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SSL-EV

Inzwischen habe ich das SSL-Zertifikat mit "extended validation" bekommen. Ab sofort steht also in der Adresszeile des Browsers mein hochoffizieller Firmenname. Der Name ist zwar recht profan und bei weitem nicht so "cool", wie ich es eigentlich gehabt hätte, aber war leider nicht anders möglich:


Zwei Brötchen

Ein Kunde nahm sich einen Einkaufswagen, ging zum Brotregal, packte sich zwei Mohnbrötchen in eine Tüte, legte sie in den Wagen und schob diesen schließlich gleich wieder in Richtung Kasse. Während er seinen winzigen Einkauf auf das Förderband legte, erkundigte ich mich, ob er nicht das gefunden hätte, was er eigentlich kaufen wollte.

Seine Antwort: "Doch, zwei Brötchen."

Nur mal ausprobieren…

Eine – tzja, eigentlich Stammkundin, bis heute… – hat Leergut am Automaten abgegeben und dann, als sie sich umdrehte einen leere Getränkekiste ohne Flaschen in der Getränkeabteilung entdeckt und ebenfalls versucht, diese dem Automaten zuzuführen.
Eine Kollegin, die zufällig vorbeikam, sprach die Frau an: "Haben Sie die Kiste mitgebracht?" – "Die habe ich von draußen?", erwiderte die Frau, ließ den Rahmen ohne weiteren Kommentar stehen und ging in den Laden.

Während die Frau noch durch den Laden lief, sah ich mir die Videoaufzeichnung an, um überhaupt zu wissen, was genau passiert war. Daraufhin ging ich zu ihr und sprach Sie an:
Das mit der Kiste fand ich gerade nicht witzig.

Ich wollte nur probieren, ob das funktioniert.

Und wenn es funktioniert hätte? Dann hätte Sie den Bon und damit das Geld doch vermutlich einbehalten.

Wollen Sie mir unterstellen, ich würde klauen?

Naja, eine Kiste hier aus dem Laden zu nehmen und in den Leergutautomaten zu stecken ist nicht das Verhalten, das ehrliche Kunden an den Tag legen.

Die stand ja nicht im Laden.

Der Raum vor dem Leergutautomaten gehört wohl auch zum Laden oder dachten Sie, dass das, was da steht, zum Nachbarhaus gehört?

Wollen Sie mir hier jetzt Hausverbot erteilen?
"Ja."

Handy verloren?

Hat hier zufällig von den mitlesenden Kunden oder Nachbarn sein Handy verloren oder kennt jemanden, der ein Blackberry mit einer solchen Hülle hat(te)? Jetzt am Wochenende können wir sowieso nichts machen, also frage ich einfach mal in die Runde:


Zotter-Vorrats-"Regal"

Lange hatte ich mir vorgenommen, die Mengen der Zotter-Tafeln im Onlineshop präzise zu verwalten, um so das Problem mit notwendigen Nachlieferungen zu verringen. Nötig war dafür eine doppelte Lagerhaltung und so habe ich mir, derzeit noch provisorisch (was bekanntlich die nächsten 300 Jahre überdauert), ein kleines Regal aus übereinandergestapelten Kunststoffboxen hier bei mir im Büro gebastelt. Auf dem Foto ist gerade noch kaum Ware vorhanden, aber insgesamt bekomme ich etwa 120 Kartons (1200 Tafeln) Schokolade dort unter.

Sieht zwar nicht so toll aus, aber macht das Leben (und vor allem die Arbeit mit dem Onlineshop) nun hoffentlich leichter. :-)


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Disqualifizierter Bewerber

Ein Mann hat hier im Markt persönlich eine Bewerbung für eine Aushilfstätigkeit abgegeben. Beim ersten Blick auf die Anschrift war für mich klar, dass er nicht geeignet ist. Gewisse Patzer, wie z.B. Rechtschreibfehler in Maßen, sind in so einem Fall durchaus mal zu vernachlässigen. Auch, dass als Firmenbezeichnung schon "E" statt SPAR dort steht. Aber von jemandem, der in einer der direkten Seitenstraßen wohnt und die Bewerbung auch noch persönlich vorbeibringt, kann man doch wohl verlangen, die Straße, in der er die Bewerbung abgibt, richtig anzugeben? (Nicht "richtig schreiben". Es war eine völlig verkehrte Anschrift dort aufgeführt.) :-O

Einkaufswagenwäsche

Christian hat mir geschrieben.
Sparmärkte fotografieren kann ja jeder - aber dass in nem Supermarkt mal der komplette "Fuhrpark" durchsortiert und hochdruckgereinigt wird ist mir bisher erst einmal vor die Linse gekommen...
Ist sowas in Eurer Branche eigentlich normal (und wenn ja: wie oft passiert das?) oder eher die Ausnahme..?
Gerade wenn die Einkaufswagen draußen stehen, wie es inzwischen bei im Grunde allen großen Märkten der Fall ist, sollten sie öfter mal gereinig werden. Das kann man mit einem Hochdruckreiniger, wie auf Christians Foto zu sehen ist, oder auch mit einer speziellen Waschanlage erledigen.

Bei meinen Einkaufswagen denke ich das auch hin und wieder, aber einerseits ist das hier aufgrund der Räumlichkeiten etwas umständlich, andererseits sind meine kleine Wagen einfach nur alt. Das Metall ist angelaufen und nicht von einer Schmutzschicht überzogen. Darum mache ich mir aber auch jetzt keinen Kopf mehr: In ein paar Monaten werden meine Wagen endgültig ausgetauscht. Nur gegen welche neuen Wagen, das weiß ich noch nicht.


Was ist besser: PET oder Glas?

Hier ist nachzulesen, warum es Volvic-Wasser nicht (mehr) in Glasflaschen gibt.

Mehdi kam das komisch vor und fragte mich:
Das kommt mir ein bisschen Suspekt vor, denn Plastik besteht aus Erdöl und ist eigentlich nicht recyclebar. Wie siehst du das? Kann man diese Flasche wirklich als "umweltschonend" betrachten?
Unterm Strich ist es vermutlich gehüpft wie gesprungen. Die Glasflaschen haben natürlich ein erhebliches Gewicht, das entsprechende Ressourcen für den Transport verbraucht. Gerade auch die Leergutrückführung ist in dem Zusammenhang nicht uninteressant.
Die genannten Vorteile der PET-Flaschen sind nicht von der Hand zu weisen, aber die volle Recyclebarkeit bezweifle ich etwas. Das heißt, nein, ich stelle gar nicht die Recyclingfähigkeit in Frage. Viel mehr, ob es wirklich getan wird. Andererseits: Kunststoff ist ein perfekter Sekundärbrennstoff. Darf man das schon als "Recycling" bezeichnen?

Ob Glas oder Plastik ist wohl eine Glaubensfrage, die jeder für sich selber entscheiden muss. Volvic hat sich für PET entschieden (bzw. gegen Glas, denn ich kenne Volvic schon seit etlichen Jahren in den eckigen Plastikflaschen). Und wer weiß – vielleicht gibt es ja irgendwann mal wirklich umweltfreundliche Kunststoffe, die im großen Stil verwendet werden können.

Identifizierungsmerkmal

Vor einer Weile hatten wir einen "piependen" Kunden: Irgendetwas von seinen Sachen war mit einem aktiven Warensicherungsetikett versehen. Nach längerer Suche fand ich die Sicherung auch tatsächlich – zwischen den Seiten eines Buches. Problem gelöst.

Kurze Zeit später bekam ich eine E-Mail von diesem Kunden, der in der Signatur noch hinter seinem Namen ergänzte: "der mit dem Sicherungsetikett im Buch"

Witzig, denn nur mit dem Namen hätte ich nichts anfangen können und folglich auch nicht gewusst, wer mir da geschrieben hat. Aber der mit dem Sicherungsetikett im Buch, na klar. :-)

Aufwändig: SSL EV

Momentan läuft ja der Antrag für das SSL-Zertifikat mit sogenannter "extended validation", also der Option, dass im Browser im Klartext angezeigt wird, für wen ein SSL-Zertifikat ausgestellt ist.

Während das normale Zertifikat relativ leicht online zu beantragen war, ist für die EV-Sache schon recht viel Aufwand nötig. Formulare ausfüllen, Überprüfungsanrufe und entliche Überprüfungen der genannten Daten. Wenn ihr also auf einer Seite landet, bei der im Browser die Adresszeile grün wird, könnt ihr schon ziemlich sicher sein, dass ihr da seid, wo ihr auch wirklich hin wolltet.