Skip to content

Stress an Heiligabend

Ein Typ, der hier mal Alkohol mitgehen ließ und deswegen Hausverbot hat, kam mit (vermutlich) seiner Partnerin in den Laden

Er wurde von zwei Kollegen nach draußen komplementiert, was nicht ohne noch mit der Androhungen von körperlicher Gewalt um sich zu werfen vonstatten ging.

Sie wollte sich dann auch noch aufregen, wurde aber freundlich darauf hingewiesen, dass sie (noch) kein Hausverbot hätte und wenn sie friedlich bliebe, würde sich daran auch nichts ändern.

Blieb sie aber nicht. Die Olle zeterte lautstark herum und fing auf dem Weg zum Ausgang an, demonstrativ Ware aus den Regalen zu werfen.

Nun dürfen sie beide nicht mehr rein.

Käsekuchen

Eine Stammkundin hat uns eben zwischendurch mit einem ganzen (kleinen) Käsekuchen vom Bäcker an der Straßenecke überrascht.

Sehr cool, danke!

Wir sind hier in den letzten Zügen, der Laden sieht zwar noch ziemlich wild aus, aber heute schaffen wir es, wieder aufzumachen. Mit ganz viel Liebe könnten wir jetzt schon, aber die 2,5 Stunden ziehen wir jetzt noch durch (Regnet ohnehin Hunde und Katzen an Bindfäden) und dann kann unsere Spätschicht ab 15 Uhr den Job übernehmen.

EGAL was hier nachher noch herumsteht, die Kunden lasse ich dann rein!


Keine Updates mehr heute!

Schont eure F5-Taste, hier gibt es heute keine weiteren Updates.

Das ganze Projekt lief bisher so, dass ich bei den zuliefernden Firmen quasi nur als Beobachter die ganze Zeit berichten konnte. Das Ziel, morgen früh wieder zu öffnen, ist dann leider doch etwas aus dem Ruder gelaufen, so dass wir hier im gnadenlosen Chaos stecken und allesamt voll eingespannt sind.

Morgen mehr, entschuldigt bitte.

Hof?

Am 12. Juli wollte MiDD wissen: "Apropos Hof, darüber liest man ja gar nichts mehr. Ist da Ruhe oder das Thema verbannt?

Nein, das Thema habe ich nicht hier aus dem Blog verbannt, ich schreibe auch nicht aus Scham oder irgendeiner vermeintlichen politischen Korrektheit nichts darüber – die Situation hier hat sich wirklich entspannt.

Erst gestern Nachmittag, als wir hier mit dem Hänger die Fermacell-Platten geholt hatten, fiel es uns mal wieder ausgesprochen positiv auf. So sehr, dass ich sogar einem vom Vorstand gestern Abend noch eine WhatsApp-Nachricht mit einem wirklich ernst gemeinten Dank geschickt habe. Als Antwort bekam ich Dank für's Verständnis und die Geduld zurück und die Aussage, dass sie (also der Vorstand) auch froh sind, endlich das Chaos mit den (vor allem allfreitaglichen) Besuchermassen in den Griff bekommen zu haben.

Wenn's so bleibt – super!

Stress im Büro?

Daran erkennen Sie, dass Sie vor Weihnachten einfach viel zu viel Stress im Büro hatten:

· Am Weihnachtsbaum hängen bemalte Ostereier.
· Alles ist wie immer: Sie sitzen mit einer Pizza vor dem Fernseher - aber das Handy spielt "Jingle Bells"
· Ihr Lametta stammt aus dem Aktenvernichter.
· Sie stellen den Glühwein in die Mikrowelle und geben Ihren Büro-Zugangscode ein.
· Sie packen Geschenke nicht ein, sondern kleben sie mit Post-its zu.
· Wenn Mutti abends anruft, melden Sie sich mit dem Firmennamen und fragen: "Was kann ich für Sie tun?"
· Sie drücken zuhause die "0", um beim Telefonieren rauszukommen.
· Wenn beim "Kleinen Lord" der TV-Empfang ausfällt, suchen Sie auf der Fernbedienung "STRG", "ALT", "ENTF"
· Für Weihnachtskarten müssen Sie den Namen Ihrer Eltern googeln.
· Sie kriegen beim Auspacken einen Heulkrampf, weil Sie sich nicht mehr an das Passwort erinnern.
· Sie singen "Stilles Fax, heiliges Fax!"
· Sie fragen den Pfarrer, warum er bei seiner Kirche den Klingelton nicht auf Vibration schaltet.
· Sie nutzen die Krippe für den Postausgang.
· Sie haben beim Lesen der Liste ständig genickt.
· Sie überlegen sich, wem Sie diese Liste per E-Mail weiterleiten können.

Uuuuuhohh

Oh, gerade schon der zweite Anruf der Polizei innerhalb einer Woche mit der Bitte, doch die gebrannten CDs mit den Videoaufzeichnungen unterschiedlicher Ladendiebstähle einzuschicken, damit die Sache an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet werden kann.

Ist halt momentan etwas stressig in der Firma, dazu kommt, dass das alles Diebstähle von geringwertigen Sachen waren, die ohnehin relativ folgenlos für die Täter bleiben werden. Da hat das bei mir im Kopf nicht die größte Priorität.

Luxusproblem Weihnachtsgeschäft. :-P