Friday, April 1. 2005JoghurtnaturTrackbacks
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Also ich finde, auch als Dienstleister muss man sich so ein Verhalten der Kunden nicht gefallen lassen.
Was wollte sie denn jetzt eigentlich? Ich versteh die Dame nicht, es gab doch Joghurt ohne alles, oder nicht?
Deshalb wäre ich als Verkäufer total fehl am Platz. Mir wäre der Kragen schon bei der Antwort "Das ist ja wohl eine Frechheit, mir das anzubieten!" wegen des 'dicken Halses' geplatzt. Was lerne ich daraus: ich mach den Job mit Blechtrotteln weiter, die sind stumm und gelegentlich störrisch, aber damit kann ich gut leben ...
#2
on
2005-04-01 14:51
Ich habe selbst im Zusammenhang mit den Blechtrotteln gelegentlich solche freundlichen Kunden.. aber ich lasse diese recht schnell wissen, dass ich nicht gewillt bin, wegen der drei Euro fuffzig die ich an ihnen verdienen werde, in den Arsch zu kriechen. Dann werden sie entweder freundlicher oder gehen. Beides loest mein Problem.
(gerade in einem Supermarkt schaetze ich mal, dass ein vergraulter Kunde nicht wirklich weh tut.. erst recht nicht SO ein Kunde.)
#2.1
on
2005-04-01 17:35
Habe mal in einem Laden ein Schild hinter dem Tresen hängen sehen, das mich sehr beeindruckt hat. Da stand zu lesen:
"Der Kunde ist König, OK - aber ich bin kein Leibeigener!" Das trifft's und ich weiß, wovon ich rede, schließlich war ich auch mal 13 Jahre im Einzelhandel tätig.
Na, da ham wir sie ja, die geballte Servicewüste Deutschland. Auf einen Schlag. Kunden behindern einen eben nur beim - zutreffendes bitte ankreuzen - Büroschlaf, Geldverdienen, Regal einräumen etc.
Sollten wir hierzulande irgendwann mal die ghandische Ansicht verinnerlichen, das der Kunde der einzige Grund der aufgenommenen Geschäftstätigkeit ist, wird es uns möglicherweise irgendwann auch mal besser gehen.
#4
on
2005-04-01 22:29
jetzt warte ich nur noch auf einen kommentar über das service-paradies usa. schon mal in den usa gewesen? nein? dachte. ich.
service-paradies my ass.
#4.1
on
2005-04-03 14:24
@foc: Es ist andersherum. Wegen der Servicewüste Deutschland haben es sich einige Kunden damals angewöhnt gleich unfreundlich daherzukommen. Denn dann wurden die Kellner und Verkäufer plötzlich hilfsbereit. Wer nett war, galt bei denen als freundlicher Idiot, den man nicht ernstnehmen muss und den man mal warten lassen kann.
Allerdings stimmt das mit der Servicewüste Deutschland aus meiner Erfahrung so nicht mehr. Denn seitdem der Begriff (von wem eigentlich?) geprägt wurde sind einige Jahre nicht ganz spurlos vergangen. Wenn aber jetzt ein klassisch konditionierter Kunde auf von Haus aus hilfsbereites Personal trifft, dann geht das natürlich schief. Only registered users may post comments here. Get your own account here and then log into this blog. Your browser must support cookies.
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CalendarArchivesQuicksearchCommentsMon, 28.05.2012 03:56
Es wäre schön, wenn die Geschi
chte auch realistisch wäre. In
UK gibt es relativ oft Haltba
rkeitsdaten für abgepack [...]
about Warum aufregen?
Sun, 27.05.2012 21:38
"mit einem aufgeklebten Preiss
child" - das bezeichnet man gl
aube ich landläufig als "ausge
zeichnet".
Und: Die K [...]
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Sun, 27.05.2012 12:47
Und ganz nebenbei, es steht da
gar nicht das er ausgezeichne
t war. Soviel zu wer lesen kan
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"In der Kasse war ein niedrige
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