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20 % auf Kühlware, nicht Tiernahrung!

Das Kühlregal ist mittlerweile auch mehr leer als voll. Wenngleich wir beim restlichen Sortiment keinen Ausverkauf zu Sonderpreisen vorgesehen hatten, die Ware kommt schließlich in die Neustadt, so haben wir uns bei den kühlpflichtigen Produkten dazu entschieden, alles mit 20% Rabatt anzubieten. Also herkommen und noch schnell zuschlagen. Noch ist was da. In sechs Stunden ist die Chance für immer vorbei.


Kleiner Rundgang durch den Markt in Findorff (13. Mai 2020)

Viel hat sich in den letzten Tagen nicht mehr getan. Die leeren Regale sind noch alle vorhanden und werden auch erst in der kommenden Woche abgebaut werden. Dafür sind die Warenvorräte sichtbar weniger geworden. Die meisten Produkte sind schon vollständig abverkauft, bis auf ein paar Ausnahmen sind von jedem Artikel nur noch ein paar Stück vorhanden. Eine dieser Ausnahmen ist / war das vorhin schon erwähnte Toilettenpapier, das sich nun zu größten Teilen bereits in der Neustadt befindet. Ansonsten reiht sich dort Lücke an Lücke. Das Zeitungsregal ist ausgeräumt, heute folgten die Haushaltswaren. Es wird leer, aber das ist am vorvorletzten Öffnungstag wohl auch nicht weiter verwunderlich.

Dass wir damit derzeit aber immer noch Umsatz machen, ist erstaunlich … :-)


Findorff leert sich …

Der Markt in der Münchener Straße leert sich zusehends. Inzwischen sind einige Regale schon so leer, dass die Kollegen das noch vorhandene Sortiment weiter Richtung Kasse konzentrieren. So ergibt sich, dass das alte Regal mit Feinkost / Speisezutaten inzwischen komplett leer ist, wie auf dem oberen Foto deutlich zu sehen. Dahinter befindet sich der auf dem unteren Bild abgebildete Gang. Diese Ware wird nun in das freie Regal umgeschichtet und dann wird dieser ohnehin sackgassenähnliche Bereich für die Kunden einfach gesperrt.

Frischwaren und einige absolut grundlegende Produkte werden momentan noch nachbestellt. Den Laden bis zum Schluss voll verkaufsfähig zu lassen, ist jedenfalls keine Option für mich. Wir haben einfach nicht die Lagerkapazitäten, das alles dann schlagartig irgendwo unterzubringen. Und auch wenn vieles davon hier in die Neustadt passen würde – so dehnbar sind unsere Regale hier auch nicht.)




Sich leerende Regale in Findorff

Zum Teil ist es natürlich auch den durch Corona bedingten Lieferschwierigkeiten zu verdanken, dass die Regale in Findorff nicht (mehr) sonderlich voll sind. Aber seit dieser Woche lassen wir die Artikel abverkaufen und bestellen nur noch die allernötigsten Dinge für den täglichen Bedarf nach, z.B. Toilettenpapier, hrhr … :-)


Gähnende Leere in Findorff

In Findorff begrüßen derzeit ziemlich leere Regale die Kunden.

Ist es schon der Ausverkauf wegen der Schließung? Nein!

Sind es Hamsterkäufe wegen des Corona-Cirus? Nein!

Gab es ein Problem bei der Übermittlung der (vor)letzten Bestellung, so dass die letzte Bestellung nicht ausgelöst wurde und somit letzte Woche keine Ware kam? Vielleicht … Hüstel.

(Heute kommt aber wieder Nachschub.)






Gewünschter Artikel nicht da?

Wir wissen ja, dass die Leute Schilder (und Aufkleber) nicht lesen, aber aufgrund der beinahe inflationären Verwendung, nämlich vor jeder Lücke im Regal, habe ich da noch ein wenig Hoffnung. Und wenn nicht ist es zumindest gut, die eigenen Nerven zu beruhigen und wenigstens versucht zu haben, die Kunden vorzuwarnen:



Das sind übrigens wirklich Aufkleber, dazu aus simplem Etikettenpapier. Die würden sich nicht wieder (problemlos) Rückstandsfrei entfernen lassen, da die Regalschienen ohnehin demnächst komplett entsorgt werden, hat sich die Frage aber erledigt.


Defragmentiertes Wurstkühlregal

Nach meinem "DDR"-Beitrag kam mir der Gedanke, das man den Anblick in den Kühlregalen für Kunden etwas erträglicher machen könnte, in dem wir einfach alles zusammenschieben und nicht viele kleine, sondern quasi eine große "Lücke" haben. Muss jetzt einfach mal für sechs Tage klappen.


DDR-Kühlregal

So (oder noch leerer) haben sich die Westler klischeehaft früher wohl immer die Regale in den Läden der DDR vorgestellt: Leer oder zumindest voller Lücken. Unsere Kühlregale sind gerade auf dem besten Weg dahin, denn wenn wir am 16. September die gesamte Anlage außer Betrieb nehmen, werden wir kaum noch Lagerplatz für die kühlpflichtige Ware haben. Also trennen wir uns jetzt schon mal von den "unwichtigsten" und gefühlt überflüssigen Artikeln. (Wer braucht denn wirklich frische Konfitüre, Käse mit buntem Pfeffer oder Frischkäse mit Ananas? Eben.)


DREI Restetische

Im Rahmen der Umbaumaßnahmen werden wir unser Angebot an frischen Lebensmitteln deutlich erweitern. Einige Artikel im klassischen Trockensortiment fallen weg, aber vor allem reduzieren wir das komplette Non-Food-Angebot. Es bleiben zwar prinzipiell alle Warengruppen erhalten, aber gerade die ganze Drogerieabteilung, die ohnehin bei uns nur kleines Randsortiment ist, wird zu einem noch etwas kleineren Randsortiment.

Wir hatten mit der provisorischen Umverlegung des Körperpflege-Regals schon damit begonnen, die Sachen zu reduzieren – inzwischen stehen da sogar schon drei Tische vor der Kasse. Wer also gerade Bedarf an Duschgel, Shampoo und Deo, Watte und Windeln hat: Die Preise liegen 1/3 unter dem normalen Ladenpreis. ;-)


Besprochene Sortimentsreduktion

Mit der Kollegin, die bei uns hier im Markt in der Gastfeldstraße für die Molkereiprodukte hauptverantwortlich ist, habe ich heute schon mal die weitere Vorgehensweise besprochen. Ab sofort werden sämtliche nicht zwingend notwendige Artikel nach und nach aus dem Sortiment verschwinden, bis wir Mitte September im Grunde nur noch eine Art Grundausstattung an Artikeln in den Kühlregalen stehen haben, die wir dann entweder über einen Ausverkauf loszuwerden versuchen oder in den kleinen Markt nach Findorff verschieben.

Es wird langsam ernst.

Bauplanungsstand

In den letzten Tagen hat sich hier viel getan. Damit meine ich gar nicht die demontierte Holzleiste mit dem rote Streifen, sondern es verdichten sich gerade die Termine und Angebote für die beiden größten Baustellen, also Regale und Kühlanlagen.

Fest steht: In der 38. Kalenderwoche (17-21. September) wird hier ganz viel passieren. So viel, dass wir in der Woche sogar die Kunden aussperren werden. Sprich: Wir haben mal eine Woche geschlossen. In der Woche werden die (bereits beauftragten) Kühlanlagen geliefert und am vorhergehenden Sonntag und Wochenanfang die alten Geräte demontiert.

Anfang nächster Woche werde ich die neuen Ladenregale beauftragen, da warte ich momentan noch auf einen aktualisierten Plan, der sich zur leichteren Nachvollziehbarkeit mit dem ebenfalls aktualisierten Angebot deckt. Die Regale sollen ebenfalls in der 38. Woche geliefert werden, denn es spielt im Grunde keine Rolle mehr, ob wir hier alles oder eben nur fast alles zerlegen.

Nur die geplante Getränkeabteilung werden wir so weit wir möglich diesem Termin vorziehen, denn das ist der einzige Bereich im Laden, in dem die Ware quasi am selben Platz stehen bleibt. So hätten wir schon einen nicht unwesentlichen Teil der Regale aufgebaut, ohne am Tag X noch unnötig viel Ware umschichten zu müssen.

Bis dahin muss noch viel passieren: Insgesamt müssen vor allem elf neue Drehstromsteckdosen und 17 einfache Schuko-Steckdosen installiert werden, dazu kommen mehrere Zuleitungen (z.B. zum Pumpenmodul), die später mal ohne Steckdose direkt aufgelegt werden. Sämtliche neuen Kühlmöbel werden mit Netzwerkkabeln an eine zentrale Überwachung angeschlossen, auch diese insgesamt rund 300 Meter Leitungen müssen verlegt werden. Netterweise brauchen wir für das Netzwerk keine Anschlussdosen, da die Leitungen in den Steuerungen der einzelnen Geräte direkt aufgelegt werden.

Insgesamt bin ich organisatorisch und den Zeitplan betreffend ziemlich entspannt, da ich diese komplette Baustelle im Kopf habe und entsprechend alles miteinander koordinieren kann.
Nur eine einzige Sache macht mir wirklich zu schaffen: Wo lassen wir nur die ganze Ware während wir die Regale umbauen? Wir haben einfach nicht den Lagerplatz, um den Inhalt sämtlicher Regale in Kisten verpackt irgendwo unterbringen zu können. Beim Kühlregal habe ich inzwischen entschieden, einen kompletten Ausverkauf zu machen, aber auch mit Abverkauf wird die noch unterzubringende Warenmenge im Rest des Ladens nicht ganz unerheblich sein. Vielleicht miete ich mir dafür einen 7,5-Tonner mit großem Kofferaufbau, den wir hier auf dem Hof an unsere Rampe stellen – aber das war gerade nur ein spontaner Gedanke, der mir beim Schreiben dieser Zeilen in den Sinn kam.

Nach den Kühlanlagen und Regalen bleibt noch eine Menge Kleinkram, der sich dann aber mehr oder weniger von alleine ergeben wird und der mich momentan noch nicht nennenswert tangiert.
Ab jetzt plane ich erst mal die weitere Elektroinstallation und nächste Woche geht es hier mit ganz großen Schritten weiter, zumal dann ja auch die Maurer kommen sollen und das, was mal mein Büro war, wieder ansehnlich zu machen. :-)