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Letzter Stand der Ladenplanung

Das hier ist übrigens der letzte Stand der Ladenplanungen mit den Bereichen Süßwaren / Nonfood und natürlich der Kassenzone. Der Kassentisch wird definitiv so längs vor dem Fenster stehen, das steht mittlerweile fest.

Fix geplant sind die meisten Regale (hellrosa und weiß), die Kühlregale für Getränke und Salate (pink) und der Kassentisch. Das wird momentan von einer Ladenbaufirma mit amtlichen Maßen und auch schon Materiallisten geplant und gezeichnet.
Derzeit noch mit einem Fragezeichen versehen sind die Regale, die hier grau hinterlegt sind. So eine kleine Sackgasse, an deren Rückseite sich der Durchgang der Kasse befindet, fand ich eigentlich nicht schlecht. Der Ladenbauer meinte, dass zwei kleine Regalgondeln dort sinnvoller wären. Entsprechende Alternativzeichnungen soll ich ebenfalls bekommen.


Aktueller Stand der Umbauplanungen

Weil sich die Informationen zu den vielen einzelnen Baustellen etwas verstreut haben, hier mal wieder eine aktuelle Zusammenfassung der bisherigen Umbauplanungen:

– Der Nutzungsänderungsantrag für den Umbau meines aktuellen Büros zu Verkaufsfläche ist an meinen Architekten abgegeben und in Arbeit.

– Neues Büro: Plane ich erst weiter, wenn besagter Nutzungsänderungsantrag durch ist. Falls das wider Erwarten nicht genehmigt werden sollte, hat sich das nämlich ohnehin erledigt. (Wobei dann auch die restliche bisherige Ladenplanung obsolet ist…)

– Fußboden: Die Arbeit erfolgt nach der eigentlichen Neugestaltung. Sanieren, stellenweise Steine austauschen, die sichtbare Fläche abschleifen und versiegeln. Dazu brauchen wir einige neue Betonwerksteine, aber die genaue Fläche und damit Anzahl kann ich erst ermitteln, wenn klar ist, wie das hier mit dem alten Büro weitergeht.

– Elektroarbeiten: Können erst weitergehen, wenn die Baustelle mit dem Büro geklärt ist. Kabelwege und Beleuchtung sind direkt davon abhängig.

– Kassentisch: Modell und Gestaltung ist klar. Zeichnung und Angebot liegt vor. Integriert werden soll eine Smokythek (Der Zigarettenautomat), da warte ich nun auf Kontakt durch den Hersteller. Ebenfalls warte ich auf ein Musterstück des von uns angestrebten Dekors für die Seitenwände.

– Regale: Termin mit dem Mitarbeiter von Firma Wanzl ist Ende Juli.

Ihr seht, wir können momentan nur abwarten. Statt Tee zu trinken, werden wir die nächsten Wochen dazu nutzen, hier schon mal in Eigenregie einen Brüstungskanal an sämtliche Außenwände zu bauen. Zumindest so weit, wie es (Stichwort: Büro-Umzug) möglich und sinnvoll ist.

Mehr geht gerade nicht…

Bake Ufff…

Ende letzter Woche hatte ich den Termin hier vor Ort mit dem Ladenbauer, um endlich mal mit unserer neuen Bake-Off-Abteilung weiterzukommen.

Bitte Erkenntnis: Ein Bake-Off-Modul, kostet bei denen rund 5000 Euro netto. Ein einzelnes! Dass man sowas nicht für 200 Euro bekommt, ist klar, ein Preis zwischen 1500 und 2000 Euro für so ein Element ist normal. Das rund Dreifache davon fand ich aber schon ausgesprochen mutig.

Wir werden wohl nicht zusammenkommen, zumal ich gerne drei solche Module nebeneinander hätte und die gesamte Preisdifferenz dann eben schon kein Pap­pen­stiel mehr ist.

Gondelbreite

Bei uns im "Mittelfeld" des Ladens muss ich irgendwie 50 Regalmeter Platzierungsfläche unterbringen. 50 Meter – das sind hier planmäßig fünf Regale mit jeweils 10 Metern Stellfäche. Das sind die fünf kurzen Stücke aus dem untersten Bild in diesem Beitrag. Jedes Regal ist 4 Meter lang und hat vorne und hinten noch einen 40cm tiefen Gondelkopf, die wir aber auch als normale Platzierungsfläche verwenden werden, wodurch sich eine Gesamtlänge von 4,80m Ergibt.

Durch die schräge Anordnung der Regalgondeln ist die pragmatische Planung durch "Bodenfliesen zählen" nicht mehr so ganz einfach möglich und so habe ich mir einfach mal eine maßstabsgerechte Vorlage ausgedruckt. Die blaue Fläche ist der Platz, den wir für die Regale verwenden können, die schwarzen Rechtecke sind die Pfeiler hier im Laden, um die wir irgendwie herumbauen müssen.

Auf dem oberen Bild sind die Regale pro Fachboden nur 40cm tief (Gesamtbreite 80cm), unten 50cm, wodurch die Regale ca. 1m breit sind. Durch die schräg gestellte Anordnung ist die Breite ein natürlich nicht zu verachtender Punkt. 40er Tiefe ist eigentlich zu wenig. Viele Kartons sind etwas länger, so dass sie vorne mehrere Zentimeter überstehen würden, was absolut hässlich aussieht. Daher hätte ich eigentlich lieber die tiefen Regale, aber auf dem unteren Bild ist deutlich zu sehen, dass das überhaupt nicht passt. Keine Chance. Die Gänge dazwischen sind ohnehin nur mit ca. 1,20m Breite berechnet.





Und nachdem ich mich da nun rund zwei Stunden gequält habe und mich wunderte, dass meine bislang in der Theorie zumindest halbwegs funktionierende Planung überhaupt nicht so passen wollte, fiel es mir plötzlich wie die sprichwörtlichen Schuppen von den Augen: Im Eifer des Gefechts mit den "Puzzleteilen" habe ich zu den "ca. 5 Meter Gesamtlänge" pro Regal noch die Kopfregale hinzugerechnet, so dass auf den beiden oberen Bildern die Regalgondeln jeweils einen vollen Meter zu lang sind.

Noch mal richtig ausgedruckt und schon passt alles genau so, wie ich mir das vorgestellt hatte. 50 laufende Meter in 50cm Tiefe! Ich freue mich, wie sich der neue Laden in meinem Geiste form. :-)


Geplante 78 Regalmeter

Planmäßig sollen hier im Laden fünf kurze und zwei lange Regalgondeln entstehen, auf denen wir die reinen Lebensmittel (ohne Getränke, Süßwaren und Chips) platzieren wollen. Da das Layout ganz anders sein wird als momentan noch, wird auch die Zusammenstellung der Warengruppen eine neue werden müssen. Um die Arbeit zu erleichtern, habe ich mir die leeren Regale mit allen einzelnen Segmenten ausgedruckt und genau passend dazu eine Anzahl an Karten, auf denen sich sämtliche zu berücksichtigen Bereiche (z. B. Brot, Gewürze, Brotaufstrich, Kekse) befinden.

Erst mal alles ausdrucken und ausschneiden:





Dann ging die Bastelei los. Es fühlte sich an wie eine Mischung aus einem Puzzle und Memory. Es gibt natürliche einige Dinge zu berücksichtigen: Kaffee sollte nicht versteckt stehen, "Frühstück" sollte im vorderen Bereich bleiben. bestimmte Warengruppen wollte ich zwingend an Kopfregalen stehen haben, sowas wie Fairtrade-Produkte sollten aufgrund des besonderen Sortimentes wiederum an exponierter Stelle stehen. Dazu war mir aber wichtig, dass die Bereiche auch noch thematisch wenigstens halbwegs zueinander passten. Also nicht gerade Fischkonserven unmittelbar neben den Keksen. Das klingt in der Theorie alles leichter, als es letztendlich ist: Rund 1,5 Stunden haben wir hier im Büro getüftelt und immer wieder die Kärtchen verschoben und neu gelegt.



Et voilà !



Ihr müsst das nicht lesen können. Ich will ja nicht zu viel verraten. Das Kopfregal vorne ganz links heißt übrigens "BREMEN REGIONAL", da habe ich was vor, das es in der Form hier bislang noch nicht gab. Der Name sagt hoffentlich schon alles. :-)

Warum wir dringend renovieren müssen… (7/8)

Die vier großen Regalgondeln, in denen hier der Großteil des nicht kühlpflichtigen Lebensmittelsortiments (außer Getränke) untergebracht ist, sind irgendwie noch gut. Die stehen dort zwar auch schon seit Sommer 2002, allerdings sieht man denen das Alter von allen Dingen hier im Markt am wenigsten an. Nur die Optik ist nicht mehr ganz zeitgemäß, weshalb ich sie dennoch im Rahmen der Modernisierung gegen andere Regale austauschen möchte:


Frage zur Markenplatzierung

In diesem Kommentar wollte Markus wissen:
Hallo Björn, ich hab da mal ne Frage: Es gibt in deinem Laden ja Verschiedenen Regale/Aufstelller von Markenanbietern. Bist du eigentlich "verpflichtet", diese Markenwaren so auszustellen, oder könntest die selber Regale mit der Anordnung bestimmen ? Die Ritter Sport würden ja perfekt ein einfache Regalböden passen und evtl sogar weniger Platz brauchen.
Bis auf die optimale Präsentation der Markenware und somit die größte Aufmerksamkeit mit Maximalem Absatz sehe ich hier nur wenige Vorteile für den Händler ? Vielleicht kannst du hier etwas Licht in den Aufstellerdschungel bringen.
Dankeschön.
Es gibt bei mir (und in vielen / allen) anderen Läden spezielle Regale, Ständer, (Kühl-)Möbel, die von der Industrie gestellt werden. Ein paar Beispiele:
· Wrigleys-Gestell an der Kasse
· Ritter-Sport-Regal
· Aufsteller für Blumenzwiebeln
· Postkartenständer
· Hachez-Holzregal
· Red-Bull-Kühlschrank
· Beck's-Kühler
· Coca-Cola-Kühlregal
· Holz-Gewürzregale
Diese Regale werden eigentlich immer kostenlos zur Verfügung gestellt. Meines Wissens ist kein Händler verpflichtet, die jeweilige Ware explizit in solchen Möbeln anzubieten, aber letztendlich ist es ja im Interesse des Händlers, diese zu nutzen, weil meistens der Wiedererkennungswert für die Kunden deutlich größer ist und so die Produkte leichter gefunden und damit besser verkauft werden.

Bis auf wenige Ausnahmen dürfen dann natürlich in diese speziellen Platzierungen auch nur die Artikel des jeweiligen Herstellers, womit sich diese gewissermaßen Mindestflächen sichern. Letztendlich eine Win-Win-Situation.

Altregale = Altmetall

Mit dem guten Willen, das Material irgendwann nochmal zu verwenden, hatten wir im (eigentlich relativ großen) Lager im findorffer Markt massenhaft alte Regalteile gehortet. Der Löwenanteil bestand aus Resten, die bei der Einrichtungs des Ladens übriggeblieben waren. Vielleicht erinnert sich noch jemand an diesen Beitrag, in dem es einen Blick in einen geschlossenen Markt gab. Die gesamte gebrauchte Einrichtung des Marktes hatte ich damals übernommen, aber es war nunmal etliches dabei übriggeblieben. Dazu kam dann vor gut fünf Jahren (uff, auch schon wieder so lange her…) die gesamte "Picas"-Einrichtung. Zum Schluss konnte man einzelne Räume ja nichtmal mehr betreten

Ich habe lange mit der Entscheidung gerungen, aber nachdem die sowieso schon uralten Sachen nun also hier auch nochmal mehrere Jahre herumstanden, kam die endgültige Erkenntnis, dass die Regalteile samt und sonders auf den Schrott können. Ehrlich: Hätte ich nochmal einen komplett neuen Laden aufgebaut oder in den bestehenden Märkten irgendeine Erweiterung aufgebaut – die alten Teile wären sowieso nicht zum Einsatz gekommen. Verbogen, verkratzt, beklebt, verrostet, vergilbt – mindestens ein Attribut traf auf jedes einzelne Teil zu, dazu war die gesamte Sammlung gänzlich unsortiert – und so haben wir gestern rund drei Tonnen(!) Altmetall zum Schrottplatz gefahren.