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"Nun, Sie wissen ja, dass unsere Tresore nach 5 Jahren von selber auseinanderzufallen beginnen und möchten Ihnen daher zum wiederholten Male dieses einmalige Sonderangebot machen."
Das scheint mir in der Tat keine gute Verkaufsmasche zu sein.
#1
on
2009-12-03 12:01
Schon mal an das innere Verrosten gedacht, daß durch frisch gewaschenes Geld auftritt?
Ich würdige solche Werbeanrufe nicht einmal mehr mit einer Antwort. Jedes Wort ist zu höflich für Leute, die einen zu unmöglichen Zeiten stören, um einem irgendwelchen Mist aufzuschwatzen. Unter solchen Leuten stehen bei mir im Ansehen nur noch Verbrecher.
#2
on
2009-12-03 12:17
Wenn die Personen mit einem Nein nicht zufrieden sind leg ich in der Regel einfach auf.
Wobei es mitlerweile anscheinend einige gibt die das doch kapieren. Hingegen zB das Versandhaus Klingeln dass hier noch immer Regelmäsig anruft obwohl wir mehrfach gesagt haben dass wir das nicht möchten
Sagen reicht aber nicht aus. Das sollte man immer schriftlich machen und sich am besten noch schriftlich von der Firma bestätigen lassen. Dann erst hat man die Firma am Haken. Was am Telefon gesagt wird, ist zum größten Teil für die Katz.
#2.1.1
on
2009-12-03 15:40
Mein direktes, kommentarloses Auflegen hat offensichtlich geholfen. Im letzten Jahr bin ich nur von Forsa angerufen worden. Die waren dafür extrem ausdauernd/merkbefreit (unzutreffendes bitte streichen). Die haben das über Wochen alle paar Tage versucht.
#2.1.1.1
on
2009-12-03 16:40
Das Problem ist dass jedesmal wenn Klingel anruft ausgerechnet ich nicht ans Telefon gegangen bin.
Ich würde denen das ausdrücklich verbieten und wenn nicht mit rechtlichen Schritten drohen. Dafür allerdings müsste ich sie ja mal an der Strippe haben. Aber nein sie erwischen immer die Personen die nur freundlich dankend ein zartes Nein über die Lippen bringen.
Nicht zu vergessen der Lochfraß, die Steinlaus und Errosion!
#2.2
on
2009-12-03 17:21
Viele Unternehmen glauben eben weiterhin, dass einzig der einmalige Verkauf zählt. Was danach kommt, interessiert nicht. Das ist vergleichbar mir irgendwelchen Ramschläden auf Märkten. Es wird schön Wetter gemacht, wenn Laufkundschaft vorbeikommt. Denn die Wahrscheinlichkeit, dass die nochmal bei ihm kauft, ist gering. Also wird viel Wind gemacht und verkauft. Wenn dann irgendwann keiner mehr kauft bzw. es sich nicht mehr rechnet, dann liegt es natürlich "am Markt", dass nix mehr geht.
#3
on
2009-12-03 12:31
Manche Firmen scheinen sich überhaupt keine kostruktiven Gedanken über die Absatzmöglichkeiten und die Standzeit Ihrer Produkte zu machen. Das wäre so, als ob ein Verkäufer von Fertighäusern nach 5 Jahren nochmal alle Kunden abklappert und fragt, ob es nicht langsam Zeit für eine neues Haus wäre...
Wenn man mal ganz ehrlich ist tut es ein alter Tresor doch genau so wie ein neuer.
Wer knackt denn heutzutage noch Tresore?
Vielleicht solltest Du der Vorbeugung vor der Olsenbande Rechnung tragen: Egon Olsen kriegt doch auch nur Tresore der Firma Jäger, Berlin auf
Der Hang zu agressivem Telefonverkauf scheint bei einigen Produkten besonders ausgeprägt. Der Top-Favorit bei uns letztes Jahr: Wasserspender. Dicht gefolgt von Toner-Kartuschen und Zeitschriften.
Auf Tresore würde ich jetzt gar nicht kommen. So ein Tresor ist ja auch irgendwie "Zeitlos". Mittlerweile sind aber alle Mitarbeiter in der Firma schon geschult, kaum ein Gespräch dauert noch länger als 30 Sekunden. Ich habe eigendlich nichts dagegen wenn kurz nachgefragt wird. Die Einwandbehandlung nach Telefon-Script wenn ich nichts möchte ist das was nerft.
Bei mir sind Definitiv Toner und Versicherungen die Spitzenreiter.
Dich gefolgt von Gewinnspielen wo ich teilnehme und man doch meine Adressdaten kontrollieren möchte
Meine persönliche Nummer 1 ist der Tonerverkäufer. Der hat wirklich erst aufgegeben, als ich sehr sehr unhöflich wurde.
#7.2
on
2009-12-04 10:12
Erinnert mich an die "Kuchenblech-Mafia" ..
#8
on
2009-12-03 15:26
Eine Blechstange zum reinknallen ist gerade nicht zur Hand.
#8.1
on
2009-12-03 17:30
Also einerseits ist Telefonmarketing natürlich eine Terrorform. Andererseits sollte man mal sehen, daß die Hersteller mit dem Rücken zur Wand stehen. Die meisten Tresor-Kunden haben schon so ein Ding. Neue Kunden zu finden, das dürfte schwierig werden. Also bleiben nur 2 Methoden: Aggressive Werbung oder Sollbruchstellen. Letzteres versaut das Image und das dürfte sich bei diesem begrenzten Kundenbereich rumsprechen. Ein lose-lose-Markt: Bin ich gut, hält meine Ware Hunderte von Jahren, der Kunde kommt nie mehr wieder. Bin ich schlecht, kommt der Kunde auch nie wieder. Nenn mir einer ein schwierigeres Geschäft! Selbst der gesättigte Telefonmarkt hat wechselwillige Kunden. Insofern kann man dafür tatsächlich ein wenig Verständnis aufbringen.
Mermgfurt, Udo
Ja gut, Verständnis, aber müssen wir deswegen jetzt alle Tresore ordern - ob wir sie brauchen oder nicht? Und hat die Leute jemand gezwungen, in diese Branche einzusteigen? Die Grundbedingungen waren doch vor Jahrzehnten auch kaum anders als heute.
#9.1
on
2009-12-03 17:46
Nein, natürlich hast Du Recht. Diese Branche hatte dieses Problem schon immer. Ich wollte nur drauf hindeuten, daß es echte Verbrecher beim Telefon-Marketing gibt und Leute, die kaum ein anderes Mittel haben, um zu überleben. Es ist einfach eine andere Stufe, meiner Meinung nach moralisch nicht so verwerflich wie z.B. die Drückerkolonnen, die einem Zeitungen verkaufen wollen. Klar nervt das alles gleichermaßen, trotzdem sehe ich qualitative Unterschiede, was das beworbene Produkt betrifft. Deshalb habe ich für die Tresor-Leute eben etwas mehr Verständnis. Ein Freischein ist das natürlich nicht...
Mermgfurt, Udo
Verständnis für Leute aufbringen, die mich zu Hause in meiner Freizeit nerven? Ich denke nicht! Es ist mir da auch wurscht, ob es um Brot für die Welt oder Waschmaschinen geht.
#9.1.1.1
on
2009-12-03 18:31
Früher habe ich mich auch mit solchen Leuten unterhalten, heute leg ich einfach auf und die Debatte hat ein Ende
#10
on
2009-12-03 19:33
V: Brauchen Sie einen Tresor?
B: Nee, ich bin mit meinem zufrieden. V: Ach, was ham'se denn für einen? B: Also das ist ein $Marke von $19xx mit soundsoviel Litern Stauraum, Feuerfestigkeit X und Einbruchsschutz Y ... ... der "Verkäufer" dankt artig und kommt in ein paar Wochen mal vorbei, um sich das gute Stück anzusehen. Außerhalb der Geschäftszeiten, versteht sich.
#11
on
2009-12-04 11:04
ist ja schließlich kein Modeartikel der alle Nasen lang mal so eben erneuert werden sollte um 'in' zu sein.
In allen Banken stehen die Teile über Jahre hinweg unbeeindruckt von der 'modischen' Entwicklung. Würde ja auch die Boni der Bankster reichlich schmälern.
#12
on
2009-12-04 11:07
na er sollte schon zur wandfarbe und den möbeln passen,sprich bei renovierung muss ein neuer her
#12.1
on
2009-12-04 11:12
Bei Verkäuferschulungen nennt man sowas "Einwandbehandlung" - der Kunde will ja doch kaufen, er weiß es nur noch nicht und muß durch die genannte "Einwandbehandlung" dazu gebracht werden.
#13
on
2009-12-04 11:32
Am besten man fragt zu beginn eines Gesprächs, nach Name und Firma des anrufers. Die Gespräche werden dann sicherlich anders geführt. Ich würde auch fragen warum der Tresor denn erneuert werden soll. Man macht sich halt schon so seine Qualitätsgedanken, wenn man ein so teures Stück nach so kurzer Zeit erneuern soll.
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