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Sonderkündigung Telefonanschluss Findorff

Das im April erwähnte Sonderkündigungsrecht unseres Telefonanschlusses im Markt in der Münchener Straße habe ich nach Erhalt der Gewerbeabmeldung beantragt und hatte nur Stunden später schon die Bestätigung im Postfach. Sehr schön, dass das so unkompliziert geklappt hat. Dafür liebe ich unseren regionalen Telefonanbieter hier im Norden:

Moin Herr Harste,

Sie kündigen Ihren Vertrag wegen Geschäftsaufgabe vorzeitig und reichen dafür Ihre Gewerbeabmeldung ein.

Da mir die Unterlagen am 12.05.2020 vorlagen, endet Ihr Vertrag mit einer Frist von einer Woche.
Ich hatte angemerkt, dass der Vertrag gerne zeitnah beendet werden kann und nicht bis zum 30. Juni, das Datum der Gewerbeabmeldung, laufen muss. Auch das hat ganz hervorragend funktioniert. Dann sind wir drüben zwar ab übernächster Woche ohne Festnetz und Internet und auch das Kassensystem würde nicht mehr funktionieren – aber auf die Anbindung des Kassensystems kommt es nicht mehr an und da sowieso jeder ein Handy hat, ist auch die Erreichbarkeit kein Problem.

Mülltonnen in Findorff

Apropos Findorff: Die Entsorgung von Restmüll und Altpapier ist inzwischen auch gekündigt, die Tonnen bleiben noch bis über den 16. Mai hinaus im Markt, damit wir beim Auf- und Ausräumen anfallende Reste noch entsorgen können.

Es ist nicht ganz ohne, um was man sich kümmern muss. Außenstehende mögen die Tragweite so einer Schließung gar nicht sehen, wie auch. Abgesehen von den subjektiven Erlebnissen (persönlich und die Mitarbeiter betreffend) fängt es damit an, dass der Mietvertrag gekündigt werden muss. Aber auch alle Lieferanten müssen informiert werden, damit sie ihre Lieferungen (viele erfolgen ja quasi automatisiert) einstellen. Hinzu kommen die Rückgabe von gemieteten Geräten, Kündigung von Arbeitsbekleidung, Telekommunikation, Entsorgung, Strom/Energie/Wasser, Wartungsverträge usw. Diesbezüglich ist aber inzwischen alles erledigt. Dann muss der Verbleib der Ware und Einrichtung geklärt werden. Wer räumt alles aus, baut alles ab, macht sauber und renoviert? Das muss natürlich auch alles geklärt werden. Ist hier längst geschehen und geht seinen Gang.

Telefon-Sonderkündigungsrecht

Der Markt in Findorff nähert sich dem Ende. Inzwischen sind auch sämtliche relevanten Verträge gekündigt, allen voran natürlich der Mietvertrag. Aber auch solche Sachen wie Arbeitsbekleidung, Aufzugswartung und Energieversorger habe ich nicht vergessen.

Ebenfalls gekündigt ist der Telefonanschluss. Da ich darüber noch keine Bestätigung bekommen hatte, rief ich noch einmal bei swb / EWE-Tel an und bat um erneute Zusendung der Kündigungsbestätigung. Bei dem Gespräch kam heraus, dass ich für einen relativ kleinen einmaligen Betrag ein Sonderkündigungsrecht nutzen könnte, wenn ich die Gewerbeabmeldung vorlege. Sehr cool, damit hatte ich gar nicht gerechnet. :-)

Ich hatte mich schon darauf eingestellt, noch bis Mitte 2021 zumindest die Grundgebühr für den nicht mehr verwendeten Anschluss bezahlen zu müssen …

Hinterlegte Postadresse

Inzwischen zum dritten Mal habe ich bei unserem Telefonanbieter um eine schriftliche Bestätigung der Kündigung des Telefonanschlusses in unserem Markt in der Münchener Straße gebeten. Die Kündigung ist dort längst angekommen und eine Bestätigung sei auch bereits schon an die hinterlegte Postadresse rausgegangen: "Geschworenenweg 29-33 ist doch richtig, oder?"

Ähm, nein. Die genannte Straße ist hier nur ein paar hundert Meter entfernt und fängt auch mit einem "G" an, aber das war's schon. Auch nicht versehentlich werde ich diese Anschrift angegeben haben, denn mit dem Geschworenenweg habe ich exakt nichts zu tun. Kurioserweise steht in der hinterlegten Adresse die gleiche Hausnummer wie hier in der Gastfeldstraße, wer weiß, was da bei der Eingabe der Adresse mal schiefgegangen war.

Aber nun soll der Brief noch einmal rausgehen, diesmal an die richtige Adresse. Hoffen wir's. Ganz so dringend ist das alles jedoch auch nicht, für den Anschluss darf ich nämlich ohnehin noch bis April 2021 bezahlen. Wäre eben nur schön, das Thema vollständig abhaken zu können.

Ach, Telekom …

Wie ich hier schon einmal geschrieben hatte, ist der Telefonanschluss bei mir in der Halle zum 11. April gekündigt. Alarmanlage, Kommunikation und Internet ist dort auch im kabelgebundenen Büronetzwerk über eine LTE-Anbindung mit mehreren Dutzend Gigabyte Datenvolumen keine Sache.



Mutet dann aber doch irgendwie sonderbar an, wenn ein Schreiben mit einer geplanten Preisanpassung im Briefkasten landet, das wohl Massenware an alle Kunden war, in dem jedoch besonders betont wird, dass man zu den treuen Geschäftspartnern gehört. :-P


Blogeintrag von vor dem Blog (63)

Fast genau 20 Jahre ist es her, dass sich hier der Start meiner Selbstständigkeit anbahnte und nach dem klar war, dass ich zusammen mit der SPAR hier meinen eigenen kleinen Supermarkt eröffnen würde, musste ich mich noch von meinem alten Arbeitgeber trennen. Fristgerecht mindestens vier Wochen vor meiner eigenen Geschäftseröffnung schrieb ich also damals meine

Kündigung bei PLUS


Kleine Anekdote dazu: Man wird ja in den strengen Radfahrer-Hierarchie (oben buckeln, unten treten), wie sie auch bei PLUS herrschten, systematisch klein gehalten. Man fühlt sich also wie ein nutzloser, unfähiger Trottel. Umso erstaunlicher ist dann, wenn man beim Überreichen der Kündigung nicht doch noch überredet werden möchte, sich das alles doch noch einmal zu überlegen … (Was natürlich keine Option für mich war, denn schließlich hatten wir den Mietvertrag für die Geschäftsräume hier in der Gastfeldstraße in dem Moment bereits unterschrieben.)

Vorbestrafte Kassiererin?

Mein Ex-Azubi hat mich vor ein paar Tagen angeschrieben, denn er wollte mal meine Meinung zu folgendem Fall wissen:

Der Marktleiter eines Supermarktes stellt eine Kassiererin ein.
Nach geraumer Zeit erfährt dieser von einem Bekannten, dass die Kassiererin mehrfach wegen Unterschlagung vorbestraft ist.
Obwohl die Kasse immer stimmte und sonst nichts fehlte, will der Marktleiter kein weiteres Risiko eingehen.
Er möchte die Kassiererin schnellstmöglich entlassen und sucht nach einer Möglichkeit.

Wie würdest du die Lage (rechtlich und mit deiner eigenen Meinung) bewerten?
Erstmal: Ich bin kein Anwalt. Ich versuche aber dennoch mal, die Situation zu bewerten und meinen dilettantischen Senf hinzuzugeben:

Eine Kündigung aufgrund der erst nach der Einstellung und sogar "geraumer Zeit" bekanntgewordenen Vorstrafe kommt meiner Meinung nach nicht in Betracht. Wäre die Frage nach einer Vorstrafe beim Einstellungsgespräch gefallen und hätte die Kassiererin die Vorstrafe verschwiegen, wäre es vermutlich zulässig, das Arbeitsverhältnis aufzulösen, anzufechten oder ggf. ordentlich zu kündigen. Ob die Frage überhaupt in diesem Fall zulässig gewesen wäre, kann ich nicht beurteilen. Aber bei jemanden, der vertrauensvoll mit fremdem Geld umgehen soll, könnte die Frage nach einer Vorstrafe wegen Unterschlagung oder ähnlicher Delikte durchaus relevant und damit zulässig gewesen sein. Es wurde aber, so weit aus der Frage erkenntlich, nicht nach Vorstrafen gefragt, also ist das Thema einer mit der Vorstrafe begründeten Kündigung vom Tisch.

Bleiben noch ein paar andere Möglichkeiten: Ist die Mitarbeiterin noch in der Probezeit? Dann ist sie leicht zu kündigen, außer sie ist schwanger. Hat sie einen befristeten Vertrag bekommen? Dann wird dieser am einfachsten mit Ablauf der vereinbarten Laufzeit automatisch enden. Ist sie in einem unbefristeten Arbeitsverhältnis, könnte man sie kündigen. Vermutlich würde es dann aber vor dem Arbeitsgericht enden und dort ist davon auszugehen, dass sie eine Abfindung bekommt oder sogar weiter in dem Unternehmen beschäftigt muss.

Wenn diese Frau aber seit "geraumer Zeit" ordentliche Arbeit abliefert und sie auch offenbar keine Unehrlichkeiten begeht – warum sollte man sie nicht behalten, wenn es mit der Zusammenarbeit bisher geklappt hat und sie sich über eine sicherlich vereinbarte Probezeit hinaus als brauchbarer Bestandteil des Teams bewiesen hat?

Vielleicht hat der Marktleiter jetzt Bauchschmerzen beim Gedanken, diese potentiell für das Wohl der Firma bedrohliche Person weiterhin an der Kasse sitzen zu lassen. Vielleicht sind auch schon sonderbare Dinge / Ungereimtheiten ohne direkte arbeitsrechtliche Relevanz vorgefallen, die sich mit dem Wissen um die Vorstrafe noch sonderbarer anfühlen. Dann würde ich bestimmt auch versuchen, mich von dieser Person wieder zu trennen.

Aber sowas ist natürlich immer unglaublich schwer zu beurteilen. In den eigenen Kreisen ist das schon schwer, über Dritte natürlich erst recht.

Kündigungsbestätigung (Telefon Halle)

Das ging fix: Die Telekom hat die Kündigung des Anschlusses bei mir in der Halle bereits schriftlich bestätigt. Bis zum 11. April 2020 läuft der jetzt noch und (spätestens) dann geht dort alles über die Mobilfunknetze.

Kündigung Telefonanschluss Halle

Sehr geehrte Dame, sehr geehrter Herr,
herzlichen Dank für Ihre Nachricht an die Telekom.

wir kümmern uns um Ihr Anliegen und Sie brauchen erstmal nichts weiter zu tun. So schnell wie möglich erhalten Sie eine Antwort von uns.

Die Kündigungsbestätigung wird Ihnen in den nächsten 2-3 Werktagen mit der Post zugestellt.
Das war's dann mit dem Telefonanschluss bei mir in der Halle. Das soll nicht "der Anfang vom Ende" sein, ich will meine Halle natürlich behalten, nur brauche ich dort ausdrücklich keine kabelgebundene Kommunikationsmöglichkeit mehr.

Die Alarmanlage telefoniert über das Mobilfunknetz und ebenfalls übers Mobilfunknetz, nämlich mein Handy, kann ich über die Fritzbox die PCs versorgen. In Zeiten von LTE und unbegrenzt schnellem Datenvolumen ist das ja überhaupt kein Problem. Und nicht nur das: LTE ist schneller als das, was mir die Telekom über den IP-Anschluss an Übertragungsgeschwindigkeit zur Verfügung stellt. Also was habe ich zu verlieren? Nichts, genau. :-)

(Dauert aber noch, der Vertrag hatte sich Anfang April gerade erst bis 2020 verlängert.)

Kündigung alte Telekom-Anschlüsse

Soeben habe ich die Kündigungen für die alten ISDN-Telefonanschlüsse in beiden Märkten abgeschickt. Nach der Umstellung der gesamten Technik (auch der Kassen- und Warenwirtschaftsinfrastruktur) auf die bereits vorhandenen IP-Anschlüsse sind diese alten Anschlüsse nun endgültig hinfällig.

Früher oder später wären sie zwar ohnehin gekündigt worden, aber so kann man den Termin vielleicht noch auf einen etwas früheren Zeitpunkt ziehen, zumal diese alten Anschlüsse durch ihre spezielle Edeka-Konfiguration auch relativ teuer sind.

Kündigungsbestätigung

Seit unserer Umstellung auf die neuen Kassen und damit auch die an die Kassen angebundenen ec-Geräte sind meine beiden externen Terminals überflüssig geworden und die Verträge sind gekündigt, bzw. sollen umgestaltet werden.

Nun hat sich noch eine nette Wendung ergeben: Einer der beiden Anbieter (rea-Card) hat mir angeboten, gegen eine Einmalzahlung in Höhe von etwa einem Viertel der bis bis zum ursprünglichen Vertragsende fälligen Grundgebühren den Vertrag sofort zu beenden.

Das Angebot habe ich natürlich sofort und dankend angenommen. :-)

Kündigungen Kartenterminals

Mit unserem neuen Kassensystem haben wir auch eine direkte Anbindung der Kartenleser an die Kasse bekommen. Die beiden alten freistehenden Geräte sind damit überflüssig geworden.

Beide Verträge laufen offiziell noch bis 2021. Einer ist gekündigt, da habe ich dann eben noch knapp drei Jahre bis zum Ende der Laufzeit die Grundgebühr zu zahlen. Macht aber nichts, da sich das mit der gesparten Arbeitszeit für die nicht mehr notwendige Zusammenrechnerei der unglaublich vielen Einzelbelege locker ausgleicht. Der andere Vertrag wird umgebaut, so dass die Laufzeit für ein Terminal in unserem Zweitmarkt, dessen Laufzeit in ein paar Monaten zu Ende geht, aufgeschlagen wird.

Es ist schön, hier alles zu verschlanken. :-)

Abschlussrechnung Ingenico

Ich hatte nicht nur den Vertrag für die Kreditkartenabrechnung vom Onlineshop gekündigt, sondern auch darum gebeten, dass die bis zum Ende der Laufzeit fälligen Gebühren direkt an einem Stück eingezogen werden.

Damit ist dieser Vertrag mit Ingenico zumindest im Geiste komplett erledigt. Wie es mit dem Onlineshop weitergeht? Keine Ahnung. Hat erst mal keine Priorität, das machen wir alles nach dem Umbau vom Hauptgeschäft.