Skip to content

Verdampfer im MoPro-Kühlhaus (neu)

Zwischendurch wurde im MoPro-Kühlhaus ein neuer Verdampfer installiert:



Als ich das Teil am nächsten Morgen zum ersten mal (ohne die Anwesenheit der AHT-Monteure) in Ruhe betrachtete, musste ich lachen. Die Scharniere erinnerten mich sofort an die Gespenster aus dem Videospiel Pac Man:



Als ich das dem Kollegen Gregor zeigte, hatte dieser eine noch bessere Assoziation, mit der ich 100% konform gehe. SEHR geil. :-)

(Und es kann nie wieder ungesehen gemacht werden.)

EIN Aggregat für den Keller

Das ist übrigens eines der Kältemaschinen mit Wärmetauscher für die Kühlräume. Zwei dieser Aggregate kommen in den Maschinenraum neben die Pumpenstation. Darüber werden zukünftig MoPro- und Tiefkühlraum versorgt. Im direkten Kreislauf mit klassischem Kältemittel in Kupferleitungen, der Rest geht dann über einen Wärmetauscher in den Solekreislauf und über den Rückkühler raus.

So ein Teil ca. 1,5m lang und ungefähr 250kg schwer:


Verdampferlose Kühlräume

Inzwischen stehen beide Kühlräume ohne ihre alte Technik da. Im Tiefkühlraum gab es noch eine blöde Überraschung: Vor dem Verdampfer war ein Blech an der Decke angebracht, das mit den Halterungen der alten Technik ebenfalls abgefallen ist. Das war noch nicht so besonders überraschend, aber spannender ist der Anblick darunter: Als hätte jemand die Decke nicht zuende verputzt, gestrichen schon gar nicht.

Dafür ist jetzt leider keine Zeit, wenngleich der Zeitpunkt (also mal ohne Kühlanlage) eigentlich perfekt wäre. Aber erst mal müssen die Techniker da rein, denn bei denen tickt die Uhr eines ziemlich straffen Zeitplans.


Finale Besprechung: Kühlanlagen

Ich gebe ja zu, dass es hier im Blog momentan und vor allem im Bezug auf den Umbau etwas ruhiger geworden ist. Es passieren derzeit viele organisatorische Dinge, denn langsam wird es Zeit, die richtig großen Baustellen anzugehen.

Dazu hatten wir heute mit mehreren Mitarbeitern der Firma AHT einen Termin hier vor Ort. Das war zwar mindestens schon der zehnte Termin, aber das Angebot, das jetzt kommen wird, könnte man wohl ganz gut mit "Final, Final, letzte Version" beschreiben.

Es folgen insgesamt 22,5m Wandkühlregal (nur wenig mehr, als wir jetzt schon haben, allerdings ist in den neuen Geräten pro Meter mehr Ware unterzubringen), 12 Tiefkühltruhen mit einer Gesamtlänge von 27m (Aktuell 20m), ein vier Meter langes Regal für die Gemüseabteilung (Salate, Snacks) und das bereits erwähnte kleinere Kühlmöbel (2,5m) für Getränke.
Die beiden Kühlräume (TK und Pluskühlung) werden ebenfalls an den Verbund angeschlossen, aber das ist eine Veränderung, die hinterher nicht (für Laien) zu sehen ist und von der kein Kunde etwas mitbekommen wird.

Für den Gegenwert der Anlage kaufen andere ein mittelgroßes Einfamilienhaus. :-)

Größeres Loch in der Bürodecke

Die Baustellen Gemüseabteilung, Kassentisch und Backstube haben uns in den letzten Wochen sehr gefordert. Aber nun geht es auch mit dem Abbruch der Räume weiter, die mal mein Kühlraum-Büro und der Fleischvorbereitungsraum waren.

Das kleine Loch in der Decke ist nun schon etwas größer geworden, bis Ende nächster Woche möchte ich die komplette alte Deckenkonstruktion abgerissen haben.

Auf diesem Foto schon ganz gut zu sehen sind drei der vier Stahlträger, die quer über den Raum gespannt sind und an denen einst mal die Fleischbahnen (und später meine Zwischendecke) hingen. Die auszubauen, wird noch buchstäblich eine schwere Aufgabe, denn ich kann sie ja nicht einfach auf einer Seite absägen. Das würde dann auf der gegenüberliegenden Seite die Wand massiv beschädigen. Also müssen die Träger abgestützt werden, damit man sie auf beiden Seiten abtrennen und dann herunterlassen kann. Jeder Träger wiegt zwar nur rund 60kg – aber sie schweben in 2,5m Höhe und sind doch eher unhandlich.

Aber das wird schon, ich liebe ja solche Aufgaben … :-)


Noch mehr Bauarbeiten

Gestern Nachmittag hat Andreas noch fleißig im alten Kühlhaus gearbeitet. Löcher für Steck- und Verteilerdosen bohren und Schlitze für die Kabel fräsen.

Auf dem oberen Bild ist die Ecke zu sehen, in der sich demnächst die Klimaanlage befinden soll. Gut erkennt man auch den Rahmen der alten Kühlhaustür, die so lange wie möglich erhalten bleibt, da sie umliegende Räume vor Staub und Lärm schützt.



Die gleiche Wand, aber die hintere Ecke. Sozusagen gegenüber von der Tür. Hier soll mein Schreibtisch stehen. Unten haben wir sechs Steckdosen vorgesehen, über der Arbeitsplatte zwei. Rechts daneben wird das Netzwerkkabel liegen. Hoffentlich spätestens in den nächsten Tagen.

Langsam wird der Druck meiner Wette nämlich spürbar. In drei Wochen soll das hier ein vernünftiger Arbeitsplatz werden...


Der Grund für den Schuttberg

Hier ist übrigens der Grund für den Trummerhaufen im Hof zu sehen. Da, wo mal mein neues Büro entstehen soll, sind inzwischen fast alle gekachelten Wände herausgebrochen. Stattdessen ist jetzt überall auf den alten Wänden die schwarze Feuchtigkeitsbarriere zu sehen, die wahrscheinlich wirklich mit einem Sandstrahlgerät entfernt werden wird. Ich möchte die Schicht auf jeden Fall weg haben und nicht nur hinter anderen Materialien verstecken. Ursprünglich war geplant, die Wände mit Gipskarton zu verkleiden, doch wer weiß - vielleicht braucht man nach dem Sandstrahler bloß noch mit Farbe nachzuarbeiten...



Für die Neugierigen: Hier ein Blick von der hinteren Wand in Richtung Tür, vor der aus ich normalerweise alle Fotos erstelle. Ich denke, dass man von der Tür aus den Raum ganz gut überblicken kann. Ein paar Quadratmeter der Styropor-Fliesen-Schicht kleben noch an der Wand, aber spätestens Anfang nächster Woche sollte diese Arbeit abgeschlossen sein.

Die Bolzen an der Decke, an denen ursprünglich die Rohrbahn hing, werden wohl gekürzt und als Aufhängung für eine vernünftige, abgehängte Decke dienen.


Bauarbeiten ohne Ende

Gestern Abend haben wir noch einen großen Teil der Fliesen und Wärmedämmung von den Kühlraumwänden abgebrochen. Irgendwann kam eine gewisse Routine, so dass die Arbeiten recht zügig und vor allem effektiver vorangingen.
Selbst der Ansatz an die Decke ist sehr ordentlich geworden, was allerdings fast egal ist, da sie sowieso mit Holz verkleidet werden soll. Die häßlichen Wände werden wohl hinter Gipskarton verschwinden.



(Zuletzt sah es hier so aus.)

Rückbau

Gestern Abend hat Andreas hier im neuen Büro alten Kühlhaus noch zwei Stunden geschuftet und eine Wand fast vollständig vom Dämmmaterial und den darüber befindlichen Fliesen befreit. Dabei war schon etwas Vorsicht geboten: An der Wand, direkt unter der Decke, verlaufen die Rohre und Kabel für den Verdampfer, den wir vor längerer Zeit schon vom (stillgelegten) Kühlraum in unsere Backstube verlegt haben.

Der Anteil an (mineralischem) Schutt hält sich eigentlich in Grenzen. Das meiste Volumen nehmen die dicken Styroporplatten ein.



(Zuletzt sah es hier so aus.)

Alter Kühlraum leergeräumt

Eigentlich wollte ich gestern den ganzen Tag hier in der Firma arbeiten und einiges Liegengebliebenes aufholen und vor allem endlich mit den Bauarbeiten für mein neues Büro anfangen. Doch irgendwie mangelte es an Motivation und so war ich erst am späten Nachmittag hier. Nachdem ich mit meine eigentlichen Büroarbeiten fertig hatte, war noch bis nach 21:30 Uhr der alte Fleischkühlraum fällig. Es standen noch altes Dekomaterial, Fleischereiausstattung, private Unterlagen, Werkzeug und viel Kleinkram auf dem Boden. Das alles ließ sich zum Glück relativ kompakt an anderer Stelle unterbringen. Nun hängen nur noch die Stangen an den Wänden und der Decke.

Ja, das soll in ein paar Wochen ein schickes Büro sein:


Probebohrungen

Das geplante neue Büro soll im ehemaligen Kühlhaus entstehen. Ein Kühlraum ist von allen Seiten mit einer nicht unerheblichen Wärmedämmung ausgestattet. Wenn man durch die Tür tritt hat man mitunter das Gefühl, als würde einem die Wahrnehmung einen Streich spielen: Erst ist der Raum noch breit, dann wird er deutlich kleiner - und das, obwohl die alles umfassenden Außenwände sich nicht verändert haben.
Tatsächlich ist es so, daß der nachträglich eingezogene Fußboden über 20cm dick ist und die Außenwände auch auf jeder Seite jeweils 15cm Platz benötigen. Insgesamt sind auf diese Weise rund 6 Kubikmeter Rauminhalt mit Dämmmaterial vergeudet - ein guter Grund für umfangreichere Bauarbeiten.

Natürlich wollten wir wissen, was uns überhaupt erwartet. Die Wände sind einfach mit dicken Styropor-Platten verkleidet, welche mit einer Putzschicht versehen wurden, auf der die Fliesen kleben. Ein gezielter Angriff mit dem Bohrhammer brachte folgendes an den Tag:



Der Fußboden besteht dagegen aus völlig anderem Material. Nach den Anti-Rutsch-Fliesen stößt man auf eine ziemlich mürbe Estrich-Schicht, die auf einem sehr seltsamen Dämm-Material lagert: Das schwarze, krümelige Zeugs halten wir für geteerte Korkkrümel. Merkwürdig, was so alles vor Jahren verbaut wurde...


Shop-Art V

In dem Beitrag Warnhinweis erwähnte einer der Kommentatoren, daß die Kühlhaustür durchaus ein Fall für die Shop-Arts wäre.

Ohne den Zettel, quasi vollflächig, wirkt die Struktur gar nicht mehr so sehr ansprechend, finde ich. Leider sind auch die Lichtverhältnisse völlig anders.

Weiß eigentlich jemand, wie man diese Art der Oberflächenbehandlung nennt? Bin für jeden Hinweis dankbar. (Grün ist die Alu-Tür übrigens nur, weil da noch die Schutzfolie draufklebt.)