Klaus hatte mir vor ein paar Wochen dieses Foto geschickt und sich dazu folgende Gedanken gemacht:
Wie ich finde, ist die Gesamtkomposition von Badekacheln, dem rosa Schwämmchen sowie den beiden Shampooflaschen äußerst stimmig.
Auffallend dabei ist jedoch, dass beide Flaschen auf dem Kopf stehen, der Aufdruck jedoch nur auf einer Flasche richtig zu lesen ist (für den anderen muss man wohl in den Handstand wechseln – nur das mit eingeschäumten Händen birgt doch ein gewisses Gefahrenpotential…).
Ich würde daher aus Praktikabilitätsgründen die linke Flasche bevorzugen – nur diese ist leider nicht von der Stiftung Warentest geprüft… 
Interessant fand ich es auf jeden Fall, dass es hier wohl vor Kurzem erst eine Umstellung des Designs gab – nur: welches ist nun das neue und welches das alte?
Dies nur mal so als kleines Hirngespinst. Ich denke, passt ganz gut in deinen Blog und zu dem oben erwähnten Beitrag, auch wenn es eigentlich völlig irrelevant ist 
Ein kleines Detail hat Klaus bei seinen Überlegungen übrigens übersehen: In der einen Flasche befindet sich Haarshampoo, in der anderen Spülung. Es ist also nicht so, dass die eine Flasche ein neues und die andere ein älteres Design trägt.
Warum der Hersteller das so macht, erschließt sich mit allerdings nicht so ganz. Vielleicht, damit man unter der Dusche besser unterscheiden kann, welche Flasche nun welches Produkt beinhaltet? Dazu muss man die Produkte aber regelmäßig benutzten und ggf. anhand der Flaschenform ertasten können, welche nun welche ist. Mit brennenden Augen voller Schaum könnte ich jedenfalls vom Aufdruck nichts mehr erkennen.
Eine Frau mittleren Alters sprach mitten im Laden eine Kollegin an. Sie klang total begeistert und freute sich, dass wir hier so "total viele und außergewöhnliche" Produkte hätten, dazu so viel Bio und auch Artikel aus fairem Handel.
Umso erstaunter waren wir über ihren Einkauf, den sie schließlich auf den Kassentisch stapelte: Durchgängig nur "normale" Produkte bekannter Marken und unserer Eigenmarke, die mit "bio&fair" überhaupt nichts zu tun haben. Tzzz…
Christine hat mir auch ein SPAR-Foto geschickt:
Hallo Björn,
am vergangenen Wochenende war ich mal wieder im Heimatdorf meines Mannes und habe dort endlich daran gedacht, den örtlichen SPAR-Markt zu photographieren. Das Ergebnis findest du beiliegend. Ich war im Markt noch nicht drin, weil wir immer nur am Wochenende dort sind.
Odernheim befindet sich in der Nordpfalz/Hunsrück in der Nähe von Bad Kreuznach.
Der Markt hat übrigens vor einem halben Jahr sein 50jähriges Jubiläum gefeiert: Details sind der Lokalpresse zu entnehmen.
Vielen Dank dafür. …und ich frage mich jetzt: War das mal ein "SPAR"-Markt und heißt jetzt "Ihre Kette" oder ist es andersherum?
Manchmal macht einen die Mischung echt madig.
Das sollte als Info reichen.
Der Pizzakurier war übrigens überglücklich, seine Tasche wiederbekommen zu haben. Er war tatsächlich bei mir einkaufen, hatte die Tasche wie vermutet vor der Tür abgestellt und schließlich dort vergessen.
Schade, in meiner Frage nach einer Gratispizza schwang wohl zu viel Humor mit. So verhallte der Wunsch unbeachtet.
Zwei Kunden fütterten den Leergutautomaten mit einer relativ exotischen Bierkiste, die wir nicht im Sortiment haben und die wir vermutlich auch nicht so einfach wieder loswerden würden.
Da der Automat in der Kiste allerdings ein paar Flaschen unterschlagen hatte, was an der exotischen Form des Rahmens gelegen haben könnte, reklamierten die Kunden den Bon. Nun, ich erklärte den beiden, dass wir die Kiste gar nicht annehmen können und dass sie die doch bitte wieder mitnehmen sollen. Ich bot noch an, nur die Standardbierflaschen anzunehmen, damit sie weniger Gewicht zu schleppen hätten.
Das hätte man so akzeptieren können.
Die beiden waren aber wohl der Meinung, dass die vorhergehende Annahme der Kiste durch den Leergutautomaten verbindlich wäre und ich die Kiste zu behalten hätte. Ich erklärte, dass wir die Kiste selber auch nicht wieder loswerden würden und dass ich sie, wenn ich sie annähme, direkt selber entsorgen könnte.
Darauf hätte man auch freundlich(er) reagieren können. Da die beiden typen aber der Meinung waren, mich gleich auf anpöbeln und beleidigen zu müssen, habe ich ihnen ihre Kiste mitsamt Flaschen wieder hingestellt, den Bon zerrissen und darum gebeten, die Kiste wieder mitzunehmen.
Auf die darauf folgenden Beleidigungen kam es letztendlich auch nicht mehr großartig an…
Per Fax kam die Info, dass mal wieder einer meiner Lieferanten mitten in einem Insolvenzverfahren steckt.
Was ist denn nur momentan los?!?
Eine Kundin kam zu mir an die Kasse und hatte nur ein paar Teile, unter anderem einen Becher mit Bio-Schlagsahne aus dem Hause
Söbbeke, auf das Förderband gestellt. Söbbeke produziert kein 0/8/15-EU-Bio, sondern beste Qualität mit "
Bioland"-Siegel. Das hat seinen Preis und bei mir kostet so ein Becher daher 0,99€.
Während ich die Artikel über den Scanner zog, beobachtete die Kundin das Display der Kasse. Irgendwann meldete sie sich zu Wort:
Das ist ja ein bisschen teuer.
Was meinen Sie?
Die Sahne.
Wirklich? Wieviel zahlen Sie denn woanders dafür?
Naja, viel weniger. 40 Cent vielleicht.
Für die Söbbeke-Sahne?
Das weiß ich nicht, aber da vorne bei Penny und auch bei Lidl kriege ich die viel günstiger.
Ich glaube aber nicht, dass Sie dort eine so hochwertige Bio-Schlagsahne für das Geld bekommen.
Ach, ist egal. Ich nehme die jetzt mit.
Ich glaube, sie hat kein Wort verstanden.
Gerade bei den
Links in Udo Vetters Lawblog gefunden: "
Facebook-Status kostet Frisör-Lehrling den Job"
Dort heißt es:
"Man einigte sich auf […] die Ausstellung eines guten Zeugnisses."
Für mich wieder mal eine weitere Bestätigung, dass die ollen Arbeitszeugnisse nicht viel wert sind.
Am späten Abend fiel mir auf dem Weg nach Hause genau vor/neben der Eingangstür des Ladens, so halb hinter die Gemüse-Außenplatzierung gestopft, eine (leere) Transporttasche eines Pizzadienstes hier in Bremen auf. "Der Fahrer ist wohl gerade bei mir im Laden und kauft ein", dachte ich mir und ließ die Tasche dort liegen.
Und nun lag die Tasche vor meiner Bürotür. Haben meine Mitarbeiter wohl zum Feierabend vor dem Laden entdeckt und mir dann vor die Tür gelegt.
Da werde ich wohl mal am Nachmittag bei den Pizzabäckern anrufen und mal nachfragen, ob die Tasche schon jemand vermisst.
Ist
das nicht nett? Ein Kunde rief gerade an, um mir zusagen, dass wir einen Artikel (Tabak) viel zu günstig verkaufen.
Die meisten Kunden melden sich ja immer nur, wenn sie zu viel für etwas bezahlen mussten.
Mir fiel ein älterer Mann im Laden auf, der in der Getränkeabteilung stand und einige Flaschen Bier umsortierte, die er zuvor in seine mitgebrachte Tasche gelegt hatte. "Vielleicht hat er sich umentschieden und möchte nun eine andere Sorte Bier haben", dachte ich mir noch.
Da fiel mir ein, dass er mir vor einer Weile schonmal aufgefallen war. Wie lange mag das her sein? 10 Minuten? 20 Minuten? Und: War er schon wieder im Laden oder immer noch? Ich fragte in gesamten Kollgenkreis herum, die Aussagen waren im Grunde einstimmig.
Er war tatsächlich immer noch da und pendelte seit einer knappen dreivierteil Stunde (!) in der Getränkeabteilung von einer Sorte zur anderen, packte Bier ein, wieder aus, Wasser ein, wieder aus, wieder Bier ein, Saft ein, alles aus – und so weiter.
Soll man da eingreifen? Ich beschloss, ihn einfach mal zu fragen, ob er Hilfe benötigen würde. Er guckte mich an und schüttelte den Kopf. Okay, dann eben nicht.
Gute fünf Minuten später ging er mit vier Flaschen Bier zur Kasse.
Soeben in einem Gespräch mit unserem Vermieter beschlossen: Die Mietverträge der beiden Märkte (Gastfeldstraße und Münchener Straße) werden nicht zu den nächstmöglichen Terminen gekündigt.
Hier in der Neustadt geht's also erstmal auf jeden Fall bis Ende April 2017 weiter…
Ein Anblick, der bislang doch eher selten war: Die große Klimaanlage hier im Markt in der Gastfeldstraße läuft auf Hochtouren: