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"Gar nicht wie bei Penny",

sagte eine Kundin zu ihrer Tochter, als sie mit ihr vor dem Leergutautomaten stand. Ich lief zufällig gerade vorbei und hörte auch den nächsten Satz noch: "Da stinkt's nämlich immer so."

Danke. :-)

Man soll's ja nicht…

…heraufbeschwören.

Aber trotzdem: Der letzte (aufgedeckte) Ladendiebstahl hier bei mir im Geschäft hat am 14. Juni stattgefunden, ist also etwas mehr als zehn Wochen her.

Uns fiel gerade auf, wie ausgesprochen ruhig es in letzter Zeit doch bezüglich "verdächtiger Personen" und anderer Gestalten hier im Laden war und dann kam mir der Gedanke, doch mal eben in meinen Ordner mit den Diebstahlsprotokollen zu gucken.

Kann ja gerne so bleiben! :-)

Licht aus am LgAtm

Ein Kunde wollte Leergut am Automaten abgeben. Ein Techniker arbeitete gerade im Hintergrund an dem Gerät, weshalb es komplett ausgeschaltet war. Das Display war schwarz, sämtliche Kontrollleuchten dunkel und der Automat machte keinen Mucks.

Ich hatte den Kunden schon hereinkommen sehen und war deshalb auf dem Weg nach hinten in Richtung Leergutannahme. In den zwanzig Sekunden versuchte der Mann mehrfach, eine Flasche in das Gerät zu stopfen. Er drückte auf dem Knopf herum, drückte wieder und kam insgesamt kein Stück weiter. Kommt man denn auch bei weniger ausgeprägtem technischen Verständnis nicht auf die Idee, dass so ein Gerät, wenn es keinerlei Lebenszeichen von sich gibt, einfach mal nicht funktionieren kann?

Nachdem ich ihm seine Flaschen manuell abgenommen hatte, ging er in den Laden und ich blieb kopfschüttelnd zurück.

Umsatzsteuer-Nachberechnung

Ein Kleinstlieferant hat mir von sämtlichen bislang in diesem Jahr ausgestellten Rechnungen neuere Versionen mit aufgeschlagener und ausgewiesener Mehrwertsteuer geschickt. Der Grund dafür ist einfach: Er hat mittlerweile die 17.500 Euro Umsatz überschritten und ist damit umsatzsteuerpflichtig geworden.

Mir ist es egal, ich bekomme das Geld ja direkt im Folgemonat als Vorsteuer wieder. Und an meinen Lieferanten: Herzlichen Glückwunsch. Das Geschäft beginnt zu laufen. :-)

Das passiert, …

…wenn man seine Prinzipen verlässt:

Manche Artikel bestellen wir hier nur gegen Vorkasse. Inzwischen konsequent, denn wenn ein Kunde etwas unbedingt haben möchte, wird er es auch bezahlen müssen. Ob nun vorher oder nachher, ist dabei für den Kunden ja letztendlich relativ egal. Wir dagegen sichern uns auf diese Weise dagegen ab, nicht auf den (teilweise nur schwer verkäuflichen) Produkten sitzen zu bleiben.

Bio-Ziegenjogurt ist so ein Artikel. Bekommen können wir ihn, aber er hält nicht besonders lange und hat natürlich seinen Preis – und daher gibt es ihn bei uns ausdrücklich nur auf Vorbestellung mit Vorkasse.

Eine junge Frau war total begeistert darüber, dass ich ihr den Jogurt bestellen konnte. Gleich sechs Becher, also eine komplette Einheit, sollte ich ihr ordern. Sie war schon in so vielen Läden, erklärte sie mir mit einer solchen Freude, dass ich gutmütig auf die Anzahlung verzichtete und die Ware gleich telefonisch bei unserem Bio-Lieferanten zum nächsten Liefertag bestellte. Sie freute sich riesig und ging.

Und kam nie wieder.

Große Glocken

Eine Kundin kam mit einer Packung abgepackter Zucchinis, aus der es bereits tropfte, an die Lagertür. Oops, die ist wohl beim Gemüsepacken durchgerutscht. Ist nicht schön, aber auch sowas kann passieren. Ich entschuldigte und bedankte mich bei der Kundin. Ihre Reaktion:
Ich dachte, ich komme damit erstmal zu Ihnen, bevor ich das an die große Glocke hänge.
Ich versuchte, die pauschal unangenehme Unterhaltung etwas aufzulockern:
Naja, ich bin hier ja schon die größte Glocke. Sozusagen."
Etwas verwundert war ich über ihre Antwort:
Naja, ich hätte ja auch noch andere Möglichkeiten gehabt.
Was meint sie damit? Spiegel-TV? BILD? Gesundheitsamt? :-)

Loses Kabel

Heute war der Techniker wegen des Förderbandes an meiner ersten Kasse hier. Es war kein Kabelbruch, sondern im Steuergerät war ein Kabel lose. Hätte ich mich mal doch so weit in die Technik vorgewagt…

Aber jetzt rotiert wenigstens das etwas aus dem Ruder gelaufene Band wieder gleichmäßig über die Führungsrollen. So hat es sich auf jeden Fall gelohnt, den Monteur kommen zu lassen. :-)

SPAR-Märkte in Norwegen

Thomas hat mir geschrieben:
Hallo Björn, seit in paar Wochen bin ich begeisterter Shopblogger-Leser. :-)

Beim nochmal-Durchlesen eines Reiseblogs von mir ist mir noch ein Spar aufgefallen: 2008 in Farsund in Norwegen war's.

Hier ist er zu sehen:

http://travel.stets.org/nscr2008/nscr-2008-day-44.html

http://travel.stets.org/nscr2008/nscr-2008-day-45.html

Die Zahlen neben dem Spar-Logo dem zweiten Bild "7 - 23 (9 - 20)" sind die Öffnungszeiten. (Wochentags und in Klammern Samstags) Das scheint in Norwegen so üblich zu sein, und ist extrem praktisch, da man schon von weiten sehen kann, ob da noch auf ist.
Vielen Dank auch an Thomas für die Bilder und die Informationen drumherum. :-)

Für die große Ansicht auf das Bild klicken!


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Ananasblätter

Die grünen Enden von Porreestangen oder die Blätter von Kohlrabi oder Blumenkohl entsorgen relativ viele Kunden hier im Laden. Dazu haben wir hier (wie im Grunde jeder andere Laden auch) einen Mülleimer in der Gemüseabteilung stehen.

Dass jemand die Blätter nun ausgerechnet von einer Ananas abrupft, habe ich bislang noch nie gesehen, wäre ja aber auch noch zu verstehen, immerhin sie sie unhandlich und für nichts zu gebrauchen.

Warum dieser älteren Frau nun mitten im Laden in einem der Gänge einfiel, dass sie die Blätter nicht braucht, verstehe ich nicht. Und noch weniger, dass sie die nach und nach abgerupft und einfach neben den Einkaufswagen auf den Boden geworfen hat…

Manchmal ist es besser, zu schweigen…

Ein Stammkunde rief an und empörte sich bei mir bitterböse darüber, dass er bei einer Limonade unserer Eigenmarke für einen Sechserträger mehr Geld bezahlen muss, als für sechs einzelne Flaschen. Eine richtige Verarschung sei das, Kundenverarschung.

Ich versprach dem Anrufer, die Sache zu prüfen.

Das Ergebnis dieser Überprüfung war vermutlich nicht im Sinne des Kunden: Der Preis für ein Schrumpfpack ist vollkommen korrekt, nur die Einzelflaschen haben wir hier viel zu billig verkauft. Das musste ich natürlich sofort ändern. :-)

Nach dem Fußpedal folgt der Kabelbruch

Das Förderband an unserer ersten Kasse hat zwei Tage wunderbar funktioniert, vor allem auch, nachdem ich das neue Fußpedal angebaut hatte.

Und nun? Geht schon wieder nichts. Es macht gar nichts mehr. Das Pedal funktioniert und nach dem, was ich bislang herausgefunden habe, befindet sich irgendwo in den Zuleitungen zum Motor für das Förderband ein Wackelkontakt in Form eines Kabelbruchs. Blöde Technik immer, man möchte heulen…

Nun habe ich aber keine Lust (und vor allem auch keine Zeit), daran weiter herumzubasteln und habe mal einen Fachmann vom Hersteller angefordert.

Leeres Zotter-Regal

Momentan sieht das Zotter-Regal hier im Laden noch etwas trist aus. Während der Sommerpause haben sich viele Sorten endgültig abverkauft, bzw. wurden von uns mit knappem MHD rausgenommen.

Nun werde ich das Regal einmal gründlich säubern, vor allem auch die schwarzen Antirutschmatten und dann kann eigentlich auch schon die neue Ware kommen…


Der vergessene Lohn

Eine Aushilfe war hier mehrere Monate beschäftigt. Erst nach seiner (eigenen) Kündigung fiel ihm auf, dass er in der ganzen Zeit nicht ein einziges Mal Lohn von mir bekommen hatte. Wie man sowas ein halbes Jahr übersehen kann? Nun, das ist ganz einfach:

Arbeitgeber: Am Anfang der Beschäftigung hatte ich keine Kontonummer von meinem Mitarbeiter bekommen. Das geriet irgendwann in Vergessenheit und so habe ich mit den monatlichen Überweisungsvordrucken auch nie einen Beleg für diesen Mitarbeiter bekommen. Es gab zwar eine ganz offizielle Gehaltsabrechnung, aber mir fällt auch nicht unbedingt auf, wenn zwischen den vielen Überweisungen ein Name nicht vorkommt.

Arbeitnehmer: Hat genug Gespartes auf dem Konto gehabt, nie die Kontoauszüge kontrolliert und daher die nie erfolgten Überweisungen nicht bemerkt.

Naja, es waren letztendlich nur rund 2000 Euro. Die habe ich nun nachträglich überwiesen und alle waren wieder zufrieden.

Aber dass es sowas überhaupt mal geben würde…