Tuesday, February 24. 2009Links XXVIIITrackbacks
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Hallo - ich hätte da einmal eine Frage zum letzten Thema. Würden Sie es mit einem 30 jährig Angestellten genauso handhaben?
#1
on
2009-02-25 00:39
Durch Diebstahl von vermeintlich minimalen Dingen (z.B. "mal ein Päckchen Kopierpapier") entstehen deutschen Firmen jedes Jahr mehrere Milliarden Euro Schaden.
Ich finde es absolut korrekt, wie das Gericht geurteilt hat - es kommt eben auf die Tat und nicht auf den Wert an...
na ja, grundsätzlich muss "so etwas" bestraft werden, aber muss man deshalb gleich mit "Kanonen nach Spatzen schiessen"? Wo bleibt da die Verhältnismässigkeit der Mittel?
#1.1.1
on
2009-02-25 08:04
Wenn Chefs ihre Mitarbeiter los werden wollen, wird gerne das fehlende Vertrauen zu Mitarbeitern angeführt. Und das wird eben auch dann schon ruiniert, wenn der 1 Cent zu wenig oder auch zuviel in der Kasse hat.
In manchen Branchen reicht der Diebstahlsvorwurf, um das Vertrauen zu ruinieren und den Mitarbeiter ohne dessen Zutun zu entlassen. Gerüchteweise vor allem bei alten oder anderweitig unpassenden Mitarbeitern.
#1.1.2
on
2009-02-25 08:07
Die Frau hat verlorene Pfandbons von Kunden eingelöst, die im Falle des nicht verloren gehens sicherlich eben von diesen eingelöst worden wären. Das fällt nicht wirklich in die Kategorie "Millionenschäden durch Entwendung minimaler Dinge" ... es wäre zu gar kein Schaden für den AG gekommen, eher zu einem unerwartetem Gewinn von 1.30€ bei Nicht-Einlösung des Bons.
Dennoch ist die Kündigung gerechtfertigt.. der Bon gehörte nicht der Frau, und da kann sie den auch nicht einfach so einlösen. Ich verkauf ja auch keine Autos nur weil ich die aufm Parkplatz "finde" ....
#1.1.3
on
2009-02-25 08:15
Mag sein, aber kein vernünftiges Unternehmen entlässt einen langjährigen Mitarbeiter wegen einer solchen Bagatelle wenn nicht vorher schon andere Dinge vorgefallen wären.
Wir wissen alle nicht, was da zwischen der Dame und dem Unternehmen war. Vielleicht auch nur ein aus unternehmersicht notwendiger Personalabbau... Gerhard Zirkel
Wirkt alles so, als ob mit der ganz offensichtlich recht rebellischen Kassiererin schon einiges zuvor vorgefallen ist, und darum dieser "kleine" Vorfall so streng geahndet wurde.
Ich halte die Frau für sehr unglaubwürdig. Das der Fall in den Medien so die Runde macht (auch ein riesiger Artikel in der "Welt" heute darüber) zeigt das es wohl grade nicht viel zu berichten gibt...
Zumal laut der Tageszeitung hier das Unternehmen eine gütliche Einigung angeboten hat (Umwandlung der fristlosen in eine fristgemäße Kündigung, Abfindung in angemessener Höhe).
Aber die Dame scheint sich wohl von diesen selbstherrlichen "Solidaritäts"-Aktivisten (Linkspopulisten vermutlich) einlullen lassen zu haben und hat das Angebot abgelehnt. Nun geriert sich die Täterin als Opfer und viele Medien stehen kerzengerade Spalier, weil es ja gegen "die bösen Konzerne" geht...
#1.2.1
on
2009-02-25 12:59
Die Kündigung ist rechtens. Leider. Verhältnismäßig ist sie auf gar keinen Fall! Eine Abmahnung und keinen Kassendienst mehr, hätten es letztlich auch getan. Nein, Kaiser´s wollte die Frau um jeden Preis los werden (dass beweist das Abfindungsangebot seitens Tengelmann) - eben weil sie es sich gewagt hat, für ihre Rechte einzutreten und auch zu streiken.
Gern gesehen wird das in keinem Unternehmen - und im Einzelhandel schon mal überhaupt nicht. Nur der laut ausgesprochene Gedanke "Mmh...vielleicht sollte ich ja auch...?" reicht bereits aus, um gewaltig unter Druck von Seiten der Filialleitung zu geraten, die wiederum auch enormen Druck von ihren Gebietsleitern ausgesetzt ist, ja dafür zu sorgen, das so wenige wie möglich, am besten niemand, für seine Rechte eintritt und streikt. Dazu kommt, dass Frau E. eine "teure" Angestellte war. Nach all en Jahren dürfte sie in der Endstufe gestanden- und damit rund 2000 Euro Brutto verdient haben. Grund genug im Lebensmitteleinzelhandel - zumindest bei den großen Firmen - per se auf der Abschußliste zu stehen. Da warten die Damen und Herren Gebietsleiter wie die Geier darauf, dass sich ihnen eine Möglichkeit bietet, und sei sie noch so klein, jemanden wie Frau E. los zu werden...
#1.2.1.1
on
2009-02-25 14:14
Nur der Arbeitgeber darf Pfandbons einlösen. Also demnächst einfach in den Papierkorb damit.
Wie dumm müsste die Frausein um so etwas bei Anwesenheit von 3 Zeugen zu machen. Eine der Zeuginnen soll wegen einer ähnlichen Sache bereits abgemahnt worden sein. "Wichtiger Grund" wird oft missbraucht. Die Richterin berät den Arbeitgeberverband zum Kündigungsrecht. Höhe der Beraterhonorare ?
#1.2.1.1.1
on
2009-02-27 11:47
Zum Thema Ernährungsmythen gabs vor einiger Zeit einen Vortrag an der Uni Freiburg... Die Vortragspräsentation ist imho auch ohne Vortrag ganz interessant:
http://www.studiumgenerale.uni-freiburg.de/downloads/SamstagsUni-Michels.pdf Gruß Rrrawls
#2
on
2009-02-25 09:10
HAHA jetzt wo Björn nich da is werd ick überall dat layout zerballern muahahaha
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#3
on
2009-02-26 16:05
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CalendarArchivesQuicksearchCommentsMon, 28.05.2012 03:56
Es wäre schön, wenn die Geschi
chte auch realistisch wäre. In
UK gibt es relativ oft Haltba
rkeitsdaten für abgepack [...]
about Warum aufregen?
Sun, 27.05.2012 21:38
"mit einem aufgeklebten Preiss
child" - das bezeichnet man gl
aube ich landläufig als "ausge
zeichnet".
Und: Die K [...]
about Warum aufregen?
Sun, 27.05.2012 12:47
Und ganz nebenbei, es steht da
gar nicht das er ausgezeichne
t war. Soviel zu wer lesen kan
n
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Sun, 27.05.2012 12:45
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