Skip to content

Wie Björn zu seinem SPAR-Markt kam – Teil 77

Der letzte Tag vor der Eröffnung. Eine der Arbeiten, die erst sehr nahe vor dem "großen Tag" erledigt werden konnten, war das Einräumen der Bedienungstheken. Ganze Käselaibe ließen sich zwar schon vorher in den Tresen legen, aber letztendlich musste ja auch Käse schon aufgeschnitten werden, damit es eine ansprechende Platzierung in der Auslage gibt.



Mit der Hilfe unserer entsprechenden Fachberater der SPAR entstand so im Laufe mehrerer Stunden ein komplett gefüllter und ansprechender Tresen.



Was wir zu dem Zeitpunkt leider noch nicht ahnten: Bei unserem Vorgänger war die Abteilung, zumindest wenn ich entlichen Kundenstimmen glauben darf, extrem schlecht. Da wir hier den selben Tresen an der selben Stelle verwendet haben, waren vermutlich viele Kunden abgeschreckt. Obwohl wir hier sehr gute Ware hatten, wollte sich in der Abteilung leider überhaupt kein Erfolg einstellen, so dass wir sie im Oktober, nichtmal ein halbes Jahr nach der Geschäftseröffnung, eingestellt haben.

Dabei macht Käse verkaufen richtig Spaß. Keine Ahnung, warum das ein Ausbildungsberuf ist, den man zwei Jahre lernen muss. Ich habe das hier im Laufe von wenigen Wochen mehr oder weniger autodidaktisch lernen müssen und es hat wunderbar funktioniert.



Fast vergessen: Die "Von Kunde zu Kunde"-Wand musste auch noch wieder aufgestellt und befestigt werden.
Sehr ich das richtig? Haben die Fliesenleger damals tatsächlich in der Ecke sieben alte Bodenplatten stehengelassen und haben drumherum die neuen gelegt? Was für ein Aufwand. Das war vermutlich teuer, als wenn man alles rausgestemmt und noch sieben weitere neue Fliesen verlegt hätte. Naja, damals war für solche Details kein Platz im Kopf.


Trackbacks

Keine Trackbacks

Kommentare

Ansicht der Kommentare: Linear | Verschachtelt

RaSch am :

Ich will ja nicht lästern, aber vielleicht lag's am "autodidatischen Lernen" daß die Käseabteilung zugemacht werden mußte.

OxKing am :

Ich will ja nicht lästern, aber es heißt autodidaktisch. ;-)

könig am :

ich will ja nicht lästern, aber warum gibts hier immer klugscheißer ?

Turtle am :

Grade bei Kaese und Wurst von der Theke ist der Ruf alles. Einmal schlechter Kaese, immer schlechter Kaese :-)

In einem kleinen Supermarkt mit wenig (Standard)-Sorten kann man das sicher selber lernen, aber wenn man einen "richtigen" Kaeseladen hat, braucht es sicher mehr als ein paar Wochen autodidaktisches Lernen. Wuerde ich jedenfalls bei meinem Kaesedealer vermuten.

Sebastian Winkelmann am :

Wieviele Leute setzen eigentlich das Datum ihrer Zettel in die Zukunft bei "Kunde zu Kunde"?

Torky am :

Deine Fähigkeiten in allen Ehren Björn, aber ich kaufe zum Beispiel hier weder bei Kaufland, noch bei Rewe, noch bei Edeka Käse. Weil die Dame hinter der Theke eben absolut keine Ahnung hat :-( Sorten haben sie viele da, aber was bringt es mir wenn sie mir dazu nix sagen können, keine Vergleiche ziehen und erst recht keine sinnvollen Empfehlungen geben können? Bei Edeka war früher mal eine Dame die merklich etwas davon verstand, wurde da aber wohl nicht genug gewürdigt oder so - zumindest hat sie sich jetzt selbständig gemacht mit einem kleinen Käsewagen auf dem Wochenmarkt. Leider nicht bei mir in der Nähe.
Aber - es gibt noch die Karstadt Feinkostabteilung "Perfetto", leider ist mir da auch schon ein Mitarbeiter über den Weg gelaufen die offensichtlich keine Ahnung haben, aber der Rest scheint recht fit zu sein. Folglich ist das der Ort wo ich meinen "nicht Gouda" Käse kaufe, auch wenns leider ein wenig teurer ist.

Björn Harste am :

Kurz: Käse verkaufen macht Spaß, wenn man sich mit der Materie beschäftigt und die Kunden probieren und vergleichen lässt. Ich habe so viel Käse verkauft, dass ich teilweise selber gestaunt habe.
Aber leider waren es insgesamt zu wenig Kunden. :-(

Jan55 am :

Vielleicht sollte man nochmal einen Neuanfang machen? Der Image des Ladens wird sich ja in den letzten 10 Jahre doch deutlich verändert haben und es gewinnt vielleicht neue Kundschaft hinzu. Natürlich müsste dies dann auch groß beworben werden um Leute, die in anderen Supermärken einkaufen, weil dort eine Bedienungstheke ist, zu dir zu lotsen.

Biks am :

Die Kunst, für die man lange lernen muss, ist vermutlich nicht das Käseverkaufen selbst, sondern daran absolut keinen Spaß mehr zu haben und das den lästigen Kunden auch möglichst deutlich zu zeigen. Zumindest bei manchen Leuten hinter dem Tresen habe ich diesen Eindruck und gehe in diesen Läden lieber gleich zum fertig abgepackten Käse.

Für die wirklich besonderen Sorten kommen dann nur noch ausgewählte Läden in Frage wie die bereits erwähnte Feinkostabteilung von Karstadt.

Cookie Monster am :

Da so eine Theke doch zumindest den Anschein hat, teurer zu sein, als der verpackte Käse nebenan, wird sich so etwas vermutlich nur in einer Gegend mit einem gehobenen Wohlstand lohnen.

Waren die Kunden denn über die plötzlich fehlende Theke verwundert?

densch am :

Gehobener Wohlstand.... NUnja. Kaufland geht dazu über, alle Buden wieder mit Theke auszustatten. Auch wenn sie erst vor kurzen abgerissen wurden....

MHD am :

Den gehobenen Wohlstand gibt es bei Lestra :-) , ist nicht umsonst der beste Laden Deutschlands geworden :-)

Nur registrierte Benutzer dürfen Einträge kommentieren. Erstellen Sie sich einen eigenen Account hier und loggen Sie sich danach ein. Ihr Browser muss Cookies unterstützen.

Die Kommentarfunktion wurde vom Besitzer dieses Blogs in diesem Eintrag deaktiviert.

Kommentar schreiben

Standard-Text Smilies wie :-) und ;-) werden zu Bildern konvertiert.
:'(  :-)  :-|  :-O  :-(  8-)  :-D  :-P  ;-) 
BBCode-Formatierung erlaubt
Die angegebene E-Mail-Adresse wird nicht dargestellt, sondern nur für eventuelle Benachrichtigungen verwendet.
Formular-Optionen