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Sonntag, 15.10.2017 (3/3)

Mit diesem Teilstück ist die komplette linke Ladenseite mit dem geplanten Brüstungskanal ausgestattet. Am linken Bildrand käme jetzt oben noch die Stelle mit dem vorhin erwähnten Lüftungsgitter und dann der bereits an der neu gestrichenen Wand installierte Kanal.

Damit ist ein nicht unerheblicher Teil der ganzen Baumaßnahmen erledigt. Das sind zwar erst nur rund zwei Drittel der geplanten Brüstungskanäle, aber an den anderen Stellen werden wir deutlich einfacher arbeiten können, was die Arbeit logischerweise erheblich beschleunigen und erleichtern wird. (z. B. auf den Kühlregalen sitzend)

Der unmittelbar nächste Schritt wird die Stromversorgung für den neuen Kassentisch sein – ein rund 60m langes Kabel mit sieben Adern. Wenn das liegt, können wir da erst mal nur abwarten. Solange die Weihnachtsware im Laden steht, fehlt uns der Platz für den Bio-Wein, der momentan da steht, wo die neue Kasse hin soll. Aber ich bin sicher, dass wir uns bis dahin nicht langweilen werden. ;-)


Sonntag, 15.10.2017 (2/3)

Die nächste Herausforderung war einer der Pfeiler / Vorsprünge, den es zu umrunden galt. Theoretisch einfach, in der Praxis aufgrund der krummen Wände ein Akt der Verzweiflung. Aber dafür ist es doch gut geworden. :-)


Sonntag, 15.10.2017 (1/3)

Auch den gestrigen Sonntag haben wir wieder im Laden verbracht. Kabelkanäle anbauen, was denn sonst. Gleich das erste Stück bot (neben den ohnehin krummen und mürben Wänden) eine weitere Herausforderung: In der Getränkeabteilung sitzt in einer Ecke ein ca. 50x50cm großes Lüftungsgitter. Der kollidierte richtig gut mit dem ersten Brüstungskanal-Element, so dass wir diesem eine rund 50cm lange Ausklinkung verpassen mussten.

Mir hat vor einer Weile mal ein Bekannter erzählt, dass sie bei sich in der Firma Kabelkanäle immer ganz pragmatisch mit dem Winkelschleifer durchschneiden. Da ich keine andere Wahl hatte, habe ich das einfach mal mit einer dünnen Inox-Trennscheibe probiert – und war erstaunt. Ich erwartete, in einer Rauchwolke zu sitzen, aber dem war nicht so. Saubere, schnelle Schnitte. Kann ich nur empfehlen. (Das Ablängen werde ich aber auch weiterhin mit der Kapp-Zug-Säge erledigen.)



Die herausgetrennte Ecke:



Passt perfekt! Weiter geht's …


Durchführungsdosen

Mit der Renovierung hier im Markt, vor allem der Neugestaltung meines Büros und der Videoanlage, möglicherweise auch der Kasse, werden etliche neue Netzwerkkabel verlegt werden müssen.
Bislang war ich immer auf eine feste Installation mittels Verlegekabel eingestellt, irgendwann war ich mal darauf gestoßen, dass es sogenannte "Durchführungsdosen" gibt, also Netzwerkdosen, die zwar von vorne wie eine normale Dose aussehen, aber von hinten mit einem Patchkabel angeschlossen werden, mit denen sich die ganzen Arbeiten noch viel weiter vereinfachen lassen würden.

Hatte das Thema ja schon einmal angesprochen. Nachdem ich nun aufgrund des neuen Netzwerkschranks im Kassenbüro schon einige Kabel selber aufgelegt habe, bin ich da mittlerweile ganz entspannt, so dass es wohl im ganzen Laden die klassischen Netzwerkdosen werden.

Dienstag, 03.10.2017 (8)

Zwischendurch hatte ich noch einen einsamen Kabelkanal montiert. Im Aufenthaltsraum ist auch ganz viel passiert, aber die Fotos muss ich erst mal sortieren. Und damit ist Feierabend für heute. Wir bringen jetzt noch schnell wieder das Kernbohrgerät weg und dann werden wir den Feiertag genießen. :-P


Dienstag, 03.10.2017 (7)

Die Ecke ist gesäubert, die beschädigten Stellen in der erst am Sonntag gestrichenen Wand sind schon wieder ausgebessert. Da kommt später noch Farbe drauf, dann ist davon auch erst mal nichts mehr zu sehen.

Genau unter dem Loch läuft im Kriechkeller, darum sitzt es ja auch an genau dieser Stelle, eine der Ende letztes Jahr installierten Kabelbahnen. Da wird demnächst (primär) das Kabel für den neuen Kassentisch langlaufen.

Mal gucken, ob ich es gleich noch schaffe, da mit dem senkrecht verlaufenden Kabelkanal weiterzumachen. Etwas Zeit ist ja noch, bis die Malerarbeiten im Aufenthaltsraum erledigt sind. ;-)


Sonntag, 01.10.2017 (1)

Auch heute sind wir wieder in der Firma, um ohne Kunden arbeiten zu können. Die Wand hinter der Getränkeabteilung soll gestrichen werden und anschließend kommen oben noch die lange geplanten Brüstungskanäle dran. Anschließend geht es im kleinen Büro weiter. Dort muss die Wand rund um das neue Brandschutzfenster ebenfalls noch einen Anstrich bekommen – und wenn man in dem Raum schon den Pinsel schwingt, kann man sich auch gleich die anderen drei Wände vornehmen.


Extrahiertes Klimaanlagenkabel

Eine weitere Vorbereitung für die für die morgen angesetzte Kabelkanalmontage- und Wandstreichaktion in der Getränkeabteilung: Die dicke Zuleitung zu einer Drehstromsteckdose, an der die Klimaanlage hängt (resp. hing), musste weichen.


Präzisonsarbeit mit Kappsäge

Hier noch ein paar Fotos von unserer ersten Sonntagsaktion mit den Brüstungskanälen. Es ist manchmal echt haarig, dieses spröde Material auf Gehrung zu schneiden. Das Sägeblatt etwas zu schnell durch den Kanal geschoben und man kann von vorne anfangen. Bei einem Meterpreis von über 10€ für die Brüstungskanäle ist das auch durchaus schon ein teures Vergnügen.



Mangels Messgerät für Innenwinkel mussten wir uns an einer Stelle hier an der Außenwand an die genaue Gehrung herantasten. Das war dann jedenfall schon mal nichts:



Aber nachdem wir dann beide Teile komplett neu geschnitten hatten, passte es aber ganz gut. Ab jetzt kommen eigentlich nur noch rechte Winkel und gerade Wandstücke. Das wird einfacher.


Ohno, OBO!

Prickelnder Start in die sonntägliche Brüstungskanal-Verlegeaktion: Eine der beiden vorkonfektionierten Außenecken hat einen Transportschaden. Normalerweise packe ich immer alles gleich aus, aber in diesem Fall habe ich meine Neugierde ausnahmsweise mal vier Wochen lang zügeln können – und dann sowas. :-(

Wir werden das Teil dennoch verwenden. Wenn beide Seiten vernünftig an der Wand fixiert sind, sollte es kein Problem sein und einen möglicherweise sichtbaren Riss frickeln wir irgendwann mal Acryl zu und vielleicht streichen wir die Kanäle ohnehin irgendwann mit der Wandfarbe über. Aber das steht noch in ganz weit entfernten Sternen …


Ecken und Kanten

Wenn dieser Laden einfach nur vier Wände und entsprechend vier Ecken (Innenecken) hätte, dann wäre die Installation der neun Brüstungskanäle natürlich super einfach. Damit hier aber schon aus Prinzip nichts einfach íst, hat der Architekt vor ein paar Jahrzehnten mal nicht nur Pfeiler mitten ins Gebäude gestellt, sondern auch noch an die Wände, so dass sich kleine Vorsprünge bilden, wie auf diesem Bild zu sehen:



Aber das schaffen wir. Dafür gibt es vo OBO fertige Innen- und Außenecken, die zu diesem Brüstungskanal-System passend sind. So muss man sich nicht mit Gehrungen herumärgern oder hat aus anderen Gründen hässliche Fugen in den Kanälen.

Ganz vorne auf der linken Seite haben wir einen winzigen Versatz in der Wand. Nicht mal 20cm verspringt die Mauer, dort eine Innen- und Außenecke zu opfern, wäre teuer und vermutlich wenig sinnvoll. Gefrickel bleibt Gefrickel. Aber auch das werden wir lösen. An das kurze Stück kommt ein passendes gerades Stück Kanal und dann gehen wir von links auf Stoß dagegen und von rechts kommend wird der Kanal vom neuen einfach überlappt werden und das Ende bekommt einen Deckel drauf.
Das ist jetzt übrigens auch jetzt die unmittelbar nächste Baustelle im Rahmen der Brüstungskanalinstallation.


Kabelkanaldemontage

In diesen beiden Kommentaren haben Andreas und Thorsten zu Schlagdübeln für die Befestigung der neuen Brüstungskanäle geraten. Die Dinger sind natürlich ungemein praktisch – durchbohren, reinklopfen, fertig! Aber ich leide gerade dabei, die alten Kabelkanäle zu demontieren. Die sind nämlich mit Schlagdübeln befestigt und genau diese sind teilweise so unwillig, sich rausdrehen zu lassen, dass man sie eigentlich nur noch ab-, bzw. umschlagen kann.

Ich weiß schon, warum ich auf die mehrfach erwähnte Kombi aus TOX-Trika-Dübeln und Dresselhaus-Universalschrauben stehe.
Das hält nämlich. Und ist ggf. problemlos wieder lösbar. ;-)




Aus dem Kanal auf die Affenschaukel

Die Fleischerhaken sind tatsächlich für Kabel. Zwar auch wieder nur als Provisorium, aber abgesehen von den Kabeln auf diesen Bildern, die ganz am Anfang der Aktion entstanden waren, sieht das eigentlich schon schon fast cool aus. Wenn man die Strippen etwas bündelt und die Haken in maximal einem Meter Abstand aufhängt, hat das schon fast "Industrial Style", um mal unseren neuen Azubi zu zitieren.

Foto reiche ich nach.

Und dann müssen die alten Kabelkanäle abgebaut werden, dann die neuen ran und schon können wir die Kabel, die wir brauchen, wieder einziehen. Alle überflüssigen Kabel werden wir deaktivieren und ausbauen.