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Falsches Argument

Ein (vermutlich) älterer Herr rief an und wollte sich Ware liefern lassen. Nachdem ich ihm erklärt hatte, dass wir den Lieferdienst eingestellt haben und auch keine Mitarbeiter vor Ort sind, die das übernehmen könnten, versuchte er es erneut mit einem sehr gewichtigen Argument: "Das ist aber sehr viel, was ich brauche."

Ich habe den Tonfall schon verstanden, glaube ich jedenfalls. Zumindest war meine Interpretation dieser Aussage, dass wir uns so viel Umsatz doch nicht entgehen lassen dürfen. Aber genau das Gegenteil war der Fall: Ein paar wenige Teile hätte ja zur Not vielleicht gerade noch ein Kollege schnell um zwei Straßenecken bringen können – aber die Zeit, da jetzt noch vielleicht eine Stunde lang die Sachen aufzuschreiben und zusammenzusuchen, war einfach nicht da.

Es hat schon seinen Grund, dass wir den Lieferdienst eingestellt haben.

Argumente

Wir hatten einen Ladendieb gestellt, der zwar friedlich war, sich jedoch nicht ausweisen konnte, weswegen wir die Polizei zu Hilfe riefen. Es kamen zwei Polizistinnen rein und ein Kollege fragte die beiden, ob er sie wohl mit dem Typen alleine lassen könne.

Mit der Antwort hat hier niemand gerechnet: "Schaffen wir, notfalls haben wir zusammen noch 60 durchschlagende Argumente dabei."

So kann man es wohl auch bezeichnen. :-)

Arbeiten nach Lust und Laune

Ich habe keine Lust, morgens um 6 Uhr anzufangen.

Es geht hier nicht nach Lust.

Ich hab' aber wirklich keine Lust dazu.

Ich möchte mal Dein Gesicht sehen, wenn ich keine Lust habe, die Gehälter zu überweisen.


Es folgte ein kurzes Nörgeln und ein gequältes "Ich mach's ja." - aber nun will ich nicht mehr. Jetzt bin ich beleidigt... wird sie ja sehen, was sie davon hat. :-)