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Äpfel im Mehrwegnetz

So lange ich in meiner Zeit im Einzelhandel zurückdenken kann, so lange gab es auch Äpfel im Beutel. Meistens eine kleinere Sortierung, die dann zu 1,5 oder 2 Kilogramm in Plastiktüten abgepackt und meistens auch um einiges günstiger als die lose Ware war, ein typisches Discounter-Produkt.

Bei uns gab es da jetzt eine kleine Veränderung. Zugegebenermaßen sieht man die Ware nicht mehr ganz so gut, denn die einst durchsichtigen Plastiktüten wurden durch Stoffnetze ersetzt. Aber diese lassen sich als (auf dem Etikett auch für die Kunden sichtbar ausgewiesener) Mehrweg-Artikel für zukünftige Gemüseeinkäufe wiederverwenden, was natürlich deutlich nachhaltiger als die seit Jahrzehnten verwendete Methode ist. :-)


Ein letzter Blick …

… auf das Gemüseregal-Musterstück mit Äpfeln, bevor das Teil im Laufe des Tages mit den anderen Elementen zu unserer neuen Gemüseabteilung zusammengebaut wird. So lange stand es hier herum und nun wird es endlich seiner ursprünglichen Bestimmung zugeführt werden.

Man könnte ja fast ein wenig traurig werden. :-)


Apfelaufkleber

Zwei Jugendliche kauften ein paar Kleinigkeiten ein. Einer von beiden fand es ganz lustig, in der Gemüseabteilung die kleinen Aufkleber von den Äpfeln abzuziehen und diese irgendwo im Laden an die Regale zu pappen.

Dummerweise stand gerade eine meiner Mitarbeiterinnen in Zivilbekleidung genau daneben und hat dem Bengel mal 'ne Ansage gemacht.

Die restliche Zeit im Laden lief er wie ein begossener Pudel herum. :-)

Regal für Äpfelstapler

Nach dem Test mit dem wild zusammengewürfelten Gemüse haben wir gestern spontan beschlossen, das Gestell mal in der Praxis zu testen und haben den (ohnehin schwer beschädigten) Apfeltisch demonstrativ verschrottet und haben nun an der Stelle das fünfstufige Regal stehen. Ungewohnt, aber nicht schlecht. Und mehr Auswahl bekommen wir da auch hinein. Muss natürlich erst mal bestellt werden, aber am Montag ist die Ware da! :-)




Das Ende von Fabelsaft

In den letzten Jahren haben wir hier im Geschäft regelmäßig den Saft einer kleinen privaten Mosterei aus der Nachbarschaft angeboten. Das Hauptprodukt des Kleinstunternehmens war Apfelsaft von Streuobstwiesen, der in der Bag-in-Box-Verpackung angeboten wurde.
Nun hat Inhaber Rolf mir mitgeteilt, dass er zum Ende August das Geschäft endgültig aufgibt, da es sich für ihn einfach nicht lohnt, die Mosterei weiter zu betreiben. Der Saft, der also momentan noch hier im Laden steht, ist der letzte seiner Art.

Schade, sehr schade. :-(