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Eine Wand aus Ware

Die Warenfülle in unserem (für EDEKA-Verhältnisse) doch eigentlich eher kleinen Laden ist beachtlich. Fiel mir auch wieder auf, als ich ganz alleine im Schummerlicht durch die Getränkeabteilung ging und sich vor mir eine regelrechte Wand aus Ware auftürmte. Zum einen die bis oben hin gut gefüllten Regale und dann momentan noch oben auf dem Dach unsere "Corona-Vorräte" (*). Das sind schon wirklich Massen und es fühlt sich irgendwie nach Schlaraffenland an. Diese Menge an Material ist beachtlich.

*) "Corona-Vorräte" ist übrigens nicht pietätlos oder lächerlich gemeint. So haben wir intern aufgrund der Corona-Krise zusätzlich bestellten Waren (Mehl, Nudeln, Desinfektionsmittel etc.) bezeichnet, die wir dort gelagert haben und die sich von den "normalen" Resten im Lager dadurch unterscheiden, dass wir sie ausdrücklich auf Vorrat bestellt haben. Inzwischen normalisiert sich die ganze Warenversorgung aber wieder, so dass wir diese Vorräte auch langsam wieder abbauen …


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Comments

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Anonymous on :

Ah, der gute Pfanner-Eistee, auf den Damen ja so abfahren...

eulb on :

Jetzt nicht falsch verstehen, aber ist ein hamsternder Supermarkt nicht noch schlimmer als ein hamseternder Kunde?

Oder missverstehe ich da was?

Klodeckel on :

Schönes Bild.
Da sieht man, wie gut es uns Deutschen doch geht.

Stefan G. on :

"Oder missverstehe ich da was?"

Ist das eine rhetorische Frage?

Nicht der Andere on :

Da missverstehst du wohl was. Die Regallücken basieren ja weniger auf mangelnder Herstellung, sondern mehr darauf, daß beim Hamstern mehr abverkauft wird, als logistisch in Echtzeit nachgeschoben werden kann.

Ein Händler kann ja nicht einem anderen Händler und dessen Kunden Platz im täglichen Liefer-LKW stehlen, indem er einfach das Doppelte bestellt und der andere dann nicht erhält. Das würde schon von der Zentrale verhindert und die Bestellung des ersten entsprechend gekürzt werden.

Wenn ein Händler mehr bestellt und auch erhält, dann stand das auch als Warebestand und in der Logistikkette zur freien Verfügung.

kritischer Beobachter on :

Schüler. Schüler fahren drauf ab: gibt's in abgefahrenen Geschmacksrichtungen, hält wach, günstiges großes Gebinde ....

Ulf on :

Sogar am Sonntag gibt es neue Blogbeiträge hier: ich würde gerne mal wissen, wie viel Stunden Björn pro Woche im Supermarkt arbeitet...

Amsel on :

So wie viele Selbstständige, selbst und ständig. Ich z.B. habe irgendwann aufgehört, die Stunden zu zählen, aber 70h sind da schnell zusammen.

Hajo on :

Das hast Du schon ganz richtig verstanden. Nennt sich Bullwhip Effect und ist ein Riesenproblem für die Gesamtversorgung. Aber man kann es jedem einzelnen Teilnehmer ("hamsternder" Kunde, "hamsternder" Supermarkt), der aus Sorge etwas mehr vorhält kaum vorwerfen - nur durch die Masse schaukelt es sich dann gefährlich auf.

Flox on :

Wobei ich den Supermarkt der "hamstert" nicht ganz so tragisch finde. Die Ware wird ja nicht dem Kreislauf entzogen sondern wird bei entsprechender Nachfrage ja an Kunden verkauft.
Zumal Björn ja auch ich nicht unbegrenzt Platz hat sich dort totes Kapital hinzulegen.

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