Wednesday, March 26. 2008Kann passierenTrackbacks
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Kann man als Händler nicht verantwortlich gemacht werden, wenn man 'verdorbene Ware' verkauft?
Wie ist das dann im vorliegenden Fall? Wenn der Kunde sich unwissentlich bei der aussortierten Ware bedient? Ein Fall fürs lawblog
Welche Sorten Pepsi Cola? Auch MAX? Die bekommt man in Deutschland nämlich NIRGENDS in Dosen. Schändlich, sie im Lager zu vergessen!! ;(
#2
on
2008-03-26 09:06
Auf den Lebensmitteln steht ja meist ein Mindesthaltbarkeitsdatum und kein Abjetztungenießbardatum.
Wenn jemand LM kauft die über das aufgedruckte Datum drüber sind, kann man den Händler dafür nicht verantwortlich machen. Der Händler/Hersteller zeichnet seine Ware mit einem Datum aus und jeder kann selbst entscheiden ob er denn kauft oder nicht. Wenn der Händler allerdings bewußt umetikettiert (siehe Hackfleisch bei r**l, dann ist das für ihn schon strafbar.
Kann man nicht? Seit wann ist es in Deutschland denn erlaubt, Waren mit abgelaufenem MHD (egal ob mit oder ohne Rabatt) zu verkaufen?
#3.1
on
2008-03-26 10:44
OK, dann schreibe ich das ein wenig ausführlicher.
Bei Waren mit abgelaufenenm MHD im Supermarkt geht i.d.R. die Haftung des Herstellers für die Verzehrsfähigkeit des Lebensmittels auf den Inverkehrbringer, sprich den Händler im Supermarkt, über. Das bedeutet nach §7 LMKV an sich kein Verkaufsverbot, richtig. §8 LMBG gibt in bestimmten Konstellationen aber durchaus ein Verkaufsverbot vor. Heißt in der Praxis: Wer abgelaufene Waren verkauft, lebt nach dem Motto "no risk no fun".
#3.1.1.1
on
2008-03-26 10:59
Wobei sich das "Risiko" hier wohl auf eine Geschmacksbeinträchtigung beschränkt, gefährlich wird abgelaufene Cola wohl in den seltesten Fällen.
#3.1.1.1.1
on
2008-03-26 20:56
Naja, eingedostes wird ja hoffentlich nicht so schnell völlig umkippen, oder?
Ist das nicht auch strafbar???
wie sehen die gesetzlichen Richtlinen das? Wenn der Kunde zurück kommt, oder sogar klagen würde (falls es ein Amerikaner ist
Würde in Deutschland nichts bringen, weil hier solche Schadensersatzforderungen nicht stattgegeben werden
#5.1
on
2008-03-26 15:57
Einfach MHD ändern. Hat "Real" beim Fleisch auch schon mal geschafft ?
Ich hab mal in einem Edeka eine Dose Coca-Cola mit abgelaufenem Datum gekauft (war aber ganz normal zum Verkauf, nicht wie hier)
Habe das aber erst nach dem ersten Schluck gemerkt. Eigentlich war mir das dann egal, aber ich habe doch ein paar Zeile mit der Anschrift des Ladens per E-Mail direkt an Coca-Cola geschickt. (Hätte mich auch an den Laden wenden können, aber ich fand's schon ein Witz, dass die mehrere Paletten abgelaufener Cola verkaufen. Ein paar vergessene Dosen kann ja mal passieren, aber nicht in diesem "großen Stil") Und damit habe ich nicht gerechnet: Ich bekam einen Anruf von Coca-Cola wo man sich bei mir entschuldigte, mir versicherte das keine Gefahr für die Gesundheit bestanden hat (nur der Geschmack sich eben ändert), mir man ein kleines "Entschuldigunsgeschenk" (CD) schickte und sich generell um das Problem kümmern würde. In der Rat: bereits am nächsten Rag war in dem Laden das komplette Sortiment an Coca-Cola-Dosen gegen frische ausgetauscht worden.
Allgemein ist es sehr zu empfehlen, sich direkt an den Hersteller zu wenden, fall etwas mit dem Produkt nicht stimmt. Wenn man sich an den Händler wendet, bekommt man "nur" entsprechenden Ersatz und vielleicht noch eine Entschuldigung durch das Personal, aber das war es dann auch. Der Hersteller dagegen bemüht sich im Normalfall richtig um seine Kunden.
Zwei Fälle, die wir hatten: 1. Ketchup in einer Kunststofflasche war vergoren und die Flasche aufgebläht (MHD noch nicht erreicht). Hersteller angeschrieben, Foto der Flasche beigelegt und neben einem Entschudligungsschreiben ein Paket mit drei Ersatzflaschen bekommen (Problem der Charge war dort bereits bekannt). 2. In einem Glas mit Rollmöpsen mehrere Glasscherben gefunden (was ja schon ziemlich heftig ist, da hohes Verletzungsrisiko besteht). Ebenfalls den Hersteller deswegen angeschrieben und als Entschuldigung einen riesigen Präsentkorb mit allen Produkten des Herstellers bekommen. Wenn man dem betreffenden Unternehmen noch ein bißchen "Honig ums Maul schmiert", also schreibt, wie zufrieden man doch bisher mit den Produkten war und sie immer gerne gekauft hat (was ja meist auch stimmt), kann man damit eine Menge erreichen.
#7.1
on
2008-03-26 14:08
Um welche Sorte handelt es sich den?
Eventl. würde ich die Vernichtung
#8
on
2008-03-26 09:42
War das eigentlich eine normale ('"heavy") Cola, oder eine Light-Sorte=
Normale Cola ist ja ewig haltbar, aber bei Cola Light ist mir schon öfters aufgefallen, daß sie bereits vor Ablauf des MHD ganz merkwürdig wiederlich schmeckt (und damit meine ich nicht den normalen Cola-Light Geschmack, den mag ich nämlich durchaus). Ich könnte mir vorstellen, daß da sich da unter UV-Lich-Einfluss recht schnell der Süßstoff zersetzt, vorallem wenn die PET-Flaschen im freien gelagert werden. CFTX = Cola Frisch Trink ich eXterm gern.
#9
on
2008-03-26 11:07
hier gehts aber um Dosen, da ist die UV-Einstrahlung eher nicht so relevant ...
#9.1
on
2008-03-27 01:55
Wer Pepsi kauft, darf sich sowieso nicht beschweren.
#10
on
2008-03-26 11:08
Würd ich so agieren wie Du wär ich direkt beim Arbeiten arbeitslos geworden.
Alles was zu den Abschriften gehört (MHD, Verpackung oder sonstwie kaputt und ungenießbar) wird sofort nach hinten gebracht wo die Kunden keinen Zutritt haben. Denn bei uns stehen meist die Reste in einer ruhigen Ecke, was ich in anderen Läden die nicht von uns gepackt wurden auch schon einige Male gesehen habe. Aber wollen wir mal hoffen das alles gut gegangen ist und er die direkt getrunken hat ohne etwas zu merken.
in gröpelingen gab es mal einen laden(haddidi)der verkaufte sehr oft mhd ware,die war stellenweise schon ein jahr abgelaufen.er packte ein schild an die ware auf der stand dann halt,mhd überschritten,ware zum halben preis
#12
on
2008-03-26 12:28
Macht Zimmermann auch heute noch ...
#12.1
on
2008-03-27 01:51
Hmm...wer da wohl die Inventuren macht und jedesmal die Dosen in der Ecke übersieht...
#13
on
2008-03-26 12:52
Was soll denn an einer Cola bitte kaputtgehen?
Ich habe 1986 in Thailand eine Dose Cola gekauft, weil mir der Schriftzug in Thaischrift zu gut gefiel. Zuhause stand die Dose ewig rum und bei einem Umzug landete sie im Keller. Dort habe ich sie letztes Jahr gefunden, nach 21 Jahren! Beim Aufmachen kam hör- und sichtbar Kohlensäure heraus, die Cola sah aus wie normal und sprudelte im Glas. "Das willst Du doch nicht trinken?!" meinte meine Holde noch, da hatte ich das halbe Glas schon leergetrunken, 20 Jahre über dem MHD und es schmeckte VÖLLIG NORMAL. Nein, ich habe den folgenden Tag nicht auf dem Topf verbracht.
Hoppla, dazu gehört aber eine Menge Mut (oder gesteigertes Interesse an einer Nahtoderfahrung).
#14.1
on
2008-03-26 17:05
Send Pix!
Und du auch, Björn
eben- wenn die Verpackung einwandfrei ist und das Produkt keimfrei verpackt wurde, kann an Cola kaum was ernsthaft verderben. Ist heutzutage außer Wasser, Zucker, Säuren und Aroma eh nix mehr drin.
Bei Limonade, die ja wenigstens noch einen kleinen Fruchtsaftanteil hat um sich "Limonade" nennen zu dürfen, ist das schon ein bißchen anders. Aber Cola ist von "koffeinhaltiger Limonade" ja schon längst zum "koffeinhaltigen Erfrischungsgetränk" geworden.
#15
on
2008-03-26 19:53
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