Skip to content

Backmischungsschrott

Der letzte Wassereinbruch verlief übrigens nicht ohne nennenswerten Sachschaden: Einige der auf den obereren beiden Regalböden stehenden Backmischungen (Ja, wir haben Backmischungen!) haben so viel Wasser abbekommen, dass sogar teilweise die Kartons an ihren Klebestellen auseinandergefallen sind.

Vom Dachdecker habe ich bislang zwar nichts wieder gehört, aber da er ja nun inzwischen hier war und sich die Situation auf dem Dach vor Ort angesehen hat, bin ich optimistisch, dass da jetzt mal eine nachhaltige Lösung umgesetzt wird.


Bremer Klaben

Früher [tm] hatten wir immer den Bremer Klaben von Lieken. Ich bin mir nicht sicher, ob das mit der seit 2009 geschützten geographischen Angabe zu tun hat, oder ob Lieken sich aus anderen, z. B. betriebswirtschaftlichen Gründen vom Klaben getrennt hat – aber seit dem haben wir ihn auch nicht mehr wieder (von anderen Lieferanten) im Sortiment gehabt.

Es gab Alternativen bei fast jedem Bäcker hier in der Stadt, aber die Produkte sind meistens wenig supermarkttauglich oder nur in kleinen Mengen produziert. Von der Bäckerei Starke Bäcker jedoch gibt es Klaben, den wir vor einer Weile vorbestellen konnten und der heute geliefert wurde.

Das finde ich sehr schön und ich denke, dass sich darüber einige Kunden freuen werden. Und wenn ich Klaben jetzt noch mögen würde, könnte ich mich vielleicht sogar persönlich darüber freuen, aber man kann ja nicht alles haben … :-)


Kuchen-LKW

Einer der wenigen Tage, an denen ich mit dem Auto zur Arbeit fahre – und dann hat man morgens noch vor dem Frühstück die ganze Zeit einen LKW mit dieser delikaten Rückansicht vor der Nase. Ruft Amnesty International, hier wird gefoltert. :-P


Johannisbeerstreuselschnecken

Johannisbeer-Streuselschnecken sind einer der Artikel bei uns im Brotregal, die wir eher selten mal da haben. Wir probieren sie zwar immer wieder mal aus, aber gut laufen tun sie nicht bei uns. Selbst ich mag sie nicht gerne. Die Teile sehen zwar lecker fruchtig, saftig aus, sind aber unterhalb der roten Beeren lediglich ein dröger Teigflatschen. (Außerdem sind sie rundherum unglaublich klebrig, so dass es kaum ein Vergnügen ist, sie mit bloßen Fingern anzufassen und zu essen.)

Aber wir haben ja auch viele andere leckere Alternativen im Sortiment. :-)


Rezept von '61

Eine ältere Kundin, wir schätzten sie auf ca. 80 Jahre, sprach eine Kollegin an, weil sie eine bestimmte Zutat für ein Rezept von 1961 suchte. "Das habe ich rausgesucht, weil ich meinen Freundinnen zugesagt hatte, mal wieder einen Kuchen zu backen", erklärte sie. Nur diese eine Zutat, irgendeine Zitronen-Tortencreme, die gibt es nicht mehr.

Sie trug es mit Fassung, immerhin hatte die Backanleitung schon ein paar Jahrzehnte auf dem Buckel und so mussten dann die Herren Coppenrath und Wiese herhalten. :-P

Reste von gestern aus dem Brotregal

Ein Stück Butterkuchen und ein paar Donuts, die gestern übrig geblieben sind. Aber das ist ja gar kein Problem. Die Sachen liegen jetzt im Aufenthaltsraum und dürfen von den Kollegen aufgefuttert werden. Der Butterkuchen trocknet über Nacht dabei leider immer ziemlich aus und staubt schon beim Kauen, aber die Donuts könnte man sogar noch verkaufen, ohne dass sich jemand beschweren würde.


Knappes MHD

Vor ein paar Tagen bin ich im Markt in Findorff über kleine Baumkuchen-Riegel gestolpert. Fand die kleinen Dinger ganz niedlich und habe sie einfach auf gut Glück (viele Weihnachtsartikel sind ausschließlich per Vorbestellung zu bekommen) zu heute mal mitbestellt.

Sie kamen sogar mit. Nur das aufgedruckte Haltbarkeitsdatum liegt nicht ganz so weit in der Zukunft. Eigentlich liegt es überhaupt nicht in der Zukunft, es ist nämlich das heutige Datum.

Konsequenz: Wir bekommen die Hälfte gutgeschrieben und die kleinen Baumkuchen liegen nun zum halben Preis auf dem Restetisch. Sind übrigens dennoch ganz essbar, falls also der eine oder andere sowas mal probieren möchte … :-)


Man sieht jedenfalls viel Ware!

Hier noch mal eine Ansicht mit den Backmischungen im Vordergrund, der Blick nach hinten gerichtet. Ein unbestreitbarer Vorteil der schrägen Regalanordnung ist, dass man von jedem Standpunkt eine ziemliche Warenfülle sehen kann. Das gefällt mir definitiv. Nicht wegen möglicherweise mehr Umsatz, sondern weil es wirklich schön aussieht!


Von hinten zum Gemüse

Blick von der Ladenmitte an den (ersten beiden) schräg gestellten Regalgondeln vorbei in Richtung Gemüseabteilung. Da sind sie wieder, die beiden Kopfregale mit Backmischungen (aus dieser Ansicht im Hintergrund) und den fertigen Kuchen auf dem vorderen Gondelkopf:


Käsekuchen

Eine Stammkundin hat uns eben zwischendurch mit einem ganzen (kleinen) Käsekuchen vom Bäcker an der Straßenecke überrascht.

Sehr cool, danke!

Wir sind hier in den letzten Zügen, der Laden sieht zwar noch ziemlich wild aus, aber heute schaffen wir es, wieder aufzumachen. Mit ganz viel Liebe könnten wir jetzt schon, aber die 2,5 Stunden ziehen wir jetzt noch durch (Regnet ohnehin Hunde und Katzen an Bindfäden) und dann kann unsere Spätschicht ab 15 Uhr den Job übernehmen.

EGAL was hier nachher noch herumsteht, die Kunden lasse ich dann rein!