Saturday, April 18. 2009zensurprovider.deTrackbacks
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Ach bitte... bei aller Liebe, reicht denn der fette manitu-Banner nicht mehr aus?
#1
on
2009-04-19 01:53
Vielleicht will Björn auch damit sagen dass SEIN Anbieter (EWEtel, soweit ich weiß) zensiert?!?`!
#1.1
on
2009-04-19 02:26
Nein. Eher will er damit durch die Hintertür sagen, dass sein Anbieter (denic.de --> Domainabfrage "shopblogger") manitu nicht zensiert.
#1.1.1
on
2009-04-19 14:37
Wieso beziehst du das direkt auf Manitu? Weil Manitu als einziger Provider auf der Liste für Privat-Kunden nicht zensieren wird?
Das Thema Zensur hat etwas mit unseren Grundgesetzen zu tun und ist sehr Heikel. Die Liste der Zensurbetreiber ist sehr nützlich und ich werde Privat auch auf Manitu umsteigen, wenn es soweit kommt!
Nur setzt Manitu leider einen T-DSL-Anschluß und damit T-Home-Anschluß voraus. Also Telefonanschluß beim Überwachungsprovider schlechthin...
Statt Zuführung über ZISP fände ich eine Zuführung per IP viel sinnvoller. Denn IP habe ich bereits.
#1.3
on
2009-04-19 08:39
T-Home erscheint bei mir nirgends und es geht trotzdem. (Aber vielleicht nur weil mein Vertrag mit der DTAG schon älter ist?)
Man muss ja den dazu benötigten Telefonanschluss nicht benutzen. Aber was macht das für einen Unterschied? Die DTAG lässt sich kaum umgehen. Es ist nur eine Frage, ob man sie direkt oder indirekt bezahlt. Die einzige vorhandene Alternative für die letzte Meile hier ins Haus bietet nur einen IP-Provider zur „Auswahl“ und der steht mit „zensiert freiwillig“ in der Liste. Mein letzte Anfrage eine weitere alternative letzte Meile ins Haus zu bekommen hätte für mich einen 2-Jahresvertrag mit 4-stelligen monatlichen Beiträgen bedeutet. (Ist zwar schon länger her, aber daran hat sich seitdem nichts wesentliches geändert.) Provider, die sich gegen Zensur (und auch gegen Vorratsdatenspeicherung) aussprechen, sind jetzt unterstützendswert.
#1.3.1
on
2009-04-19 13:18
»T-Home« ist der neue Name von »T-Com«, der Abteilung der Deutschen Telekom AG, die für Privatkunden zuständig ist.
Es gibt außerdem einen bedeutenden Unterschied, ob man indirekt über einen Wettwerber die TAL mitbezahlt (darauf hat die DTAG dann nämlich nichts verloren), oder ob man über einen Telefonanschluß quasi bei der Stasi selbst verfügt und die eigenen Bankdaten an dubiose Unternehmen verhökert werden. So, und jetzt mal der ganz praktische Aspekt: Ich bin Kunde bei einem alternativen Netzbetreiber und mal angenommen, ich möchte einen Manitu-Internetzugang mit kurzer Kündigungfrist: Wie komme ich über die Webseite der Telekom zu einem ZISP-fähigen T-DSL-Zugang mit ebenso kurzer Kündigungfrist?
#1.3.1.1
on
2009-04-20 11:31
Wie gesagt, T-Home steht bei mir nirgends auf der Rechnung oder im Vertrag. Es wird wohl auch nicht unter T-Home vermarktet. Das ist aber nicht wichtig. Die Deutsche Telekom AG muss T-DSL ohne Internet-Tarif liefern.
Auch darf die DTAG einen Anschluss nicht einfach so abhören. Aber wenn sie sowas dennoch machen will, kann sie das auch bei einer an den Wettbewerber vermieteten TAL machen... Einen T-DSL Anschluss ohne Internet-Tarif zu bestellen geht meines Wissens nicht über die Telekom Website (die verkaufen das ohne ihre Zensurdienstleistung ungern), aber über die 0800-3301000 oder persönlich geht es.
#1.3.1.1.1
on
2009-04-20 15:50
»Wie gesagt, T-Home steht bei mir nirgends auf der Rechnung oder im Vertrag.«
Das spielt keine Rolle. »Die Deutsche Telekom AG muss T-DSL ohne Internet-Tarif liefern.« Das Produkt »T-DSL« gibt es seit Juli 2007 (!) nicht mehr. Die Telekom muß ihren Mitbewerbern nur das als Vorleistung liefern, was sie selbst anbietet. »Auch darf die DTAG einen Anschluss nicht einfach so abhören. Aber wenn sie sowas dennoch machen will, kann sie das auch bei einer an den Wettbewerber vermieteten TAL machen...« An der TAL wird nicht abgehört, sondern es wird ein Konfigurationsbit in der EWSD-Software gesetzt, um die Gespräche ausleiten. Sowas macht man heutzutage per Mausklick. Auf letzteres hat die Telekom nur bei eigenen Anschlüssen Zugriff. Bei den Mitbewerbern hat die Telekom nicht einmal Zugang zur Hardware, da die sich nicht in den Räumen der DTAG befindet (und nach deren eigenen Bestimmungen dort auch nicht befinden darf). »Einen T-DSL Anschluss ohne Internet-Tarif zu bestellen geht meines Wissens nicht über die Telekom Website (die verkaufen das ohne ihre Zensurdienstleistung ungern), aber über die 0800-3301000 oder persönlich geht es.« Gerade angerufen, es geht nicht! Erstens gibt es das Produkt »T-DSL« nicht mehr, und zweitens könnte ich es nicht bestellen, weil ich den dazu nötigen »T-Net« oder »T-ISDN«-Anschluß nicht habe. Diese Produkte werden aber ebenfalls seit Jahren nicht mehr angeboten.
#1.3.1.1.1.1
on
2009-04-21 09:03
Und für die, die nicht wechseln wollen/können:
https://secure.wikileaks.org/wiki/Alternative_DNS/de
#2
on
2009-04-19 10:45
Die Möglichkeit, daß Otto Normalsurfer jemals das echte Kinderporno-STOP-Schild zu sehen bekommt, ist eigentlich null. Eher bekommt der Papst ein Kind.
Was soll der Blödsinn? Da wird in Hintertimbuktu ein Stop-Schild aufgestellt und in Deutschland regen sich alle drüber auf, obwohl sie es niemals sehen werden. Es sei denn, sie stehen auf kleine nackte Timbuktuianer.
Weil man hier mal wieder völlig falsch an die Sache rangeht. Es gibt verschiedene Personenkreise, welche eine Rolle spielen:
1. Die missbrauchten Kinder 2. Jene, welche die Kinder missbrauchen 3. Jene, die das kinderpornographische Material verteilen 4. Jene, die es konsumieren 5. Der Rest der Gesellschaft Jetzt setzt man als erstes beim Rest der Gesellschaft an, um das Problem zu verstecken. Dabei geht man auch das Risiko ein, unbeteiligte zu zensieren und es ist noch nichtmal eine richterliche Kontrolle vorgesehen. Statt dessen müsste man oben bei der Liste anfangen. Das Wichtigste ist, die Kinder aus den Fängen der Missbraucher zu befreien. Als nächste Priorität müssen die Missbraucher zur Rechenschaft gezogen werden, dann jene, welche das Material verbreiten. Bei den Konsumenten kann dann mit einer Mischung aus Repression und Prävention vorgegangen werden. Eine Sperre für den Rest der Gesellschaft wird dann hinfällig. Wie es jetzt läuft, kommen Webseiten auf die Liste und werden vergessen. Dabei werden die meisten auf "westlichen" Servern gehostet (wie Tests an veröffentlichten Sperrlisten zeigten) und könnten mit internationaler Zusammenarbeit ausgehoben werden. Dabei müsste nach der oben angegebenen Prioritätsliste vorgegangen werden. Das Wichtigste ist das Wohl der Kinder, nicht das gute Gefühl der Gesellschaft und ein paar selbstgefälliger Politiker.
#3.1
on
2009-04-19 12:37
Eben! Otto Normalverbraucher werden es nie zu sehen bekommen. Wieso dann das Stop-Schild aufstellen?
Ich bin auch gegen Kinderpornografie, jedoch sollte man die Seiten nur sperren, wenn gegen die Betreiber vorgegangen wird! Sonst wird die Zensierung bald über kinderpornografische Inhalte hinausgehen und ausgeweitet. Bestimmt auch ganz Leise über die Ferien wie mit der Vorratsdatenspeicherung.
#3.2
on
2009-04-19 12:38
bald muss ein terrorist nur noch per spam-bot verbotenes zeug wild umher schicken und bam, internet muss abgeschaltet werden, 80 mio bürger in den knast.
#4
on
2009-04-19 14:12
Ach 40 Mio Raubkopierer sitzen doch schon
(nur noch 3 mal singen).
#5
on
2009-04-19 14:41
Auch das ist nicht zu verachten:
http://netzpolitik.org/2009/die-dreizehn-luegen-der-zensursula/
#5.1
on
2009-04-19 22:26
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