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Erinnerung an das 20. Jubiläum!!!

Bezugnehmend auf diesen Blogeintrag von vor knapp fünf Jahren möchte ich hiermit offiziell daran erinnern, dass meine Firma "Neustädter Frischmarkt e.K." in der Gastfeldstraße 29-33 in der Bremer Neustadt am 30. Mai 2020 das 20-jährige Firmenjubiläum feiert.

Vorschläge für Werbung, Angebote und Aktivitäten nehme ich gerne an! :-)

Blogeintrag von vor dem Blog (63)

Fast genau 20 Jahre ist es her, dass sich hier der Start meiner Selbstständigkeit anbahnte und nach dem klar war, dass ich zusammen mit der SPAR hier meinen eigenen kleinen Supermarkt eröffnen würde, musste ich mich noch von meinem alten Arbeitgeber trennen. Fristgerecht mindestens vier Wochen vor meiner eigenen Geschäftseröffnung schrieb ich also damals meine

Kündigung bei PLUS


Kleine Anekdote dazu: Man wird ja in den strengen Radfahrer-Hierarchie (oben buckeln, unten treten), wie sie auch bei PLUS herrschten, systematisch klein gehalten. Man fühlt sich also wie ein nutzloser, unfähiger Trottel. Umso erstaunlicher ist dann, wenn man beim Überreichen der Kündigung nicht doch noch überredet werden möchte, sich das alles doch noch einmal zu überlegen … (Was natürlich keine Option für mich war, denn schließlich hatten wir den Mietvertrag für die Geschäftsräume hier in der Gastfeldstraße in dem Moment bereits unterschrieben.)

Blogeintrag von vor dem Blog (61)

Ende Januar 2000 hatten die Kunden die Chance, eine fast ganz normale Tageszeitung für sage und schreibe 50 DM zu kaufen. Das war

die SOLITAZ

Blogeintrag von vor dem Blog (30)

Bereits Wochen vor der offiziellen Neueröffnung im Mai 2000 hatte ich mal mit Photoshop herumgespielt und nach den Ideen der Werbetechniker den groben Entwurf für die

Außenwerbeanlagen hier ans Gebäude gebastelt.

Getränkeabteilungsabbaufundstücke (5)

Unter einem der Regale lagen auf oder in einem klebrigen, dicken Fleck aus Schmutz und offenbar angetrockneten Getränkeresten (oder sonstiger Flüssigkeiten) drei zusammenklebende alte Preisetiketten. Wie vorhin schon geschrieben, sind diese Schilder seit fast 18 Jahren (!) hier nicht mehr im Einsatz.

Wie diese immer noch weißen Etiketten so lange unbeschadet in der üblen Umgebung überleben konnten, ist mir ernsthaft ein großes Rätsel.


DM 1.99

Ach, wie süß … In unserem Regal mit den Kerzen ist mir noch dieses Preisetikett aufgefallen, das da auf einem der Fachböden klebt. Aber von wann genau das Schild ist, kann ich nicht sagen, aber mit fast hundertprozentiger Sicherheit aus dem Jahr 2000. Seit Januar 2001 haben wir nämlich Scannerkassen im Markt und haben an dem Zeitpunkt auch nicht mehr die Artikel einzeln ausgezeichnet.

Was mich an dem Etikett nun wundert, ist die Ziffernfolge 075. Wir haben damals mit Jahr und Kalenderwoche ausgezeichnet. "0" könnte das Jahr sein (2000), aber was soll denn dann die 75. Woche sein? Ach, ist vermutlich auch alles egal. Ein paar Monate noch, dann stehen diese Regalteile ohnehin nicht mehr hier im Laden …


Meine Firma wird erwachsen!

Tzja – im Mai 2000 haben wir den Laden hier in der Gastfeldstraße eröffnet. Das war der Beginn meiner Selbstständigkeit, inzwischen knapp 18 Jahre voller Höhen und Tiefen. 13 Jahre davon könnt ihr das alles hier im Blog teilweise quasi live selber miterleben, der eine oder andere kann also mit mir mitfühlen.

Was mir erst vor ein paar Tagen bewusst geworden ist: Meine Firma wird in ein paar Wochen endlich erwachsen. Wird keine große Feier werden, denn das SPAR-Logo wird verschwinden und ich fände es irgendwie komisch, jetzt noch groß "18 Jahre SPAR in der Gastfeldstraße" zu zelebrieren und ein paar Monate später hat sich die Tanne dann erledigt. Also freue ich mich einfach für mich über die vergangene Zeit.

Aber vielleicht kann man das so sehen: In der Pubertät, also dem Übergang vom Kind zum Erwachsenen, verändert sich der Mensch deutlich sichtbar körperlich. Unsere aktuell laufenden Modernisierungsmaßnahmen sind sozusagen unsere Laden-Pubertät. Und wenn dann EDEKA vorne dran steht, ist die Firma endlich erwachsen.

Mal gucken, was daraus wird …

Wie Björn zu seinem SPAR-Markt kam – Teil 48

Die Maler haben sich durch den Laden durchgearbeitet und sind inzwischen in den Nebenräumen angekommen. Damit das Lager vernünftig gestrichen werden konnte, war es notwendig, einmal alles wegzuräumen. So leer hat man den Raum später nie wieder gesehen.
Die Bilder sind übrigens mit einer normalen digitalen Kompaktkamera gemacht worden. Das war also keine Weitwinkelaufnahme, nein, das Lager ist so groß.



Über den Malereibetrieb, der hier damals die Farbe an die Wände geschmiert hat, kann ich mich heute noch jeden Tag erneut aufregen. Das ist damals leider im Umbaustress untergegangen – aber normalerweise hätte ich die Rechnung nicht bezahlt, solange noch Wandfarbe an sämtlichen Lichtschaltern und Steckdosen klebt. Die haben so unglaublich schlampig gearbeitet. Fürchterlich. :-(



Blick in mein heutiges Büro. Damals noch Fleischkühlraum.


Die Solitaz

Nicht wenige Kunden staunten heute nicht schlecht, als sie an der Kasse für ihre "taz" satte 50 DM bezahlen sollten. Gekauft hat sie letztendlich niemand, aber die Beweggründe des Verlags, diese Ausgabe für diesen einmalig extrem hohen Preis anzubieten, kann man hier nachlesen.

Gebäudefront mit Photoshop-Werbeanlage

Wie die Außenwerbeanlage an unserem neuen Geschäft aussehen soll, hatten wir schon bei der Schlüsselübergabe vor ein paar Tagen besprochen. Ich habe hier mal etwas mit Photoshop gespielt und mal grob die roten Balken an das Gebäude gebastelt. Ich kann einen gewissen Stolz nicht verheimlichen!

Bis es mit dem Laden so weit ist, folgen aber noch ein paar (vermutlich sehr) anstrengende Wochen, in denen die Geschäftsräume renoviert und eingerichtet werden.


Kündigung bei PLUS

Heute habe ich Nägel mit Köpfen gemacht: Meine Kündigung bei PLUS habe ich unserem Bezirksleiter in die Hand gedrückt und direkt bestätigt bekommen. Das war's. Zum 31. Mai bin ich raus, ab dem Tag habe ich nahtlos übergehend meine eigene Firma. Die letzten zwei Maiwochen habe ich noch Urlaub beim alten Arbeitgeber und dann bin ich weg. Juhu! :-)

Primitive Leute Unter Sich