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Ex-Bio-Kühlregal

Das kleine Bio-Kühlregal ist inzwischen auch verschwunden. Damit sind die Demontagearbeiten im Bereich der Verkaufsfläche schon vollständig abgeschlossen. Das war ein Schritt, der eigentlich erst für Montag geplant gewesen ist – aber jede Tätigkeit, die wir der ursprünglichen Planung vorwegnehmen können, entlastet die folgenden Arbeiten.

Der Tiefkühlraum muss noch bis heute Abend / morgen aktiv bleiben, da dort noch etliche Kartons Eis drin stehen. Die werden wir zwar in den anderen Tiefkühltruhen aus dem Laden verteilen können, aber das bitte erst, wenn keine Kunden mehr im Laden sind.

Morgen ist dann der Rest im Maschinenraum dran, bevor hier am Montag die neue Technik schon angeliefert wird und wir dann parallel dazu schon die Regale im Laden ausräumen.


Da ist es weg, das große Kühlregal!

Die schlimmsten Spuren sind schon mal grob mit der Wischmaschine beseitigt, aktuell hängt das Gerät an der Ladestation und wird mit elektrischem Nachschub versorgt.

Was passiert hier jetzt noch? Wischen, Wischen, Wischen. Das Kabelbündel sind die Zuleitungen für die beiden Coolbox-Geräte vorne im Markt. Im Hintergrund wird aktuell das kleine Bio-Kühlregal zerlegt.


Bodenwanne, 3,75m

Eine der Bodenwannen des großen Wandkühlregals. Ist schon erstaunlich, was sich da in knapp zwei Jahrzehnten im Verborgenen tut und an Schmutz und sonstigen Folgeerscheinungen ansammelt. Sowas könnte man auch grundreinigen, ist aber natürlich mit immensem Arbeitsaufwand verbunden. Ich vermute mal, dass das in der Praxis (fast) nie gemacht wird, denn wenn so ein Kühlmöbel so aussieht, ist es meistens schon so alt, dass es gegen ein moderneres und/oder effizienteres Gerät ausgetauscht wird. So, wie es jetzt auch bei mir hier der Fall ist …

(Und ja, zwischen all diesen Arbeiten laufen hier gerade auch Kunden herum. Mit vielen komme ich ins Gespräch und auch da ist, trotz der Umstände, eigentlich nur positive Kritik zu hören und vor allem ganz viel Glück und Erfolg für die kommende Woche. Ich bin wirklich gerührt.)


Dem großen Kühlregal geht's an den Kragen

Nun ist unser großes Kühlregal dran. Das linke der drei Elemente ist hier schon abgetrennt und zur Hälfte zerlegt, die kompletten Einbauten der Kühltechnik (Rohre, Verdampfer etc.) sind auf der gesamten Länge ausgebaut. Wenn das heute noch fertig wird, und danach sieht es aus, brauchen wir uns ja vielleicht nicht den (kompletten) Sonntag um die Ohren zu schlagen. Aber herkommen und was tun werden wir morgen auf jeden Fall auch.


Halb zerlegtes Wurst-Kühlregal

Von unserem mittelgroßen Kühlregal ist inzwischen kaum noch zu erkennen, was das überhaupt mal gewesen sein soll. Die beiden Hälften sind getrennt und es stehen im Grunde nur noch die Wannen und ein paar Stützen mit den Rückwänden:


Kulissenschalldämpfer hinter der Wand

Aus einer Zeit, als in unserem heutigen Maschinenraum noch die beiden riesigen Gebläse für Luftzirkulation sorgten, stammten auch diese großen Schalldämpfer, die in einem gemauerten Bereich hinter unseren heutigen Kältemaschinen stehen. Inzwischen weiß ich, dass diese Dinger als "Kulissenschalldämpfer" bezeichnet werden.

Hier sind sie schon lange überflüssig, aber da an der Wand davor Kabel und Rohre befestigt waren (und immer noch sind), ist ein Ausbau bislang nicht wirklich möglich gewesen. Es bestand auch keine Notwendigkeit dazu, denn davor standen immer die Maschinen und bis vor einem Jahr (So lange schon wieder?!) war rechts davon noch diese gemauerte Ecke mit den beiden großen Ventilatoren.

Aber nun muss es passieren. Wir brauchen den Platz, denn das Pumpenmodul wird ab Montag offiziell aufgestellt werden.


Kühlregal-Abbau (2)

Dieser "angebohrte" Kühlkompressor (sind ja beide mit Löchern) stand nun noch rund ein Jahr stillgelegt auf dem Gestell hier im Maschinenraum. Seit heute ist er endgültig Geschichte. Unser Kältemonteur ist momentan dabei, schon mal sämtliche akut nicht mehr benötigten Komponenten auszubauen und zu sortieren.



Der ganze Kompressor ist nur etwa einen knappen halben Meter lang. Habe keine passende Waage hier, aber zwei starke Männer haben das Ding mühsam aus dem Keller getragen:


Warten auf die kleinen Kühlregale

10:19 Uhr.

Der LKW mit den beiden kleinen Kühlregalen ist seit 79 Minuten überfällig. Hätte er doch lieber schon gestern Abend spontan um kurz vor Mitternacht kommen sollen? Nein. Ich verwerfe diesen Gedanken wieder und blicke optimistisch in die Zukunft. Die Verkehrslage auf den Autobahnen im Großraum dieser Hansestadt lässt keinen Platz für individuelle Zeitplanungen. Ich lehne mich zurück, öffne mir eine weitere Flasche Matetee und nehme mir vor, mich nicht beunruhigen zu lassen.

Halteverbot in der 38. KW

Wieder einmal habe ich ein Halteverbot für den Parkstreifen hier vor dem Laden beantragt. Diesmal in der 38. Kalenderwoche von Montag bis Donnerstag, jeweils von morgens bis zum frühen Abend.

Kuriosum am Rande: Noch über den vor mir beantragten Zeitraum hinaus, nämlich die ersten beiden September-Drittel, ist auch der andere Parkstreifen hier mit einem Halteverbot versehen. Was da wohl passieren soll?

Bauplanungsstand

In den letzten Tagen hat sich hier viel getan. Damit meine ich gar nicht die demontierte Holzleiste mit dem rote Streifen, sondern es verdichten sich gerade die Termine und Angebote für die beiden größten Baustellen, also Regale und Kühlanlagen.

Fest steht: In der 38. Kalenderwoche (17-21. September) wird hier ganz viel passieren. So viel, dass wir in der Woche sogar die Kunden aussperren werden. Sprich: Wir haben mal eine Woche geschlossen. In der Woche werden die (bereits beauftragten) Kühlanlagen geliefert und am vorhergehenden Sonntag und Wochenanfang die alten Geräte demontiert.

Anfang nächster Woche werde ich die neuen Ladenregale beauftragen, da warte ich momentan noch auf einen aktualisierten Plan, der sich zur leichteren Nachvollziehbarkeit mit dem ebenfalls aktualisierten Angebot deckt. Die Regale sollen ebenfalls in der 38. Woche geliefert werden, denn es spielt im Grunde keine Rolle mehr, ob wir hier alles oder eben nur fast alles zerlegen.

Nur die geplante Getränkeabteilung werden wir so weit wir möglich diesem Termin vorziehen, denn das ist der einzige Bereich im Laden, in dem die Ware quasi am selben Platz stehen bleibt. So hätten wir schon einen nicht unwesentlichen Teil der Regale aufgebaut, ohne am Tag X noch unnötig viel Ware umschichten zu müssen.

Bis dahin muss noch viel passieren: Insgesamt müssen vor allem elf neue Drehstromsteckdosen und 17 einfache Schuko-Steckdosen installiert werden, dazu kommen mehrere Zuleitungen (z.B. zum Pumpenmodul), die später mal ohne Steckdose direkt aufgelegt werden. Sämtliche neuen Kühlmöbel werden mit Netzwerkkabeln an eine zentrale Überwachung angeschlossen, auch diese insgesamt rund 300 Meter Leitungen müssen verlegt werden. Netterweise brauchen wir für das Netzwerk keine Anschlussdosen, da die Leitungen in den Steuerungen der einzelnen Geräte direkt aufgelegt werden.

Insgesamt bin ich organisatorisch und den Zeitplan betreffend ziemlich entspannt, da ich diese komplette Baustelle im Kopf habe und entsprechend alles miteinander koordinieren kann.
Nur eine einzige Sache macht mir wirklich zu schaffen: Wo lassen wir nur die ganze Ware während wir die Regale umbauen? Wir haben einfach nicht den Lagerplatz, um den Inhalt sämtlicher Regale in Kisten verpackt irgendwo unterbringen zu können. Beim Kühlregal habe ich inzwischen entschieden, einen kompletten Ausverkauf zu machen, aber auch mit Abverkauf wird die noch unterzubringende Warenmenge im Rest des Ladens nicht ganz unerheblich sein. Vielleicht miete ich mir dafür einen 7,5-Tonner mit großem Kofferaufbau, den wir hier auf dem Hof an unsere Rampe stellen – aber das war gerade nur ein spontaner Gedanke, der mir beim Schreiben dieser Zeilen in den Sinn kam.

Nach den Kühlanlagen und Regalen bleibt noch eine Menge Kleinkram, der sich dann aber mehr oder weniger von alleine ergeben wird und der mich momentan noch nicht nennenswert tangiert.
Ab jetzt plane ich erst mal die weitere Elektroinstallation und nächste Woche geht es hier mit ganz großen Schritten weiter, zumal dann ja auch die Maurer kommen sollen und das, was mal mein Büro war, wieder ansehnlich zu machen. :-)

Kühlcontainer-Verleih-Anfrage

Anfrage an mehrere Firmen, die Kühlcontainer verleihen:

Sehr geehrte Damen und Herren,

da wir unseren Supermarkt im Herbst umbauen, finde ich die Idee ganz reizvoll, die kühlpflichtige Ware (7 Grad plus) für ein paar Tage in einem Kühlcontainer zwischenzulagern.
Wie viel kostet denn ein 20-Fuß-Container für zwei Wochen, inklusive Transport und allen ansonsten anfallenden Kosten?
Mit freundlichem Gruß,
Björn Harste
Ich habe ÜBERHAUPT KEINE Idee, mit was für einer Summe ich da rechnen muss. Je nach Höhe entscheidet sich dann, ob wir die Waren aus unseren Kühlregalen dort zwischenlagern oder sie einfach ausverkaufen und den Rest verschenken. :-P

Geld ausgeben geht schnell!

Vorhin habe ich den Auftrag für die gesamte Neuinstallation unserer Kühlanlagen erteilt. Für die Kohle kaufen sich andere einen AMG GT mit Vollausstattung. Der ganz große Unterschied ist: Wir werden mit der Technik Geld verdienen und nicht sinnlos Erdöl verbrennen, um irgendwelche Leute zu beeindrucken, die wir nicht mögen. :-)

Planmäßiges Lieferdatum ist derzeit die 38. Kalenderwoche, also die vorletzte Woche im September. Bis dahin muss der Umbau der Ecke mit den alten Nebenräumen und meinem alten Büro vollbracht sein. Aber mit einem Ziel vor Augen kann man immer besser arbeiten. Das heißt, wir haben jetzt elf volle Wochen, um alles vorzubereiten!

Go, go, go!!!

Finale Besprechung: Kühlanlagen

Ich gebe ja zu, dass es hier im Blog momentan und vor allem im Bezug auf den Umbau etwas ruhiger geworden ist. Es passieren derzeit viele organisatorische Dinge, denn langsam wird es Zeit, die richtig großen Baustellen anzugehen.

Dazu hatten wir heute mit mehreren Mitarbeitern der Firma AHT einen Termin hier vor Ort. Das war zwar mindestens schon der zehnte Termin, aber das Angebot, das jetzt kommen wird, könnte man wohl ganz gut mit "Final, Final, letzte Version" beschreiben.

Es folgen insgesamt 22,5m Wandkühlregal (nur wenig mehr, als wir jetzt schon haben, allerdings ist in den neuen Geräten pro Meter mehr Ware unterzubringen), 12 Tiefkühltruhen mit einer Gesamtlänge von 27m (Aktuell 20m), ein vier Meter langes Regal für die Gemüseabteilung (Salate, Snacks) und das bereits erwähnte kleinere Kühlmöbel (2,5m) für Getränke.
Die beiden Kühlräume (TK und Pluskühlung) werden ebenfalls an den Verbund angeschlossen, aber das ist eine Veränderung, die hinterher nicht (für Laien) zu sehen ist und von der kein Kunde etwas mitbekommen wird.

Für den Gegenwert der Anlage kaufen andere ein mittelgroßes Einfamilienhaus. :-)

Pumpenstation im Maschinenraum

Kurz und schmerzlos. Zwischen An- und Abfahrt lag nicht mal eine Stunde. Zwischendurch haben die vier Männer die Pumpenstation vom Anhänger geladen, ausgepackt, in den Keller bugsiert und aufgerichtet. Die eigentliche Arbeit hat gerade mal eine halbe Stunde gedauert.

Aber: Das Ding steht unten, das Brett ist erst mal wieder davor und die Maurer klöppeln morgen die Mauer wieder zu. Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert.