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Limbo in Blau

Das mehrfach ausgezeichnete Computerspiel Limbo hatte mich damals auch in seinen Bann gezogen und ich habe es mir als eines der wenigen Spiele in meinem Leben gekauft. (Ähm, das klingt jetzt zweideutig. Sollte aber nicht heißen, dass ich andere Spiele als Raubkopie gehabt hätte. Ich bin einfach nicht so der Zocker, stehe mehr auf kleine Gelegenheitsspielchen.)

Ich weiß gar nicht mehr, wie wir darauf kamen, aber aus irgendeinem Grund wollte ich vor einer Weile meiner Kleinen das Spiel zeigen. Die größte Überraschung war, dass ich meinen Key nicht mehr brauchte, da die Vollversion inzwischen so verfügbar ist. (Warum ich meine alte Installationsdatei nirgends mehr auf dem heimischen Server liegen habe, ist eine ganz andere Frage …)

Meine Tochter weiß, dass das nur ein Spiel ist und amüsiert sich über die Fallen, Stachel und Pressen und die daraus resultierenden Folgen (Exitus mit Respawn) für den namenlosen Jungen köstlich. Man sieht zwar durchaus, wie er zerhackstückelt wird, aber da alles schwarzweiß ist und eher schemenhaft dargestellt wird, ist es nicht ganz so blutrünstig. Die Altersempfehlung (Ursprünglich FSK 16) rührt wohl eher vom allgemeinen Schwierigkeitsgrad her. Für manche Hindernisse braucht man ein auf den Bruchteil einer Sekunde genaues Timing, das klappt bei den Kleinen noch nicht so gut und führt zu Frust durch zu wenig Erfolgserlebnisse.

Sitze ich nicht an meinem Schreibprogramm, daddelt der Nachwuchs bei mir im Büro. So ein PC soll ja wissen, dass er eine Vollzeitstelle hier hat. :-)


Arbeitsplatz zu Hause mit Hintergrundbeleuchtung

Inzwischen habe ich meinem Arbeitsplatz zu Hause eine indirekte Beleuchtung hinter den Monitoren verpasst. Wenn ich dort arbeite, ist der Raum oft dunkel und die Bildschirme werden zur einzigen Lichtquelle. Diese blendet und wirkt dadurch für die Augen ermüdend. Deswegen soll man beim Fernsehen auch nicht den Raum völlig abdunkeln.

Durch das Licht hinter den Displays wird das Gerätesichtfeld größer wahrgenommen und die Augen geschont. Das System mit den sechs Lampen hat RGB-LEDs verbaut und je nach Laune kann ich mit der Fernbedienung die Farbe ändern. Meistens wird es wohl einfach nur ein warmes Weiß sein. :-)


Arbeitsplatz zu Hause

Mein neuer Arbeitsplatz zu Hause für kreative Stunden: Ein eigener Schreibtisch in einem eigenen Zimmer mit (seitlichem) Blick in den Garten.

Das Setup mit den drei Bildschirmen ist in der Form unheimlich praktisch: In der Mitte zum großformatigen Arbeiten, rechts und links für Recherchen. Ich bin es ohnehin schon seit rund 15 Jahren gewohnt, mit zwei oder sogar drei Bildschirmen zu arbeiten. Diese Staffelung ist neu, aber nur wenig gewöhnungsbedürftig. Websites, Wikipedia, E-Mails, Blogs, diverse Messenger und auch lokale Anwendungen wie Dateimanager sind auf den vertikal gedrehten Monitoren wesentlich übersichtlicher als im klassischen Breitbild. Die beiden Monitore rechts und links sind übrigens welche mit 21,5" Diagonale. Im Querformat wäre mir das definitiv zu klein, da bin ich 27" gewohnt.

Eleganter sähe es aus, wenn die Oberkante der Displays in einer Flucht verlaufen würde, aber dann wäre mir der Hauptbildschirm etwas zu hoch. Glaube ich, muss ich noch mal testen. Der Fuß ist leider nicht höhenverstellbar.


Leerer Schreibtisch zum Feierabend

Selbstgemachte Auflage, an die ich mich schon (wider Erwarten) seit ein paar Wochen erstaunlicherweise mit eiserner Disziplin halte: Zu meinem Feierabend muss mein Schreibtisch so weit aufgeräumt sein, dass kein Geraffel mehr auf der Arbeitsplatte liegt. Sonst hat man morgens schon gleich da wieder Zeugs liegen, das ein hervorragender Einstig für das Broken-Window-Syndrom ist und einem das Vollstellen noch leichter macht.

Bin stolz auf mich und das mit der Fensterbank bekomme ich auch noch hin. :-)


Keystone-Modul-Arbeitsplatz

Der große Vorteil, wenn man mit Keystone-Modulen arbeitet: Man kann die Dinger bequem am Schreibtisch sitzend montieren und muss nicht mühsam an dem mit allen Verlegekabeln verbundenen Patchfeld (vorzugsweise noch im Netzwerkschrank) die Kabel in die Schneidklemmen fummeln. :-)


Die Alienanruferin

Eine Anruferin wollte mal unabhängig von allen Stellenausschreibung, die wir in letzter Zeit mal laufen hatten, unverbindlich nachfragen, ob bei uns im SPAR-Markt ein Job frei wäre. Sie hätte Interesse an einem Job für "3 bis 6 Stunden pro Woche", erklärte sie meinem Mitarbeiter, der den Anruf entgegen genommen hatte.

Er äußerte mit scherzhaftem Unterton die Bedenken, dass man ja jemanden, der nur so wenig arbeitet, quasi jede Woche neu anlernen müsse. Die Frau erklärte, dass sie schon mal als Kassiererin gearbeitet hätte. In einem Biomarkt auf dem Lande, aber auch schon mit Scannerkassen.

Da bei so kurzen Arbeitszeiten ein Kassenjob eher sinnlos ist, warf mein Mitarbeiter in den Raum, dass da doch ein Job als Packerin ideal wäre. Das quittierte sie aber mit der Aussage, dass sie prinzipiell nicht schwer heben dürfe. Sie könne sich aber vorstellen, unsere Botengänge zu erledigen.

Was glaubt die denn? Dass wir die Post sind und Briefe zustellen? Unsere Kunden bestellen genau deshalb bei uns, weil ihnen die Schlepperei von Getränkekisten und kompletten Einkäufen zu mühsam ist.

Wir haben übrigens nicht zueinander gefunden.

Mein alter Arbeitsplatz

Das ist seit über elf Jahren mein (persönlicher) Büro-Arbeitsplatz hier in der Firma. Vieles hat sich nicht verändert. An den Wänden hängen ein paar Bilder mit Bezug zum SPAR-Kind und die Ausstattung auf dem Schreibtisch hat sich immer wieder mal verändert.

Mal gucken, ob ich mich an die neuen Räumlichkeiten gewöhnen werde. Tageslicht durch das eigene Fenster aber keine Geräusche mehr aus dem Laden (wird hart!). Ach, wird schon klappen… Alles wird hübsch und neu und da geht man dann doch gleich mit einer ganz neuen Motivation an die Arbeit heran.

Bald! :-)


Einverständniserklärung von 2001

Habe beim Ausmisten alter Personalunterlagen noch einen Stapel (teilweise schon von Mitarbeitern aus der damaligen Zeit unterschriebene) Vordrucke mit einer Einverständniserklärung zur Videoüberwachung gefunden. 2001… Damals hatten wir nur ein paar Kameras im Laden, über die wir ausschließlich live im Büro das Geschehen beobachten konnten. Wir waren wir von einer Aufzeichnung weit weg, damit fingen wir erst mehrere Monate nach Einführung der 24-Stunden-Öffnung an. Versteckte Kameras gibt es nicht und jedem Mitarbeiter ist klar, was hier passiert, so dass wir uns solche ausdrücklichen Einverständnisse erst gar nicht mehr einholen.

Damals hatten wir das übrigens gemacht (daher vor allem auch der Hinweis auf versteckte Kameras), damit wir einen diebischen Mitarbeiter, der zusammen mit einer Mitarbeiterin der hier damals noch ansässigen Bäckereifiliale krumme Dinger gedreht hat, überführen und das Material hinterher auch verwerten konnten. Letztendlich kam aber nichts dabei heraus…


Zwei Arbeitsplätze

Internettaugliche PCs gibt es wie den sprichwörtlichen Sand am Meer, ich glaube aus meinem Bekanntenkreis hat mindestens jeder noch irgendwo einen PC herumstehen, der nicht mit aktueller Hardware ausgestattet ist, aber für die meisten Anwendungen trotzdem noch locker ausreicht. Genau so einen hatten wir im Büro in der Halle an den zweiten Platz gestellt. Ob das Teil nun für produktive Arbeit genutzt wird, ist ja relativ egal – aber zumindest kann man schonmal zu zweit dort sitzen, ohne sich in die Quere zu kommen.

Ein großer Bildschirm war dagegen nicht mehr übrig, darum befanden sich an dem Rechner zwei ausgemusterte 15-Zoll-Monitore. Wundert mich, dass das niemand bemerkt hatte, als ich dieses Foto veröffentlichte. :-)

Ganz ehrlich? Wer seit über zehn Jahren mit mindestens 19"-Bildschirmen arbeitet, kann nicht mehr zurück und so verrichtet nun ein zweiter großer Monitor seinen Dienst. Die beiden kleinen Displays haben wir auf beide PCs verteilt und dienen nun als Nebenbildschirm für Chat, Musikplayer und sonstige Tools.

PS: Ja, Windows 8. Release Preview. Ich mag's!