Skip to content

Fehlende 40 Euro

Ein Kunde rief an, weil er 40 Euro Wechselgeld vermisste, die sich eigentlich nach dem Einkauf bei uns in seinem Portemonnaie befinden sollten.

Da sich niemand mehr an den Fall vom Vorvorabend erinnern konnte, sahen wir uns die Videoaufzeichnung an. Der Mann bezahlte seinen kleineren Einkauf mit einem 50-Euro-Schein und mein Mitarbeiter hat das Wechselgeld offenbar auch korrekt herausgegeben: Zwei Banknoten und etwas Kleingeld fanden ihren Platz auf dem Wechselgeldteller des Kassentisches, der Kunde nahm aber nur Kleingeld und steckte es ein. Ob er die Scheine übersehen oder später in ein anderes Fach einstecken wollte und dann vergessen hat, weiß ich nicht. Aber als er ging, lagen sie dort noch und die hat sich dann der nächste Kunde (absichtlich oder versehentlich werden wir wohl nie herausfinden) mit eingesteckt.

Das ist dann wohl persönliches Pech.

Wuchernder Edelschimmel

Ein Kunde sprach einen Kollegen an und wies ihn auf vermeintlich verdorbene Salami hin. "Verdorben" ist die Wurst bestimmt nicht, da ist ja ohnehin ein Überzug aus Edelschimmel drauf. Bei einigen Packungen ist der Schimmel aber gewachsen und bildet rund um die Scheiben einen dickeren und deutlich sichtbaren Rand.

Was macht man damit? Wegwerfen auf keinen Fall. Nach einigen Überlegungen habe ich nun beschlossen, dass die erst mal im Regal stehen bleiben, denn unbedenklich ist die Ware ja schließlich. Und je nach dem, wie sich das entwickelt, können wir dann immer noch reagieren. Wenn die Scheiben in ein paar Tagen komplett weiß überwuchert sind, werden wir die Packungen wohl doch aussortieren. Aber vielleicht kauft sie ja auch jemand und freut sich über den zusätzlichen Bewuchs, wer weiß das schon? :-)

(Nachtrag: Entsorgt!)


Verdorbenes Rindfleisch

Eine Frau, die ich wohl im mittleren bis maximal frühen Rentenalter einschätzen würde, rief hier bei uns an. Ihre Stimme und ihre Art zu sprechen klangen seriös und glaubwürdig.

Sie erklärte mir, dass sie bei uns vor Ostern ein paar Pakete Rindfleisch im Wert von rund 35 Euro gekauft hätte und alle wären verdorben gewesen. Sie seien schon am nächsten Tag aufgebläht gewesen und rochen total ekelig, woraufhin sie alles weggeworfen hätte. Leider hat sich "der Chef" (also ich) nicht wieder bei ihr gemeldet, obwohl ihr das bei ihrem Anruf vor Ostern von einem Mitarbeiter zugesagt worden sei – aber nun habe sie ja endlich die Telefonnummer wiedergefunden.

In meinem Kopf lief ein Film ab. Wir nehmen Reklamationen sehr ernst, aber vor mehreren Wochen gekauftes Fleisch in einer solchen Menge, dazu mehrere Pakete gleichzeitig verdorben, aber alles weggeworfen statt es wieder zu uns zu bringen – und mir hat niemand etwas von dem Anruf gesagt? Das wollte alles irgendwie überhaupt nicht zusammenpassen, was ich der Frau auch direkt am Telefon sagte.

Ich erklärte ihr auch, dass wir hier modernste Kühlanlagen mit Temperaturüberwachung haben und auch, dass es (solange ich zurückdenken kann) noch nie eine Reklamation beim Fleisch gab. Und außerdem, wenn dann hat vielleicht eine Packung einen Mangel, weil sich vielleicht eine Verunreinigung eingeschlichen hat oder der Deckel irgendwo undicht ist – aber mehrere Schalen gleichzeitig schlecht? Das ist schon sehr unwahrscheinlich.

Die Anruferin fand sich schon damit ab, auf dem Schaden sitzenzubleiben, als ich noch einen weiteren Versuch startete, ihr irgendwie helfen zu können: "Hatten Sie vor Ostern mit der Telefonnummer angerufen, mit der sie jetzt auch gerade hier durchgekommen sind?" Die Frau bejahte, ich suchte in den Protokollen der Telefonanlage – und fand exakt nichts. (Aha?!) Die Frau stutze: "Aber … Ich war doch bei Ihnen?! Sie sind doch der EDEKA, der mal ein SPAR war?"

Ich bejahte, aber diese Frage brachte mich auf eine andere Idee: "Haben Sie das Fleisch vielleicht bei Penny gekauft?"

"Nein, zu Penny gehen wir nicht."

"Oder vielleicht beim [Supermarkt-Mitbewerber] da etwas weiter weg?"

Es wurde still am anderen Ende der Leitung.

"Das ist doch der Laden hinten bei der xyz-Straße, oder?"

Genau den Supermarkt meinte ich: "Ja. Die haben auch eine Fleischtheke, vielleicht waren Sie da und verwechseln uns gerade?"

Es wurde wieder kurz still. Dann wandte sich die Frau ab und rief jemandem zu: "War das Fleisch von der Theke oder abgepackte Ware?"

Im Hintergrund murmelte eine männliche Stimme etwas von "Fleischtheke", womit die Sache bezüglich unserer Schuldigkeit eindeutig geklärt war. Die Frau konstatierte noch, dass das ohnehin ein "Drecksladen" sei und dass sie mir jetzt wohl eine Schachtel Pralinen schulden würde. :-)

Ungestempelte Eier

Ein Mann rief vor einer Weile an und erzählte mir, dass er bei uns eine Packung Eier gekauft habe, in der auf keinem einzelnen Ei ein Stempel prangen würde. Was ungewöhnlich wäre. Dass mal ein Ei durchrutscht, mag ja vielleicht angehen – aber gleich alle zehn in einer Packung?

Aber man soll niemals nie sagen und warum sonst sollte der Mann anrufen und mir das erzählen? Während er erklärte, ging ich bereits zum Eierregal, um mir die anderen Packungen dieser Sorte anzusehen. Es waren noch zwei Schachteln mit diesem Haltbarkeitsdatum da und insgesamt sah ich darin zwanzig gestempelte Eier.

"Wie kommt denn das?", wollte der Anrufer von mir wissen.

Das konnte ich ihm nicht beantworten, auch nicht, nach dem er die Frage zum insgesamt dritten Mal gestellt hatte. "Das weiß ich wirklich nicht. Vielleicht sind die in der Produktion irgendwie durchgerutscht. Das kann ich Ihnen aber nicht beantworten. Wir produzieren die Eier ja nicht, sondern kaufen die nur vom Erzeuger ein."

"Meine Frau hat auch schon zwei davon gegessen."

"Was soll ich machen? Entweder Sie bringen mir die Eier wieder und ich gebe Ihnen das Geld zurück oder neue Eier – oder Sie wenden sich direkt an den Hersteller. Oder sie vertrauen einfach darauf, dass die restlichen acht Eier in Ordnung sind und essen sie einfach auf."

"Wir werden uns das mal überlegen, ich melde mich dann wieder."

Ich habe nie wieder von ihm gehört.

Vielleicht hatte der Mann auch nur seine Brille nicht auf, oder er und seine Frau hatten die Eier vor der Stempelsuche schon allesamt gekocht, wobei sich die Stempelfarbe abgelöst haben könnte. Nach Aussage unseres Eierlieferanten ist eine komplette Packung mit ungestempelten Eiern jedenfalls quasi unmöglich. Die Eier werden noch im Stall gestempelt und kommen danach erst in die Halle, in der sie eingepackt werden. Dass mal ein einzelnes Ei ungestempelt durchrutscht mag vielleicht angehen, aber selbst das soll nicht passieren.

Ein 6er im Lotto (6 aus 49) ist schon selten, aber bei den Eiern den Treffer "10 aus tausenden" zu landen, ist Null. (Bitte keine Spitzfindigkeiten mehr bei einer Chance von "Null Komma es folgen noch mindestens zwanzig Nullen" … )

Ist das lax?

Mein Mitarbeiter von der Kasse rief mich an und teilte mir mit, dass eine Kundin verschimmelten Lachs reklamieren würde, aber keinen Kassenbon dabei hat. "Ist okay", sagte ich. "Sie soll sich einfach eine neue Packung nehmen."

Wir legten auf und ich begann, darüber nachzudenken, welcher Lachs denn da verschimmelt sein könnte. Tiefgefrorener Fisch war wohl auszuschließen, aber auch Räucherlachs verschimmelt nur äußerst selten. Ich beschloss, mir die Ware mal persönlich anzusehen und ging nach vorne.

Tatsächlich: Auf dem Lachs prangte an einer Seite eine kleine Schimmelstelle. Aber noch etwas anderes fiel mir an der Verpackung auf:

"Der ist ja schon vor knapp zwei Wochen abgelaufen. Da kann es mal passieren, dass so ein Fisch mal verdirbt."

"Ach. Dabei haben wir den erst vor einer Woche gekauft."

"Liegt der auch schon so lange geöffnet bei Ihnen im Kühlschrank? Dann kann das nämlich schon passieren. Die Haltbarkeitsdaten gelten ja immer noch bei korrekter Lagerung in der originalverschlossenen Verpackung."

"Nein, nein, so alt ist der nicht. Den haben wir ja erst vor zwei oder drei Tagen hier gekauft." [Ach?!]

Wir gingen zum Kühlregal, in dem sich noch mehrere Packungen (eine einstellige Menge) dieses Produkts befanden – allesamt noch rund zwei Wochen haltbar.

Mein Gefühl sagte mir, dass der Fehler nicht bei uns lag, aber dennoch drückte ich der Frau eine neue Packung in die Hand und ließ sie damit aus dem Laden.

Das sind diese Momente, in denen man sich überlegt, lieber zwei Euro zu verschenken, oder unbedingt auf seinem (eventuell ja auch gar nicht vorhandenen Recht) zu beharren und einen Kunden (oder dann auch Ex-Kunden) unglücklich zu machen, bzw. direkt zu vergraulen.

Kein Schlitz im Brotregal

Der Spalt zwischen den beiden Teilen unseres Brotregals wurde inzwischen vom Lieferanten auch beseitigt. Alle Elemente wurden neu ausgerichtet und nun sieht es so aus, wie es aussehen soll. :-)


Kaputtes Zeitgefühl

Ein Kunde rief an und berichtete mir, dass er nur wenige Minuten zuvor eine Tiefkühlpizza gekauft hat, die aber schon total wabbelig war, als er zu Hause ankam. Das hätte er auch persönlich klären können, aber er wollte uns noch telefonisch schnell warnen, falls die Tiefkühltruhe, eine von unseren neuen Sydneys, ein Problem hätte.

Während ich mit einer gewissen Panik, wenngleich sämtliche Kühlanlagen hier im Markt per GSM-Modul an der zentralen Überwachung des Herstellers hängen, zur genannten Tiefkühltruhe ging, machte sich der Kunde auf den Weg zu uns.

Ich vertraute ihm jetzt einfach mal, dass er die Pizza nicht eine Stunde lang durch die Gegend getragen hat. Der Teig war schon völlig matschig und klebrig und ich habe ihm eine neue "Ofenfrische" mitgegeben, unabhängig von der Ursache, dass die gekaufte so aufgetaut war.

Abgesehen von der oben erwähnten zentralen Überwachung, zeigte das Thermometer an der Truhe -26 Grad an und die gesamte Ware darin, auch die "Ersatzpizza", war steinhart gefroren. Einzige sinnvolle Erklärung für mich war, dass eventuell ein anderer Kunde die Pizza schon eine Weile im Einkaufswagen durch die Gegend gefahren hatte und dann doch nicht haben wollte und in die Truhe zurückgelegt hat. Aber so richtig glaube ich daran auch nicht.

Großes Rätselraten, was da passiert sein könnte.

So großes Rätselraten, dass ich mal im Kassenjournal nachgesehen habe, wann diese Pizza verkauft wurde. Die eingangs erwähnten "wenigen Minuten" entpuppten sich tatsächlich als eine halbe Stunde zwischen Verkauf und Anruf und eine Tiefkühlpizza taut in dem Zeitraum durchaus schon so weit auf, dass sie sehr wabbelig ist, zumal ja auch noch die Zeit vom Aus-der-Truhe-nehmen bis zur Kasse dazu kommt.

Jetzt ärgere ich mich. :-(

Schlitz im Brotregal

Was erst jetzt auffiel: Zwischen den Teilen unseres Brotregals klafft eine knapp einen Zentimeter (und sich nach oben verjüngende) Lücke. Es kann nie wieder ungesehen gemach werden und erfordert noch etwas Nachbesserung. Habe die Firma mal angeschrieben, die das Ding vor ein paar Wochen aufgebaut hat.


Tragschienen mit Schaden

Zwei der Tragschienen, von denen wir viele ja noch gar nicht ausgepackt haben, kamen hier mit deutlich sichtbaren Kratzern an einer Seite an. Das Schadensbild sieht nicht nach einem Transportschaden aus, sondern ist vermutlich irgendwo im Bereich der Produktion entstanden. Die Kartons waren unversehrt und beide Schienen weisen im Grunde die selben Beschädigungen auf.

Die Frage unseres Elektrikers lautete, ob wir die die Schienen ersetzen wollen oder ob ich auch mit einem Preisnachlass zufrieden wäre. Im Laden wäre ich mit den zerschrabbelten Dingern nicht glücklich geworden, zumal so eine Schiene nicht wirklich teuer ist und der Preisnachlass nicht über die Optik hinweggetröstet hätte. Aber im Lager werde ich sie wohl unterbringen, da stören die Kratzer nicht.

Bleibt nur die Frage, ob noch mehr von den zerkratzen Schienen auftauchen werden. Die müssten dann nämlich in den Laden und dann hätte ich doch gerne neue – aber das wird sich erst in den nächsten Wochen herausstellen, wenn wir die weiteren Lichtbänder montieren.




Kaputter Kassenstuhl

Mit unserem neuen Kassentisch hatten wir auch einen hohen Drehstuhl (im verlinkten Beitrag auf dem unteren Bild zu sehen) bekommen, so dass man an der Kasse auch im Sitzen arbeiten kann.

Nach nur einem halben Jahr ist das Ding kaputt, die Halterung für die Sitzfläche ist gebrochen. Das sollte, gerade bei einem Möbel für den gewerblichen Einsatz, natürlich nicht passieren. Ist schon reklamiert.


Schimmelschwarzbrot

Hat man auch nicht so oft: Der gesamte Regalbestand (ca. 20 Packungen) einer Sorte Schwarzbrot, ist verschimmelt. In wirklich jeder einzelnen Packung ist eine mehr oder weniger große weiß-grüne Schimmelstelle. Und dabei sind die Brote laut Aufdruck noch bis Mitte März 2019 haltbar.

Aufgrund der Häufung haben wir da mal eine Reklamation draus gemacht und eine Retoure veranlasst. Bei sowas kann ich mir kaum vorstellen, dass wir der einzige Kunde sind, bei dem das Problem auftritt:


Keine gelben Säcke ohne Ausweis?!

Anruf vom RMG, das ist die Firma, von der wir seit Anfang des Jahres die gelben Säcke bekommen.

Eine Kundin hätte sich beschwert, weil sie keine Säcke bei uns bekommen hätte, weil sie sich angeblich nicht hatte ausweisen können.

Ja, ich habe genauso blöde geguckt.

Nach einigem anfänglichen Hin und Her mit Coupons und irgendwelchen Codes verteilen wir die Rollen mit Wertstoffsäcken nämlich seit etlichen Wochen schon einfach so ohne jegliche Legitimation – und das wissen auch sämtliche meiner Mitarbeiter/innen an der Kasse.

Wer da jetzt evtl. was falsch verstanden hat, werden wir wohl nie herausfinden …

100 Euro, halbe-halbe!

Dieses Erlebnis hatten wir schon Anfang des Jahres. Inzwischen sind zwei weitere Ereignisse eingetreten, die einerseits die Sache per se (fast) unmöglich gemacht hätte, andererseits ist die Antwort auf die offene Frage inzwischen etwas leichter.

Ihr seid gerade komplett verwirrt? Lest selber:

Eine Stammkundin sprach mich an und erklärte, dass ihr bei einer Kartenzahlung genau 100 Euro zu viel abgebucht worden wären. Bei solchen Reklamationen bin ich immer skeptisch, da wir Kartenzahlungen grundsätzlich und ausschließlich mit PIN-Eingabe akzeptieren. Keine Zahlung kann also ohne explizite Bestätigung durch den Kunden erfolgen. (Hat sich inzwischen erledigt, da die ec-Geräte an die neuen Kassen angebunden sind und der Betrag überhaupt nicht mehr manuell übertragen werden muss. Das war das erste der oben erwähnten beiden Ereignisse.)

Die Frau hatte ihren Kassenbon dabei: 5,15€ waren zu bezahlen, aber 105,15 Euro wurden ihr vom Konto abgebucht. Mal kurz ein paar Fakten dazu sammeln:

· Der Betrag muss explizit inklusive PIN-Eingabe quittiert werden. (Ein Punkt für uns.)
· Ein missglückter Zahlendreher könnte für die mittlere Fünf verantwortlich gewesen sein. (Ein Punkt für die Kundin.)
· Die Kundin holt nach allgemeiner Meinung mehrerer Kollegen nie Bargeld. (Ein weiterer Punkt für die Kundin.)
· An dem Tag hatte die betroffene Kassiererin keine nennenswerte Kassendifferenz. (Ein Punkt für uns.)

Damit steht es genau plusminus Null. Und nun? Im Zweifel für den Angeklagten? Nee, irgendwie nicht. Ich wollte ihr nicht einfach 100 Euro schenken. Aber sie andererseits auch nicht eventuell um ihre Kohle bringen. Wir einigten uns darauf, dass ich ihr 50 Euro gebe und wir es dabei belassen. Ich hatte aber dennoch ein schlechtes Gefühl dabei – allerdings nicht, weil ich meine eigene Ehrlichkeit anzweifelte, sondern die der Kundin.

Einige Zeit später passierte dann das hier.

Jetzt könnte man argumentieren, dass sich die beiden nur wiederholen wollten, was ihnen (tatsächlich oder auch nur ihrer Meinung nach) zustand. Mich bekräftigt das eher in meiner Meinung, dass ich denen schon die 50 Euro nicht hätte geben sollen, denn inzwischen würde ich unterschreiben, dass sie mit der anfangs erwähnten "Reklamation" versucht haben, sich (parallel zu dem beim 5,15€-Bezahlvorgang ausgezahlten Geld) weitere 100 Euro zu ergaunern.

Naja, der Drops ist ja nun ohnehin längst gelutscht …

Komische Reklamation über die SPAR / NL

Good afternooon,

I purchased an O2 rechargeable card at a Spar supermarket in Gastfeldstrasse 29-33 in Bremen, Germany. This purchase was made the [Datum/Uhrzeit]. I paid 15 euros with a credit card.

It's been a little over a week and I still have not been able to activate it. This is very urgent because I need to have a working phone for calls and messages as soon as possible. I went to an O2 shop and they told me to ask Spar directly how to activate it.
Diese E-Mail hatte vor einigen Wochen eine Kundin an die SPAR in den Niederlanden geschickt. Da diese damit nichts anfangen konnte, wurde die Mail an eine Abteilung der Edeka weitergeleitet, mit der ich bislang auch noch nie zu tun hatte und die eigentlich für die Abholgroßmärkte zuständig ist, die sie dann schließlich zu mir weiterleitete.

An die Adresse der Frau sendete ich eine E-Mail. Was genau ihr Problem war, ließ sich aus ihrer ursprünglichen Nachricht an die SPAR nun leider überhaupt nicht erkennen. Machte sie nur einen Eingabefehler? Hat sie gar keine O2-Karte? Hat sie die falsche Nummer eingegeben? Sollte die Aufladenummer tatsächlich ungültig sein? Ich hatte keine Ahnung. Also schrieb ich ihr eine ganz allgemein gehaltene Mail mit einer kleinen Entschuldigung für die Unannehmlichkeiten und dem Hinweis, dass es einfacher gewesen wäre, wenn sie sich direkt an mich gewandt hätte. Dann übermittelte ich ihr erneut die Aufladenummer mitsamt Anleitung für die Guthabenaufladung und den Hinweis, dass sie, sollte das damit nun nicht klappen, sich direkt an O2 wenden muss, auch wenn ihr dort im Shop zunächst wohl etwas anderes gesagt wurde.

Entgegen meiner Bitte folgte natürlich keine Rückmeldung, wie die Sache nun ausgegangen ist. Das passiert sehr häufig und sowas finde ich immer schade. Da machen die Leute erst eine große Welle, man macht sich selber alle Mühe, um das mögliche Problem aus der Welt zu schaffen – und dann hört man nichts mehr, weder weiterführende Kritik noch einen Dank.