…ein vom Mitarbeiter geschriebener Hinweis für die Kunden.
Funktioniert.
Wir haben bei uns im Markt dieses Handy gefunden. Leider mit leerem Akku, so dass uns das Telefonbuch diesmal nicht weiterhilft. Sollte sich der mögliche Eigentümer erkennen: Bitte melden!
Na, das ging schnell. Keine zehn Minuten, nachdem wir die Zettel an die Tür gehängt hatten, meldete sich schon eine Stammkundin, deren Tochter ihr Handy vermisst. Voila.
Titel der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift "Freizeit Monat" – naaa, wie viele Wochen hat denn nun so ein Monat?
Keine Ahnung, was
das sein soll. Ich denke, dazu passt ein Zitat von den
Ärzten ganz gut:
Das sind Dinge von denen ich gar nichts wissen will,
lass mich doch in Ruh’ und texte mich nicht zu
das sind Dinge von denen ich keine Ahnung haben will,
behalt den Kram für dich; es interessiert mich nicht!
Dem ist nichts hinzuzufügen.
Ein Stammkunde ging durch den Laden und machte währenddessen das, was hin und wieder mal Kunden tun: Er hatte ein Produkt aus dem Regal genommen, es geöffnet und war am essen. Allerdings handelte es sich dabei um ein Glas
Honig, den er mit mehreren Fingern aus dem Glas schlabberte. Die Finger klebten, die Hand klebte, das Glas klebte, sein Gesicht klebte…
So ging er zu einer Kollegin und sprach sie an: "
Ich will das mal eben bezahlen…"
Sie verstand zunächst gar nicht, was er überhaupt von ihr wollte. Schließlich klärte er auf: "
Ich hab' den Honig gerade im Suff aufgemacht. Ich hatte Hunger. Man sollte echt weniger trinken, da macht man nur noch dummes Zeugs."
Aye!
Die Obrigkeit in Brüssel hat sich vor ein paar Jahren schon eine neue Regelung ausgedacht: Ab Herbst 2011
sollen nur noch Zigaretten mit sogenannter "verminderte Zündneigung" verkauft werden. Zu einem noch nicht näher bestimmten Zeitpunkt wird aus dieser Regelung mit Sicherheit noch eine für alle Hersteller verbindliche Verordnung werden.
Mehr darüber beim Deutschen Zigarettenverband.
Ich bin noch nicht nicht sganz icher, wie ich die Regelung finden soll. Ja, mehr Sicherheit, falls man als Raucher versehentlich mit einer Kippe einschläft oder sie unbemerkt vom Aschenbecher rutscht – aber andererseits ist es doch auch irgendwie ein weiteres Bekenntnis dafür, dass die Menschen insgesamt immer dümmer werden und immer weiter bevormundet werden müssen.
Als Türstopper benutzten wir für unsere Lagertür meistens irgendwelche Getränkekisten. Das bietet sich aufgrund der räumlichen Nähe zur Leergutannahme ja auch schließlich an. Manchmal sind die Kisten leer, manchmal stecken auch noch ein paar leere Flaschen in den Rahmen.
Auf dem Weg in den Laden fiel mir plötzlich ein Mann auf, der zusammen mit seinem Leergut eine etwa halbvolle Bierflasche mitgebracht hatte. Seine Idee war vom Ansatz her nicht schlecht: Er beschloss, den Inhalt einfach in eine der leeren Flaschen in der Türstopper-Kiste umzufüllen. Allerdings scheiterte das Vorhaben an der dilettantischen Durchführung: Aus etwa einem halben Meter Höhe mit einem zittrigen Strahl ein nur knapp zwei Zentimeter großes Loch zu treffen, überforderte den Kunden wohl – und eine große Bierpfütze quoll unter der kleinen Saftkiste deutlich sichtbar hervor…
Zwei junge Frauen, beide um Anfang zwanzig, haben jeweils eine dieser riesigen Ikea-Tragetaschen hier bis zum Laden und bis vor den Leergutautomaten geschleppt. Wer die Taschen kennt, weiß, wie groß sie sind und wie unglaublich viele Flaschen dort hineinpassen – mit anderen Worten: Die Dinger waren wirklich schwer.
Umso enttäuschender muss es gewesen sein, als sie (unter anderem mit Hilfe einer Kollegin) feststellen mussten, dass die ganze Schlepperei im wahrsten Sinne des Wortes fast komplett umsonst war. Nur ein paar Bier- und Limoflaschen konnten wir annehmen, der Rest setzte sich aus Wein- und Spirituosenflaschen und einigen Konservengläser zusammen. "Naja", seufzten die beiden ziemlich enttäuscht, "dann bringen wir die jetzt eben noch zum Altglascontainer."
Ich weiß, wo der nächste Altglascontainer steht. Wenn sie das ganze Zeugs tatsächlich bis dahin geschleppt haben, war das schon eine ordentliche Fitnessübung.
Eine Stammkundin hatte am Wochenanfang einen Präsentkorb für ihre Firma bei mir bestellt. "
Ich brauche den für Freitag", sagte sie. Kein Problem, machen wir.
Vorhin kam ein Kollege zu mir ins Büro: "
Da ist eine junge Dame, die einen Präsentkorb abholen möchte…"
Was? Wie? SCH..! Aber richtig.
Naja, sie brauche den Korb nicht sofort und auf diese Weise bekam sie ihn dann vorhin sogar von uns kostenlos zur Firma gebracht, schließlich mochten wir ihr nicht zumuten, wegen meiner Schusseligkeit extra noch einmal wiederzukommen.
Puh, Situation gerettet.
Seit Ewigkeiten schon macht das Fußpedal für das Förderband an meiner ersten Kasse Probleme. Zuerst hatte sich einfach nur eine Kunststofflasche, die den Mikroschalter betätigt, im Laufe der vielen Jahren abgenutzt. Netterweise ist das Gehäuse symmetrisch aufgebaut, so dass sich der Schalter auf die andere Seite bauen ließ.
Einige Zeit später fiel mir zufällig auf, dass in dem Kabel (starre Adern!) ein Kabelbruch entstanden war. Das ließ sich zwar nicht einfach finden, dafür aber relativ problemlos beheben.
Vor ein paar Tagen hatte der ursprünglich verbaute Mikroschalter das Zeitliche gesegnet. Er klickte zwar noch, schaltete aber nicht mehr. Okay, da muss ein neuer rein. Der neue Schalter mochte diese Anwendung aber auch nicht und so hatte sich schon nach ein paar Tagen der kleine Taster auf die halbe Länge verringert. Auch eine Unterfütterung des neuen Tasters mit ein paar Unterlegscheiben half nur bedingt.
Momentan funktioniert das Förderband an Kasse 1 eben gar nicht und wenn Reichelt sich beeilt, bekomme ich ein neues Pedal ja vielleicht sogar schon morgen. Dann ist hoffentlich erstmal für die nächsten Jahre wieder Ruhe.
Eigentlich soll der Leergutautomat die Mehrwegflaschen ordentlich nebeneinander auf den Tisch stapeln. Aber bei leichten PET-Flaschen klappt das nicht immer so, da sie einfach einen ganz miesen Schwerpunkt haben und wenn auf dem Tisch erstmal ein paar Flaschen liegen, ergibt sich der Rest quasi als Kettenreaktion:
Inzwischen habe ich für
meinen neuen Werkstattwagen die Trennelemente bekommen, so dass ich die großen Schubladen in mehrere Fächer unterteilen kann.
Danach ging's erstmal daran, das Werkzeug aus den unterschiedlichen Quellen zu sortieren und zusammenzuführen. Was hatte ich vor ein paar Tagen geschrieben? "
Was man brauchte, war garantiert nicht leicht zu finden und manche Werkzeuge liegen hier inzwischen mehrfach herum, da ich sie aus der Not heraus noch einmal gekauft hatte."
Tzja – so gibt es vermutlich jeden Schraubenschlüssel zwischen 6 und 23mm Maulweite hier in mindestens drei- bis sechsfacher Ausfertigung. Nur der 30er ist ein Einzelstück.
Gut, dass ich mir immer die Flaschen angucke, bevor ich sie zum Mund führe. Dass ich mit dem Kronkorken auch den oberen Rand der Flasche abgehebelt hatte, fiel nämlich zunächst gar nicht auf.
Das hätte weh getan.