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Alte Pfandmarke von mir

Unter unserem alten Rechner, auf dem derzeit noch unsere Warenwirtschaftssoftware läuft, habe ich eine alte Pfandmarke gefunden, die wir in den ersten Monaten nach Einführung des Einwegpfandes hier vor Ort selber gedruckt und an die Kunden ausgegeben haben. Pro gekaufter Dose oder Einwegflasche gab es eine Marke dazu.

Grausig, wie improvisiert das damals war.


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Kommentare

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255-Zeichen-Blogger am :

Sieht fast etwas aus wie ein Parkhaus-Zettel. Aber muss ja nicht schön sein sondern zweckmäßig...

remo am :

Ja, der Herr Trittin (Grüne) der hat sich mit seinem Dosenpfand schon was tolles ausgedacht.

Michaela am :

Trittin ist nicht für das Dosenpfand verantwortlich. Das wurde noch unter der schwarz-gelben Regierung gesetzlich festgelegt für den Fall, dass die Mehrwegquote einen Grenzwert unterschreitet.

Als Trittin dann Minister war und die Grenzwerte drohten, haben die Grünen versucht ein anderes, deutlich besseres System einzuführen, was am Widerstand der CDU-Länder gescheitert ist. Also musste Trittin das Dosenpfand in Gang setzen.

Die politische Verantwortung für unser Dosenpfandsystem trägt eine ehemalige Umweltministerin der CDU namens Angela Merkel.

Mark am :

Korrekt. Außerdem ist das Dosenpfand im Prinzip ja vollkommen richtig, nur über die konkrete Umsetzung konnte man streiten. Mittlerweile ist das Pfandsystem aber ja ohnehin dramatisch umgebaut und vereinheitlicht, so dass auch damit keine Probleme mehr gibt.

Karsten am :

Man hätte auch schon ein besseres System zur Einführung des Pfandes haben können, allerdings wurde bis zur letzten Minute gegen das Pfand gekämpft. Im Grunde ja auch zu recht, denn das Einwegpfand tut nicht das, was es eigentlich sollte. Der Mehrweg-Quote hat es nicht geholfen und anstatt den Müll einfach zu Hause zu recyclen, wird das Zeug nochmal in den Supermarkt gekarrt.

Hamburger Jung am :

Nicht ganz korrekt. Der Initiator war nicht Angela Merkel (in ihrer Amtszeit wurde das Gesetz nur novelliert), sondern Klaus Töpfer im Jahr 1991. Schwarz-gelb bleibt es trotzdem.

Nur seinen Zweck hat das Pfand nie erfüllt. die Mehrwegquote ist im freien Fall und ich bin froh, daß ich überhaupt noch kohlensäurehaltige Getränke in Glasflaschen finde.

Michaela am :

Die Version Töpfers war wesentlich praxisnäher als das was unter Merkel daraus gemacht wurde.

Das Schlamassel am Anfang geht direkt auf Merkel zurück, die Struktur durch die das ganze System nicht Merhweg fördert, sondern im Gegenteil Anreize für den Handel setzt, Einweg zu führen, wurde von ihr trotz bereits damals geäußerter Kritik nicht korrigiert.

Sprengkopf am :

Was steht denn auf der Rückseite? :-)

Konstantin am :

Würd mich auch interessiern :-)

DeserTStorM am :

Och naja so schlimm find ich das garnicht. Und hat doch schließlich seinen Zweck erfüllt oder?

Leo am :

Genau das wollte ich auch schreiben: Ist doch toll gewesen, dass Ihr Euch zu helfen wusstet. In Hannover habe ich mal einen handgeschriebenen Zettel mit Unterschrift vom Chef bekommen - was muss das insgesamt an Zeit gekostet haben!

Willi am :

Der Einzelhandel ist damals ja auch völlig vom Dosenpfand überrascht worden...

Mavezz am :

War das noch schön, als man am Anfang das Zeug noch von Hand angenommen hat und bei fast jeder Flasche sagen konnte: die is nich von uns die müssen sie bei "(Konkurrenz einsetzen)" zurückgeben, da hat man am tag vielleicht nen 50L Müllsack mit flaschen zusammenbekommen. Als das dann vereinheitlicht wurde warn es dann 4-5 500Liter Säcke am tag -.-

Hanno am :

Das war dann aber später zur Zeit der Insellösungen. Ganz am Anfang, als es die Pfandmarken gab, konnte man ja im Prinzip JEDE Flasche/Dose abgeben, solang man einen Pfand-Token hatte. Ich erinner mich noch, hatte zu Hause noch jede Menge leere Dosen ausder Zeit vor dem Pfand. Konnte dann genüsslich meine Bierdose unterwegs wegschmeißen und dann 'ne leere Dose von zu Hause mit Pfandtoken abgeben.

roteroktober am :

habe vor kurzem in einer Schublade noch eine Blech-Pfandmarke von PLUS gefunden,bin schon froh das es dieses Pfanddurcheinander nicht mehr gibt.

Hanno am :

Geil auch, dass das immer als "Pfand-Token" bezeichnet wurde.

MHD am :

Aufheben! Kommt so nie wieder :-)

War doch typisch deutsch, jeder Supi Markt hatte sein eigenes Pfand Systhem und keiner stieg am Anfang durch :-O , warum einfach wenn´s auch umständlich geht. :-D

möller am :

Nicht die Aktionen komischen Märkte sind "typisch deutsch" sondern das deutsche recycling-Bewusstsein!. Warste kürzlich mal im Ausland? Unser Phandsystem ist anderswo total unbekannt.

nakedeye am :

Aber Björn,
die sehen doch schön aus. Lebendig, gebraucht und sinnvoll.
Mir gefällt die Marke. Als Poster könnte man damit einiges designen.

roteroktober am :

was mich interessieren würde wenn ein kunde daheim noch so eine pfandmarke findet,bekommt er dafür denn noch sein pfandgeld???

Joe am :

Das gewünschte Ziel hat das Einwegpfand jedenfalls nicht erreicht: Die Mehrwegquote ging weiter runter.

Ich habe den Kauf von Fertiggetränken ganz eingestellt und bereite sie einfach selbst zu. Ist auch gesünder.

Lena am :

das Einwegpfand ist einfach nur nervig, ständig stapeln sich die Flaschen daheim. Nicht jeder Supermarkt nimmt jede Flasche an, kaputte Dosen oder Flaschen werden oft erst gar nicht zurück genommen, was soll man da noch sagen.

Andreas am :

Ich finde es auch sehr lästig. Vor allem im Sommer, wenn dann doch der Getränkebedarf steigt und man ständig das blöde Leergut mit den Plastikflaschen zu 1 Mio Stück an einem Automaten einzeln einschieben muss. Das ist echt nervend!

Michael am :

Nervig ist es aufjedenfall. Was im Sommer jedoch richtig schlecht ist das wenn Dosen sich mal ein paar Tage sammeln diese auch schnell anfangen unangenehm zu riechen. Desweiteren steht man schon mal 10 Minuten an so einem Automat wo einem dann auch noch ein umwerfender Geruch entgensteigt.

Der Vorteil ist aber das mittlerweilen viel weniger Plastikflaschen in der Natur herumliegen.

Lowrance am :

Ich finde unser Pfandsystem eigentlich ganz gut. Das wird einem erst bewusst wenn man im Ausland Urlaub macht und am Strand tausend Plastikflaschen rumliegen. Würde man dafür Geld bekommen hätte die ollen Dinger bestimmt keiner liegen lassen.

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