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Geplündert über die Feiertage

Corona, Lieferschwierigkeiten, Ostergeschäft, veränderte Bestellzeiten – alles Faktoren, die dafür gesorgt haben, dass unser Laden momentan ziemlich gerupft aussieht. Abgesehen von den hier gezeigten Bildern ist es zwar noch irgendwie überall gut gefüllt (Produktdiversität bei uns im Laden sei Dank!), aber insgesamt ist unser Warenbestand gerade ganz schön runter. Kennt man bei uns eigentlich gar nicht und ich versichere, dass wir hier quer durch die Sortimente mehrmals täglich Nachschub bestellen, als gäbe es kein Morgen mehr …








Strauchelnder LD

Vor ein paar Tagen hatte ein Typ versucht, hier mehrere große Tafeln Milka-Schokolade im Gesamtwert von über 20 Euro mitgehen zu lassen. Pech nur für ihn, dass es schon auffällig ist, wenn man einen Stapel dieser Schokoladen durch den Laden trägt. Einerseits sind sie nicht gerade ein Schnelldreher, andererseits sind sie beliebte Klauartikel. So wartete am Ausgang bereits ein Empfangskomitee von drei Mitarbeitern auf ihn.

Es ging eine Weile hin und her und schließlich nahm er aus der Ladenmitte heraus Anlauf und wollte wohl an mir vorbei durch den Eingang rennen und verschwinden. Ich packte ihn dabei noch reflexartig am Ärmel seiner Jacke, woraufhin er strauchelte und quer durch die Holzkisten unserer Gemüseabteilung flog. Es war zwar nicht vorgesehen, dass wir hier den Laden derartig derangieren, aber so gewannen wir immerhin unbeabsichtigt etwas Zeit. Wenige Augenblicke kam glücklicherweise auch schon die Polizei mit Blaulicht vorgefahren. Der Rest verlief gewohnt unspektakulär: Anzeige, Hausverbot.

Dass es überhaupt nicht meine Absicht war, den Typen zu Fall zu bringen, hielt ihn übrigens nicht davon ab, bei der Polizei seinerseits Anzeige zu erstatten. Nämlich gegen mich wegen Körperverletzung, da er sich verletzt haben will, als ich ihn "zu Boden gerissen" habe. Was für ein Pfosten …





Gemüseabteilungsvideo

Der vergangene Samstag war hier ein recht intensiver Tag, woraus sich irgendwann der Gedanke ergab, die Veränderungen in der Gemüseabteilung mal in Bildern festzuhalten. Das war eigentlich nur in der Form möglich, wie ich es euch jetzt hier zeige und es war schon schwierig genug, Momente zu finden, in denen sich mal keine Kunden im Sichtfeld der Kamera befanden. Die Uhrzeiten stimmen nicht auf die Minute genau, die Bilder sind immer um ca. die genannte Uhrzeit +/- 5 Minuten entstanden. Ist jetzt nicht wirklich spannend, aber auch nicht ganz uninteressant.

Stichwort: Hund, Stichwort: Teppich, Stichwort: Zitronen. :-)


Marktplatz der Leere

Wir haben keine Ahnung, was da am Samstag bei unserer Gemüsebestellung schiefgelaufen ist. Auf jeden Fall hat der Kollege die Bestellung wie schon hunderte Male zuvor gemacht und war sich keiner Schuld bewusst. Wie auch immer: Das wird heute bezüglich unserer Gemüseauswahl ein etwas trostloserer Tag. Aber immerhin bestellen wir mittlerweile zum Wochenende so viel Ware, dass die Abteilung an den Samstagabenden nicht mehr komplett leer ist. So haben wir derzeit immerhin nur ein paar Fehlartikel, wenngleich sich darunter ein paar wichtige Artikel wie Gurken befinden. Naja, das ist ja zum Glück kein Dauerzustand bei uns:


Exoteninfozettelchen aus den 80ern

Vor ein paar Tagen bekam ich per E-Mail eine Anfrage, ob ich sagen könnte, wo es diese kleinen Infozettel über Obst und Exoten gibt, die wir bis vor 15 Jahren auch mal hatten.

Keine Ahnung, wo es die (wenn überhaupt noch) gibt. Die stammten ursprünglich vom Verlag Gerhard Röhn aus Heusenstamm. Aber gibt es den überhaupt noch? Ich habe diese Kärtchen schon selber lange Zeit nicht mehr gesehen und im Internet findet man auch nicht viel über den Verlag.

Ziemlich leere Gemüseabteilung

"Alles leer, super verkauft", könnte man denken beim Anblick unserer Gemüseabteilung, in der aktuell 23 Artikel komplett ausverkauft und ein weiteres Dutzend quasi leer ist, also sich nur noch einer oder maximal ein paar Stück des Produkts in der Kiste befinden. Bei einem einmaligen Sonderposten ist man natürlich froh, wenn er weg ist. Aber bei einem grundlegendem Sortiment in einem Geschäft, das eigentlich ständige Verkaufsbereitschaft bieten möchte, ist das schon echt bitter. Wie viele Kunden sind wohl gestern Abend ohne Champignons, Broccoli, Möhren und andere Dinge frustriert wieder von dannen gezogen? Ich glaube, ich möchte das gar nicht so ganz genau wissen. :-(


Alte O&G-Abteilung auf der Website

Hier noch zwei alte Bilder, mit denen wir uns auf der alten Firmenwebsite präsentiert hatten. Die 2002 neu gebaute Gemüseabteilung und in der Mitte noch kleine Marktwagen mit der Markise, der noch viele Jahre in Findorff im Einsatz war. Existieren tut das Ding noch, aber ich glaube, der steht eingelagert im Keller.




Omaregal

Unsere klassische Gurken-Oma ist nun nach rund 14,5 Jahren Geschichte. Die Gurken und die Oma bleiben, nur das alte Display mit dem Sockel und dem "Tablett" für Verkostungsware ist verschwunden.

Dafür haben wir jetzt aus dem selben Hause ein kleines Regal mit mehreren Ebenen, auf dem man die unterschiedlichen Gurken-Variationen, es sind nämlich im Laufe der Jahre noch ein paar mehr geworden, anständig platzieren kann.

Natürlich auch wieder mit Oma. Wird nicht älter, die gute Frau. :-)


Auf dem Boden und in der Luft

Ein (an einem dünnen Band hängender) Stern unserer Weihnachtsdekoration sieht auf dem verkleinerten Bild in der Übersicht der Videoanlage durch die Perspektive so aus, als wenn ihn jemand mitten in die Gemüseabteilung auf den Fußboden gemalt hätte. :-)


EDEKALENDER 2019 im Laden

Gestern Abend noch hatte mein Mitarbeiter den aufgebauten EDEKALENDER an seinen von uns dafür ausgesuchten Platz direkt am Eingang in der Gemüseabteilung gestellt. Bin mal gespannt, ob der große Papp-Aufsteller die ständigen Rempler mit Einkaufswagen und Rollbehältern bis zum 24. überlebt. :-)

(Den Blogeintrag mit den beiden geöffneten Türchen, den ich fälschlicherweise auf heute Morgen datiert hatte, gibt es morgen früh erst wieder zu sehen.)


Das Bio-Orangen-Angebot der Woche

… fällt seit zwei Tagen aus, da nicht lieferbar. :-(

Und so steht unser "Verkaufsboy Swing", dieses kleine rollbare Gestell, das immer in der Ecke rechts neben der Eingangstür steht, momentan im Laden um sich und den Laden nicht draußen peinlich leer zu blamieren.


Warten in der Gemüseabteilung

Eine junge Frau stand mit einer Flasche Wein und zwei gefüllten Leinenbeuteln in der Gemüseabteilung herum und sah dabei im ersten Moment aus wie bestellt und nicht abgeholt. Immer wieder guckte sie zum Eingang, ab und zu in die Kamera, oder zumindest in die Richtung der Kamera und ich überlegte, was das wohl werden sollte.

Teilweise sah es so aus, als wenn sie versuchen wollte, in einem geeigneten Moment mit der Ware aus dem Laden zu huschen. Augenscheinlich geeignete Momente gab es aber mehrere und die lies sie allesamt verstreichen.
Nach einer Weile ging sie tatsächlich durch die Schranke, verließ aber nicht den Laden, sondern stand dann wieder ein paar Minuten im Bereich vor der Ausgangstür herum.

Es stellte sich heraus, dass sie mit diesen Waren den Laden bereits betreten hatte. Ebenfalls dabei war eine andere junge Frau, die einige Dinge bei uns kaufte, während die mit den Tüten vorne stehengeblieben ist. Dabei war es taktisch natürlich nicht besonders klug, mit zwei Tüten voller Lebensmittel eine Lebensmittelgeschäft zu betreten und dann nach einer Weile einfach wieder rückwärts rauszugehen – aber es ist ja alles gut ausgegangen, ohne dass es jemandem unangenehm sein musste.

Äpfel im Mehrwegnetz

So lange ich in meiner Zeit im Einzelhandel zurückdenken kann, so lange gab es auch Äpfel im Beutel. Meistens eine kleinere Sortierung, die dann zu 1,5 oder 2 Kilogramm in Plastiktüten abgepackt und meistens auch um einiges günstiger als die lose Ware war, ein typisches Discounter-Produkt.

Bei uns gab es da jetzt eine kleine Veränderung. Zugegebenermaßen sieht man die Ware nicht mehr ganz so gut, denn die einst durchsichtigen Plastiktüten wurden durch Stoffnetze ersetzt. Aber diese lassen sich als (auf dem Etikett auch für die Kunden sichtbar ausgewiesener) Mehrweg-Artikel für zukünftige Gemüseeinkäufe wiederverwenden, was natürlich deutlich nachhaltiger als die seit Jahrzehnten verwendete Methode ist. :-)


Ein Blumenkohlblatt

Schon wieder ein vergeigter Testkauf. Diesmal waren es nicht die Arbeitsbekleidung oder die Namensschilder, nein, wir haben mal in einer für uns ganz neuen Kategorie einen Treffer gelandet: Sauberkeit im Innenbereich. Der Grund: Auf dem Boden in der Gemüseabteilung lag ein Blumenkohlblatt.

Das wirkt jetzt sogar auf mich etwas arg kleinlich. Aber es ist sowieso egal, denn die Chance auf den Pokal ist in diesem Jahr bereits vertan. Also … :-P