Laden gefahren.
Leergut annehmen, Ausleeren der Ballenpresse.
Nachmittags habe ich dann unseren Aufbau mit Weihnachtsartikeln aufgeräumt und teilweise umgestaltet.
Preise suchen für die Kasse, Ausstellen von zwei Kassengutschriften.
Brot verglichen und angenommen.
Trinks-Hauptlieferung annehmen, vergleichen und packen. Leere Kisten absammeln und ins Lager bringen.
Aufräumen des Lagers.
Kunden gezeigt, wo bei uns welcher Artikel zu finden ist.



Merksätze zum Warenverkauf! 2/2

Wenn eine gewünschte Ware nicht vorrätig ist, empfehlen wir eine Ausweichware.

Wenn ein Kunde eine Hauptware oder für einen bestimmten Zweck einkauft, empfehlt der Verkäufer die dazugehörigen Ergänzungswaren.

Der Verkäufer ist an seinem Arbeitsplatz für die Waren mitverantwortlich. Insbesondere muss er sie richtig platzieren und gut präsentieren, auch in Beschaffenheit und Menge, sowie in Kennzeichnung und Preisangabe kontrollieren.

Mein Berichtsheft in Echtzeit (Teil 67)

Woche 67 meiner Ausbildung. Es herrschte der alte Trott: Gemüse packen, Getränke packen. Lagerbereich aufräumen …

Beim Fachbericht musste ich jetzt, 27 Jahre später, schon schmunzeln. Die Regel sind sicherlich nach wir vor gültig, aber ausgerechnet im, von Bedientheken mal abgesehen, fast hundertprozentig in Selbstbedienung stattfindenden Lebensmittel-Einzelhandel, finden sich selten Gelegenheiten, diese auch anzuwenden. Einzig "die Empfehlung der Ware von einer mittleren Sorte" praktiziere ich tatsächlich auch bei uns, wenn Kunden nach Artikeln fragen und unschlüssig sind, welche Marke sie nehmen sollen.



Am Dienstag habe ich gleich morgens die Pappe und die Kisten vom Obst- und Gemüse packen weggeräumt. Ich habe draußen die Paletten und die Rollis ordentlich zusammengestellt und den hinteren Bereich vom Parkplatz gefegt.
Ich habe die Trinks-Hauptlieferung angenommen, verglichen und gepackt. Leere Kisten ziehen in der Getränkeabteilung.
Leergut annehmen und das Leergutlager aufräumen.
Am Nachmittag habe ich die Margarine gepackt.



Merksätze zum Warenverkauf! 1/2

Die Eigenschaften bestimmen Güte und Gebrauchswert einer Ware sowie den Preis.

Der Verkäufer muss bestrebt sein, die Kaufgründe und die beabsichtigten Verwendungszwecke zu erkennen. Dann muss er schnell überlegen und die passenden Waren empfehlen.

Auch die Herstellungsweise bestimmt die Eigenschaft und die Güte und damit auch den Preis der Ware.

Der Verkäufer gehe bei der Empfehlung der Ware von einer mittleren Sorte (Preislage) aus und lasse den Kunden entscheide, welche der verschiedenen Sorten er wählen will!

Mein Berichtsheft in Echtzeit (Teil 66)

Woche 66 meiner Berufsausbildung. Die Arbeit im Laden ist wie üblich wenig spektakulär. Ich glaube, wenn es erwähnenswerte Tätigkeiten gegeben hätte, wären sie auch im Berichtsheft verewigt worden.

*) Woher ich die Informationen und Texte für meine Fachberichte habe, weiß ich heute gar nicht mehr so genau. Das könnte der damaligen Ausgabe des Buches "Gut eingekauft" entstammen, der der Bibel für die Azubis im Lebensmitteleinzelhandel. Aber genau weiß ich das nicht mehr. Zum Begriff "lederschalig" findet man zwar Schalen aus Leder, aber nicht eine einzige Litschi …



Gleich morgens habe ich die Kartons vom Gemüsepacken weggepresst und anschließend unsere Papppresse ausgeleert.
Ich habe das Lager aufgeräumt. Dazu gehört zum Beispiel das Nachpacken der Reste-Rollis und das (sinnvolle) Zusammenstellen der Paletten.
Leergut annehmen, draußen auf dem Hof die Rollis, Paletten und Kisten ordentlich hinstellen.

(Anm. d. Red.: Schon wieder Paletten mit Doppel-L … Grmpf.)



Lychees
(Lichees, Litschipflaumen, chinesische Haselnüsse)

Sie sind ein ostasiatisches Seifennußgewächs mit rotbraunen, lederschaligen(*) Früchten. Das glasige, milchig-weiße Fruchtfleisch hat einen hohen Gehalt an Vitamin C und schmeckt stark aromatisch.
In der Mitte der Frucht befindet sich ein großer, brauner Samenkern. Lychees kommen geschält, entkernt und in Zuckerlösung gekocht in den Handel. Sie werden als Kompott, zu Cocktails oder als Beilage zu Geflügel gereicht.
Hauptausfuhrländer sind China, Japan, Indonesien und Südafrika.
Die Sorte "York Wau Pau" hat besonders große, saftige, aber leider auch etwas faserige Früchte – sie wird aber wegen ihres feinaromatischen Geschmacks bevorzugt. Die Sorten "Black Leaf" und "Kwai Mei" sind kleiner, zarter, aber weniger wohlschmeckend.

Mein Berichtsheft in Echtzeit (Teil 65)

Im Laden der selbe Trott wie immer. Die Getränkeabteilung wurde immer mehr zu "meiner" Abteilung. Packen und bestellen musste ich, aber auch um die Platzierungen und Ordnung / Sauberkeit musste ich mich kümmern. Freie Platzierungen nach eigenem Ermessen sind, vermute ich, heute in den Filialbetrieben nicht mehr möglich. Die Discounter haben ohnehin fest vorgegebene Einteilungen und auch für die Filialbetriebe der Edeka gibt es zumindest Empfehlungen für Platzierungen. Wir (SEH) können diese verwendet, wie weit die Regiemärkte das umsetzen müssen, weiß ich zugegebenermaßen nicht.



Am Dienstagmorgen habe ich gleich damit begonnen, die Waren vom Zentrallager in unser Lager und in den Laden zu fahren. Leergut zusammenstellen und nach draußen fahren.
Trinks-Hauptlieferung annehmen, vergleichen und packen. Danach habe ich die leeren Getränkekisten im Markt eingesammelt, ins Lager gebracht und die entsprechende Liste eingetragen. Am Nachmittag habe ich die Getränke-Bestellung gemacht.
Am Mittwoch-Nachmittag habe ich in "meiner" Abteilung die Etiketten an den Regalen befestigt und die einzelnen Getränkesorten entsprechend sortiert.



Abschriftenliste II

Abgebildet sieht man den für uns im Laden wichtigsten Teil unserer Abschriftenlisten.
Ganz oben wird das Datum / Jahr und der Zeitraum eingetragen.
Den größten Platz nehmen die eigentlichen Einträge ein. Alles, was zerbrochen, abgelaufen oder verdorben ist, oder von uns im Markt selbst benötigt wird (z. B. Putzlappen, Glasreiniger …) wird hier eingetragen.
Datum, Unterschrift, Artikel, Menge, Einzelpreis.
Zum Schluss einer Liste kommen noch die "wichtigsten" Unterschriften.

Leider machen es sich viele Leute mit den Abschriften zu leicht. Statt zum Beispiel eine aufgerissene Packung wieder vorsichtig zu verschließen (sofern dies noch machbar ist) oder eine Flasche wieder abzuspülen, wird die Ware aufgeschrieben und weggeworfen.

Mein Berichtsheft in Echtzeit (Teil 64)

Die Arbeit im Laden war von viel Routine bestimmt.

Im Berichtsheft gab es mal wieder interessante Abwechslung in Form eines Vordrucks, den wir in der Filiale verwendet haben. "Eigenverbrauch / Bruch u. Verderb" hießen die Formulare, in denen wir nicht verkaufte Ware erfasst haben.
Die genauen internen Abläufe kannte ich damals nicht, aber ich vermute, dass der Warenbestand um diese Summen bereinigt wurde, damit die Inventurdifferenz für den Marktleiter kleiner ausfiel.

Hier in meinem eigenen Laden führe ich solche Listen übrigens überhaupt nicht. Ich musste mir deswegen von einem betriebswirtschaftlichen Berater der Edeka vor ein paar Jahren mal die Frage anhören, was ich denn für ein Kaufmann sei – aber was nützen mir solche Zahlen? Nichts. Da ich das hier seit 22 Jahren erfolgreich so mache, ist die Antwort auf die Frage vom betriebswirtschaftlichen Berater übrigens leicht zu finden. Warum soll ich mich mit unnötigem Papierkram und Verwaltungsaufwand belasten, wenn sich dadurch unterm Strich nichts ändert? Nur weil ich aufschreibe, was oder wie viel wir wegwerfen, verdirbt ja nicht weniger Ware.



Ausleeren der Ballenpresse. Morgens habe ich als erstes die Tiefkühltruhen aufgedeckt und die Abdeckungen ins Lager gebracht. Leergut annehmen, Leergutlager aufräumen.
Ich habe Kunden gezeigt und erklärt, wo sie im Laden den gesuchten Artikel finden.
Trinks-Hauptlieferung annehmen, vergleichen und packen.
Dienstag Nachmittag habe ich die Bestellung für die "Einweg-Getränke" gemacht.
Getränke packen.
Abends habe ich einmal draußen aufgeräumt und die Rollis zusammengestellt.
Leergut zählen.



Abschriftenliste I.

(Die Erklärung des Formulars folgt im Fachbericht der 65. Ausbildungswoche.)

Mein Berichtsheft in Echtzeit (Teil 62)

Mit der neuen Beklebung an der Gemüsewaage gab es ja mal richtig Abwechslung. Ansonsten Ware packen, Getränke packen, Ware annehmen, Getränke annehmen, Papppresse ausleeren – der selbe Trott wie immer.

Das Zusammenstellen der Paletten im Außenbereich war so ein Überbleibsel aus meiner Zeit als Aushilfe. Da war das regelmäßig meine Aufgabe und wie selbstverständlich hatte ich auch weiterhin den Job hinter dem Haus erledigt.



Dienstag Morgen habe ich die Kisten und Kartons vom Gemüse-Packen vernichtet. Anschließend habe ich in der Obst+Gemüse-Abteilung gewischt und die Schilder kontrolliert.
Getränke- und Warenlieferung annehmen, vergleichen und ins Lager fahren. Anschließend habe ich die Mehrweg-Getränke gepackt und die Getränkebestellung gemacht.
Abends habe ich draußen die Paletten zusammengestellt und zum Schutz vor Diebstahl ins Lager gefahren.
Am Donnerstag habe ich die Ware angenommen und Getränke gepackt.
Ich habe die Gemüsewaage und den Tisch der Waage mit grünem Filz beklebt, damit diese ordentlicher aussehen und die Kunden keine Etiketten mehr (dauerhaft) darauf kleben können.



Bananen I

Bananen (auch Adams-, Paradies-, Pisangfeigen genannt) sind die Früchte der palmenähnlichen Pisangpflanze. Diese wohlschmeckenden Früchte werden hauptsächlich aus Westindien, aus Mittel- und Südamerika, den Kanaren aber auch aus Indien, Thailand und den Philippinen. Bananen schmecken eher süßlich mit schwacher, angenehmer Säure. Geerntet werden sie bekanntermaßen, wenn sie noch grün sind – also unreif. Bei Temperaturen zwischen 14° und 18° Celsius reifen sie dann nach.
Beim Genuss sollten die Früchte reif, aber auch noch noch fest sein. Vollreife Bananen erkennt man an den kleinen und großen braunen Flecken, die sich auf der gelben Schale bilden. Je größer die Flecken sind, desto fortgeschrittener ist … *

*) An dieser Stelle wurde der Text von mir kurioserweise mitten im Satz unterbrochen. Die Fortsetzung folgt in der nächsten Woche.

(Der Text neben dem Bild lautet: "Bananen kennt fast jeder. Sie gehören zu den beliebtesten exotischen Früchten, die bei uns auf dem Markt angeboten werden.")

Mein Berichtsheft in Echtzeit (Teil 59)

Die Wochen vergingen zumindest im Hinblick auf meine Berichtshefteinträge sehr unspektakulär. Die vielen kleinen Details, die man vielleicht in einem Blog wie diesem hätte festhalten können, sind da leider untergegangen.

In dieser Woche war "Gondelköpfe umgestalten" der Höhepunkt. Die Gondelköpfe sind die Stirnseiten der Regalreihen. Wir haben hier aus Platzgründen dort Ware fest platziert, zum Beispiel die Backmischungen. Woanders und auch dort, wo ich damals gelernt habe, ist es üblich, dass dort Werbungs- und Aktionsware steht. Daher wurden die Stirnseite der Regale immer wieder mal umgestaltet. Einer der wenigen Momente, in dem man noch seiner Kreativität halbwegs freien Lauf lassen konnte …

Gerade gesehen: Gondelköpfe haben sogar ihren eigenen Wikipedia-Eintrag.



Morgens habe ich beim Obst- und Gemüse-Packen mitgeholfen. Anschließend habe ich die Kisten nach draußen gebracht und die Pappkisten in unserer Presse vernichtet.
Ware angenommen und in den Laden gefahren. Ware packen (Marmelade, Margarine, Knabberartikel)
"Trinks" angenommen, verglichen und auch gepackt.
Einweg-Getränkebestellung durchgeführt und selber gepackt. Leergut annehmen, Ausleeren der Ballenpresse.
Abends habe ich die Tiefkühltruhen abgedeckt.
Gondelköpfe umgestalten.



Industrielle Verarbeitung von Kartoffeln

In einer solchen Anlage werden Kartoffeln für die industrielle Verarbeitung vorbereitet. Sie werden gewaschen und geschält. Dies geschieht einfach mit Dampf und Bürsten, die die Schale von den Kartoffeln abschrappen.
Industriell gefertigte Produkte können sein: Kartoffelknödel, Püree, Puffer, Bratkartoffeln, Pommes Frites, Chips, Mehl, Klöße und anderes.
Kartoffeln sind ein sehr wichtiges Nahrungsmittel.

Mein Berichtsheft in Echtzeit (Teil 58)

Mein Freund, die Papppresse. Warum ich die Pappe wegpressen musste? Nun: Zeitweise war es so, dass ich die einzige Person war, die die Presse ausleeren konnte. So staute sich manchmal die Pappe bergeweise im Lager, bis ich endlich da war und Abhilfe schaffen konnte.

Woran ich mich überhaupt nicht mehr erinnern kann, sind die wöchentlichen Leergutinventuren, die seit ein paar Wochen hier im Berichtsheft erwähnt werden. Warum das gemacht wurde, kann ich nur vermuten – wahrscheinlich gab es da einige Differenzen, deren Grund man suchen wollte.



Pappe wegpressen und Ballenpresse ausleeren.
Am Dienstag habe ich zuerst die Ware angenommen (sowohl vom Tentrallager als auch von "Trinks" / Essmann-Getränke), verglichen und ins Lager gefahren, als auch Getränke gepackt und die Einweg-Getränke-Bestellung gemacht.
Auf dem Hof habe ich die Paletten und Rollis zusammengestellt und abends ins Lager gefahren.
Leergut annehmen und das Leergutlager aufräumen.
Preise gesucht, wenn Artikel nicht ausgezeichnet waren.
Am Samstag habe ich das Leergut gezählt.



Erläuterungen zur Warengutschrift

Eine solche Gutschrift stellen wir aus, wenn wir vom Zentrallager falsche oder verdorbene Ware bekommen haben.

Kunden-Nummer: Hier steht die interner Nummer unserer Kostenstelle. (Also unserem Markt)

Artikelbezeichnung: Hier steht eine kurze, genaue Bezeichnung des oder der Artikel.

Vorg.-Nr.: Die Vorgangsnummer / siehe Lieferschein

Etik.-Nr.: Die Nummer, die auf dem Klebeetikett auf der Ware steht.

Lieferdatum: siehe Lieferschein

Symbol: Hier wird der Grund eingetragen, weshalb die Ware zurückgeschickt wird. Also, ob es sich z. B. um einen Fehlartikel handelte oder ob die Ware beschädigt / verdorben war.

Menge: Die Anzahl der Teile

LVP: Der Verkaufspreis pro Stück

Mein Berichtsheft in Echtzeit (Teil 57)

In der 57. Woche meiner Ausbildung war ich mal sehr früh morgens geplant. Ich glaube, wir hatten um 6 Uhr angefangen, um die Ware zu packen – und das, obwohl der Markt erst um 8 Uhr geöffnet wurde. Ich hatte diese frühen Schichten nicht gerne gemocht. Und heute? Öffnen wir den Laden jeden Tag um 6 Uhr. Allerdings fangen wir auch immer erst um 6 Uhr an. Die Kunden bekommen keinen "fertigen" Laden präsentiert – aber wer unbedingt etwas braucht, kann es bekommen und wenn wir sowieso da sind, warum sollen wir den Leuten den Zutritt verweigern?

Auf dem Fachbericht klebte der interne Vordruck für eine Warengutschrift. Diese Formulare wurden verwendet, wenn vom Zentrallager falsche oder fehlerhafte Ware in die Filiale geliefert wurde. So einen Beleg ins Berichtsheft zu kleben war eine schnelle Methode, die Seiten vollzubekommen.

Die Erklärung folgt in der folgenden Woche.



Am Dienstag habe ich die Palletten Paletten mit Ware ins Lager gefahren und die Warenlieferungen kontrolliert und angenommen.
Getränkebestellung (Einweg)
Leergut annehmen, Ballenpresse ausleeren, Gutschriften schreiben.
Donnerstag habe ich zusammen mit einer Kollegin die Getränke und Spirituosen gepackt.
Gondelköpfe mit der Werbungsware um- und aufgebaut.
Freitag und Samstag habe ich morgens beim Gemüse-packen mitgearbeitet. Ich habe die (Süd-)Früchte aufgebaut (z.B. Bananen, Kiwis, Ananas, Honigmelonen, Papayas, Pflaumen usw...)
Samstag habe ich das Lager in Ordnung gebracht.



"Erläuterungen siehe nächster Wochenbericht"

Mein Berichtsheft in Echtzeit (Teil 56)

Inzwischen sind wir Anfang September 1995 angekommen und ich erlebte eine weitere unspektakuläre Woche. Im Tagesgeschäft gibt es grob natürlich nicht so viele Aufgaben: Waren annehmen, Waren verräumen, Waren verkaufen. Kundenberatung und Kundenservice. Das wiederholt sich nun einfach immer und immer wieder.



Dienstag Morgen habe ich als erstes Getränke (Trinks) gepackt. Anschließend habe ich die Paletten (Juhu!) mit der Ware vom Zentrallager in den Laden gefahren.
Leergut annehmen, Kunden informieren, Preise für die Kassen suchen.
Ware packen (Nährmittel)



Frisée

Der Frisée hat stark gefiederte, gelb-grüne Bätter.
Da er zu den Endiviensalaten gehört, hat er einen leicht herb-bitteren Geschmack.
Seine Blätter haben einen festen Biss.
Er hat die Endivien-typischen Merkmale: Einen krausen, weit geöffneten Kopf und eine zartgelbe Mitte.

Mein Berichtsheft in Echtzeit (Teil 55)

Inventur. Damals wie heute sind Inventuren in den Filialunternehmen ein Akt des Stresses für alle Beteiligten. Markleiter, sein Stellvertreter und alle in der Hierarchie über ihnen stehenden Leute (Bereichsleiter, Bezirksleiter, Gebietsleiter, Regionalleiter (wie auch immer sie gerade heißen mögen), dazu eventuell noch Spezialabteilungen für Inventur und Revision). Alle stehen unter Strom, es geht um viel Geld und auch eine rechtliche Verantwortung und jeder giftet jeden an. Ich war zu der Zeit nur für die Erfassung der Bestände da und hatte mit der Organisation nichts zu tun, aber selbst als Beobachter habe ich das damals schon immer unangenehm empfunden.

Überraschung: An dieser Stelle gab nun doch endlich mal eine Erwähnung der lästigen und jeden Samstag stattfindenden Preisänderungen der Webeartikel.



Am Dienstag Abend hatten wir Inventur. Ich habe mit einer Kollegin Obst + Gemüse und die Blumen gezählt.
Donnerstag habe ich viel Ware angenommen. Zuerst die Hauptlieferung, dann von diversen Speditionen und Paketdiensten.
Anschließend habe ich Getränke gepackt (Einweg).
Leergut annehmen, Kunden Auskünfte heben, Ausleeren der Ballenpresse. Am Abend habe ich noch ein paar Palletten Paletten im Laden umgestellt und aus dem Laden ins Lager gefahren.
Morgens habe ich mitgeholfen, die Gefriertruhen aufzudecken.
Am Samstag habe ich die alte und die neue Ware aus der Werbung umgezeichnet.



Batavia

Bataviasalat ist eine Kreuzung aus Kopf- und Eisbergsalat. Er ähnelt dem Eisbergsalat im Geschmack und seine weichen Blätter sind teilweise gerötet.