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Zutritt nur mit Maske

Aufgrund der Gefahr einer zweiten Welle und der gefühlt wieder größer werdenden Zahl an Maskenverweigerern haben wir heute die Beschilderung aktualisiert und werden nun deutlich härter als in der Vergangenheit durchgreifen. Bislang haben wir Kunden ohne Maske zwar gewähren lassen, aber ab heute bleibt denen der Zutritt zu diesem Geschäft verwehrt.

Eine ältere Frau hatte ein Attest dabei, da habe ich dann ein Auge zugedrückt und direkt die eigene neue Anweisung missachtet – aber ansonsten werden wir das rigoros umsetzen.


Turn of the Tap

Irgendwann vor vielen Jahren habe ich irgendwo mal aufgeschnappt, dass "amerikanische Kinder" beim Zähneputzen das Wasser laufen lassen. Natürlich habe ich gelernt, dass man das nicht tun soll, um Wasser zu sparen. Schon früh hatte ich den Gedanken, dass es doch auch reichlich nutzlos ist, Wasser, das man bezahlt, minutenlang nutzlos laufen zu lassen.

Das ist nun schon eine Weile her, aber offenbar scheint man anderswo immer noch beim Beißerchenschrubbeln das Wasser laufen zu lassen. Anders kann ich mir diesen Aufdruck auf den Colgate-Zahnpastatuben nicht erklären …


Strap of Rollcontainer

An unseren Rollbehältern, gleichsam auch als Rollcontainer bezeichnet, befinden sich neuerdings elastische Bänder, die nicht nur aus Gummi bestehen (können reißen, Verletzungsgefahr), sondern eine Gewebeeinlage haben. An einem dieser Bänder ist mir ein kleines Schild aufgefallen, das unten auf dem Bild zu sehen ist.

Dass sowohl "to roll" für rollen als auch "container" für einen Behälter völlig normale englische Begriffe sind, ist einem ja eigentlich klar. Aber als ich dieses Wort in englischem Kontext ("Strap for Rollcontainer") gelesen habe, musste ich tatsächlich erstmal recherchieren. Okay, eigentlich schreibt man das Wort im Englischen getrennt, also "Roll Container", aber generell ist es so natürlich vollkommen richtig. So passiert es eben mit der Gewohnheit, Fremdwörter ganz normal im eigenen Wortschatz zu haben.

Erinnert etwas an die Anekdote, wo jemand für seine Englischhausaufgaben wissen wollte, was denn "Pullover" auf Englisch heißt und die Tatsache, dass es bereits der englische Begriff ist, überhaupt nicht realisieren konnte. Gleiches auch mit der Farbe "pink", wie ich schon im privaten Umfeld erlebt habe. Da rennt man dann erstmal im Geiste gegen eine Wand. :-D


Hinweis auf die Öffnungszeiten?

In den letzten Tagen hatte ich mit mehreren Leuten die Diskussion darüber, ob ich am Eingang einen Hinweis auf die Öffnungszeiten rund um die Osterfeiertage anbringe. Meine Entscheidung fiel dagegen aus, denn:

1. Haben wir rund um Corona schon etliche Hinweise dort hängen. (Übrigens nicht das Familienausflug-Plakat. Den Blogeintrag hatte ich verfasst, nachdem ich die Dinger ausgedruckt hatte, war dann aber letztendlich selber auch der Meinung, dass das irgendwie nicht nett rüberkommt.)

2. Karfreitag, Sonntag sowieso und Ostermontag sind gesetzlich geregelte Tage, über die man nicht weiter diskutieren muss.

3. An den Tagen, an denen wir geöffnet haben, gelten die normalen Zeiten. Verkürzte Öffnungszeiten gibt es bei uns immer nur an Heiligabend und Silvester.

Beyond Meat an zwei Plätzen

Eine Kollegin sprach mich etwas irritiert an und berichtete mir, dass die Beyond-Meat-Burger an zwei Plätzen stehen würden. Einerseits in einer Tiefkühltruhe, andererseits nicht gefroren im Kühlregal. Ihre Vermutung, dass eine der beiden Platzierungen nicht richtig sei, bestätigte sich zum Glück nicht. Aber bis auf den kleinen Hinweis zwischen Guckloch und Füllmenge offenbart sich einem der Unterschied nicht wirklich. (Klar sieht man den, wenn man vom Fach ist sowieso. Aber denkt dran, dass Leute schon Poster im A1-Format übersehen, die man ihnen direkt vor die Nase hängt …)




Plakate an der Eingangstür

An unserer Eingangstür prangen nun gleich drei Plakate mit Hinweisen auf den zu haltenden Abstand zu anderen Mitmenschen und einigen weiteren Sicherheitsmaßnahmen. Der Hinweis, dass zwingend Einkaufswagen zu verwenden sind, hängt zwar auch, aber mir graut davor, das hier konsequent umzusetzen. (Endlose Diskussionen mit Leuten, die nur mal eben Zigaretten holen wollen …)

Noch geht es hier im Großen und Ganzen ja auch noch mit den Abständen untereinander und bei uns hier in Bremen ist es auch noch keine behördliche Auflage, Einkaufswagen verwenden zu müssen – aber was nicht ist, kann ja noch kommen …


Bitte wenden!

Fundstück von Gregor in einem REWE-Markt. In der aktuellen Zeit ist man wohl einfach nur froh, Ware zu bekommen und diese dann möglichst schnell in die Regale wuppen zu können. Aber trotzdem … (Vielleicht gehöre ich auch nur einer Minderheit an, die sowas bemerkt und als störend empfindet.)


Apropos Mengenbegrenzungen

Ich hatte gestern zwar was anderes geschrieben, aber die Dinge ändern sich momentan sehr schnell. Dogmatisch wollen wir dabei aber dennoch nicht sein und so hoffen wir auf den gesunden Menschenverstand.

(Anweisung an die Kasse: Mehr als zwei Pakete verweigern.)


Corona-Aushang 19.03.2020

Diesen Ausdruck habe ich eben hier im Markt an einigen Stellen aufgehängt. Sind zwar alles Hinweise, die ohnehin seit Tagen immer wieder (in den Medien) kommuniziert werden, aber vielleicht sensibilisiert dieser Hinweis noch den einen oder anderen Kunden zusätzlich.


Alter Ausdruck Kassentraining

Auf dem Desktop unseres Warenwirtschaftsrechners liegt noch diese alte Datei herum, die vor etlichen Jahren mal ein Kollege als Hinweis für die Kunden gebastelt hatte. Haben wir aus verschiedenen Gründen schon lange nicht mehr verwendet, aber ich wollte es hier nicht undokumentiert im Orkus verschwinden lassen. :-)


Abgerauchter Kistenrechner

Es ist Samstag, der Leergutautomat hat eine Macke. Immerhin ist es diesmal "nur" die Kistenannahme. Wir haben für einen Markt in unserer Lage zwar ein immens hohes Aufkommen an Leergut in kompletten Kisten, aber das ist dennoch (heute mal glücklicherweise) nur ein Bruchteil von dem, was hier an losen Gebinden abgegeben wird.


Ungewisse Produktion

Nicht ganz so langfristig wie in diesem Fall gedacht, aber dass ein Artikel laut Lieferscheinaufdruck eines Lieferanten erst wieder in der 52. KW dieses Jahres lieferbar sein soll, ist aber definitiv auch schon eine Prognose, die mich zum schmunzeln bringt. :-)


Sicher 2020?

Die berühmten Manitu-Kalender hängen hier in der Firma gleich an drei Orten: Bei mir im Büro, im Personalraum und auch in unserem kleinen Kassenbüro. Der Kollege, der den Kalender im letztgenannten Büro aufgehängt hat, war wohl in der großen Sorge, dass auch andere die kaum erkennbare Jahreszahl aus 6,5 cm großen Ziffern in der rechten oberen Ecke übersehen könnten und hat vorsichtshalber noch einmal bei jedem Monat zusätzlich ein "2020" ergänzt. Man weiß ja nie. :-P

(Ich bin mir gerade nicht sicher, ob ich belustigt oder verstört sein soll.)