Thursday, May 28. 2009In der eigenen WeltTrackbacks
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Vielleicht sinds die Drogen?
#1
on
2009-05-28 17:40
Es kann aber auch sein, dass die Leute beim Einkaufen eh nicht bei der Sache sind. Geht mir ja auch so... Macht man eben so nebenbei, während man über seine Probleme nachdenkt oder andere Sachen im Kopf hat.
Muss ja nicht heißen dass man deswegen auch draußen so rumläuft.
"Ich lebe in meiner eigenen Welt, das ist kein Problem, man kennt mich dort"
#3
on
2009-05-28 17:46
erwidern
#4
on
2009-05-28 17:48
Ein Geisterfahrer? Hunderte!
Einkaufsbummler sind nunmal enstspannter als ein Shopbesitzer der beinahe rund um die Uhr hektisch nach Ladendieben ausschau hält
#5
on
2009-05-28 18:07
Es gibt auch eine Menschengruppe die man Asperger-Autisten nennt.
Von aussen betrachtet Menschenscheue Sonderlinge mit denen man nicht unbedingt etwas zu tun haben will. Trotzdem gehen sie mit sehr wachem Verstand durch die Welt. Abgesehen davon, daß ich auch dazu gehöre, muss ich es mir nicht antun, draussen Verkehrslärm und Zwangsbeschallung im Supermarkt anzuhören sowie zwischen Bettlern, Religionsvertretern und Aktionsvertretern im Supermarkt herumzumäandern. Da mach ich erst recht den MP3-Player mit einem guten Hörbuch auf die Ohren und die Scheuklappen auf die Rübe. Wenn man die Umwelt kaum ertragen kann, muss man sie halt für sich so gut filtern wie es möglich ist...
Solange du leise MP3s hörst, geht es ja noch, aber es gibt ja diese Sorte von Mensch "laufende Großraumdisco", die meint, dass alle um Umkreis von 200m ihre "Musik" (bevorzugt HipHop, daher Musik in Anführungszeichen) mithören müssen.
#6.1
on
2009-05-28 18:48
Ahja, Asperger.
Selbstdiagnose?
#6.2
on
2009-05-28 19:18
Nein, ich bin kein selbstverliebter Geek mit Entschuldigungsfimmel.
Vor 35 Jahren hat man mir als Kleinkind "hochgradige Entwicklungsstörungen" diagnostiziert und wollte mich in ein Heim einweisen lassen um meine Eltern nicht so sehr zu belasten. Zum Glück waren meine Eltern nicht so Arztgläubig und so habe ich es trotzdem geschafft, für mich gesehen ein mehr oder weniger normales Leben zu führen obwohl mich meine Umwelt als "extrem seltsam" betrachtete. Später hat man das dann folgerichtig als "Asperger" umbenannt. Mit wachsendem Alter und "an sich selbst arbeiten" kommt man (wenn man den Willen hat) mit dem Syndrom aber sehr gut zurecht. Ich bin inzwischen verheirstet und selbstständig tätig.
Wobei viele Menschen noch fast untertrieben ist.
Die Leute kriegen doch wirklich nichtsmehr mit, wenn ich sehe wie so manche rumgeistern wunderts mich auch dass die es in ihr Alter geschafft haben.
Ich denke, es könnte ganz gut zu diesem Thema passen:
Ich habe da nämlich eine Theorie, die leider noch nicht wissenschaftlich beleuchtet wurde. Meiner Meinung nach verhalten sich Leute im Supermarkt genau so, wie sie auch Auto fahren. Beispiele: Leute, die sich mit dem Einkaufswagen in der MITTE des Ganges aufstellen, ewig lange irgendwas anschauen und den Weg versperren oder diejenigen, welche sich ohne Rücksicht auf eigene Verluste plötzlich einfach stehen bleiben...
"Leute" ist gut. Wir wissen, woraus diese "Leute" zum größten Teil bestehen. Dafür sind sie auch schöner anzuschauen als die übrigen.
#8.1
on
2009-05-28 18:54
Du grabbelst deine "Umwelt" an... brrrrr
#9
on
2009-05-28 21:21
QUOTE: Tunnelblick, taube Ohren, keine Kommunikation. Das sind dann die Leute, die Schilder nicht lesen und Grüße nicht erwidern und im Straßenverkehr nicht nach links und rechts gucken. Ich weiß gar nicht, wie man so überleben kann. Nebeneffekte der modernen Medizin sehen auch so aus. Psychopharmaka Zombies, die Ärzte verschreiben entsprechende Medikamente sehr großzügig. Alle Emotionen glattgebügelt, dann Weinen und nerven die Menschen nicht mehr und funktionieren, zumindest ein bisschen.
#10
on
2009-05-29 00:29
dann komm mal nach paderborn...
hier lebt ne ganze stadt so... ( scheiss katholisches kaff ) .. also paderborner scheinen das im weg rumstehen und langsam latschen erfunden zu haben...
#11
on
2009-05-29 08:07
Nachdem ich einen ganzen Tag lang hochkonzentriert im Büro saß und ein anstrengendes Wochenende bei meinem Nebenjob hatte, wanke ich auch oft wie hypnotisiert durch den nächstbesten Supermarkt.
Alle Funktionen sind auf Standby gefahren und ich laufe einfach den auswendig gelernten Weg durch den Supermarkt ab. Wenn die dann dort umgeräumt haben, passiert der GAU und ich finde garnichts mehr.
Es kommt schon vor, dass ich gedanklich mit irgendeinem Kram beschäftigt bin und ich trotzdem noch irgendwelche Einkäufe erledigen muss.
Dann verlass ich das Haus auch nicht, um die Gegend zu betrachten, Schilder zu studieren oder Konversation mit Kassierinnen zu betreiben, sondern einfach nur, um die fehlenden Waren zu besorgen um anschliessend die gesamte Aufmerksamkeit der eigentlichen Tätigkeit zu widmen. Je nachdem, was ich gerade code kann es auch schon mal vorkommen, dass ich in solchen Situationen die Joghurts im Einkaufswagen komisch sortiere oder in der Schlange an der Kasse ständig mein Kleingeld zähle und umsortiere. Da bin ich dann körperlich im Laden, gedanklich aber bei z.b. irgendwelchen Sortieralgorithmen.
#13
on
2009-05-29 09:45
Wie wäre es mit den Super-Supermakt geschädigten? Diese rießigen Einkaufscenter wie real wo man einen Kilometer nach vorne laufen muss um z.b. Klopaper zu holen und dann den ganzen Laden wieder runter weil keine Bananen im Wagen sind, da kann man wärend der Zeit über alles mögliche nachdenken und grübeln, so´n kleiner Spar ist da gegen wie ein Käfig
#14
on
2009-05-29 10:38
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CalendarArchivesQuicksearchCommentsMon, 28.05.2012 03:56
Es wäre schön, wenn die Geschi
chte auch realistisch wäre. In
UK gibt es relativ oft Haltba
rkeitsdaten für abgepack [...]
about Warum aufregen?
Sun, 27.05.2012 21:38
"mit einem aufgeklebten Preiss
child" - das bezeichnet man gl
aube ich landläufig als "ausge
zeichnet".
Und: Die K [...]
about Warum aufregen?
Sun, 27.05.2012 12:47
Und ganz nebenbei, es steht da
gar nicht das er ausgezeichne
t war. Soviel zu wer lesen kan
n
about Warum aufregen?
Sun, 27.05.2012 12:45
"In der Kasse war ein niedrige
rer Preis hinterlegt, "
Als
o scheint doch in der Kasse ei
n Preis hinterlegt gewes [...]
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