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Geliefert: Can Caps

Vorhin haben wir die bestellten 200 Can Caps geliefert bekommen und auch schon an den relevanten Energy-Dosen befestigt. Das sind also in erster Linie Stiere, die elektromagnetische Strahlung in Wellenlängen aus dem eher langwelligen Bereich des sichtbaren Spektrums reflektieren. Knapp 400 Euro brutto hat dieser Haufen an Sicherungen nun gekostet – ob sich die Investition lohnt und die Sicherungen sich bewähren, werden die nächsten Tage und Wochen zeigen.



Im Einsatz sind sie jedenfalls ab sofort und so sieht das dann aus:


Can-Caps mit Test

Nach meinen Berichten um die häufigen Diebstähle von Red Bull hat mich eine Firma kontaktiert, die spezielle Sicherungsetiketten vertreibt, mit denen man Getränkedosen schützen kann. So sehen sie aus und sie werden einfach oben auf die Dose gesetzt und krallen sich am Falz der Deckel fest:



Das verhindert natürlich den Diebstahl nicht generell, so wie auch unsere Aufkleber bislang die Diebstähle nicht vollständig verhindert haben – aber auch bei flüchtenden Tätern löst so zumindest einmal der Alarm aus und man hat ein Gesicht und hat entweder zukünftig vor dieser Person Ruhe oder kann verstärkt aufmerksam sein.

Was ist aber, wenn jemand nun diese Dosen entwendet hat? Die Aufkleber kann man einfach abreißen, selbst bei einem Weiterverkauf an hehlende Kioske und Quickshops stören sie nicht – aber mit den Can Caps funktioniert das natürlich nicht so einfach, da die Dosen dadurch im Grunde unbenutzbar werden.

Da kam mir natürlich ein Gedanke: Wie groß ist die Chance, die Teile ohne den speziellen Öffner von den Dosen zu bekommen. Die Antwort gibt es im Video.



Momentan warte ich noch auf die Lieferung der Teile, für das Video musste mein Muster herhalten. Bin gespannt, wie sie sich hier in der Praxis bewähren werden.

Zurück zum Experiment: Eine Dose wirkt zwar immer sehr stabil, aber das Material ist letztendlich doch nur sehr dünn und entsprechend empfindlich. Mit einem Schraubenzieher ist ein Loch schnell hindurchgestochen:


Red-Bull-Ablistung

Nachdem sich mal wieder jemand seinen Rucksack mit Red Bull gefüllt hat und auf diese Weise Ware im Verkaufswert von rund 150 Euro (!!!) verschwunden ist, fliegt das Zeug zwar nicht aus dem Sortiment, aber immerhin aus dem Energy-Regal.

Wir haben RB auch als Zweitplatzierung im Kühlregal in kleinen Fächern mit einem Vorschubsystem. Dort bleibt die Ware von mir aus gerne drin. Wer die da klauen möchte, steht mitten im Haupt-Kundenstrom und muss die Dosen einzeln aus dem Regal entnehmen. Wer unbedingt klauen will, wird die Mühe zwar auf sich nehmen, aber immerhin kann man nicht mehr als Ladendieb bequem einen Rucksack / eine große Tasche vor das Regal stellen, und die Ware in wenigen Augenblicken mit einem langen Arm in die eigene Tasche umfüllen.

Den Red-Bull-Vertreter wird die Veränderung natürlich nicht freuen, aber letztendlich hat er den Regalplatz nicht bezahlt. Aber so wird mir das auf Dauer doch zu teuer … :-(


Beobachtungen und die Realität

Schon oft hier im Blog thematisiert habe ich die Problematik, dass Leute sich im Laden "verdächtig verhalten", ohne wirklich etwas Böses zu tun oder auch nur zu beabsichtigen. Es gibt nun mal bestimmte Personen(gruppen), die sich stereotyp mit Vorurteilen oft sehr passend einsortieren lassen, wie ich hier im Beitrag LD-Erkennung vor einer Weile mal umfangreich geschildert habe. Jemanden nur anhand einer Beobachtung zu verurteilen kann also funktionieren, aber auch gewaltig nach hinten losgehen. Daher warte ich oftmals ab und gucke mir einen Sachverhalt lieber noch einmal auf der Videoaufzeichnung auf, auch mit dem Risiko, durch diesen Zeitverlust bestohlen zu werden, als direkt reinzuhauen und evtl. einen ehrlichen Kunden vor den Kopf zu stoßen.

Ich kam aus dem Lager und sah einen jungen Mann, den ich schon von seiner Erscheinung her eher als Hallodri einsortiert hätte, vor dem Regal mit den Energydrinks stehen. Er hatte eine geöffnete Dose in der Hand, die er hektisch und mit wenigen Schlucken leerte. Ab jetzt rechnete ich damit, dass er die leere Dose in einem unbeobachteten Moment irgendwo in ein Regal stellt oder sie sogar in den Leergutautomaten steckt, um auch noch das Pfandgeld einzukassieren. Immerhin haben wir hier sowas schon erlebt.
Aber nichts davon. Er hielt die Dose die ganze Zeit in der Hand, während er einen kleineren Einkauf zusammensuchte und zur Kasse ging. Dort stellte er sie jedoch nicht auf das Förderband, sondern bewegte sie an der Kasse vorbei. Mein Mitarbeiter fragte ihn noch, was mit der Getränkedose sei, doch der junge Mann antwortete nur, dass er diese schon mitgebracht hätte.

Und das war nicht gelogen.

Aber den Preis für auffälliges Verhalten im Supermarkt, den hat er verdient.

Schwarze Dose mit Hanf

Ich mag auch einige Energydrinks, konsumiere diese aber nicht für das Auffüllen irgendwelcher Energiereserven, sondern eigentlich nur, weil ich gerade Lust auf den Geschmack habe. Der originale "schwarze Dose", der ja seit einer Weile nur noch "28 Black" heißt, ist dabei übrigens mein Favorit.

Nun haben wir die Hanfversion bekommen.

Liebe Splendid Drinks – dieses Produkt ist bei mir mal wieder ein weiterer Kandidat für "probiert und den Rest in den Ausguss gekippt". Brrrr …


Monster Citron

Monster Citron: "Schmeckt fast wie eine klassische Zitrone, zeigt aber einen etwas direkteren und agressiveren Charakter […]"

Eines der Produkte aus der Serie "probiert und in den Ausguss gekippt": Monster Citron. Der Geschmack suggeriert aber irgendwie auch, dass das Waschbecken oder die Toilette der richtige Ort dafür ist. Mit der agressiven Zitronennote erinnert mich dieses Getränk nämlich ganz massiv an einen Bad- oder Toilettenreiniger. Ich bleibe beim "Ultra", wenn ich denn mal Lust auf eine kalorienfreie Abwechslung zu meinen gewohnten Getränken habe, der klingt nämlich zum Glück nur wie das neueste Reinigunsmittel. :-P

S-Budget-Energysammlung

Vielen Dank an meinen Ex-Azubi Mehdi (Der "A-Zubi"), der mir vorhin diese aus allen von ihm entdeckten Sorten Energydrinks der S-Budget-Marke der SPAR in Österreich bestehende Sammlung vorbeigebracht hat. Wenn er hier also schon nicht mehr arbeitet, versorgt er mich immerhin noch mit neuem "Stoff". :-)

Ich werde mir sie ganz bestimmt nicht alle auf einmal (im Sinne von unmittelbar nacheinander) einverleiben, aber mit etwas Abstand ganz sicher. Ich habe zugegebenermaßen jetzt schon Angst, die Sorte "Kokos-Heidelbeere" zu probieren.


Energydrinks ohne Limit

Im Markt in Findorff hingen an der Tür zwei ausgedruckte Zettel: "Energydrinks verkaufen wir erst an Personen ab 16 Jahren". "Hingen" deshalb, weil ich sie wieder entfernt und die Anweisung der Marktleitung ausdrücklich wieder aufgehoben habe. Der Grund für jenes Vorgehen war wohl, dass sich mehrere Eltern beschwert hatten.

Ich sehe das jedoch anders: Monster, Relentless, Red Bull und wie sie alle heißen unterliegen (Momentan, aber vielleicht ändert sich das ja mal!) keiner Altersbeschränkung. Ich sehe da nicht uns, sondern die Eltern dieser Kinder und Jugendlichen in der Pflicht, ihre Kinder zu erziehen.

Warensicherungs-Effect

So ist das natürlich Murks mit den Warensicherungsetiketten. Aber das sei in diesem Fall mal entschuldigt, der neuen Kollegin wurde da noch nicht richtig gezeigt, wie das funktioniert.

Praktischer Nebeneffekt: Die Aufkleber waren leicht abzulösen (freut auch Ladendiebe) und richtig wieder zu befestigen (freut Ladendiebe nicht so).


Cola-Energy?

In den letzten Tagen ging es durch die Presse (und auch in der letzten Linksammlung ist es drin), dass Coca-Cola mit dem neuen Energy-Drink eventuell ein Problem bekommt. Bislang hieß es zwar immer, dass da nicht viel dran ist und vielleicht hat auch nur jemand bei der Bestellung gemurkst, aber … unser Regal ist leer.

Naja, mal abwarten und weiterhin bestellen.


Red-Bull-LD

Am Samstag hatten wir zwischendurch ein aufregendes Ereignis: Meine Kassiererin rief mich an und berichtete, dass jemand mit einer Tasche einfach so raus gegangen sei und dabei den Alarm der Warensicherungsanlage auslöste.

Das muss natürlich nicht zwingend jemand gewesen sein, der auch Ware von uns eingesteckt hat, aber erfahrungsgemäß ist eben meistens schon so, und so auch in diesem Fall. Ich sah kurz auf dem Video nach, um den Ladendieb identifizieren zu können und lief nach vorne auf die Straße und erst mal nach links, da die meisten Diebe in Richtung Innenstadt flüchten.

Da kam er mir schon in aller Seelenruhe aus der Seitenstraße entgegen und bog wieder in die Gastfeldstraße ein, um dann wieder in die nächste Seitenstraße zu gehen. Ich lief knapp hinter ihm her und da ich keine Arbeitsbekleidung trug, wurde er nicht misstrauisch. Nach etwa 50 Metern sprach ich ihn an forderte ihn auf, mir den Inhalt der Tasche zu zeigen. Er öffnete ein kleines Fach, in dem sich nur Geraffel befand. Das Hauptfach öffnete er schließlich auch, wenn auch nur widerwillig und mit dem Hinweis, dass das seine Sachen wären. Freiwillig folgen wollte er nicht und es endete in einem kleinen Standoff, in dessen Verlauf ich auch noch per Notruf die Polizei informierte.
Der Mann zog und zerrte an seiner Tasche, die er mir jedoch nicht aus der Hand reißen konnte. Schließlich riss die Tasche aber durch, er griff sich einen Stapel Briefe und flüchtete.

Ich sehe es gelassen: Ein paar Briefe und sein Notizbuch hat er in der Tasche zurückgelassen, so dass ich seinen Namen, Geburtsdatum und Adresse habe – ausreichende Informationen, um eine Anzeige schreiben zu können. Und außerdem haben wir auch das komplette Diebesgut zurück, von dem ihr einen kleinen Teil da im Einkaufswagen liegen seht:


Coca-Cola-Energy

Es gibt aus dem Hause Coca-Cola einen neuen Energydrink. Dass es so lange gedauert hat, bis sie auf dieses Produkt gekommen sind, ist eigentlich erstaunlich – aber nun gibt es Coca-Cola-Energy, einen Energydrink, der nach Coca-Cola schmeckt. Naja, jedenfalls ungefähr so wie Coca-Cola. (Ich mag ja Cola, aber bei diesem Gesöff reichte mir die eine Dose.)

Falls es jemand probieren möchte, das Produkt ist ab sofort bei uns im Sortiment. :-)


Dose Red Bull

Während Ines und ich mitten im Laden standen, fiel uns ein jugendlicher im jüngeren Teeniealter auf, der mit einer Dose Red Bull in der Hand nervös durch den Laden schlawenzelte.
Wir sahen uns an und wussten augenblicklich, dass wir beide ihm nicht trauen. Der Junge verschwand um eine Ecke, wir hörten den Deckel einer Tiefkühltruhe klappern und nach wenigen Sekunden kam er ohne die Dose wieder hervor. Hat er sie nun eingesteckt oder irgendwo abgestellt? Hat er sie vielleicht in die Kühltruhe gesteckt, damit er in ein paar Minuten eiskaltes Red Bull trinken kann? Wir wussten es nicht, mussten aber zumindest mal eben nachsehen. Diese Zeit reichte aus, dass der Junge aus dem Laden verschwinden konnte und auch zu viel Vorsprung für eine Verfolgung zu Fuß hatte.

Natürlich hat er die Dose eingesackt. Wir und unser Gefühl … :-(

Daisho in Dosen

In Flaschen hatten wir letztes Jahr im Sommer schon einmal ein paar Daisho-Sorten im Angebot. Bei dem Lieferanten bestellen wir nur unregelmäßig alle paar Wochen mal und mangels Lagerplatz war das mit den Getränken irgendwie nicht wirklich praxistauglich.
Zwischendurch (und ganz sicherlich auch durch den Umbau-Stress) war Daisho irgendwie wieder in Vergessenheit geraten, aber vor ein paar Wochen sprach mich ein Mitarbeiter unseres Haupt-Biolieferanten an und bot mir ein Display mit Daisho in Dosen (nicht nur die Sorte vom Foto, sondern alle drei) an, das ich auch prompt bestellt hatte.

Inzwischen geliefert, platziert und schon teilweise verkauft:


Faxenergy

Kurioses Fundstück in unserem Getränkekühlregal. Je nach körperlicher Verfassung des Konsumenten könnte vielleicht auch eine Literdose des schwarzen Faxe für neue Energien sorgen. Mich macht das Bier, das ich übrigens relativ lecker finde, vor allem immer sehr müde. :-)

(Ja, da kommen noch ordentliche Schienen für die Preisschilder ran.)