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Gemüsekisten mit Gemüsekisten als Deckel

Entweder habe ich das gestern nicht beachtet oder die Sonne war nicht so intensiv. Heute wird unser Gemüse (okay, bevor wieder was sagt: Obst!) vor dem Laden in der Sonne regelrecht gegart. Gerade die Pflaumen und blauen Trauben heizen sich immens auf.

Da wir im Laden auch keinen Platz haben, haben wir die Ware eben mit zusammengeklappten Gemüsekisten (die natürlich auch Obst beinhalten können) abgedeckt. Sieht zwar nicht so toll aus, aber spätestens wenn die Sonne so weit gewandert ist, dass der Bereich wieder im Schatten liegt, kommen die Deckel wieder weg.

Besser als Grillgemüse Dörrobst. :-D


Gemüsegestell gegen Belagerungen

In den Jahren vor diesem Blog hatten wir immer mal Gemüse vor dem Laden stehen. Dazu hatte ich damals ein simples wie nützliches Gestell gekauft: Ein simples, zusammenklappbares Gestell, auf das man in bequemer Höhe bis zu fünf große Gemüsekisten nebeneinander stellen kann.

Wir hatten das Ding irgendwann mal nach Findorff gebracht, aber auch dort stand es nun jahrelang nur ungenutzt im Keller. Das werde ich ab nächster Woche ändern! Montag hole ich das Teil her und ab Dienstag werden wir darauf in Form einer weiteren Außenplatzierung vor dem Laden unsere Gemüseauswahl erweitern. Ist bestimmt auch ein hübscherer Anblick als der aktuelle …

(Das Bild ist keine aktuelle Warenpräsentation und diente nur dazu, das Gestell und seine Funktionsweise zu zeigen.)


Black Pepper Stir Fry

Seit ein paar Monaten haben wir inzwischen die asiatischen Produkte von "Asian Home Gourmet" hier in der Neustadt im Sortiment.
Das ausschlaggebende Produkt war dabei übrigens die Würzmischung "Black Pepper Stir Fry", die wir privat früher immer im Asia-Shop hier in Bremen gekauft haben. Die Mischung ist, der Name lässt es schon grob vermuten, sehr pfefferlastig und dabei relativ scharf. Ich finde sie einfach genial.

Das komplette Gericht ist richtig einfach und relativ schnell zuzubereiten: Fleisch (Huhn, Rind, Schwein, Fisch, Alpakaschwein, Tofu, egal was), Paprika und Lauchzwiebeln kleinschneiden. Das Fleisch in etwas Öl scharf anbraten und dann die Würzpaste dazugeben. Anschließend das Gemüse mit in die Pfanne geben und alles ein paar Minuten (bis zur gewünschten Bissfestigkeit) schmoren lassen.

Dazu Reis servieren – fertig. Super einfach, super lecker.




Rechnung vom LAVES

Die Kontrolle Mitte März war übrigens nicht vom Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit, sondern vom Niedersächsischen Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit. Diese Konformitätskontrolle nannte sich "Überwachung der EU-Vermarktungsnormen / Handelsklassen für frisches Obst und Gemüse".

War ja auch alles gut. Heute kam Post vom "LAVES":

Die Kosten dieser Kontrolle haben Sie zu tragen.

Die Höhe der von Ihnen zu zahlenden Kosten setze ich hiermit auf 122,--€ fest.
"
Zack … So geht das Geld weg.

Klumpige Tiefkühlware

Ein Kunde beschwerte sich unfreundlich und unter Verwendung von Kraftausdrücken darüber, dass mit unseren Tiefkühltruhen etwas nicht stimmen würde. Er verwies auf einen Beutel mit gefrorenem Gemüse, dessen Inhalt sich zu zu einem dicken Klumpen geformt hatte: "Hier, das war schon mal aufgetaut!"

Eine Mitarbeiterin erklärte ihm, dass unsere Kühltruhen täglich auf die korrekten Temperaturen überprüft würden und dass das Klumpen-Phänomen einfach dadurch entsteht, das wir die Beutel übereinander stapeln. Durch den Druck auf den Inhalt der unteren Tüten klebt im Laufe der Zeit alles fest zusammen. (*)

Die Kollegin verwies auf Eiswürfel, wo das ebenfalls passiert. Der Kunde wiegelte ab: "Ach, sie wollen mir doch nur Scheiße erzählen."

"Nun", versuchte es meine Kollegin weiter, "wenn die Eiswürfel schon mal aufgetaut gewesen wären, würden sie wohl nicht mehr wie Eiswürfel aussehen, oder?"

Interessierte den Man nicht weiter und er verließ mit seiner Meinung den Laden.

(*) Natürlich kann das durchaus auch ein Hinweis darauf sein, dass die Ware irgendwann schon mal zu warm geworden ist!

5+3=8

Im Laufe des Tages kamen noch die drei zusätzlichen LED-Strahler für die Gemüseabteilung, die ich Anfang Februar bestellt hatte:



Habe ich natürlich direkt ausgepackt und mit an die Drei-Phasen-Schiene an der Decke gehängt und bei der Gelegenheit alle acht Leuchten so ausgerichtet, dass die Kunden beim Betreten des Ladens (so weit möglich) nicht geblendet werden, sonder der Lichtschein am Kundenlauf ausgerichtet ist.

Damit sind wir wieder ein Stück erwachsener. :-)


Die alte Gemüseabteilung (ex)

Wir hatten gestern Nachmittag schon angefangen, die alte Gemüseabteilung zu demontieren. Nicht mit brutaler Gewalt und ein Schlachtfeld hinterlassend, sondern Stück für Stück. Die abgebauten Teile sind immer gleich im Anhänger gelandet, damit der Platz im Laden immer so ordentlich wie möglich aussah und vor allem die Kunden nicht behindert wurden. Dadurch dauerte alles natürlich eine Weile. Als ich am frühen Abend den Laden verließ, sah die Abteilung so aus:



"Wenn ihr neben den notwendigen Dingen noch Zeit habt", sagte ich zu meinem Mitarbeiter, "könnt ihr da gerne weitermachen. Aber bitte auch immer nur Stück für Stück, damit es nicht wie eine Müllhalde aussieht. Und wenn es länger dauert, ist es eben so, die Teile müssen ja nicht heute Abend weg sein."

Als ich heute Morgen hier auf den Hof fuhr, staunte ich nicht schlecht. Mein Anhänger, gestern Abend noch relativ leer zurückgelassen, sah nämlich so aus:



Keine Ahnung, wie die das noch geschafft haben. Aber meine Leute haben gestern Abend noch die komplette alte Gemüseabteilung zerlegt und in Einzelteilen in den Hänger verfrachtet. Wow! :-O


Die alte Gemüseabteilung (leer)

So sieht es derzeit in der alten Gemüseabteilung aus. Die Möbel haben wir mal grob gereinigt, damit sie in den nächsten Stunden und Tagen nicht ganz so schäbig aussehen. Die Bananen, Kräuter und Trockenfrüchte müssen nun erst mal einen neuen Platz finden, dann können wir anfangen, die alten Holzgestelle zu demontieren.


Unsere neue Gemüseabteilung!

Bevor ihr eine Vermisstenanzeige aufgebt: Ich lebe noch!

Direkt nachdem die beiden Monteure Feierabend gemacht hatten, haben wir angefangen, die Ware in die neuen Regale zu stellen. Zunächst mal den übrig gebliebenen Bestand von heute Morgen, anschließend haben wir nach und nach die restlichen Artikel aus unserer alten Abteilung übertragen.

Dabei mussten wir natürlich ziemlich improvisieren, da die einzelnen Mengen und Kistengrößen nun nicht für die neuen Regale optimiert waren. Aber letztendlich hat es dann doch irgendwie geklappt und das optische Feintuning (vor allem die Kistenhöhen in der obersten Ebene) kann in den nächsten Tagen erfolgen. Nach dem wir die ganze Ware untergebracht hatten, habe ich noch die LED-Strahler zur neuen Platzierung ausgerichtet und dann kamen natürlich auch noch alle Preisschilder ran.

Was für ein Unterschied! Die neue Abteilung wirkt richtig erwachsen. Und auch von den Kunden, mit denen wir vorhin geredet haben, kam ganz viel Lob. Wunderbar, ich freue mich total. :-)

(Wahnsinn aber auch, dass es neun Jahre gedauert hat (knapp fünf Jahre Vermieter-Querelen inklusive!), bis aus meinem 3D-Entwurf eine fertige Abteilung wurde. Aber immerhin sieht sie fast genauso aus, wie damals geplant.)




Ein Teil der heutigen Gemüselieferung

Darauf eingestellt, dass wir das gesamte Obst und Gemüse im Laufe des Tages aus der alten Abteilung in die neue umräumen müssen, hatten wir vorsichtshalber erst gar nicht alle Artikel ausgepackt, sondern einen Teil der heutigen Lieferung auf den Rollbehältern stehen lassen.

Mal gucken, wie lange die Sachen noch warten müssen …