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DER BLOGLESER

Wer auch immer mir als Absender (durchgestrichen) "DER BLOGLESER" aus Wien einen Brief mit dem Hinweis "Porto zahlt Empfänger" (auch durchgestrichen, aber dennoch ohne Briefmarke) geschickt hat: Meine Neugierde war am Montag Morgen einfach zu klein, als dass ich ihn annehmen wollte.

Im Blog biste aber nun trotzdem. ;-)

Kopfschüsse

Ein Mann in etwa meinem Alter war im Laden und fiel schon dadurch auf, dass er alle möglichen Leute mit Smalltalk ansprach und Artikel einfach irgendwo von a nach b stellte.

Wäre mir egal gewesen, wenn er nicht noch kurz vor der Kasse in der Spirituosenabteilung eine Dose Jack Daniels mit Cola eingesteckt hätte. Er wurde dann misstrauisch und hat die Dose an der Kasse vermeintlich unauffällig wieder aus der Jacke in ein Regal direkt am Kassentisch plumpsen lassen. Dennoch sprach ich ihn recht lautstark (Ich kann nichts dafür, das war das Adrenalin…) an und warf ihn direkt aus dem Laden. Der Typ ging gleich ebenfalls an die Decke, pöbelte herum und drohte noch allen möglichen Leuten (mir voran) mit dem Tod durch Kopfschüsse und spuckte letztendlich hier noch in den Laden.

Fürchterliches Subjekt.

Neue Idee für die Ladengestaltung

Gerade wurde ich inspiriert, die Tiefkühlung wieder komplett auf flache Truhen umzustellen (und die geplanten Schränke wegzulassen) und diese dann im Bereich vor den großen Wandkühlregalen unterzubringen. Etwa so wie auf der kleinen Skizze, die ich gerade eigentlich nur für private Zwecke gebastelt hatte. Ob es nun drei Tiefkühlinseln werden oder nur zwei oder mehr oder ob sie anders angeordnet wären, ist gerade nicht so relevant.

Der Vorteil wäre, dass man über die Tiefkühltruhen direkt in die Wandregale gucken würde, was einen großen "Frischeblock" hier im Laden ergeben würde. Auf der Fläche vor den Truhen (im Bild rechts davon) könnten hervorragend Brot, "Frühstückssortimente" (H-Molkereiprodukte, Wurst, Müsli, Brotaufstrich) und Feinkost untergebracht werden.

Ich finde die Idee auf jeden Fall sehr spannend.


Idee für die Elektro-Planung

Dass sich manche Dinge hier über Woche, Monate oder eben auch mal Jahre hinziehen, hat durchaus Vorteile. Man hat Gelegenheit, seine Planungen und Ideen nochmal ausführlich zu reflektieren und manchmal entwickeln sich die Dinge dann entweder ganz anders oder es verbessern sich nur kleine Details.

Nun kam mir der Gedanke, ob wir die Elektroinstallation nicht der Einfachheit halber etwas dezentralisieren sollten. Im Keller (nach dem aktuellen Stand der Planungen der Aufstellort für den neuen Sicherungskasten) statt eines großen Schrankes nur einen relativ kleinen Verteiler, von dem aus mittels entsprechender Leitungen kleinere dezentrale Unterverteilungen gespeist werden. Das würde durchaus Material sparen, da man nicht mit jeder einzelnen abzusichernden Leitung (Was alleine bei der Marktbeleuchtung mal locker 15 Leitungen (5x2,5mm²) wären, also ein stattliches Kabelbündel…) durch das komplette Gebäude runter in den Keller gezogen werden müssten.

Ich finde den Gedanken gut und werde das mal gründlich sacken lassen.

Die Einfahrt zum Hof

Anfrage eines Verantwortlichen der Moschee hier im Hinterhof: Ob ich mich daran beteiligen würde, die Einfahrt von Schnee und Eis zu befreien, ich könnte z.B. das Streumaterial zur Verfügung stellen. Immerhin nutzen wir die ja gemeinsam.

Klar könnte ich, finanzieller Aufwand: Ein paar Euro.

Allerdings sehe ich das nur bedingt ein und nachdem ich dem guten Mann meine Beweggründe aufgeführt habe, hat er es auch eingesehen. Hauptnutzer der Einfahrt sind nämlich definitiv die Moscheebesucher. Und nicht nur das: Sie parken kostenlos auf meinem Hof. Meistens habe ich da kein Problem mit, aber dann sollen die auch die Einfahrt selber räumen und damit leben, dass da hin und wieder mal unsere Autos drüberfahren, die maximal 10% der passierenden Fahrzeuge darstellen.

Offenbar ist die ganze Leitung in der Moschee neu und mit den Gegebenheiten hier noch nicht so vertraut. Er war jedenfalls sehr aufgebracht darüber, dass die Leute überhaupt einfach auf einem fremden Grunstück parken. Ich sagte, dass ich darin normalerweise keine Schwierigkeiten sehe und ja auch nur ein friedliches Miteinander möchte – aber er versicherte mir, das klären und ändern zu lassen.

Warten wir's ab. :-)

SPAR-Markt in Bredevoort

Ingo hat mir diese Fotos eines SPAR-Marktes in Bredevoort geschickt. Der Laden selber war in der Dunkelheit wohl eher unspektaklär, auffällig waren allerdings vier "SPAR"-Fahräder, die vor dem Laden standen und wohl (so vermute ich einfach mal) als Lieferfahrräder dienen.

Vielen Dank für die Bilder! :-)

Für die große Ansicht auf das Bild klicken!



Interessante Verkleidung für die Pfeiler

Zusendung von Matthias, der diese mit bedruckten Platten verkleideten Pfeiler in einem REWE-Markt entdeckt hat. Die Bilder waren immer thematisch zu den die Pfeiler umgebenden Sortimente gestaltet.

Ich finde das eine ziemlich tolle Idee, die ich momentan von allen bisherigen Lösungen und Ideen favorisieren würde. Könnte ich mir bei uns auch gut vorstellen.


Feuerlöscher

Wir haben nicht den Hauch einer Ahnung, was da passiert ist – aber irgendjemand hat unseren (nicht irgendeinen anderen, sondern wirklich meinen) Feuerlöscher wieder zurückgebracht.

Hing zwar nicht am Haken, sondern stand einfach so im Eingang auf dem Fußboden, aber er ist wieder da. Offenbar auch unbenutzt und nicht anderweitig beschädigt oder manipuliert. Sehr seltsam. Sehr, sehr seltsam…

Juhu, der Lieferdienst geht weiter!

Juhu, der Lieferdienst geht offenbar ab Dienstag ganz normal weiter. Nach meiner Anzeige habe ich ein paar Bewerbungen bekommen, die sich aber größtenteils als unbrauchbar erwiesen haben. Parallel dazu hatte sich ein Kunde von uns zufällig ganz allgemein um einen Job hier beworben – ab Dienstag wird er dann mit den Lieferungen weitermachen.

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Der Bagger auf der Heizung

Auf dem Heizkörper hier an der Kasse stand plötzlich ein mittelgroßer Kunststoff-Spielzeugbagger. Eine ältere Kundin hatte ihn aus ihrer Tasche gepackt, um die Einkäufe besser verstauen zu können, und dann offenbar dort vergessen. Da wir die Frau als Kundin kannten und damit das Spielzeug nicht verschwindet, habe ich ihn nach hinten ins Lager in Sicherheit gebracht. Ich ging also nach vorne und holte das Teil.

Auf dem Weg ins Lager kam mir der Gedanke, ob sie den Bagger wohl wirklich nur versehentlich dort stehengelassen hatte oder ob das eine unauffällige Entsorgung gewesen sein sollte. Einige Teile waren ab- oder durchgebrochen, Aufkleber zerrissen, das Gehäuse mit einem wasserfesten Stift bemalt. Ein kleines Kind hätte sich darüber wohl schon noch gefreut, aber so richtig spielbar war der Radbagger nicht mehr.

Keine halbe Stunde später war die Frau wieder da und freute sich, dass wir so aufmerksam waren. Sie wollte das Teil doch ihrem Enkel schenken und hatte ihn hier dann beim Einkauf vergessen. Alles wieder gut. :-)

Sicherungsetikettensammlung

Traurige Sammlung am "Diensteinkaufswagen" einer Kollegin, die während der Ladenbestellung immer wieder abgegerissene Warensicherungsetiketten findet und diese aus trauriger Tradition immer an ihren Wagen pappt. Man kann davon ausgehen, dass pro Etikett wenigstens ein teurer Artikel geklaut wurde. :-(